News Nvidia, Apple, Microsoft & mehr: US-Tech-Aktien brechen nach Trump-Zöllen ein

Surprise, surprise... Hätte das der Biggest Businessman ever nicht vorhersehen können?
 
Weyoun schrieb:
Dazu kommt noch, dass auf Zulieferteile ja ebenfalls Zölle anfallen.
Das Argument hatte ich heute im Amerikanischen TV gesehen. Gemeint war das Metall für den Bau.
Antwort von MAGA: Man solle dies auch einfach in den USA herstellen. Kannst du dir nicht ausdenken.
 
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Die herbeigeführte Schwäche der USA wird die Stärke der anderen werden. Gerade China wird diesen Moment nutzen und andere Länder wie Kanada etc. werden sich neue langfristige Partner suchen. Donald Trump setzt darauf das ihn alle anderen anbetteln werden um Fabriken in den USA bauen zu dürfen..wenn er sich da mal nicht verkalkuliert, dass amerikanische Volk wird ihm schon zu verstehen geben wohin die Reise geht wenn die Preise, die jetzt schon hoch sind, noch durch die Decke schiessen. Wir werden sehen.
 
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Mithos schrieb:
Das Argument hatte ich heute im Amerikanischen TV gesehen. Gemeint war das Metall für den Bau.
Antwort von MAGA: Man solle dies auch einfach in den USA herstellen. Kannst du dir nicht ausdenken.

Besonders bei Kaffee, Schokolade und Tee sehr realistisch. Die haben jetzt übrigens je nach Herkunftsland 24-54 % Zoll drauf, wird die Konsumenten in den USA empfindlich treffen, nachdem Anbaugebiete in den USA höchstens mit 10 Jahren mehr Klimawandel realistisch werden...
 
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Der Trick besteht darin, nicht nur einzelne Aktien zu kaufen, sondern seine Anlagen breit zu streuen. Wenn ich meine Anlagen früh verkauft hätte, dann wären auf die Gewinne 25 % Kapitalertragssteuer angefallen. Dazu käme der Soli (der ja noch für die Kapitalerträge gilt), sowie die Kirchensteuer (für den, der noch in einer Staats-Kirche ist) plus eventuelle Spesen.

Also rund 30 % Abgaben auf die Gewinne. Was bei 100 kE Gewinn mal locker 30 kE an Abgaben ausmacht. Bei meiner Mischkalkulation habe ich bisher Verluste von etwa 5 % zu verzeichnen, da habe ich noch ein bisschen Spielraum, was die Verluste angeht. :-D

Und die Steuern, die sind ja auf Nimmerwiedersehen weg, die kommen nicht wieder. Genauso die einmaligen Fixkosten, die bei der Anlage eines Depots anfallen. Auch wenn ich später wieder zu "besseren Zeiten" neu, bzw. wieder in den Markt einsteigen würde. Weg ist weg und bleibt auch weg.
 
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Alphanerd schrieb:
Sry. Zonk.

(Die jungen User fragen sich, was hier los ist^^)
Geh aufs Ganze hat doch erst vor kurzem sein Comeback im Fernsehen gefeiert. :hammer_alt:
Ergänzung ()

KitKat::new() schrieb:
Es gibt doch Fachkräftemangel
Nicht in der Produktion (untere Lohngruppen wie un- oder nur angelernte "Worker").
 
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Screenshot der NYTimes. Und ich hoffe man zuckt nicht sofort wieder zusammen, so bald 🍊🤡 wieder von bösen Dingen spricht.
 
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ShakerDaMan schrieb:
Donald Trump setzt darauf das ihn alle anderen anbetteln werden um Fabriken in den USA bauen zu dürfen..wenn er sich da mal nicht verkalkuliert, dass amerikanische Volk wird ihm schon zu verstehen geben wohin die Reise geht wenn die Preise, die jetzt schon hoch sind, noch durch die Decke schiessen. Wir werden sehen.
Aktuell gibt es nicht viele Arbeitslose in den USA und zusätzlich will Donald Leute aus dem Land werfen.
Welche Nasen sollen den in diesen Fabriken arbeiten?
 
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Der Russe hat den Ami in der Hand … wow, das gab es noch nie.

Kurse von Aktien interessieren mich nicht. Ich habe mir beibringen lassen, durch wertschöpfende Arbeit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Da dies jedoch darüber hinaus problematisch wird, sehe ich dem Treiben mit Sorge entgegen.
Eskalationen wohin man auch blickt. Mäßigung und Zusammenarbeit scheinen Auslaufmodelle zu sein.
 
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JackTheRippchen schrieb:
Genau das plant mein AG derzeit.
Oh, nein. Dass die nicht sehen, wie wackelig das alles ist. In so einem politischen Klima kann man doch keine auch nur halbwegs sicheren Kalkulationen aufstellen.
 
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Weyoun schrieb:
Nicht in der Produktion (untere Lohngruppen wie un- oder nur angelernte "Worker").
BMW hat für seine Fabriken in den USA für US-Verhältnisse umfangreiche Fortbildungen aufgesetzt.
Oder streben Donald und seine Oligarchen Löhne wie in Vietnam an um zukünftig Schuhe in den USA zusammen zu kleben?
 
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SuperHeinz schrieb:
Der Trick besteht darin, nicht nur einzelne Aktien zu kaufen, sondern seine Anlagen breit zu streuen.
Meine breit gestreuten Anlagen (MSCI World ETF, MSCI EM ETF, Bitcoin) würden Stand jetzt bereits 15% weniger wert sein, als zu meinem Verkaufszeitpunkt im Januar. Edit: Stand jetzt sind es schon fast 18%. Edit 2: 20%. Edit 3: 25%.

