Note für Deutschland

Schulnote für Deutschlands

  • Note 1

    Stimmen: 5 5,1%
  • Note 2

    Stimmen: 17 17,2%
  • Note 3

    Stimmen: 23 23,2%
  • Note 4

    Stimmen: 21 21,2%
  • Note 5

    Stimmen: 22 22,2%
  • Note 6

    Stimmen: 11 11,1%

  • Umfrageteilnehmer
    99

Peter MacFu

Ensign
Registriert
Nov. 2004
Beiträge
162
Hey,
mich würde mal interessieren, welche Schulnote ihr der jetzigen Situation Deutschlands geben würdet. Habe mir erst gestern Abend mal wieder Gedanken darüber gemacht, wie schlecht hier einiges läuft.

Am besten ihr schreibt noch pro's und contra's auf.

[pro]
- überleg ich mir noch

[contra]
- Arbeitsmarkt
- Arbeitsunlust vieler Personen
- Perspektiven fehlen
- Gerechtigkeit
- Sozialhilfe (Zu viel, meist bekommen es die falschen)
- Zu hohen Finanzausgaben ins Ausland
- Ost/West-Konflikt
- Rassenfeindlichkeit
- Inovationen fehlen
- Immer mehr Beiträge an den Staat <--> Immer weniger Gegenleistung
- Immer mehr arbeitslose Einwanderer (rund 70% der Einwanderer)
 
pro:

Frieden und Freiheit, das ist doch auch wichtig, oder?
 
Wenn heute Rot/Grün in NRW bei der Wahl eine Schlappe bekommt und der Volksverarscher Schröder daraufhin endlich den Weg für Neuwahlen auf Bundesebene freigibt, dann stimme ich auch für pro BRD.
 
Auf dass der nächste Volksverarscher, an die Macht kommt. :rolleyes:

Ich weiß genau, warum ich hier so schnell wie möglich weg will.
In anderen Ländern gibt es noch zukunft, vorallem für hoch qualifizierte deutsche Studenten.
 
@Holodan: Da kann ich dir nur zustimmen.

Naja, dass so viel gegen die Regierung geschimpft wird, kann ich aber nicht verstehen. Die machen zwar auch viele Fehler, sind aber sicherlich nicht an der Lage Deutschlands schuld. Meiner Meinung nach tragen die Leute die Schuld, die sich jeden Tag ihren Arsch zuhause breitsitzen und auf Sozialhilfe warten.

Diese Leute ziehen das Land runter, nicht die Regierung.
 
Holodan schrieb:
Ich weiß genau, warum ich hier so schnell wie möglich weg will.
In anderen Ländern gibt es noch zukunft, vorallem für hoch qualifizierte deutsche Studenten.

Wo willst Du hin?

USA?

Ich habe gerade gestern einen Freund getroffen, der in USA im Bereich Physik promoviert hat. Er ist jetzt nach Paris gegangen, und habilitiert dort. Lt seiner Aussage werden mittlerweile in USA die Zuschüsse zugunsten von Militärausgaben durch Bush massiv gekürzt. Die USA wird ihren Vorsprung in den Forschungsbereichen verlieren, das kam eindeutig rüber.

Wenn es die Politiker von Europa auf die reihe bekommen würden, hätte die alte Welt eine echte Chance, wieder die Nr. 1 zu werden.

Wir waren uns allerdings einig, daß man diese Entwicklung wohl verpennt.

Ich denke mal, daß die Asiaten, allen voran China, das Rennen machen wird. Allerdings besitzen die Asiaten (noch) nicht die Inovationsfähigkeit, sondern können eher Ideen aufgreifen, detailiert ausarbeiten und zu Ende führen. Dies ist nicht nur meine persönliche Erfahrung. Die Ursache hierfür dürfte ua eine streng hirachiche Gesellschaft sein.

Ich denke, auch in Deutschland gibt es genügend zu tun für hochqualifizierte (technische) Absolventen. Das Problem sehe ich eher bei weniger qualifizierten Bürgern.

BTW: habe gerade mal in Stepstone nach Ingenieur + tech. Berufen gesucht: 3017 Stellenanzeigen!

Edit: immer sind andere Schuld an einer Miesere, wie wäre es, mal selbt die Ärmel hochzukrempeln...;)

Sicher, es gibt genügend Probleme hier, 5 Mio Arbeitslose sind definitv zu viel, aber insgesamt halte ich es für jammern auf hohem Niveau. Klar wchsen andere Staaten mehr, aber man sollte sich auch mal vor Augen führen, auf welchem Niveau sich Deutschland befindet!
 

