Notebook bis 800€ für Arbeit mit Solidworks

HWTuner

Ensign
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Guten morgen allerseits,
eine Bekannte beginnt in kürze ihr Studium und benötigt dafür ein Notebook zur Arbeit mit Solidworks. Ihr Budget beträgt ca. 800€.
Ich denke mal ein I7 sollte es schon sein bei dem Aufgabengebiet. Die Größe sollte 15"-17" betragen.
Jetzt kommt aber die eigentliche Frage: Was für eine GPU sollte gewählt werden? Die Uni schreibt nur irgendetwas zwischen HD4000 und Firepro oder Quadro was mich ziemlich wundert, weil das ja doch 2 Welten sind :freak:

Hat vielleicht jemand Erfahrungen in der Arbeit mit diesem Programm und kann deswegen ein Notebook empfehlen? Gerade bei der GPU bin ich mir wie gesagt unsicher, da ich selbst keine Erfahrung mit CAD Programmen und ihren Anforderungen habe...

Danke schonmal im vorraus, falls ich irgendeine Angabe vergessen habe fragt ruhig ;)
 
für den Kram, den man während eines Studiums konstruiert brauchts weder nen i7 noch nen dicken Geldbeutel.

Selbst eine AMD APU sollte ausreichen.

Ob die CPU-integrierten Grakas von Intel unter der HD4000 ausreichen weiss ich nicht. die Firepros/quaddros sind eben CAD zertifiziert und haben ggüber den üblichen grakas auf openGL optimierte Treiber. brauchen tuts mans fürs Studium aber nicht... Selbst im produktiven Bereich setzen einige auf Midrange Standard-Grakas.

Die meisten CAD-progis (eig alle) nutzen für die Konstruktionsoberfläche übrigens einzig einen Thread, da bringts nix nen I7 zu nutzen.

ich würd nen läppie mit ner AMD Apu (zb den A8) nehmen und den rest des Geldes in Bier investieren ^^
 
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solidworks profitiert schon sehr von workstation gpus, ist wichtiger als ein i7
für erste Gehversuche ist das alles sicher überdimensioniert, dann tut es in der tat auch ein i5/i7 mit iGPU. wäre blos die frage ob damit auch im Berufsstart los gearbeitet werden soll. dann sollte es vielelicht doch eine workstation gpu sein. leider nicht 800€ aber eigentlich wäre:
http://geizhals.de/hp-elitebook-8560w-lg660ea-a648886.html
ein schönes Gerät für solche Fälle
 
Ich verwende recht oft Solid Works und kann <user> in den meisten Punkten zu stimmen. Für die ersten 2-3 Semester reicht wohl jeder Laptop, allerdings sollte man darauf achten das die Grafikkarte verwendet werden kann und am besten min. 500 MB eigenen Arbeitsspeicher besitzt. Ansonsten wird es zu extremer Ruckelorgie. Zum Modell, Baugruppe und Zeichnungserstellung wird eigentlich immer nur ein Kern benutzt, hier also so viel wie möglich Leistung pro Kern. Erst wenn es zu Bewegungssimulationen und Berechnungen kommt werden mehrere Kerne verwendet.

Edit: Wichtig währen wohl auch noch ein 64 Bit Windows und 8 GB Arbeitsspeicher.

@species_0001: Ich habe nicht die Erfahrung gemacht das Solid Works von Workstation GPUs profitiert. Ich denke die lassen sich es teuer bezahlen das Features für Gaming und Consumer Grafikkarten gesperrt werden. Mit 1-2 kleinen tricks kann man sämtliche Features freischalten ;)
 
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Für den Uni-Kram tut es tatsächlich eine HD4000 und ein i5.

Ich nehme mal an, es handelt sich um Maschinenbau? Bei mir im Studium war das höchste der Gefühle eine Antriebswellen-Baugruppe, gefolgt von einem Überdruckventil aus dem Flugzeugbereich inkl. Explosionszeichnung.

Das lief anno 2006 (keine Ahnung welche Version von SW) sogar auf einem P3 mit 500Mhz und 8MB Grafikkarte...

Für den Berufsstart nach dem Studium steht dann eh was Neues an oder der Arbeitgeber stellt was zur Verfügung.
 
