News Nvidia, Apple, Microsoft & mehr: US-Tech-Aktien brechen nach Trump-Zöllen ein

SuperHeinz schrieb:
Das ist nicht breit gestreut, das ist eine Fokussierung auf Aktien-basierte Fondanlagen. Breit gestreut bedeutet Sparanlagen, z.B. Tagesgeldkonto, Sparbuch + Festverzinsliche Wertpapiere + Aktien/Aktienfonds + Rentenfonds + Rohstoffe/Rohstofffonds + Sachwerte, wie z.B. Immobilien.
Da Du von Einzelaktien vs. breit gestreut sprachst, bezog ich mich auch auf meine Aktienanlagen (und Crypto). Rein bezogen auf diese Assetklasse ist das allerdings so breit gestreut wie es für einen Kleinanleger sinnvoll umsetzbar ist. Man hätte noch Smallcaps dazu nehmen können, aber jeder weitere ETF erhöht halt auch die Kauf- und Verkaufskosten. Alles andere habe ich auch nicht verkauft, das ist ja auch nicht wirklich vom Crash betroffen (bis auf Immobilien, welche ich gar nicht halte, da schon länger am absaufen).
 
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karamba schrieb:
Alles glatt gestellt gestern und heute. Wenn einer für eine nächste Finanzkrise sorgt, dann Donald J. Trump. Ist ja fast ein Crash mit Ansage bei den ganzen Spinnern und Amateuren in der amerikanischen Administration.


Bist aber spät dran. Ich hab vor 4 Wochen schon viel mit gut Gewinn rausgenommen.
Und dann in den WisdomTree S&P 500 3x Daily Short gemacht. Ich hab mich über die Trump Rosengarten Aktion gefreut : )

Und wenn jetzt erst der Handelskrieg oder Rezession kommt, freu ich mich noch mehr.
 
Millennial_24K schrieb:
Alle anderen Länder oder Kontinente werden sich in Folge dessen neue Handelspartner suchen. Wie beispielsweise die EU, die jetzt u.a. auf Kanada und Mexiko zugeht.
Ich würde das jetzt nicht gerade als Erfolg verbuchen, wenn man den US-Markt mit Kanada und Mexiko tauscht.^^
 
Heelix schrieb:
Die EU macht es ja sogar noch schlimmer, hat sie doch faktisch für viele US Fahrzeuge ein Verkaufsverbot durch Umweltauflagen erlassen.

Anti dumping fees bezog sich auf andere Dinge, Glasfaser, Chemie Produkte wie Harze etc.

Und die Zölle der EU gegen Fahrzeuge aus China um deutsche und Französische Autobauer zu schützen sind ja jetzt auch kein Geheimnis :) .

Wie gesagt sicher nicht toll was Trump macht, aber nicht so weit weg von anderen ;)
Falsch. Es ist meilenweit entfernt von dem was andere Länder machen. Du willst doch nicht ernsthaft Umweltauflagen und einzelne Handelshemmnisse mit pauschalen Zöllen auf so ziemlich alle wirtschaftlich relevanten Länder vergleichen?
 
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Heelix schrieb:
Die EU macht es ja sogar noch schlimmer, hat sie doch faktisch für viele US Fahrzeuge ein Verkaufsverbot durch Umweltauflagen erlassen.
Welche US-Autos meinst Du? Den Ford F-150 oder den Ram 1500 oder die Chevrolet Corvette? Die USA bauen schlichtweg so gut wie kein Auto, das in europäische Städte passt. Wenn aber mal eines passt, so wie die Modelle von Tesla, dann werden die auch verkauft. Bzw. wurden, bis Elon M. den Rappel bekam.
 
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Habe wie gestern angekündigt einen zweiten Sparplan mit Stoxx 600 Europe aufgelegt. Ich hoffe, dass sich die europäische Wirtschaft von den Amerikanern emanzipiert und entweder gute Geschäfte mit Mexiko und Kanada macht oder eventuell noch mehr auf die Binnenwirtschaft geht. Bisschen Patriotismus ist auch dabei. Eventuell sollte man jetzt auch mehr auf China gehen, die Strecken ja gerade die Hand aus, nachdem sie jahrelang mit Mittelfinger rumgelaufen sind.
Entweder haben wir alle Trump unterschätzt und er hat sich von China gut bezahlen lassen (eher nicht) oder er hat auf fallende Kurs gesetzt und zum wiederholten Male Insiderhandel betrieben und damit seine eigenen Anhänger an den Galgen gebracht, so wie mit seinem Meme Coin.
 
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@rentex HODL 😉


Herkunft des Begriffs
HODL stammt von einem Tippfehler im Jahr 2013, als der Nutzer GameKyuubi im Forum Bitcointalk "hodling" statt "holding" schrieb.
Der Begriff wurde später mit "Hold On for Dear Life" ("Halte um jeden Preis durch!") übersetzt.
 
@Alphanerd Aktien, nicht Krypto...für Krypto, besser gesagt BTC natürlich "HODL"😉
 
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BobHB schrieb:
Nachkaufen. Geht wieder rauf!
Die Frage ist wann? Gut möglich das das erstmal noch weiter geht und man sich gegenseitg mit Zöllen hochschaukelt. Auf die Reaktion in Europa wartet man auch noch.
 
FrAGgi schrieb:
Was war denn dein Ziel beim Kauf der Nvidia Aktien?
Wirkt, als wäre das nicht zu Ende gedacht gewesen, wenn du jetzt beim "ersten" Drop gleich mit Verlust(!) verkaufst.
Ist gar nicht persönlich gemeint und ich stell mich hier auch nicht als Finanzexperten hin. Die Strategie erschließt sich mir hier nur nicht und wirkt wie ein Panikverkauf - Fehler Nummer 1 den man nicht beim Handel mit Aktien begehen sollte.
Na alles gut. Hab schon genug mit NVIDIA gemacht. Verlust diesmal war nur 4 oder 5k. Bin froh raus zu sein, die Welt geht vor die Hunde.
 
bin wieder um eine Erfahrung reicher. Es wird immer groß erzählt man solle in ETFs investieren, da diese breit gestreut sind und auch recht krisensicher, da eben weltweit verteilt. Vor allem so ein World ETF. Jetzt sieht man das die bei der kleinsten Krise (oder auch bevor diese erst los geht) komplett einbrechen. Klar sind ETFs eher eine langfristige Anlage und es wird sich wohl wie immer erholen, weswegen ich auch nicht verkauft habe. Allerdings stellen sich mir schon die Fragezeichen wie stabil ETFs wirklich sind, kann mir nicht so ganz erklären das es nur wegen ein paar Werten die so runter zieht, selbst der World ist halt leider zu US-lastig, daraus sollte man Konsequenzen für sich ziehen. Zudem nutzen das viele als Altersvorsorge, das sehe ich inzwischen auch sehr kritisch. Sollte man in Rente gehen während einer Wirtschaftskrise, hat man nicht nur sämtliche Rendite verloren, sondern rutscht leicht sogar ins Minus und hat mitunter noch weniger als jemand der das Geld einfach auf dem Tageskonto hatte. Schon heftig.

Ich habe zum Glück sehr breit gestreut und investiere auch in Rohstoffe, Immos, Wertanlagen und vor allem Einzel-Aktien mit stabilen Renditen. Es wird ja immer groß gewarnt vor Einzel-Aktien, klar kann man da auch viel verlieren, aber man kann auch da auf viele Unternehmen streuen. Wie immer gilt gut informieren in was man da investiert, ich bin aktuell aber in jedem Fall ziemlich glücklich einen großen Teil "vermeintlich" riskant in Einzelaktien geparkt zu haben, da sind aber viele dabei mit aktuell 400% oder mehr im Plus (natürlich manche auch nur 50% oder einige wenige im Minus) und das hält mein Depot total oben. Gerade deswegen bin ich bei ETFs nun sehr skeptisch geworden, denn mich retten gute Unternehmen, auf die gesamte Weltwirtschaft zu bauen ist riskant und ob das wirklich eine gute Altersvorsorge ist muss jeder für sich beurteilen. Finde nur beunruhigend das selbst Staaten auf so etwas setzen, lässt für die Zukunft nichts gutes erahnen.

So generell zur aktuellen Krise möchte ich mich gar nicht groß äußern, das halte ich für weniger schlimm als derzeit dargestellt, in den USA wird man schnell gegen steuern wenn es nicht passt. Sehe da eher China als den großen unbekannten Faktor, falls da was mit Taiwan los geht.
 
Snapuman schrieb:
Ich steck in dem Wirtschaftsthema nicht so drin...