SuperHeinz schrieb:
Wenn ich meine Anlagen früh verkauft hätte, dann wären auf die Gewinne 25 % Kapitalertragssteuer angefallen.
Auf meine realisierten ETF Gewinne habe ich 18,46% Steuern bezahlt, auf Bitcoin gar nichts, da mehr als ein Jahr Haltedauer. Was ich dagegen verloren hätte, wenn ich nicht rechtzeitig verkauft hätte, wäre wesentlich mehr gewesen und das jetzt schon. Ich bin aber auch nicht überzeugt, dass der Boden bereits erreicht ist. Der Aktienmarkt ist weiterhin stark überbewertet (siehe Shiller PE und Buffett Indikator).
 
Zuletzt bearbeitet:
=dantE= schrieb:
Eskalationen wohin man auch blickt. Mäßigung und Zusammenarbeit scheinen Auslaufmodelle zu sein.
Mäßigung und Zusammenarbeit bringen keine Clicks und Views.
Ergänzung ()

MoinWoll schrieb:
Auf meine realisierten ETF Gewinne habe ich 18,49% Steuern bezahlt, auf Bitcoin gar nichts, da mehr als ein Jahr Haltedauer.
Privilegien auf bestimmte Einkommensarten gehören abgeschafft!
 
Weyoun schrieb:
Das könnte u.U. dazu führen, dass z.B. deine Nachbarn arbeitslos werden, wenn sie in einer deutschen Niederlassung einer solchen Firma arbeiten. "US-Produkt - Made in USA" und "US Produkt - Made in Germany" sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe.

Grundsätzlich richtig, wobei mein Konsum ja trotzdem in beiden Fällen zu einer Gewinnsteigerung des Mutterkonzerns in den Staaten führen würde.
Schön, dass hier jemand lokal davon profitiert, das Geld geht trotzdem in die USA am Ende des Tages.

Weyoun schrieb:
Deutsche Coca Cola ist "deutscher" als z.B. die neuen Smarts (#1, #3, #5), die aus China kommen, aber zu Mercedes gezählt werden. ;)

Coca Cola ist als Konzern grundsätzlich fragwürdig. Riesiger Umweltverschmutzer, Ausbeutung lokaler Ressourcen zu Gunsten des Profits (...eines US-Konzerns....), monopolartige Marktstellung und schau besser nicht nach, was Coca Cola so machen kann in fremden Ländern, wenn sie ihren Profit gefährdet sehen.

Der Boykott solcher Konzerne schafft erst den Freiraum, den kleine und mittelständische Unternehmen brauchen.

Kann das heißen, dass Lutz von Nebenan seinen Job beim US-Unternehmen verliert?
Ja.

Heißt das, dass Lutz keine Arbeit mehr finden wird?
Nein. Es wird ja weiterhin Cola getrunken und es wird weiterhin konsumiert, nur eben von anderen Firmen.
 
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foofoobar schrieb:
Löhne wie in Vietnam an um zukünftig Schuhe in den USA zusammen zu kleben?
Na bei dem Mindestlohn von 7,25$ auf Bundesebene, kann das Niveau nicht so furchtbar weit weg sein.
 
Die Alternative: Entscheiden sich die US-Firmen, die Zölle an die Endkunden weiterzugeben, ....
.... und ob die Preise dann auch in anderen Teilen der Welt steigen, um US-Kunden weniger zu belasten, ist noch unklar.

Ja klar, für die Blödheit der US Wähler sollen dann auch noch die Anderen deren selbstverschuldete Inflation subventionieren.
 
knoxxi schrieb:
Na bei dem Mindestlohn von 7,25$ auf Bundesebene, kann das Niveau nicht so furchtbar weit weg sein.

Klar 250$ zu 6600$ an montalichen Durchschnittsgehalt ist praktisch das selbe... :rolleyes:
 
foofoobar schrieb:
Aktuell gibt es nicht viele Arbeitslose in den USA und zusätzlich will Donald Leute aus dem Land werfen.
Welche Nasen sollen den in diesen Fabriken arbeiten?
Die Frage brauchst du garnicht stellen, da es natürlich Unternehmen gibt die aktuell massiv in den USA investieren, es aber auch ohne die Zölle und Trump gemacht hätten, weil schon lange angekündigt. Ich bezweifle stark, dass Unternehmen die es nicht vorher geplant haben, nun 'spontan' mal eben Fabriken hochziehen, obwohl sich in 4 Jahren oder bei Trumps Laune gut und gerne auch mal übermorgen wieder alles ändern kann. Ich schätze eher, dass die teuren Jobs in den USA verloren gehen (Lean Admin), damit die Kosten für den Import aus dem Warenstrom für die eigenen Produkte zum kleinen Teil wenigstens abgefangen wird. Das ist ja eine MwSt die er damit praktisch erhebt indirekt, die der Endkunde bezahlen wird und das trifft hauptsächlich wieder die ärmeren ...
Wir erhöhen mal die Preise, damit es sich lohnt wieder Selbstversorger zu werden ... Back to the roots ... Baut euch euer Korn und Mais lieber selbst an!
 
d3nso schrieb:
6600$ an montalichen Durchschnittsgehalt
Was hat das Durchschnittseinkommen genau mit dem Mindestlohn zu tun?
 
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