News Nvidia GeForce RTX 5000: Hotspot-Sensor per Tool auslesbar (vielleicht)

GerryB schrieb:
Das ist ja dann noch schlimmer, wenns bereits bei niedriger Durchschnittstemp. wegfliesst.
Deswegen wurde Gigabyte ja auch so sehr dafür kritisiert.
Das Zeug wird ziemlich schnell sehr flüssig.
 
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Volker schrieb:
Jopp so ist es vermutlich auch - ich überwache nur Zeugs auf Arbeit für Tests, persönlich absolut Null - warum auch. Das machen nur die, die Angst vor dem 5090-Kabelbrand haben.

Mal so, mal so. Ich kontrolliere das auch nicht regelmäßig aber schon ab und zu. Zum einen weil ich einfach im Auge behalten will, ob / wo WLP ggf beginnt zu vertrocknen und zum anderen manchmal um zu schauen wie stark sich bspw FPS Limiter hinsichtlich Verbrauch und Temperatur auswirken.

Das kann im Sommer schon ganz angenehm sein, wenn der PC nen paar Grad weniger rauspustet. Ohne dabei viel Spielgefühl abzugeben.

Aber es geht ja vllt auch gar nicht primär um die Regelmäßigkeit. Sobald es ein Problem gibt und die Spiele anfangen zu ruckeln, ist man doch super froh ein Tool zu haben das einem alle Sensorwerte (korrekt) ausliefert. Und man so den Flaschenhals schnell identifizieren kann. Eine GPU-Average von 84°C kann in dem Szenario ohne den Hotspot ja sogar regelrecht kontraindikativ sein ("ne scheint ja erstmal alles iO").
 
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btw.
Wenn formatC hier schon mitliest, hätte ich ne Frage, die Er aus dem Fundus heraus evtl. schon beantworten kann.

Früher war öfters der Hotspot beim Speichercontroller.
Lässt sich die Lage im Chip auch für die 5000er genauer finden, sprich das wäre wichtig für vertikalen Einbau, ob der Hotspot nah einer Außenkante X vom Chip ist, wg. der WLP.

Meistens, wenn irgendwas mit dem Delta nicht stimmt ist oft nur eine Außenkante nicht mehr richtig bedeckt,
... kann u.A. daran liegen, das die WLP nicht gut ab Werk drauf war oder wg. schlechter Qualität wegkriecht.
 
GerryB schrieb:
btw.
Wenn formatC hier schon mitliest, hätte ich ne Frage, die Er aus dem Fundus heraus evtl. schon beantworten kann.
Meistens, wenn irgendwas mit dem Delta nicht stimmt ist oft nur eine Außenkante nicht mehr richtig bedeckt,
... kann u.A. daran liegen, das die WLP nicht gut ab Werk drauf war oder wg. schlechter Qualität wegkriecht.
Ich habe unlängst einen Artikel über Warpage geschrieben. Und ja, es ist meist eine eher außen liegende Position oder aber bei längerer Nutzung auch eine sehr zentrale, wenn dort die Paste bereits weg oder gerissen ist. Degradation findet meist von innen nach außen statt, Pump-Out eher zuerst außen.

Da ich nicht mit den üblichen Tools konkurrieren will und gar keine Zeit für sowas habe, werde ich im Tool Degradationsuntersuchungen einbauen, die über eine längere Statistik funktionieren. Ich will das Verhalten der Karte analysieren und feststellen, wie sich die Paste über die Zeit verhält und Trends erkennen. Das hatte bisher noch niemand auf dem Schirm. Stoff genug für eine Master-Arbeit. :D
 
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skyhigh24 schrieb:
Ich bin zwar nicht der Poster des originalen Kommentars jedoch antworte ich mal trotzdem weil mir was ähnliches auch in Erinnerung geblieben ist:

Der Blogpost ist von 2019 und auf der AMD seite nicht mehr vorhanden. aber hier der waybackmachine link sowie ein quote.