Zuletzt bearbeitet:
damals (2010) lief selbst auf meinem eingestaubten Pentium4 mit 3GB Ram die umfangreichste Konstruktion meines Studidumms butterweich - das war du Baugruppe eines schaltbaren, zweistufigen Getriebes.

Allerdings nur unter WinXP... beim Test mit Win7 gabs dann Ruckler.
 
Schonmal vielen Dank.
Ich bin auf den I7 gekommen, da die Uni einen Handzettel rausgegeben hat auf dem ein I7 ausdrücklich empfohlen wurde.. Aber da lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
Es handelt sich um den Studiengang industrielles Produktdesign.
Das Notebook soll auch rein fürs Studium sein, nicht für das spätere Berufsleben.
 
Bei Produkt Design kannst du Solid Works wohl komplett vernachlässigen :) Dafür wird hier bestimmt einiges mit Adobe uns sonstigen Programmen gerendert... Auf jeden Fall i7 und min. 8 GB Arbeitsspeicher...
 
homerpower schrieb:
Bei Produkt Design kannst du Solid Works wohl komplett vernachlässigen :) Dafür wird hier bestimmt einiges mit Adobe uns sonstigen Programmen gerendert... Auf jeden Fall i7 und min. 8 GB Arbeitsspeicher...

Wiebiitewas?

Ich BIN Produktdesigner und ohne 3D-CAD geht da GAR NIX. Muss kein SolidWorks sein (defacto ist SolidWorks aufgrund des Preises eher selten anzutreffen), aber ein Rhino oder Alias verwendet JEDER Produktdesigner.

Oder versuch mal eine Shampooflasche in Photoshop zu basteln ;)

Zum Thema:

Ein i7 braucht es nun wirklich nicht, ein i5 reicht aus. Wobei ganz sicher viele Renderings gemacht werden - und da lohnt sich jeder zusätzliche Kern.

Insofern wäre ein i7 sicher nicht "zum Fenster hinaus" investiert. ABER: bevor es ein seeeehr langsam taktender i7 wird, dann lieber einen höher taktenden i5. Die meisten CAD-Programme sind hoffnungslos single-threaded, es kann also passieren dass beim reinen Modellieren der i5 schneller ist als der i7.

Wegen der GPU: BITTE BITTE BITTE keine IGP.

Ich hab mal einem Freund ein Gartenhäuschen konstruiert und ihm die 3D-Daten gegeben damit der sie auf seinem Rechner auch anschauen kann (eDrawings Viewer). Resultat? Er konnte das Modell nicht ohne Ruckeln drehen/zoomen. Von anderen Darstellungsmodi als "Standard" Mal ganz abgesehen.

NOCHMAL:

BITTE (!!!) keine HD4000 - eine Quadro muss es auch nicht sein, aber unbedingt eine dedizierte Grafikkarte mit eigenem Speicher und eigenem Speicherbus. eine normale Midrange-Gaming-GPU ist hierfür VÖLLIG ausreichend.

FINGER WEG von Ultrabooks (ULV-Prozessoren und HD4000) - dies ist die denkbar schlechteste Wahl!!
 
@MDMMA: Sorry, hätte mich anders Ausdrucken müssen. Ohne das es jetzt abwertend klingen soll war/bin ich der Meinung das Produkte wie Shampooflaschen usw. meist recht kleine und kompakte Baugruppen sind. >> Deswegen hab ich gemeint das dies für den Rechner nicht so Anspruchsvoll ist.
In anderen Studiengängen wird da CAD in ganz anderen Größen Ordnungen betrieben, z.B. eine Gesamte Motorbaugruppe an der 4-5 Leute ein halbes Jahr Arbeiten.

Aber bei der Midrange Gaming Grafikkarte stimme ich dir zu, mit Onboard Lösungen kommt man sehr schnell ans ruckeln.
 
Danke für die zahlreichen Informationen, damit kann man arbeiten!
@MDMMA: Super, dass du von persönlichen Erfahrungen berichten kannst das hilft mir sehr weiter.
Ich habe jetzt einen ungefähren Plan was Sinn macht und was nicht und werde mich dann jetzt nach passenden Notebooks umsehen :)
 
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