Objektiv zu EOS 70D

Rockzentrale

Commander
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Habe vor mir eine EOS 70D zuzulegen, nun suche ich noch eine passendes Objektiv.

Falls die Frage aufkommt warum ich nicht mit was kleiner einsteige: Meine Schwester und mein Cousin, sind jeweil mit einer XXXD eingestiegen
und recht zügig dann auf eine 60D aufgestiegen. Da ich mich zukünftig eingehender mit der Fotografie beschäftigen möchte, fehlt mir der Vorteil,
warum ich mir zuerst ne kleine kaufen soll und später aufrüsten.

Da ich kommenden Monat mit meiner Freundin 2 Wochen Urlaub an der US-Ostküste mache suche ich ein passendes Objektiv dazu.
Im Bereich der Brennweite bin ich mir noch nicht ganz sicher, hatte so in die Richtung von 10-80mm gedacht (habe mich am Brennweitenvergleich von Tamron orientiert)
Oder ist das von der Brennweite "zuviel" für nen "Städte Touristen" - ich hab jetzt keinen Spannerfetisch *g*, der kleinste Details festhalten will, sondern eher das Gesamtbild um mich herum.

Nun fehlt mir die Erfahrung die verschiedenen Objektive zu beurteilen

Was hatet ihr von dem Canon EF-S 18-135 IS STM

http://geizhals.de/canon-objektiv-ef-s-18-135mm-3-5-5-6-is-stm-6097b005-a795117.html

Gruß Christian
 
Naja, also 10mm ist ziemlich weitwinklig, 80mm ist recht "kurz" damit kannst du nicht wirklich "spannen". Ich würde als "Immerdrauf" eher zu einem Zoomobjektiv mit größerem Brennweitenbereich greifen. Das 18-135mm STM ist dafür sicherlich geeignet, ist aber wie in dieser Klasse üblich ein recht "dunkles Loch". Dennoch ist 135mm auch kein wirklich großer Zoom. Allerdings beschreitest du im Generellen den falschen Weg.

Kaufe dir lieber einen etwas billigeren Body und dafür richtig schicke Objektive. Da hast du mehr Freude mit. Dann kannst du später immer noch auf einen besseren Body aufrüsten (Sofern sich der Objektivanschluss nicht ändert beim Wechsel des Gehäuses) (z.B. 650D auf 7D).

Wenn es trotzdem ein immerdrauf Zoom sein und nicht allzu viel kosten soll, kannst du bedenkenlos zum 18-135mm STM greifen. Ich würde zusätzlich auf ein lichtstarkes Portraitobjektiv setzen (Canon 50mm 1.4 bzw. 1.8 wenn der Preis eine Rolle spielt oder eben 80mm 1.8). Und wenn du ein bisschen Spaß haben möchtest z.B. ein "Fisheye", 8mm Samyang oder Ähnliches, erwarte aber nicht, "seriöse" Bilder damit knipsen zu können.

Alternativ empfiehlt sich die Kombination verschiedener Objektive, also z.B. 85-250mm Zoom und 18-85 "Weitwinkel".

Noch ein Tipp: Für "Ich möchte möglichst viel von der Landschaft knipsen" brauchst du sicherlich nicht eine derartige Kombination, da tut es auch eine Mirrorless oder kleine Kompakte wie die Canon S120 / Sony RX100 I / II (mit Abstrichen beim Weitwinkel). Die machen selbst im Automatikmodus sehr ordentliche Bilder (und wenn du ein bisschen Ahnungs hast noch bessere per Blenden- oder Zeitautomatik inkl. Raw-Nachbearbeitung). Wenn es dir ernst ist mit der Fotogaphie, solltest du vor dem Urlaub ein gutes Buch lesen oder einen Workshop besuchen. Alles andere ist Geldverschwendung.
 