https://web.archive.org/web/2023031...e-more-control-over-gpu-power-and/ba-p/418629

Wobei ich zur 6800XT&6900XT nichts finden konnte, lediglich zur 5700XT (welche ich selbst noch habe)
Hier steht aber nur was von 110 Grad Celsius, mit dem Zusatz "up to...".
Nicht 120 bis 125 wie vom original Poster behauptet.
Das deckt sich auch mit meinem Wissensstand von max. 110 Grad Safetemp für modernes Silizium.
Ich warte also noch auf einen Beleg für die vom Ursprungsuser behaupten, von AMD freigegeben 120-125 Grad.

PS. Bei 125 Grad Celsius beginnt die physikalische Zerstörungsschwelle für Silizium Chips.
 
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Also ist HWMonitor Scheiße und HWInfo akkurat? Gotcha 😉

Habe eh schon immer nur HWInfo auf dem Rechner.
 
Nein, es ist nicht Scheiße. Aber bei den Blackwell Daten stimmt eben etwas nicht. Nur darum gings hier. Schnellschüsse strafen sich leider oft selbst ab ;)
 
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Wolfgang schrieb:
Wenn Blackwell dafür ausgelegt ist auf Teilen der GPU mit rund 100 Grad zu operieren, ist das absolut problemlos und ohne jegliche Nachteile möglich.
Wenn dann aufdrehende Lüfter und Taktfrequenzdrosselungen in Grenzen bleiben, hast du sicherlich recht.

Ich hab aber leider genau das Gegenteil bei 2 AMD Karten erlebt, sprich aufdrehende Lüfter und da AMD ja nicht wie Nvidia vorher den Takt senkt, ging das bis zur Abschaltung des Systems. Ist das "Nachteil" genug?

Und der Grund war: Viel zu hohe Hotspottemperatur (105+°C), die zum Glück bei AMD-Karten immer noch auslesbar ist und hoffentlich auch bleibt.
 
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daknoll schrieb:
PS. Bei 125 Grad Celsius beginnt die physikalische Zerstörungsschwelle für Silizium Chips.
Ist immer die Frage was man als Zielgruppe hat. Pauschal sagen bei 125 ist der Chip dann gleich tot stimmt eben auch nicht.


+150 deg C for mature Xilinx devices (XC3000, XC4000 series) in ceramic packages.

+125 deg C for all Xilinx devices in plastic packages, and newer device families in ceramic packages.
https://adaptivesupport.amd.com/s/article/1837?language=en_US
 
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BloodGod schrieb:
Also ist HWMonitor Scheiße und HWInfo akkurat? Gotcha 😉
Ist nichts neues - finde HWMonitor zeigt (nicht nur bei GPUs) nicht selten schon komische Werte an.
 
daknoll schrieb:
PS. Bei 125 Grad Celsius beginnt die physikalische Zerstörungsschwelle für Silizium Chips.
Das ist so pauschal unfug.
Bei 125 Grad Celsius steigen viele PMIC-Komponenten, PLLs und Packages langsam aus.
Das lässt sich an sich alles mit entsprechendem Aufwand überwinden.

Auf Dauer wird der mechanische Stress durch die unterschiedliche Ausdehnung von Materialien zum Problem.
Dafür gibt es dann entsprechende Nodevarianten (z. B. TSMC N3A), welche dies besser/länger aushalten.
 
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Volker schrieb:
Ist immer die Frage was man als Zielgruppe hat. Pauschal sagen bei 125 ist der Chip dann gleich tot stimmt eben auch nicht.



https://adaptivesupport.amd.com/s/article/1837?language=en_US
Hier gehts um Grafikkarten und warum NV den Hotspot totschweigt.

