News Nvidia, Apple, Microsoft & mehr: US-Tech-Aktien brechen nach Trump-Zöllen ein

Trump macht weiterhin Nägel mit Köpfen...

Wenn schon Faschisten in den USA an der Macht sind, dann ist deren radikales Vorgehen mit das "Beste", was hätte passieren können. Denn von den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Politik werden vor allem die Vereinigten Staaten betroffen sein. Also jenes Land, welches sich komplett von der (inzwischen) globalisierten Welt isolieren möchte. Alle anderen Länder oder Kontinente werden sich in Folge dessen neue Handelspartner suchen. Wie beispielsweise die EU, die jetzt u.a. auf Kanada und Mexiko zugeht.

Die Trump-Regierung wird hier mit Ansage scheitern...
 
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China kündigt Gegenzölle von 34 Prozent auf US-Waren an

Dieser soll ab dem 10. April gelten. Erst am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump zusätzliche US-Zölle in Höhe von 34 Prozent auf chinesische Waren angekündigt.

Zudem würden Exportkontrollen für sieben Seltene Erden eingeführt, erklärte das chinesische Handelsministerium. Darunter ist demnach das bei der Magnetresonanztomographie genutzte Gadolinium sowie das in Elektrogeräten verwendete Yttrium. Außerdem setzte das Ministerium mehr als zwei Dutzend amerikanische Unternehmen auf die schwarze Liste der Exportkontrollen.

Und weitere werden folgen.
 
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@knoxxi

Man kann daraus Tendenzen herauslesen.

Aber wenn wir den Mindestlohn heran nehmen wird es nicht besser:

Das untere Lohnniveau in Vietnam liegt bei 140-200$, Mindestlohn gibt es soweit ich weis nicht. Der Großteil der Vietnamesen arbeitet 42-48Std/Woche. Wir landen hier also deutlich unter einem US Dollar Stundenlohn. Zum Vergleich verdienen die Amis 7,25$ pro Stunde. Bei gleicher Stundenanzahl kommt man da also schon auf 1200-1400$.

Der Unterschied bleibt also enorm.
 
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SuperHeinz schrieb:
Wenn ich meine Anlagen früh verkauft hätte, dann wären auf die Gewinne 25 % Kapitalertragssteuer angefallen. Dazu käme der Soli (der ja noch für die Kapitalerträge gilt), sowie die Kirchensteuer (für den, der noch in einer Staats-Kirche ist) plus eventuelle Spesen.
Die Kapitalertragssteuer samt Soli wird IMMER fällig, sobald man mit Gewinn verkauft. Die alte "Spekulationssteuer" (12 Monate Haltezeit, danach steuerfrei) gibt es schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr.
SuperHeinz schrieb:
Also rund 30 % Abgaben auf die Gewinne.
Nö, 25 % plus 5,5 % Soli von 25 % Kapitalertragssteuer macht am Ende eine Gesamtbesteuerung von 26,375 Prozent.
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foofoobar schrieb:
BMW hat für seine Fabriken in den USA für US-Verhältnisse umfangreiche Fortbildungen aufgesetzt.
Du redest im Plural? Ich kenne nur das Werk in Spartanburg. Welche weiteren BMW-Werke soll es geben?
foofoobar schrieb:
Oder streben Donald und seine Oligarchen Löhne wie in Vietnam an um zukünftig Schuhe in den USA zusammen zu kleben?
Ja, die Uhr soll wieder zurückgedreht werden. Künftig sollen wieder 8-köpfige Familien in einer 40 m² Kellerwohnung hausen und die Miete geht komplett für die Arbeit aller 8 Familienmitglieder drauf.
Ergänzung ()

MoinWoll schrieb:
Auf meine realisierten ETF Gewinne habe ich 18,49% Steuern bezahlt,
In Deutschland gelten 25 % Kapitalertragssteuer plus 5,5 % Soli auf die Kapitalertragssteuer = 26,375 % Abgaben.
MoinWoll schrieb:
auf Bitcoin gar nichts, da mehr als ein Jahr Haltedauer.
Werden Kryptowährungen steuerrechtlich anders behandelt als Wertpapiere? Die alte "Spekulationssteuer" (12 Monate Haltedauer) gibt es nämlich schon ewig nicht mehr.
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rocketfoxx schrieb:
Schön, dass hier jemand lokal davon profitiert, das Geld geht trotzdem in die USA am Ende des Tages.
Aber nur ein Teil des Geldes landet in den USA (am Ende vielleicht 10 % als Marge).
rocketfoxx schrieb:
Coca Cola ist als Konzern grundsätzlich fragwürdig.
...
Der Boykott solcher Konzerne schafft erst den Freiraum, den kleine und mittelständische Unternehmen brauchen.
Das Problem ist, der komplette Boykott führt JETZT zur Massenarbeitslosigkeit der betroffenen Mitarbeiter und bis die Konkurrenten genügend Marktanteile ergattern konnten und entsprechend viele Mitarbeiter einstellen konnten, kann sehr viel Zeit ins Land gehen (bis dahin gibt es dann nur ALG1 und später Bürgergeld). Ich gebe dir schon recht, das langfristig ein Umdenken stattfinden muss, aber das geht nicht mit der Brechstange von heute auf morgen.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Was hat das Durchschnittseinkommen genau mit dem Mindestlohn zu tun?
Nichts. Es verdeutlicht nur die weite Schere zwischen Gering- und Topverdienern. Denn die gemittelten 6.600 $ haben die wenigsten in der Tasche. Sehr viele Menschen haben deutlich weniger und ganz wenige haben das zehnfache, hundertfache, tausendfache oder mehr.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Das dürfte z.B. Apple kaum betreffen, da die iPhones und anderen Produkte eh in China produziert werden und gar nicht aus den USA eingeführt werden müssen. Tesla dürfte ebenfalls nicht betroffen sein, fertigen sie doch in Shanghai die Autos.
 
