Notebook-Gehäuse defekt - wie Daten 1:1 in neues Notebook übertragen?

Hildesheim

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Hallo,

aufgrund von großer Wärme ist der gesamte Boden meines Notebooks verschmort. Mit großem Glück aber funktioniert noch alles und ich kann den Laptop noch immer nutzen. Allerdings brauche ich ihn auch oft "mobil", was ich mir mit dem Gerät jetzt aber nicht mehr zutraue, da beinahe das gesamte Kunststoff am Unterboden des Geräts verschmort wurde und die Elektronik frei liegt.

Bevor die Kiste jetzt komplett den Geist aufgibt habe ich (a) alle Daten gesichert und (b) eine Idee. Dazu meine Frage: Kann ich mir 1:1 das selbe Gerät kaufen, bei dem neuen Gerät die Festplatte ausbauen und die Festplatte von meinem verschmorten Gerät einbauen und es funktioniert alles wie vorher? Oder ist es so einfach nicht?
 
Kann funktionieren, muss aber nicht. Wenn das Notebook aktuell ist und immernoch das P/L Verhältnis passt kannst du dir gerne das gleiche Modell kaufen.

Eine (bessere) Alternative wäre es mit einem neuen Notebook zu arbeiten und die wichtisten Anwenderdaten rüberzukopieren.
 
Beim gleichen Gerät sollte das kein Problem sein. Eventuell musst du Windows danach neu aktivieren, aber das sollte telefonisch möglich sein.

mfg
 
Theoretisch ja. ( Bei einem baugleichen Ersatznotebook sollten alle Treiber passen (es sei denn der Hersteller hat eine neue Revision des Modells mit ein paar Hardwareänderungen herausgebracht, dann müssen eventuell ein paar Treiber neu installiert werden))

Genaue Daten des Notebooks wären auch hilfreich. Oftmals kann man die Platte auch einfach in ein andres Notebook stecken. Wo es fast nie funktioniert ist wenn Gerät A AMD war und Gerät B Intel ist ( Oder A Intel und B AMD). Hier liegt es daran, dass die Chipsätze grundverschieden sind. Wenn du jetzt ein NB mit sagen wir mal einem i5 der zweiten Generation hast dann funktioniert es fast immer die Platte dort auszubauen und in ein neueres Intelnotebook mit einer neueren i5 Version zu stecken und das System zu starten.

Allerdings kannst du dann Treiberprobleme bekommen. Eine Neuinstallation würde ich vorziehen.
 
Vielen Dank für Eure Antworten. Um die Entscheidung für mich noch ein wenig genauer zu machen, ob es nun Sinn macht ein baugleiches Modell zu kaufen oder nicht, hier einmal um welches Gerät es sich handelt. Ich hoffe das hilft Euch weiter, mir einen abschließenden Rat zu geben, da ich selbst leider überhaupt keine Ahnung habe.

  • Lenovo E540
  • Prozessor: Intel(R) Core(TM) i3-4000M CPU @ 2.40GHz 2.40 GHz
  • 64 Bit Betriebssystem
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • Windows 7 Home Premium

Die Fragen sind ja auch (a) gibt es das Modell überhaupt noch genau mit diesen Werten und (b) muss ich es dann mit installiertem Windows kaufen oder reicht nicht eine leere Festplatte, wenn ich die dann eh ausbaue und die von dem verschmorten Rechner einbaue?
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Ich habe auch grad beim googeln gesehen, diesem Notebook-Typ wird hinten an den Namen auch immer eine Ziffernfolge angehängt. Beispiel: Lenovo ThinkPad Edge E540 20C60045G

Ist diese Nummer wichtig, wenn ich 1:1 das gleiche Modell noch einmal kaufen möchte?
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Ich habe mal das Modell + Prozessor-Angaben gegoogelt und ich habe vermutlich dieses Modell: LENOVO 20C6A010AU ThinkPad Edge E540

Kann ich das auch direkt über die Hardware (ein Aufkleber finde ich nicht) oder besser noch im Software-Bereich meines Notebooks herausfinden?
 