Glaub mir, wenn du deine Grafikkarte dauerhaft bei 125 Grad Celsius betreibst ist die in - kürzester - Zeit tot.
Ergänzung ()

STM64 schrieb:
Das ist so pauschal unfug.
Bei 125 Grad Celsius steigen viele PMIC-Komponenten, PLLs und Packages langsam aus.
Das lässt sich an sich alles mit entsprechendem Aufwand überwinden.

Auf Dauer wird der mechanische Stress durch die unterschiedliche Ausdehnung von Materialien zum Problem.
Dafür gibt es dann entsprechende Nodevarianten (z. B. TSMC N3A), welche dies besser/länger aushalten.
Nein, gerade pauschal ist das kein Unfug.
Es mag spezielle Prozesse und Materialien geben die auch viel mehr aushalten können, aber bei Standard Chips ist bei 125 Ende Gelände. Nach Kurzrecherche ist auch für TSMC N3A bei 125 Grad das absolute Temperaturlimit für einen funktionierenden Betrieb..
 
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daknoll schrieb:
Hier steht aber nur was von 110 Grad Celsius, mit dem Zusatz "up to...".
Korrekt, das ist auch das einzige was ich offiziell finden konnte
Ich wusste, dass AMD mal ne aussage gemacht hat, wusste jedoch den Wert nicht mehr. Da ich deshalb sowieso nachgeschlagen hatte, hab ichs hier dazu gepostet.
die 120/125 kamen mir auch hoch vor, aber wie gesagt ich wusste den genauen wert nicht auswendig.

daknoll schrieb:
Ich warte also noch auf einen Beleg für die vom Ursprungsuser behaupten, von AMD freigegeben 120-125 Grad.
was durchaus Fair ist :)
 
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@daknoll Sorry ich war da um einen 10er verrutscht und Danke an @skyhigh24 fürs raussuchen.
Ich konnte mich noch grob erinnern, dass AMD 1-2 Generationen vor Nvidia den Hotspot Wert eingeführt hat und das hat in der Anfangsphase bei vielen für Schweißausbrüche gesorgt dort dreistellige Temperaturen zu sehen. Aber es war nunmal "working as intended".
 
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Top Tool. Dank Igor kann man nun in etwa abschätzen, wann man "re-pasten" sollte bzw. in wie fern die Paste einen gewissen Verschleiß hat. Im Antec Flux Noctua Edition Case mit den Lüftern auf 600rpm (im klimatisierten Raum auf 22°C), sieht das nach 20 Minuten im FurMark wie folgt aus:

Screenshot 2026-07-15 180958.png


Die Karte ist übrigens eine Gigabyte Aorus 5090 Master ICE.
 
Ist doch in etwa so wie die Wassertemperatur-Anzeige im Auto. Früher genauer Messwert - führt zu Panik oder unnötigen Thermostat-Tauschen und später dann träge gemacht und heutzutage mehr oder weniger eine feste 90 Grad Anzeige geworden*g*

Wer's genau wissen will, muss über obd ran.
 
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Nvidia und Blackwell, schon wieder!
Die Gen ist und bleibt für mich, unsymphatisch.
Ich hoffe, keine 100 Grad zu sehen🙄.
 
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Bob_Busfahrer schrieb:
Ist doch in etwa so wie die Wassertemperatur-Anzeige im Auto. Früher genauer Messwert - führt zu Panik oder unnötigen Thermostat-Tauschen und später dann träge gemacht und heutzutage mehr oder weniger eine feste 90 Grad Anzeige geworden*g*

Wer's genau wissen will, muss über obd ran.
Jup, nennt sich bei VW konzernweit Plateufunktion. Ab 75°C werden 90 angezeigt, bis 107°C. Erst dann bewegt sich der Zeiger wieder. Wurde gemacht, damit im Sommer an heißen Tagen nicht ständig Leute ankommen in Panik, dass die Karre überhitzt.

images.png


Und ich denke, NVIDIA will ebenfalls wie schon erwähnt wurde von mehreren, einfach vermeiden, dass sich jeder ein-stuhlt aus Sorge um den Chip :)
 
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