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anexX schrieb:
Ich warte noch auf den Tag an dem Trump in nem Anfall von Wahnsinn einfach mal das Internet abschalten lässt - würd ich dem ohne zögern zutrauen. ^^
Ich bin mir recht sicher, für den Dealmaker ist absolut nichts unmöglich - je dämlicher, desto wahrscheinlicher... ^^
Man kann das natürlich in alle Richtungen werten, aber fakt ist: Wir leben wirklich in einer sehr spannenden Zeit, so viel Nervenkitzel gab es lang nicht mehr...
 
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@Weyoun
Kryptowährungen zählen zu den §23 EStG einkünften, soweit es nicht gewerblich ist. Damit nach einem Jahr Spekulationsfrist keine Steuern.

Man kann durchaus effektiv unter 25% +SolZ kommen über
  • Verlustvorträge
  • Günstigerprüfung (dann mit dem persönlichen Steuersatz; lohnt sich nur bei kleinen zu versteuernden Einkommen)

Es wird so ziemlich niemand direkt den Job verlieren, wenn US Produkte boykottiert würden. Es gibt noch immer so etwas wie den Kündigungsschutz und auch betriebsbedingt dauert es, bis die Firmen das Personal los sind.
Ganz nebenbei landet der größte Teil des Gewinns bei Firmen wie Coca Cola im Ausland. In Deutschland bleiben oft nur 2-3% Marge hängen.
 
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Lost_Byte schrieb:
Kryptowährungen zählen zu den §23 EStG einkünften, soweit es nicht gewerblich ist. Damit nach einem Jahr Spekulationsfrist keine Steuern.
Ich hoffe, das bleibt nicht mehr lange so.
Lost_Byte schrieb:
Man kann durchaus effektiv unter 25% +SolZ kommen über
  • Verlustvorträge
  • Günstigerprüfung (dann mit dem persönlichen Steuersatz; lohnt sich nur bei kleinen zu versteuernden Einkommen)
OK, also nur relevant für Azubis, Studenten, Rentner oder Arbeitslose, oder eben, wenn man Gewinne mit Verlusten anderer Wertpapiere "ausgleichen" will.
Lost_Byte schrieb:
Es wird so ziemlich niemand direkt den Job verlieren, wenn US Produkte boykottiert würden. Es gibt noch immer so etwas wie den Kündigungsschutz und auch betriebsbedingt dauert es, bis die Firmen das Personal los sind.
Da kennst du aber die "Phantasie" mancher US-Manager in deutschen Konzernniederlassungen nicht. Notfalls geht solch eine schlecht laufende Niederlassung ganz schnell in die Insolvenz und dann reicht das Geld (Insolvenzgeld) oft nur noch für 3 Monate, um die Mitarbeiter zu bezahlen. Betriebsbedingte Kündigungen machen nur Sinn, wenn der Standort fortbesteht und nicht geschlossen wird.
Lost_Byte schrieb:
Ganz nebenbei landet der größte Teil des Gewinns bei Firmen wie Coca Cola im Ausland.
Eben, der größte Teil des GEWINNS => bei einer Flasche Coke zu 1 € vielleicht 10 Cent, mehr nicht.
 
"Die Zölle sind nach Angaben von Trump auf Basis der bestehenden Zölle gegenüber den USA berechnet worden."
Das ist natürlich eine typisch schwachsinnige Trump-Behauptung.
Da beispielsweise die Schweiz seit 2024 gar keine Industriezölle mehr verlangt, müssten es also eher 0.00 Prozent, statt der 31 für die Schweiz sein.
Aber das ist ja eh alles nur viel dummes Trumpgeschwätz: Heut dies, morgen das.
Dennoch wird dadurch die Weltwirtschaft leider grundlegend verändert und beschädigen.
 