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@stummerwinter:

Ich dachte eher an Australien oder Neuseeland. In die USA bekommen mich keine 10 Pferde, mindest um dort zu leben nicht. :freak: :evillol:

Ich finde man kann nicht immer alles auf die SPD schieben. Die CDU behindert das Vorrankommen meiner Meinung nach im Moment mehr durch ihr ewiges rumgemeckere, rumgeheule und dem ewigen Zeigen des "wir sind ja auchnoch da, die böse Opposition!" :rolleyes:

Und wenn Stäuber oder Merkel, oder wer auch immer von diesen Leuten eine Bundestagswahl gewinnt, bin ich noch schneller weg.
 
sicher ist die politische Situation nicht die beste. Aber mir sind auch andere Sachen wie oben schon erwähnt wichtig. Das wären Freiheit, Sicherheit und ein schönes Land. Viele der Deutschen sollten sich einfach mehr entspannen und sich nicht über jeden Dreck aufregen. Das Leben ist da um es zu leben und nicht um die ganze Zeit zu jammern :D
 
Man kann nur etwas ändern, wenn man zur Wahl geht. Ich war heute wählen (NRW).
Ich vestehe zwar die Leute nicht, die SPD und CDU hinterherrennen.
Die SPD will nicht sozial sein und die CDU erst recht nicht. Mit denen wirds noch schlimmer, aber das "kleinere Übel SPD" wird von mir auch nicht gewählt.
Dafür gibt es eine neue "Linkspartei", die wieder für die kleinen Leute da sein will.
Man muß nur die richtige Wahl treffen um etwas zu verändern.
Schlimmer als unsere beiden unsozialen Parteien können es die anderen auch nicht schlechter machen.
Wir sind es selbst schuld, wenn wir SPD und CDU noch wählen.
 
ich habe eine 2 gegeben denn:

-deutschland ist weltweit mit führend in der automobilindustrie
-deutschland ist weltweit das land mit dem höchsten export
-deutschland ist das wohl demokratischste land der welt
-deutschlands wohlstandsniveau ist ebefalls in der weltspitze
-deutschlands bildungsangebote sind immer noch eine der besten und es kommen besonders aus china junge menschen zum studieren her.


nicht gut in deutschland ist im moment

-zu hohe lohnnebenkosten
-zu hohe macht der arbeitgeber
-gleichzeitig überzogene forderungen der gewerkschaften
-raubtierkapitalismus
-bundesrat hat zu hohe verfügungsgewalt beim blockieren von gesetzentwürfen.
 
@Stummwinter

Gib mir das Geld für die Nachhilfe an der Fachhochschule und ich mach mein Abi nach ;)
Ich würde schon gerne einiges bringen, aber aufgrund fehlender Abschlüsse ist es mir nicht möglich.

Ich persönlich möchte auch nicht in Deutschland bleiben und so früh wie möglich wegziehen.

Kontra: Die Anforderungen von den Berufen steigen immer weiter. Auch bei den Berufen, für die man nicht unbedingt einen Realabschluss brauchtn.
 
"TH3o"
wo gibt es hier überzogene Gewerkschaftsforderungen ?

Ich habe seit 5 Jahren eine Null-Runde. Mein Frei verfügbares Nettoeinkommen wird immer kleiner, die Kosten steigen überall rapide ?

Genau diesen Nullrunden zum wohle unserer Arbeitgeber haben uns diese Misere eingebracht. Es sind ja trotz unserer Nullrunden keine neuen Stellen geschaffen worden !

Falls du den Abschluß der Stahlindustrie meinst:
Dort boomt es wie bekloppt. Ist es mittlererweile falsch, etwas von dem Profit mit abzubekommen. Immerhin steckt ja da auch Leistung der AN dahinter.

Es kann doch nicht sein, daß sich nur Geschäftsführer , die Konzerne und Aktionäre die Taschen vollstopfen wo es nur geht.

Zu den meisten anderen Punkten gebe ich dir aber recht.
 
Harrold schrieb:
Gib mir das Geld für die Nachhilfe an der Fachhochschule und ich mach mein Abi nach ;)
Ich würde schon gerne einiges bringen, aber aufgrund fehlender Abschlüsse ist es mir nicht möglich.

Das ist einer der negativen Punkte / Entwicklungen: Bildung darf nichts kosten und muß für jeden zugänglich sein!

Negativ sehe ich auch, daß eine kurzsichtige Manager-Mentalität Einzug hält, möglichst ins kurzer Zeit extrem schwarze Zahlen schreiben, aber nicht langfristig (> 5 Jahre) denken, da es gut für die eigene Entwicklung ist, aber für ein Unternehmen / Produkt eher kontraproduktiv sein kann.

