Notebooks und Elektronik bei eBay

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo user_001,
die Idee mit dem Brief ist gut,das sollten wir machen.
Der Brief als solches sollte kürzer und etwas emotionsloser sein,die Argumentation und der Aufbau sind gut.
Enden sollte das Schreiben mit einem Hinweis,dass wir von Seiten der Medien bereits Interesse signalisiert bekommen haben.
Falls die Sache eine gewisse Dimension erreicht,ist man gerne bereit,darüber zu berichten.
Ok,nun müssten wir eine Anzahl Geschädigter haben,so um die 20-30 sollten es sein.
Und dann:ran an die Sache.
Viele Grüsse
 
hall an alle
ich finde den brief eig. schon ziemlich gut, aber ich denke auch, dass wir das mit dem interesse der medien mitreinbringen sollten. das sollte die postbank eigentlich zum nachdenken bringen. wie ist das, wenn man rechtlich gegen die vorgeht? das wird doch dann auch ziemlich teuer,wenn man nicht rechtschutzsversichert ist, oder? ich hoffe mal , dass sich noch einige leute melden, sodass wir noch ein paar mehr sind.
liebe grüße
 
Hi.
Rechtlich gegen eine Organisation wie die Postbank vorzugehen ist glaube ich nicht Sinn dieser Sache.
Bringt sicher auch nicht viel.
Man sollte versuchen,auf dem Kulanzweg eine Regelung zu finden,
Dazu müssten aber noch ein paar mehr Geschädigte auftauchen.
Viele Grüsse
 
Hallo ich kann mich als weiterer Geschädigter melden.
Hab von den Betrügern am 27.4.08 ein Apple
Notebook für 487,- ersteigert und auf das genannte Konto
(Barkin Özkaya/ A.Panuta, Postbank Nr-326866435) bezahlt. Dann gleicher Ablauf: Afterbuy-Abwicklung,
Mitteilung von eBay, dass Account von Unberrechtigten genutzt
wurde, keine Ware und keine Reaktion auf eMails.
Ein Einschreiben mit Rückschein an die von eBay übermittelte Verkäuferadresse
Barkin Özkaya
c/o A. PANUTA
Dorfstr. 3a
17379 Lübs
Deutschland
kam heute als unzustellbar von der Post zurück. Von eBay habe ich nur standardisierte Antworten erhalten.
Ich halte die hier bereits erfolgten Vorschläge für gut. Sowohl bei eBay als auch bei der Postbank scheinen hier Lücken bzw. Sicherheitsdefizite ausgenutzt worden zu sein. Ob sich ein Anspruch rechtlich durchsetzen ließe müßte man genauer prüfen. Bei der Postbank stünden die Chancen sicherlich gut, wenn dort schon vorher bereits Schadensfälle oder Beschwerden das Konto Panuta betreffend bekannt waren. An die Kulanz könnte man im übrigen aber appellieren und hier auch ein wenig Druck machen. Ein lediglich gehackter Account eines Ahnungslosen, wie es in der eBay-Mitteilung hieß, scheint ja nicht nur vorzuliegen.
Grüsse
ebayaner
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,user_001,bin dabei.
Den oder die Briefe solte man vielleicht direkt in die Postbankzentrale/Geschäftsleitung /Abt.Öffentlichkeitsarbeit schicken,denn es sind ja verschiedene Filialen involviert,glaube ich.
Und dort sollte man vielleicht an den Chef der Abteilung Presse-und Öffentlichkeitsarbeit gehen.
Das ist Herr Joachim Strunk
joachim.strunk@postbank.de
Herr Strunk weis sicherlich am Besten,wie schädlich negative Medienberichterstattung ist(Stern-TV,Frontal21,Monitor u.s.w.)
Die Printmedien kann man in diesem Fall vergessen,da ebay ja fast überall Werbekunde ist.
Die Aktion sollte,wie user_001 schon vorschlägt,konzertiert sein.
Alle mails an einem Tag,und darauf hinweisen,dass die Gemeinde der Geschädigten täglich steigt,also noch mehr Ärger am Horizont ist.
 
hey - also verschicken wir jetzt heute den Brief, den user 001 vorgeschlagen hat? der war ja eig. ganz gut formuliert. oder habt ihr jetzt noch was im inhalt abgeändert? an welche adresse wird das dann geschickt? hoffentlich nützt das was... liebe grüße smartie
 
Habe heute selber an Hr.Joachim Strunk/Leiter der Abt.Presse-und Öffentlichketsarbeit geschrieben,einige Fälle geschildert und erwähnt,dass ich Verbindung zur Redaktion von STERN-TV habe.
Und ob man sich auf dem Kulanzweg einigen kann.
Werde euch informieren,was Herr Strunk geantwortet hat.
 
Bin auch von A. Panuta gelinkt worden, und zwar über den Verkäufer MC.SUNRISE. Es hätte ein schönes Lenovo-Notebook sein sollen, aber das kann ich wohl komplett abschreiben.

