Vielleicht wäre es noch hilfreich zu berücksichtigen, dass die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns in dem Alter noch nicht soweit entwickelt sind, dass viele schnelle Szenenwechsel, viele grelle und unterschiedliche Farben sauber getrennt werden können.
Spiele, in denen sich primär nur wenig grafische Elemente ändern, oder die Änderung der grafischen Element langsam erfolgt, so dass auch Kinder keine kognitive Überforderung erleiden, meine ich sind vorzuziehen. Auf der Wii würde mir als Bsp. Wiisports tennis einfallen. Der Tennisplatz ist permanent zu sehen, der Ball ist groß und kontrastreich, bewegt sich aber langsam und gut nachverfolgbar.
MarioKart hingegen hat viele grafische Effekte und viele Streckenmanipulationen, die kognitiv verarbeitet werden müssen. Auch muss neben dem, was unmittelbar geschieht, die Runden-Minimap im Auge behalten werden, damit man einschätzen kann, ob man gleich überholt wird oder einen Angriff abblocken muss. Ich bin kein Experte, kann mir aber vorstellen, dass mit 5,5 J. sich Kinder damit überfordert fühlen könnten.