An deiner Stelle würde ich mir nicht den gleichen Typ des Notebooks kaufen, wenn du den Grund der Überhitzung nicht kennst.
Wer sagt denn, daß es kein Konstruktionsfehler ist?
 
Das sagt die Maschine bei uns in der Firma, auf die ein Kollege den Laptop während der Arbeit abgestellt hat und die im Betrieb so heiß wie eine Herdplatte wird :rolleyes: :freak:

Mit dem Laptop selber bin ich bisher sehr zufrieden (ca. 1 Jahr in Gebrauch).

Grundsätzlich würde ich auch ein anderes, neueres Modell kaufen. Für mich wichtig ist nur, dass ich die Daten auf das neue Gerät bekomme. Ist denn eigentlich auch eine Windows-Sicherungskopie möglich, die man dann auf einem neuen Gerät "einfach" einspielt? Wären dann alle Inhalte meines Rechners 1:1 auf das neue Gerät übertragen?
 
Das entscheidende ist das Lenovo E540, der Rest sind nur unterschiedliche Prozessoren bzw. Speicherausstattungen - die genaue Konfiguration deines Lenovo Notebooks sollte im BIOS vermerkt sein. Es könnte jedoch Probleme mit der Windows-Lizenz geben, da diese seit Windows 8 bei jedem Gerät individuell ist.

Ob du das gleiche Notebook noch einmal kaufen solltest, musst du selbst wissen: ich kann nur sagen, die Lenovo Edge Serie scheint bezüglich Verarbeitung zu den schlechtesten Notebooks überhaupt zu gehören und ich persönlich würde die Verarbeitungsqualität sogar noch deutlich unter günstigen Acer-Geräten einstufen. Bei einem Bekannten ist das Gehäuse eines Lenovo E130 zwar nicht verschmort, dafür aber an den Scharnieren nach 18 Monaten ohne jegliche Gewalteinwirkung gebrochen - sucht man im Internet, so findet man zahlreiche Betroffene mit dem gleichen Problem. Lenovo hat das Problem als Unternehmen sehr gut gelöst, Probleme an den Scharnieren sind aus der Garantie ausgeschlossen. Grundsätzlich sollte dein Windows weiterhin funktionieren, wenn du ein anderes Notebook mit Intel Core-Prozessor der 4, 5 oder 6 Generation kaufst - einzig einige Treiber müssen anschließend neu installiert werden.

EDIT: OK, an deinem verschmorte Gehäuse war dann wohl nicht Lenovo schuld :)
EDIT: Unter Windows kannst du entweder ein vollständiges Datenträgerabbild machen (das entspricht dann jedoch quasi dem Umbau der Festplatte) oder die Daten sichern. Beim vollständigen Datenträgerabbild muss das neue Notebook weiterhin kompatibel zum alten sein und bei der Sicherung der Daten werden keine Programme, etc. gesichert.
 
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also, nochmal den gleichen zu kaufen mag kein perfekter Kauf mehr sein (natürlich wäre ein E550/560 besser, bzw. es gibt natürlich auch noch bessere Geräte, die Edge Serie ist ja nicht soooo der Hit) , aber ein schlimmer Fehlkauf wäre es auch nicht. kann man m.M.n. schon machen. und wie schon geschrieben, es sollte dann auch mit dem Festplattentausch getan sein.

geht es dir bei den Daten um normale Nutzdaten (Office Dateien und co) oder spezielle Geschichten (exotische installierte Programme, irgendwelche wilden Datenbanken etc) ? Ein bisschen stellt sich ja schon die Frage was da zu dieser Überlegung führt und nicht mit dem Kopieren des Benutzerkontoordners auf einen neuen Rechner getan wäre.
 