Bisher habe ich nur die folgenden Schritte unternommen:
-Strafanzeige wg. Betrug bei der Polizei
-Schreiben mit Sachstandsdarstellung an die Postbank, Cc an meine Bank, Ebay, Polizei, Verbraucherzentrale

Übrigens laufen in den ebay-Foren auch einige Diskussionen über den Hr. Panuta, Stichwort "Hansa-Beautyshop". Dort habe ich auch den folgenden Text gelesen:
"Ich habe den Tipp von der Postbank bekommen, das wir gute Möglichkeiten haben, unser Geld von der Postbank zu bekommen, wenn wir genügend Personen sind. Die Dame hat auch gesagt, das es jede Menge Personen gibt, die betrogen wurden. Jedem Einzelnen erteilt die Postbank eine Absage. Bei mehreren Personen mit ein wenig Androhung von Medien und öffentlichem Interesse, bekommt das Wort Kulanz eine ganz spezielle Bedeutung. sobald sich genügend Personen anschließen, legen wir los."

Gibt es in diesem Forum schon jemanden, der die Daten sammelt?
 
Hallo,
wurde ebenfalls von den sauberen Herren A.Panuta/C. Herrmann betrogen. Habe am 23.05.08 ein iBook für 361.- ersteigert und natürlich keines bekommen. Nachdem ich mich in den eBay Foren herumgetan habe erfuhr ich, dass diese sauberen Herren ihr Unwesen schon seit mindestens 2007 ungestraft bei eBay betreiben dürfen. Die können sogar unter dem Namen Panuta weiter fröhlich eBay Konten eröffnen. Nach dem Forenbesuch zum Thema "Betrug bei eBay" frage ich mich ob das ehrenwerte Auktionshaus da nicht absichtlich mitspielt. Man bekommt den Eindruck es gibt keine seriösen Verkäufer oder Käufer bei eBay.
Die Kommunikation mit eBay erweist als ermüdend und nicht an der Lösung des Problems interessiert.
Erstaunlicher scheint mir aber welche Rolle die Banken, diesmal die Volksbank Berlin, dabei spielen. Da werden Konten ohne echte Adressen und Schufaabfragen eröffnet.
Habe an die Pressestelle der VB gemailt, mal sehen was die sagen.
Würde mich gerne an den Aktionen zu diesem Thema beteiligen.
Wie ist der Stand der Dinge?
Wie kann ich mitmachen?
Frustrierte Grüße aus dem Ruhrgebiet
 
Habe vor eingen Tagen an die Abt.für Öffentlichkeitsarbeit der Postbank geschrieben.
Antwort vom "Reklamationsmanagement"Hr.Peter Czech

Peter.Czech@Postbank.de

war:ja,Sie haben € 513.-auf das Konto Panuta bezahlt.
Rückgabe nicht möglich,da wir zu Ihnen keine Geschäftsbeziehung haben.
Ich denke,alle Geschädigten in diesem Forum sollten Herrn Czech mailen und den einzelnen Sachverhalt kurz schildern.
Und damit Herrn Czech klarmachen,dass das,was er schreibt,so nicht stimmt.
Mittlerweile werde ich versuchen,bei Frontal 21,SternTV oder Monitor Interesse zu wecken.
Die Milchbauern haben es ja auch durch Solidarität geschafft,was zu bewegen..

Also los.
 
Hallo Maulwurfspauli,
habe heute einen wunderbaren Brief von der Volksbank Berlin bekommen. Ich hatte ja die dortige Presseabteilung angeschrieben. Also mein Geld wurde zurück überwiesen, weil bei der Volksbank der betrügerische Zweck des Kontos erkannt wurde!!!!!!!!!!!!
Das Konto wurde gesperrt und alle darauf eingehenden Zahlungen wurden zurückgeschickt. Ist vielleicht ein netter Tip für den Herrn von der Postbank. Im Brief verwiesen sie darauf, keine Angaben darüber machen zu dürfen wie sie den Vögeln auf die Schliche gekommen sind.
Also weiter nerven. Vielleicht haben sie die Burschen schon geschnappt und ihr könnt alle auf euer Geld hoffen (Täterausgleich), denn im Knast kann man ja auch für kleines Geld schuften und abbezahlen. Wünsche euch weiter viel, viel Glück.
Glückauf!
 