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Was spare ich denn, wenn ich mir jetzt nur ne 650D kauf und dann in 2 oder 3 Jahren ne größere kaufe?
Ne 650 kosted jetzt ~500€ und die 70er 950€. In 2 oder 3 Jahren bekomm ich für die 650 vlt noch 300 oder weniger und dann zahl ich für ne größere unterm Strich den Wertverlust der 650 wieder drauf.
Gewonnen hab ich ja dann nix oder?

Ich kauf mir jetzt einen anständigen Body und ein anständiges Objektiv, drum hab ich auf keine Preisrahmen angegeben.
 
Deswegen habe ich auch den Wechsel von der 650D zur 7D Mark II vorgeschlagen. Und nicht 650D auf 70D. Wenn du so argumentierst wie du es tust, könnte ich auch sagen: Kauf dir doch direkt eine Vollformat-Kamera. Wie die 6D, oder vielleicht doch gleich die 1DX?

Das ist nicht böse gemeint, aber wenn ich höre: "Ich kaufe mir jetzt _EIN_ anständiges Objektiv" und "möchte mich in Zukunft eingehender mit der Fotographie beschäftigen", dann kriege ich leichte Bauchschmerzen. Wie gesagt, für den Einstieg in die Fotographie benötigt man nicht sofort eine derartige Ausrüstung. Probier doch erst mal ob dir das überhaupt Spaß macht (z.B. mit der 1100D oder 600D). Habe dir zur Verdeutlichung des Punktes 2 Bilder angehängt die ich dieses Jahr mit meiner 5 Jahre alten Canon G9 Kompaktkamera geschossen habe.
G9 Sample I
G9 Sample II (zugegebenermaßen kein schönes Bokeh :-))

Aber wenn du unbedingt möchtest, kann ich dir das 18-135mm STM trotzdem empfehlen. Hab ich auch drauf an meiner Wald- und Wiesenkamera, macht definitiv hübsche Bilder wenn man weiß was man tut (ist dennoch sehr lichtschwach, wie für günstige Zoomobjektive üblich). Auch hier kann ich dir bei Interesse Beispielbilder anhängen.
 
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Also ich kann dir nicht Zustimmen Daniel. Ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr dabei und habe mit der 1100D angefangen. Der größte Fehler überhaupt. Nach nur einem Jahr bekomme ich brechreiz damit wegen ISO Rauschen und anderen Nachteilen die bei hochwertigen Geräten eben deutlich besser ausfallen.

Ebenfalls falsch ist deine Aussage über die Objektive. Schraub mal das EF-S Objetiv von der 650D auf die 7D und drück ab... dann hast du 7D gehabt. Nicht zwingend, aber kann passieren.

Wo ich dir recht geben muss ist die Aussage 2 (oder mehr) objetive zu verwenden. Ich verwende aktuell ein 24-80 + 75-300 und fahre damit gut. Für Weitwinkel hab ich dann zwar auch nochmal was aber ist nicht so mein Ding :)

@TE
Es gibt auch schöne 18-270er und die sind für den Urlaub absolut Bombe allerdings solltest du dir dann im klaren sein, dass deine hochwertige Maschine dann etwas verpufft. Vor allem bei extremem Zoom oder Makro Aufnahmen sind die 18-270 echt unterirdisch. Andererseits ist der Bereich für den Urlaub perfekt und du wirst am Anfang den Unterschied selbst noch nicht so sehr bemerken. Ist eben hantlicher nicht wechseln zu müssen. Ich wechsle mittlerweile aber trotzdem :)
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Nachtrag: Das mit der 7D nehm ich zurück, die ist ja noch APS-C :)
 
Die 1100D ist vielleicht wirklich etwas low-levelig. Aber wenn man ein tolles lichtstarkes Objektiv draufpackt, kann man auch damit tolle Fotos machen. Kommt halt immer darauf an, was man damit machen möchte und was man drauf schraubt. Der typische Urlaubsknipser benötigt normalerweise keine Kamera mit super Rauschverhalten.

Das mit der 7D und den EF-S Objektiven kann ich nicht nachvollziehen. Wo ist das Problem?

Wenn du wirklich etwas Geld in die Hand nehmen möchtest und eine tolle Kamera suchst die über Jahre hinaus taugt, würde ich mir die Nikon D600 ansehen. Tolle Kamera.
 
Naja, ich habe mit der 1100D schon bergeweise gute Bilder gemacht aber was die Einstellungsmöglichkeiten angeht kann man die in die Tonne treten. Nachtaufnahmen kann man selbst mit dem besten Objektiv vergessen. Ich verwende sie für Sportaufnahmen (Motorsport auf 2 und 4 Rädern) und dafür ist die "Kiste" einfach zulahm.

Zugegeben... die knappen Funktionen haben mich auch davor geschützt gleich überfordert zu sein, mache das ja nun auch etwas über ein Jahr und da darf man sich dann schon aufregen :D

Und das mit der 7D habe ich zurückgenommen weil die kein Vollformat ist sondern die letzte APS-C und für Vollformat darf man eben nicht alle Objektive verwenden weil manche 5mm weiter in das Gehäuse ragen und dann quasi der Spiegen quasi "zerklatscht".
 
Das mit den Vollformatkameras ist klar. :-)

Aber hier noch ein Tipp: Auch die 1100D macht tolle Nachtaufnahmen. ISO auf 100, Stativ drunter und lange belichten, dann sieht auch das gut aus. High ISO Performance aus der Hand bei Nacht ist natürlich eine andere Hausnummer. Aber das ist selbst mit Profi-Kameras nicht immer unproblematisch.

Aber ich gebe dir vollkommen recht, die 1100D ist ganz einfach eine Einsteigerkamera. Für den Preis liefert sie aber ordentlich Ergebnisse.
 
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So, Freunde der Nacht,


eigentlich wollte ich mir die Mühe nicht machen aber es muss getan werden, dann kann ich zukünftig einfach auf diesen Threat verweisen :)

Ich habe mal 10 Bilder hochgeladen, gemacht mit der der 1100D und den Kit Objektiven. Mein Kit: EF-S 18-55 + EF 75-300 (Später kamen weitere Objektive dazu aber deren Bilder habe ich bewusst nicht verwendet). An Dateinamen erkennt ihr schon, wie viele Bilder ich mit der Kiste gemacht habe. Es sind Orginaldateien also könnt ihr auch das Datum nachsehen. Ihr werdet merken, ich mache nicht viele Bilder, Zeitgründe. Aber ich betreibe es ernsthaft :) Ich werde eine kleine Geschichte daraus machen, mit Eindrücken und Erfahrungen. Vielleicht wird es ja spanned zu lesen und vielleicht regt es auch Anfänger an :)

Eines gilt vorweg zu sagen: Einige Bilder sind als bearbeitet gekennzeichnet (dazu später mehr) und ich entschuldige mich dafür, dass diese Bilder etwas dunkel sind. Ein Tribut an meinen LED Monitor der mir die Augen verbrennt wenn ich das nicht tue aber für andere Sachen benötige ich das. Ein weiterer Hinweis: Wer kein ISO Rauschen erkennt, dessen Monitor ist zu dunkel oder der letzte Besuch beim Optiker ist lange her :)

Das Erste Beispiel:

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich wenig erfolgreich. Ich habe zuvor mit diversen "Schrott Knipsen" Bilder geschossen die allenfalls für das Familienalbum gut waren. Habe fleissig Bücher und Tutorials gelesen und wild darauf los probiert. D.h. einfach mal vor dem Essen die Pizza ablichten um zu kucken was bei verschiedenen Einstellungen daraus wird. Das gute daran war: Ich hab erst gegessen und dann die Bilder angesehen, sonst wäre mir der appetit vergangen. Naja, andererseits konnte ich manchmal garnicht so viel ... wie ich gegessen hatte. Es kann mir allerdings nicht weh getan haben denn an meiner Figur hat sich nichts geändert ;) Doch dann kam eines Tages (Nachts) der Moment an dem es "Klick" gemacht hat, und das Blut war geleckt.


300mm Kit, "FREIHAND" (ich lag auf dem Autodach um mich abzustützen). Ausweglose Situation, quasi... Kein Stativ, kein Stabilisator, schlechtes Licht... aber siehe unten. Das Problem bei dieser Aufnahme war, dass mich das ISO Rauschen wahnsinnig gemacht hat. DAS war der Moment als ich merkte... Ich brauche andere Hardware ! Die habe ich mir auch gegönnt. Dank guter Beratung zunächst aber in Form von Objektiven denn die machen mehr aus als die Kamera, jenachdem was man macht... Es sei auch gesagt, dass man mit einer 5000 Euro Kamera und einem 5000 Euro Objetiv darauf ISO Rauschen hat, es ist aber nunmal weniger. Interessant wird es (im gegensatz zu diesem Beispiel) aber erst, wenn man Langzeitaufaufnahmen macht. Der Unterschied ? Naja... Lichter zwischen dem Rauschen oder Rauschen zwischen den Lichtern, salop gesagt. Aber hier das Bild im Orginal (Anmerkung, die Bilder sind im Orginal hochgeladen und die Meta Daten können angesehen werden, auch wenn ich nicht immer Stolz darauf bin *g*):



Ich war so sauer, dass ich angefangen habe an Schrauben zu drehen. Bildbearbeitung. Und aus dem vermeintlichen "Schrottbild" wurde doch noch etwas ansehnliches. Ich entschuldige Mich an dieser Stelle nochmals dafür, dass es zu dunkel ist aber mein Monitor brennt mir meine Netzhaut als Dia auf die hintere Schädeldecke :) Naja, aber sehr selbst... (Zugeschnitten und nicht Zoombar wegen DPI, habe aber auf Anfrage deutlich bessere Varianten). Kaum zu glauben, dass dies das Resultat von ein und dem gleichen Bild ist (RAW lässt grüßen, falls ihr den kennt...):



Anderes Extrem... Vom Mond zurück auf den Erdboden... Ist es Erdboden ? 55mm Kit Objektiv. Einziges Zubehör ein Polfilter. Wozu ich diesen benötigte verraten euch die Profis. Nein. Ich Verrate es natürlich auch. Nicht ganz 45 Grad durch die Scheibe eines Terrariums. Freihand, verSTEHT sich. Genug der Wortwitze, schaut selbst. Was der Polfilter macht und warum man nicht den billigsten nehmen sollte siehe Google. Foto ist unbearbeitet.



Nach so einem Erfolg geht man natürlich Outdoor (Mond ist zu weit) und versucht sich. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Erfolg im Sinne des Betrachters liegt. Einige werden sagen "Sch... Blume", ich sage "Schöne Blume, geniale Farben, gefällt". Der Profi wird jetzt sagen "Aber Hintergrund ist nicht genau Gerade" oder "Aber wieso hast du den Stein nicht bla..." Schnauze, ich finds geil :) War übrigens auch mit dem 55er Kit...



Braucht man für solche Aufnahmen ein Schmalwinkliges Objektiv ? Nein... Doch ? Aha... Dann siehe DAS: 300er Kit @ 210 (mit Crop wären das dann 336) aus ca. 5 Metern entfernung (bei GENIALEM Licht. Quasi ein Luckshot... Und nein, es ist unbearbeitet.



So, nun kommen wir zu einer anderen Extreme. Nicht nur weil die Bilder extrem sind sondern auch das Basisresultat. Kenndaten (es war übrigens mal wieder das 300er NoBudget Objektiv ohne Stabi), siehe Meta:

Ca. 50m Entfernung, Geschwindigkeit des Objekts an dieser Stelle ca. 90 KM/h (90 KM/h direkt auf den Photographen zu weil Kurvenscheitel), Bewölkt und Planlos. Resultat: GENIALE Situation, GENIAL erwischt, ANTI GENIALE Ausbeute...