Bedeutet das, das PC Hardware und insbesondere Grafikkarten potentiell die nächsten Monate eher wieder teuerer wird?
Für den US Markt definitiv.
Für Europa eher nicht. Hier ist sogar sehr wahrscheinlich dass es günstiger wird.
 
Jund schrieb:
Ich verstehe nicht was der Zoll bringen soll. Darunter werden alle leiden. Es gibt keinen Gewinner.

Das versteht keiner. Nur hat Trump und seine MAGA Kumpels halt kein Plan wie die Weltwirtschaft funktioniert.
 
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Jund schrieb:
Ich verstehe nicht was der Zoll bringen soll. Darunter werden alle leiden. Es gibt keinen Gewinner.
LeifErik schrieb:
Das versteht keiner. Nur hat Trump und seine MAGA Kumpels halt kein Plan wie die Weltwirtschaft funktioniert.
der grundgedanke hinter Zöllen ist es die eigene Wirtschaft zu stärken.
1) Indem man ausländische produkte per zoll teurer macht kaufen die leute eher die (dann im vergleich) günstigeren einheimischen waren.
2)Und neben der stärkung der bestehenden wirtschaft kann man so auch ausländische firmen "zwingen" im eigenen land zu investieren, wenn sie nicht durch die konkurrenz abgehängt werden wollen, die durch lokale produktion günstiger verkaufen können.

*für 2) braucht es einen absatzmarkt der groß genug ist das es sich für firmen lohnt dort zu investieren, da gehören die USA auf jeden fall dazu
** für 2) braucht es aber auch genug gewissheit das diese Zölle längerfristig bestehen bleiben, sonst wäre die teure investition in lokale produktion reine geldverschwendung
*** für 1) braucht es natürlich überhaupt erstmal lokale konkurrenzprodukte

und da kommen wir dann zur Krux der sache: Die Trumpschen Zölle haben nichts mit den "klassischen" Zöllen gemein. Sie sind ein rundumschlag gegen ALLE Produkte aus einem land, sodass der vorteil von 1) kaum zum tragen kommt und die Zölle sind in den verganenen wochen schon wieder so schnell verschwunden wie sie gekommen sind, sodass man damit auch kaum investitionen ausländischer unternehmen forcieren kann.

Nach allem was man sieht ist der hauptzweck der Zölle druck machen um hinter verschlossenen Türen neue (für die USA vorteilhafte) Handelsregeln mit den betroffenen Ländern zu erzwingen.
Das Klappt mit (wirtschaftlich) kleinen Ländern wie Mexico oder Vietnam sicherlich, aber große länder wie China schießen bereits zurück und auch die EU oder auch Japan oder Südkorea werden wohl nicht so schnell kleinbeigeben.
 
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GR Supra schrieb:
Für den US Markt definitiv.
Für Europa eher nicht. Hier ist sogar sehr wahrscheinlich dass es günstiger wird.
Schon interessant - es haben jetzt ~10 Leute auf die Frage geantwortet und gefühlt die Hälfte hat gesagt ja wird (indirekt) auch hier teurer und die andere Hälfte nein wird nicht oder wird vlt. sogar günstiger :D

Heise hatte da gestern auch einen Artikel zu gebracht mit dem Fazit:
Die ganzen Aufpreise gelten zunächst nur für US-Kunden. Für EU-Kunden könnte es dennoch brenzlich werden, sollten Hersteller die Mehrkosten global verteilen – und damit auch hierzulande die Preise anheben.

Es kann also Stand heute keiner sagen was passieren wird - es liegt letztlich an den Herstellern, wie sie auf die Marktlage reagieren werden...
 
SuperHeinz schrieb:
Da ich von mir ausgehe, kommt dazu noch die Kirchensteuer sowohl auf die Kapitalertragssteuer, als auch auf den Soli dazu. Das sind zwar nicht ganz 30 %, ist aber doch recht nahe daran. ;-)
Kirchensteuer gibt es nur einmal auf die 25 % Kapitalertragssteuer, nicht ein zweites Mal auf den bereits gezahlten Soli. In Bundesländern mit 8 % Kirchensteuer ist die Gesamtsteuer somit bei 27,82 % und in Bundesländern mit 9 % Kirchensteuer 27,995 %.
Ist noch a weng von 30 % entfernt. ;)
 
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