Hallo user_001,
beim Anwalt war ich noch nicht.
Bin natürlich ebenfalls gut RS-versichert.
Vielleicht sollte ich meine Sache auch Deinem Anwalt geben.
Wenn sich dann noch ein paar Geschädigte mit dranhängen,ist die Gewichtung schon wieder eine ganz andere.
Viele Grüsse
 
Hallo user_001
In der Angelegenheit laufen ja polizeiliche Ermittlungen. Die Kontoauskünfte (also Auskunft darüber, wer das Konto "Panuta" wann eröffnet hat, wer jeweils verfügungsberechtigt war ,sowie Kontoverlauf etc.) müßten ja aktenkundig sein, sofern eine Anfrage an die Postbank erfolgt ist. Ein Bankgeheimnis gibt es hier nicht. Die Postbank muß den Ermittlungsbehörden umfassend Auskunft erteilen. Sofern das Aktenzeichen und ermittelnde Staatsanwaltschaft bekannt sind, kann dein Anwalt Akteneinsicht beantragen. So könnte abschätzen, ob die Postbank ihre Sorgfaltspflichten verletzt hat. Bei widersprüchlichen Angaben ist die Bank jedenfalls zur Rückfrage verpflichtet. dies gilt wohl insbesondere dann, wenn der/die Kontoinhaber laufend wechseln sollten. ich kann mir aber nicht vorstellen, dass bei der Postbank vor jeder betrügerischen Überweisung jeweils die 2.Person als berechtigter Kontoinhaber eingetragen wurde. Dieser hätte sich ja wohl auch legitimieren müssen.
 
...
 
Zuletzt bearbeitet: (Doppelpost zusammengefügt. Bitte Ändern-Button benutzen.)
Hallo user_001
Ist schon richtig.. von der strafrechtlichen Verurteilung der Betrüger haben die Geschädigten erstmal nichts. Die Postbank wird aber wohl nur zahlen, wenn man darlegen kann, dass eine Sicherheitslücke dort ausgenutzt wurde oder bei der Postbank Sorgfaltspflichten verletzt wurden. Echte Kulanz ist dort wohl nicht zu erwarten. Die zahlen nur- ggfalls. ohne Anerkennnug einer Rechtspflicht- wenn Sie das Prozessrisiko nicht eingehen wollen. Insofern müßte man halt wissen, wer das Empfängerkonto, unter welchen Namen,Adressangaben etc. eröffnet hat, welche Legitimation (Ausweis etc.) abverlangt wurde und ob sich für die Bank aus konkreten Umständen hätte aufdrängen müssen, daß etwas "faul" ist. Wenn der Name "A. Panuta" der Postbank im Zusammenhang mit Beschwerden, Kontosperren oder gar Strafanzeigen schon vorher bekannt war , wären die Chancen für uns natürlich gut.
Zitat aus einem Gerichtsurteil:
Der Auftraggeber einer Überweisung kann grundsätzlich davon ausgehen, dass der Auftrag entsprechend seinen Angaben ausgeführt wird. Er muss daher grundsätzlich zunächst nicht damit rechnen, dass die Bank im Falle von widersprüchlichen Angaben zu Empfänger bzw. Kontonummer ohne Rückfrage das Geld einem anderen als dem bezeichneten Empfänger gutschreibt. Angesichts der seit langem für den Fall des beleggebundenen Überweisungsverkehrs gefestigten Rechtsprechung, dass bei derartigen Differenzen die Empfängerbezeichnung maßgeblich ist, darf der Auftraggeber darauf vertrauen, dass diese Handhabung auch im Fall des beleglosen Datenträgeraustausches gilt. Sofern von diesem Grundsatz - aus welchen Gründen auch immer - abgewichen werden soll, bedarf es nach Ansicht des Oberlandesgerichts Jena der ausdrücklichen Vereinbarung des Kunden mit der von ihm beauftragten Bank, dass von einem Abgleich des angegebenen Empfängers und dem Inhaber des bezeichneten Kontos abgesehen werden kann."
Wenn also das Empfängerkonto als Einzelkonto eingerichtet wurde kann die Bank nicht ständig ungefragt Überweisungen ausführen bei denen laufend wechselnde (Zweit)empfänger auftreten. In der Praxis sieht diese Prüfung aber wohl bei jeder Bank anders aus; die einen nehmens halt genauer die anderen nicht.
Also mal abwarten, was der Anwalt erreicht. Wäre schön, uns Leidensgenossen auf dem Laufenden zu halten-
 
Hallo user_001,
habe Herrn RA Wenderoth angemailt u.gebeten,auch meinen Fall zu übernehmen.
Erstmal Danke für den Tip.
Natürlich sollten sich tunlichst alle Geschädigten bei RA Wenderoth melden.
Übrigens:

DAS ZDF BRINGT AM 16.JUNI /19.25 EINEN BEITRAG ÜBER BETRUGSMASCHEN BEI ebay.
Wir sollten alle mal unseren Fall bei

wiso(at)zdf.de
kurz darlegen.

Möglicherweise wird noch ein Beitrag über"unsere Sache"mit reingenommen.
Wär doch ein schöner Erfolg und würde wieder etwas Druck auf die involvierten Banken ausüben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Mailformat angepasst.)
...
 
Zuletzt bearbeitet: (Doppelpost zusammengefügt. Bitte Ändern-Button benutzen.)
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben