News Nvidia dominiert: Grafikkarten-Verkäufe steigen auf Vier­jahres­hoch

raPid-81 schrieb:
Ist das relevant? Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Wenn Nvidia eine gewisse Menge vorsieht, und die aus den Regalen gerissen wird, dann haben sie wohl richtig kalkuliert. Wenn Radeons im Regal verstauben, und deswegen der Preis um die UVP bleibt, dann ist das so.
NUR der Marktpreis ist relevant, oder kannst du zum Händler gehen und die UVP bezahlen, so dass du das Gut erhälst?

Den Rest von deiner "Argumentation" aufzugreifen spare ich mir, es ist keine Mühen wert...
 
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AmDati schrieb:
NUR der Marktpreis ist relevant, oder kannst du zum Händler gehen und die UVP bezahlen, so dass du das Gut erhälst?

Nein, aber ich kann die Preisgestaltung einer Firma an der UVP bewerten. Der Marktpreis ist gesteuert von Angebot und Nachfrage.

Was sollte Nvidia denn tun? Wafer umschichten auf Consumer GPUs, die dann auch von Firmen aufgekauft und in Datacenter gesteckt werden, und dadurch weniger verdienen? Das ist illusorisch, und würde den Gamern kaum helfen.
 
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AmDati schrieb:
Kein Zitat, sondern das Stilmittel der Relativierung. 😀
Wie lange jemand für etwas spart, das ist mir wurscht, das habe ich auch nicht zitiert.
Okay, ich denke, damit ist alles bzgl. des ursprünglichen Posts gesagt.
AmDati schrieb:
Ich finde es weird, dass Menschen auf Teufel heraus die überteuerten Nvidia-Grafikkarten quer durch die Produktlinie kaufen, obwohl es bis zur Oberklasse quasi gleichwertige, dabei allerdings deutlich günstigere AMD-Modelle gibt und bei den darüber angesiedelten Modellen geradezu lächerlichen Preisaufschlägen hinterherrennen.
Das Ding ist halt, dass AMD mal wieder längere Zeit die klare, unbestreitbare Führung bräuchte. Dass AMD dominiert hat, das gab es das letzte Mal mit der HD-5000-Serie und das für ein Dreivierteljahr! Und das war 2009...
...Nvidia hatte hingegen seit damals mit Maxwell, Turing & Ada gleich drei volle HD-5000er-Momente sowie einen halben mit Pascal. Das wirkt auch psychologisch dann noch nach, wenn sie sich in einer eigentlich peinlichen Situation wie bei Ampere oder jetzt bei Blackwell befinden.
 
Ich hätte eigentlich gedacht, dass immer weniger Grafikkarten verkauft werden, da sie immer teurer werden, aber vor allem deshalb, da es nicht außreichend VRAM für Privatkunden geben soll. Aber anscheinend nutzen die Hersteller dies gnadenlos aus und vielen ist es schlicht egal, dass sie über den Tisch gezogen werden.

Ich werde mir jedenfalls erst wieder eine neue Grafikkarte kaufen, wenn meine 4070 den Geist aufgibt oder nicht mehr zu gebrauchen ist, es sei denn, es lohnt sich, eine Grafikkarte einer zukünftigen Generation zu kaufen, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder stimmt und diese deutlich schneller als meine ist.

Nicht weil ich es nicht kann, sondern weil ich nicht einsehe, soviel Geld für etwas zu bezahlen, das ich nicht wirklich benötige.
 
Fegefeuer86 schrieb:
Wer 600€ bis 1500€ für eine "brauchbare" GPU ausgibt, wird sich reichlich informieren.
Logo. Kann man echt nur unterstreichen, die Aussage.
Und das dokumentiert sich auch oft genug hier auf CB oder auf HardwareLuxx oder vergleichbaren Foren.
Sollte man darüber hinaus generell bei hochpreisigen Anschaffungen machen.
Und zu denen zählen ja leider Gottes die Grafikkarten mittlerweile auch...
 
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Beruhigt euch, niemand bei Sinn und Verstand kauft sich privat eine Grafikkarte für 5000 Euro ... 😉
 
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Cerebral_Amoebe schrieb:
Ich muss mal ausrechnen, was die Voodoo 2 inflationsbereinigt heute kosten würde.
Edit: ca. 850€ für die kleine mit 8MB :o


Ich weiß nicht, wer damit angefangen hat (vermutlich war es eine PR-Abteilung der Hersteller, um Preissteigerungen als völlig natürlich zu normalisieren): Aber man kann niemals historische Elektronikpreise 1:1 an einen Brot-und-Käse-Index anpassen. Damals galten ganz andere Marktgesetze: Harter Wettbewerb -- alle 6 Monate neue Karten -- Mooresche Gesetze, viel kleinerer Chip- und Produktionsaufwand (relativ). Alles, was seit neulich primär die Preise treibt, gab es im Prinzip damals also nicht. Und: Zwischen ~2000 und ~2015 waren die Preise bis auf einige Halo-Produkte seit GeForce 2 Ultra/GF 3 recht konstant (wie sie es für Prozessoren insgesamt noch immer sind.) :)

Wo wir dabei sind: Ich hatte übrigens die Voodoo 2 übersprungen und mir für ca. 200 Mark ne Voodoo 3 2000 geholt. Die war in etwa so flott wie zwei Voodoo 2 im SLI-Verbund, brauchte keine 2D-Zusatz-Karte mehr. Und erschien ein Jahr später... So einen Wertverlust kannte damals wahrscheinlich nicht mal Christian Lindner, als er sein erstes Auto vom Händlerhof beschleunigte. :D Plottwist: Die damals relativ kleineren Margen dürften dazu beigetragen haben, dass 3dfx nicht mehr mit Boardpartnern zusammenarbeitete, sondern selbst produzierte, sich übernahm -- und ins Schlingern geriet. Derweil stellten die etablierten Boardparnter auf Nvidia um...

Willkommen in 2026. :D
 
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Die aktuelle Gaming-Situation ist für viele offenbar nur deshalb schlecht, weil sie vergessen haben, wie gut sie tatsächlich ist.
Ja, Grafikkarten sind teuer geworden. Ja, manche Spiele erscheinen unfertig, überladen oder mit fragwürdiger Monetarisierung. Aber gleichzeitig ist PC-Hardware heute länger nutzbar als je zuvor. Upscaling, Frame Generation, effiziente APIs, moderne Treiber und Features wie Raytracing lassen selbst ältere Grafikkarten noch erstaunlich lange relevant bleiben. Eine Karte muss heute nicht mehr nach zwei Jahren auf den Elektroschrott, nur weil die nächste Generation schneller ist.

Und bei der Spieleauswahl? Wir leben in einem goldenen Zeitalter. Große AAA-Produktionen, hervorragende Indie-Spiele, Remakes, Retro-Titel, Emulatoren, Modding, Early Access, Game Pass, Free-to-play und eine riesige PC-Bibliothek existieren parallel. Für nahezu jeden Geschmack und jedes Budget gibt es mehr Spiele, als ein Mensch in seinem Leben auch nur ansatzweise spielen kann.

Trotzdem wird in Foren und sozialen Netzwerken so getan, als sei Gaming am Ende. Zu teuer, zu schlecht, zu woke, zu unfertig, zu wenig innovativ, zu viele Konsolenport. Ach, irgendeinen Grund findet sich immer. Selbst ein Spiel, das 100 Stunden Unterhaltung bietet, wird noch als „Abzocke“ bezeichnet, wenn es nicht gleichzeitig technisch perfekt, revolutionär und für 20 Euro erhältlich ist.

Das Problem ist nicht, dass wir in einer schlechten Gaming-Zeit leben. Das Problem ist, dass viele Spieler durch permanente Neuerscheinungen, Rabattaktionen und Hardware-Hypes völlig den Maßstab verloren haben. Sie besitzen mehr Leistung, mehr Auswahl und mehr Möglichkeiten als jede Generation vor ihnen, und beschweren sich trotzdem, weil nicht jedes Jahr die persönliche Lieblingsrevolution erscheint.
Vielleicht sollten manche einfach wieder spielen, statt täglich darüber zu diskutieren, warum sie angeblich nicht mehr spielen können.
 