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Weyoun schrieb:
In Deutschland gelten 25 % Kapitalertragssteuer plus 5,5 % Soli auf die Kapitalertragssteuer = 26,375 % Abgaben.
ETFs ab einem gewissen Aktienanteil werden steuerlich etwas anders behandelt, da ein Teil der Steuern schon vom ETF-Anbieter in den Ursprungsländern der gehaltenen Aktien gezahlt wird und entsprechend in der Wertsteigerung fehlt. Entsprechend waren es bei meinen ETFs die genannten 18,46%. (https://www.justetf.com/de/news/etf...stmentsteuergesetz-ab-2018.html#thesaurierend)

Weyoun schrieb:
Werden Kryptowährungen steuerrechtlich anders behandelt als Wertpapiere? Die alte "Spekulationssteuer" (12 Monate Haltedauer) gibt es nämlich schon ewig nicht mehr.
Die 12 Monate Haltedauer für Cryptos gibt es stand jetzt noch, auch wenn bereits überlegt wird das abzuschaffen. (https://www.wiwo.de/finanzen/geldan...teuerung-von-btc-wissen-muessen/28005822.html)

foofoobar schrieb:
Privilegien auf bestimmte Einkommensarten gehören abgeschafft!
Finde ich auch, läuft aber derzeit so. Übrigens liegt der durchschnittliche Steuersatz auf mein Einkommen aus Erwerbsarbeit bei unter 18,46%. Ich wäre auch bei Kapitalerträgen für einen progressiven Steuersatz und ähnliche Freibeträge wie bei Einkommen aus Erwerbsarbeit. Was ich als (noch) Kleinsparer an Steuern auf Kapitalerträge zahle ist m. E. deutlich zu hoch. Natürlich könnte ich jetzt eine Günstigerprüfung machen, aber solange ich gleichzeitig noch arbeite bringt das natürlich nichts.
 
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ist jetzt der Zeitpunkt um Nvidia und andere US-Tech-Monopolisten Aktien zu kaufen?
 
Trump hat bestimmt eine KI gefragt wieviel Zölle er erheben soll. Land x 55 rein und 10 raus. Macht 45 Defizit geteilt durch 2 (wollen mal net so sein) macht also 22,5 und dann runden wir das auf 23% auf und für China gibbet noch 10% oben drauf weil ich die nicht leiden kann :D .Hätten nach Tageslaune auch 20% sein können, also noch mal mit nem blauen Auge davon gekommen.
 
Weyoun schrieb:
Nö, 25 % plus 5,5 % Soli von 25 % Kapitalertragssteuer macht am Ende eine Gesamtbesteuerung von 26,375 Prozent.
Da ich von mir ausgehe, kommt dazu noch die Kirchensteuer sowohl auf die Kapitalertragssteuer, als auch auf den Soli dazu. Das sind zwar nicht ganz 30 %, ist aber doch recht nahe daran. ;-)
 
@SuperHeinz Nicht realisierte (und zwangsläufig versteuerte) Gewinne sind keine Gewinne, so wie nicht realisierte Verluste auch keine Verluste sind.
Weiß nicht, was du uns mit deiner Steuer-Rechnung sagen willst...
 
MoinWoll schrieb:
Meine breit gestreuten Anlagen (MSCI World ETF, MSCI EM ETF, Bitcoin) würden Stand jetzt bereits 15% weniger wert sein, als zu meinem Verkaufszeitpunkt im Januar.
Das ist nicht breit gestreut, das ist eine Fokussierung auf Aktien-basierte Fondanlagen. Breit gestreut bedeutet Sparanlagen, z.B. Tagesgeldkonto, Sparbuch + Festverzinsliche Wertpapiere + Aktien/Aktienfonds + Rentenfonds + Rohstoffe/Rohstofffonds + Sachwerte, wie z.B. Immobilien.
Ergänzung ()

p4z1f1st schrieb:
@SuperHeinz Nicht realisierte (und zwangsläufig versteuerte) Gewinne sind keine Gewinne, so wie nicht realisierte Verluste auch keine Verluste sind.
Weiß nicht, was du uns mit deiner Steuer-Rechnung sagen willst...
Es geht hierbei um realisierte Gewinne, wenn z.B. Aktienfonds verkauft werden, bevor sie ins Minus rutschen.
 
foofoobar schrieb:
Bei Autos könnten es die US-Hersteller ja mal mit Autos versuchen die hier auch jemand kaufen möchte.

BTW: Das mit dem Dumping bei europäischen Auto solltest doch mal auch mit Quellen weiter ausführen.
Die EU macht es ja sogar noch schlimmer, hat sie doch faktisch für viele US Fahrzeuge ein Verkaufsverbot durch Umweltauflagen erlassen.

Anti dumping fees bezog sich auf andere Dinge, Glasfaser, Chemie Produkte wie Harze etc.

Und die Zölle der EU gegen Fahrzeuge aus China um deutsche und Französische Autobauer zu schützen sind ja jetzt auch kein Geheimnis :) .

Wie gesagt sicher nicht toll was Trump macht, aber nicht so weit weg von anderen ;)
 
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