Ansonsten: :daumen: für th3o

BTW: hatte auch ne zwei gegeben

BTW2: man schaue sich nur mal die Sig´s der Bordies hier an, so schlecht kann es uns garnicht gehen (ich bin da keine Ausnahme)...;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also selbst hier in Europa fallen mir nicht viele Länder ein, die Demokratischer sind, vll Luxemburg, Niederlande, Dänemark und Schweden...;)

Vom Rest der Welt mal ganz zu schweigen...
 
stummerwinter schrieb:
Also selbst hier in Europa fallen mir nicht viele Länder ein, die Demokratischer sind, vll Luxemburg, Niederlande, Dänemark und Schweden...;)

Vom Rest der Welt mal ganz zu schweigen...
Schweiz, Australien, Neuseeland, Finnland, Kanada... wie viele will man denn aufzählen, wo es solche Gesetze nicht gibt ?
 
Weisst Du das genau?

Naja, in der Schweiz durften bis vor ein paar Jahren nicht mal Frauen wählen, nach Neusseland und Australien kommt man nicht so einfach rein, ziemlich derbe Aufnahmeregularien (das ist für mich auch ein Zeichen von Demokratie)...

Ich denke mal, es gibt in diesen Ländern auch (andere) Gesetze und Regeln, an die man sich halten muß...;)
 
So, erstmal ne kleine Zwischenbilanz

Notendurschnitt (39 Stimmen): 4



PS: Bitte ab hier wieder "back to topic"
 
Schweiz ist Demokratischer als Deutschland. Alleine schon, dass es Volkswahlen gibt und das auch viele Junge Leute in der Politik sind.

Wenn ich das mit Deutschland vergleiche, sehe ich einen Haufen alter Menschen da rumsitzen, die uns kaputtregieren.
 
th3o schrieb:
pro
-deutschland ist weltweit mit führend in der automobilindustrie
-deutschland ist weltweit das land mit dem höchsten export
-deutschland ist das wohl demokratischste land der welt
-deutschlands wohlstandsniveau ist ebefalls in der weltspitze
-deutschlands bildungsangebote sind immer noch eine der besten und es kommen besonders aus china junge menschen zum studieren her.

Na Gott sei Dank! Ich dachte schon, es gibt hier niemanden mehr, der sich über freiheitlich demokratische Grundwerte freut. Es ist nämlich nicht alles schlecht - der Karren läuft nur momentan nicht gerade rund. Deshalb kann man auch allen von Dir genannten Punkten ein "noch" anheften.

Wirtschaft und Politik sollten dann "nur" dem Sorge tragen, dass man den Blick auf den "Microkosmos" Deutschland und das soziale Geflecht in einer im Moment sehr brutal globalisierten Welt wieder aufgreift. Ich gebe momentan aber "nur" eine drei.

Negativ:

1) Gefahr einer fast darvinistisch ausufernden Globalisierung

2) Gefahr des Verlustichgehens ;) von Bürgerrechten und Aufweichen jeglichen Datenschutzes sowie das Wegbrechen sozialer Sicherungssysteme

3) Politik konzentriert sich nicht mehr auf das was sie können sollte (Familie, Soziales, Gesundheit) sondern pfuscht der Wirtschaft durch einen Bürokratiemoloch immer wieder ins Geschäft. Teile der Wirtschaft wiederum, haben scheinbar jegliches soziales Gewissen verloren, sowie die Fürsorgepflicht gegenüber denjenigen vergessen, die sie groß gemacht haben (Arbeitnehmer). Sie wollen die Lohnkosten Chinas mit den Vorstandsgehältern Amerikas bei gleichzeitiger Arbeitnehmerentrechtung. Dumme Konstellation.

4) Individualisierung einerseits (jeder muss sich einzigartig machen), Gleichmacherei und Globalisierung andererseits (dabei sind wir schon so anders als z.B. Polen, Österreich oder Belgien, wie sollen wir da vergleichbar mit China (Lohnkosten) oder Japan (Arbeitsmoral) sein?

5) Depressions-Erscheinungen, sobald man mal irgendwo nicht der Beste ist. Woher stammt dieser unbedingte Zwang, immer und überall der Beste zu sein - und das unweigerliche Wehgeschrei, wenn es nicht klappt? Stichwort Olympiade, Fußball-Europameisterschaft, PISA etc. Kann man nicht auch mal applaudierend auf die "besseren" schauen und sich gute Sachen fürs nächste Mal "abgucken"?

Liebe Grüße
marxx
 
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