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Ich stelle mir die Frage, wieviele Grafikkarten wurden schon verkauft, sind aber gar nicht ausgeliefert worden, bzw. noch schlimmer, wurden ausgeliefert und liegen tausendfach verpackt in Lagerhäusern und warten beim Käufer auf ihren Einsatz.
Viele Rechenzentren sind derzeit noch im Bauprozess und bis zur Inbetriebnahme können noch Jahre verstreichen. Oder es wird nur ein zehntel in Betrieb genommen, um Energiekosten zu sparen!
Und wieviele der verkauften Grafikkarten hat nvidia selbst reserviert oder mit Beteiligungen an KI-Projekten / Oracle / Tesla / AI-Firmen verkauft?
 
Duggan schrieb:
Das Problem ist nicht, dass wir in einer schlechten Gaming-Zeit leben. Das Problem ist, dass viele Spieler durch permanente Neuerscheinungen, Rabattaktionen und Hardware-Hypes völlig den Maßstab verloren haben. Sie besitzen mehr Leistung, mehr Auswahl und mehr Möglichkeiten als jede Generation vor ihnen, und beschweren sich trotzdem, weil nicht jedes Jahr die persönliche Lieblingsrevolution erscheint.
Der bisher beste Kommentar in diesem Thread!
 
Duggan schrieb:
Die aktuelle Gaming-Situation ist für viele offenbar nur deshalb schlecht, weil sie vergessen haben, wie gut sie tatsächlich ist.
Diese rosarote Welt kann ich nicht bestätigen. Alles bis auf Gehäuse und Bildschirm ist um ein x-faches teurer geworden.
Auch mit 600-800€ ist man noch weit entfernt von der Performance einer 5090. Und wenn so viel Performance zur stärksten Karte fehlt, kann sie nicht noch länger reichen. Kingdom Come von 2018 schafft es in FullHD ohne Probleme meine fps auf 45 zu reduzieren trotz DLSS / FSR.
2004 konnte man für 150€ eine 8800 GT kaufen, die der 8800 Ultra nicht weit hinterher hing. Da leben wir in ganz anderen Zeiten.
Die Sprünge zwischen 3060 zur 4060 zur 5060 sind auch äußerst gering. Das war früher auch mal anders. Bei AMD tat sich von der 6800XT zur 7800XT eigentlich gar nichts. Die 9070 ist auch nur 25% schneller.

Auch die Spiele sind verbuggter. Zum Beispiel das AAA-Spiel Cyberpunk, was für Monate nach Release unspielbar war. Oder Need for Speed, wo man auch heute noch durch den Boden fällt und nichts gepatcht wird.
Solche Probleme hatte ich in den 90ern nicht. Da lief jedes Spiel von CD.
 
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Svennc schrieb:
Das Schlüsselwort ist wohl "Plug&Play" und bei der 3060 "Einstieg". :) CUDA ist halt der Industriestandard.
Ja Convinience > Abgabe von jeglicher Freiheit... aber die Leute sind bereit dafür ihre Oma zu verkaufen...
 
Fegefeuer86 schrieb:
Die Sprünge zwischen 3060 zur 4060 zur 5060 sind auch äußerst gering. Das war früher auch mal anders. Bei AMD tat sich von der 6800XT zur 7800XT eigentlich gar nichts. Die 9070 ist auch nur 25% schneller.

Das ist der Prozesstechnik geschuldet. Wir bewegen uns mittlerweile in Größenordnungen (oder Kleinstordnungen?) bei der Fertigung, die an physikalische Grenzen stoßen. Jeder Nanometer wird teuer erkauft.

Früher war das anders, da ist man z.B. bei Kepler zu Maxwell alleine von 28nm zuerst auf 20nm, und dann auf 16nm runter gegangen. Das waren riesige Fertigungssprünge.

Und jetzt? Alle 2 Jahre wird ein Pseudo-Nanometer rausgequetscht, dafür kostet der Wafer dann doppelt so viel. Und das kann man, vermutlich, nicht unendlich weiter treiben. Irgendwann sagt die Physik "hier ist Schluss".
 
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Duggan schrieb:
Vielleicht sollten manche einfach wieder spielen, statt täglich darüber zu diskutieren, warum sie angeblich nicht mehr spielen können.

Ich würde aktuell die meiste Hardware auch nur im akuten Notfall kaufen.
Aber: Es gibt Menschen, die upgraden, um zu spielen.
Hardware-Communities spielen, um zu upgraden (oder so). :D

Ergo: Wenn sich hier niemand "beschwert", dann nirgends. :D Denn gerade in Sachen Gaming ist der PC mit seinen Einstellungen (und Performance- sowie Auflösungs-Targets) nach oben offen, upgraden und optimieren ließe sich also immer. Und auch hier dürfte manche Kiste nicht nur fürs Gaming genutzt werden.

Apropos Einstellungen:

Fegefeuer86 schrieb:
Kingdom Come von 2018 schafft es in FullHD ohne Probleme meine fps auf 45 zu reduzieren trotz DLSS / FSR.

KCD NIEMALS in maximalen Settings spielen. Alleine die Schatten und Objektdistanz auf Maximum ziehen absurd für das, was man da an "Mehrwert" bekommt. Teil 2 ist übrigens besser optimiert. Aber auch hier heißt "ExperimentelL" nicht KOMPLETT umsonst "Experimentell". :D Glaube nicht, dass da noch viel "optimiert" wurde. Das ist die Bruteforce-Keule, ca. Motto: Alle ini-Werte auf maximum und ab dafür.
 
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Duggan schrieb:
Das Problem ist nicht, dass wir in einer schlechten Gaming-Zeit leben. Das Problem ist, dass viele Spieler durch permanente Neuerscheinungen, Rabattaktionen und Hardware-Hypes völlig den Maßstab verloren haben. Sie besitzen mehr Leistung, mehr Auswahl und mehr Möglichkeiten als jede Generation vor ihnen, und beschweren sich trotzdem, weil nicht jedes Jahr die persönliche Lieblingsrevolution erscheint.
Der Meinung bin ich sogar auch. Keine Generation hatte davor diesen Luxus wie heute.
Ich kann mich noch an die Far Cry, Half Life 2, Cysis 1 Zeiten erinnern. Und auch die Generationen danch. Das war krank, keine der neuesten 600€ Grafikkarten hat das mit 60fps geschafft. Und trotzdem sah es nicht sauber aus, weil einfach das Anti Aliasing nicht das ist was wir heute kennen. Und auch sämtliche andere optische Dinge.
Und früher musstest du viel häufiger was neues kaufen, ich meine sogar jährlich. Und heute reicht es wenn du alle 4 Jahre den Rechner auswischt.

Die Leute sollen sich die Grafikkarte kaufen die sie wollen, das Geld sind sie wert. Bei der 5090 kann man sich streiten.

Meine Signatur klingt dazu widersprüchlich, aber die Kritik darin richtet sich an die Spieleentwickler und nicht an die Hardware.
 
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Gibt es wirklich so viele Einzelkinder, die von ihren Eltern bis 5k€ nur für die GraKa in den Allerwertesten gesteckt bekommen? Also mal ehrlich: Wir leben global in einer Wirtschaftskrise (mit extrem hohen Preisen für sämtliche Primärenergieträger, extrem hohen Preisaufschlägen für sämtliche Hardware und nur moderaten Lohnerhöhungen). Sollte es noch weitere Jahre so andauern, kaufen die Leute nur noch Konsolen, die dann zwingend AMD-APUs verbaut haben.
 
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@Weyoun Es gibt schon noch einige reiche Haushalte, global betrachtet. Aber die 5090 landet anscheinend, wie beim Crypto-Boom, nicht bei den von Dir vermuteten "verwöhnten Einzelkindern", sondern in KI Servern:

https://videocardz.com/newz/heres-w...ai-firms-are-buying-gaming-gpus-by-the-pallet

Die Chips verlassen die TSMC Fabrik, werden von AIBs noch auf Taiwan zu Karten zusammengelötet, und vermutlich direkt ab Werk an Datacenter Abnehmer verkauft. Spätestens beim ersten Großhändler in Singapur oder so.

Nvidia könnte bestimmt den AIBs und Großhändlern Vorschriften machen (was ansonsten ja verteufelt wird). Ob die sich daran halten ist dagegen vermutlich nur schwer nachzuvollziehen.
 
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raPid-81 schrieb:
Es gibt schon noch einige reiche Haushalte, global betrachtet. Aber die 5090 landet anscheinend, wie beim Crypto-Boom, nicht bei den von Dir vermuteten "verwöhnten Einzelkindern", sondern in KI Servern:
Und das, obwohl reine KI-ASICs deutlich effizienter als dedizierte GraKas sind, die KI nur "nebenbei" machen.
 
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