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Vielen Dank für deine Antwort @04Simpson474: Da ich noch Windows 7 nutze, ist es möglich in ein Lenovo E450-Gerät, aus dem Windows 8 vorinstalliert ist, mit einem Backup/ Windows-Systemwiederherstellung mein System 1:1 auf dem neuen Gerät zum laufen zu bringen? Oder "beißt" sich das, weil auf dem neuen Gerät Windows 8 vorinstalliert ist?

Habe eine Systemwiederherstellung leider (oder besser gesagt zum Glück) noch nie gemacht (machen müssen).
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@species: Es sind nicht massenhaft exotische Programme aber bis man alle Programme neu installiert hat, sich seinen Browser neu eingerichtet hat und so weiter dauert es in der Summe ja doch einen Tag Arbeit. Ich denke mir eben: Neues Gerät, neue Festplatte raus, alte rein - fertig - wäre am einfachsten.

Oder eben beim neuen Gerät die Windows-Systemwiederherstellung wenn das geht. Dann spar ich mir das ein-/ausbauen der Festplatte. Aber da weiß ich nicht, ob das System 1:1 auf das neue Gerät gespielt wird?!

Soll ich dafür mal einen neuen Thread aufmachen?
 
naja, da dein altes Gerät ja Win7 nutzt und bei Win7 die Lizenz eine Softwarelizenz im Win selbst gespeichert ist, wäre der getauschten Festplatte und dem darauf befindlichen Windows wurscht ob im Bios des neuen Laptops eine andere Win8 Lizenz drin ist. ggf. musst du das Win7 neu telefonisch aktivieren. wichtig wäre aber eigentlich der Lizenzaufkleber zum alten Win7 zu behalten (wenn er nicht mit geschmolzen ist :D ), da ohne Lizenzaufkleber eigentlich keine gültige Win7 Lizenz besteht. und vom neuen Laptop nimmst die Festplatte einfach wie sie ist und lagerst sie irgendwo und hast im Fall der Fälle dort immer einen jungfräulichen Auslieferungszustand drauf.

okey... nunja... aber wenn da nix exotisches ist, dann halte ich es doch für grenzwertig. wenns ein Lenovo T oder W gewesen wäre... aber so... würde ich mir lieber was besseres kaufen und die Arbeit des neu Einrichtens machen
 
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Wurde das E450 damals noch mit Windows 7 ausgeliefert, oder hast du dieses selbst installiert? Falls es noch mit Windows 7 ausgeliefert wurde: ist der Lizenzaufkleber am Boden des Notebooks noch lesbar? Falls der Aufkleber noch lesbar ist bzw. du eine eigenen Windows 7 Lizenz verwendet hast, so kannst du das Windows auf jeden Fall im neuen Notebook wieder aktivieren. Es wird wahrscheinlich jedoch nötig sein, einige Optionen im BIOS zu verstellen: die meisten Windows 7 Notebooks starten noch über MBR/BIOS, während Windows 8 Geräte alle über GPT/UEFI mit aktivem Secure-Boot starten. Aus diesem Grund muss wahrscheinlich Secure-Boot deaktiviert und Legacy/CSM-Boot im BIOS aktiviert werden. Genaueres könnte man sagen, wenn du in der Datenträgerverwaltung einen Rechtsklick auf deine Festplatte machst: wird dort nach GPT konvertieren angeboten, so hast du momentan eine MBR/BIOS Installation.

Ob du die Festplatte umbaust oder eine 1:1 Spiegelung durchführst, kommt eigentlich auf das selbe raus. Schneller geht wohl der Umbau der Festplatte, denn alleine die Sicherung wird mehrere Stunden dauern.
 
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klingt für mich danach, als ob nur der untere Gehäuseteil tw. geschmolzen ist, aber der Rest vom Notebook noch OK ist.
Soche Teile kann man in der Regel als Ersatzteil nachkaufen! Also zB. ein mal Gehäuse-Bodenplatte um 25€, oder so.
Das ist zwar kein Garantiefall, aber kannst an der selben Stelle anfragen bzgl. Reparatur, oder Ersatzteillieferung.
 
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