Kommentar eines Profis: "Geiles Bild, da kann man noch extrem was rausholen !" Aha ? Nagut... ans Werk... ! Mit Paint Dot Net war es hier natürlich nichtmehr getan. Habe ich schon erwähnt, dass die 1100D hier an ihre Grenze Stößt, selbst mit dem besten Objektiv ? Ist die 1100D Schuld, die Einstellungen oder das Objektiv ?

Aber das hatten wir ja schon... Beim Mond (siehe oben *g*). Aber jetzt schau sich einer das an... Meine ersten Versuche der "Totalen" Nachbearbeitung ... Wie schon in der Einleitung erwähnt, zu dunkel, aber der Unterschied ist gewaltig. Und dabei sah das Ergebnis so Rettungslos aus ! Meine ersten "Gehversuche" was Bildbearbeitung angeht... Und Paint Dot Net hintersich lässt...



So, und zu guterletzt nochmal 3 unbearbeitete Bilder out of cam. Ich habe diese Bilder gewählt weil ich sie zum einen super toll finde, damit aber auch Hardware Grenzen aufzuzeigen und andere Fehler zu beschreiben vermag. Wichtiger Zusatzhinweis hier, ca. 50-75 Metern Entfernung und die Objekte haben je nach Stelle ca. 120 KM/h auf der Tachoscheibe. Alle 3 Bilder EOS 1100D mit 300er Kit im Sport Modus (Schande über mich):

Mir gefällt das Bild auch so, auch wenn das Auto abgeschnitten ist. Kaum zu glauben aber, ich wollte das so. Hier sind viele Details abgebildet wie z.B. das Wasser, das aufgewirbelt wird. Ich habe haufenweise Aufnahmen an denen man diese deutlich besser (und mit deutlich mehr Effekthascherrei) präsentieren kann, aber interessant an diesem Bild... ISO Rauschen ohne Ende. Wie kann man das umgehen ? Naja, die Konditionen waren hier nur Semioptimal (Schnell, Dreckswetter, usw...) aber Abhilfe wäre höchstens die XXX Euro Variante. Aber hilft die, wenn man keine Ahnung hat, was man tut ? 3 Schieberegler und das Bild ist auch gut. Aber wie gesagt, gut finde ich es auch so :)




Noch zwei weitere Beispiele (zu obigen Konditionen)...

TOP Bild, und da ist auch Action drin...



Und dann das... Fällt euch etwas auf ? Das Bild wurde an fast genau der gleichen Stelle aufgenommen. Aber sag mal einer... Steht oder fährt das Auto ? ... Es fährt natürlich. Aber ist es hier lobenswert eine solch scharfe Aufnahme mit Einsteiger Zubehör zu machen ? Ich will doch sehen, dass das Auto fährt. Auch hierzu habe ich Bilder... Aber...




Schreibfehler könnt ihr behalten, wenn ihr welche findet. Und das werdet ihr. Was das knipsen angeht (@TE)... 1 Mio Kamera schützt nicht vor 5€ Objektiv. Draufschrauben und abdrücken ist nicht... Fragen und kaufen... ist nicht... Ich kann dir ein 110er Macro (ja, damit kann man auch Personen aus der "Ferne" ablichten) für 1200€ empfehlen, Kamera bedingt egal... Aber ob du damit im Urlaub glücklich wirst ?

Ne "dicke" Kamera ist kein Fehlkauf. Aber die Objektive sind das a und o. Lichtstark müssen sie sein, das ist das wichtigste. Aber die Eierlegende Wollmilchsau wirst du nicht finden.


Gruß Marco


Weisst du was ? Ich setze noch einen oben drauf... entscheide selbst, NUR TESTBILDER, NICHT REPRESANTATIV:

EOS 60D Freinhand mit 18-270 (mit Stabi)
EOS 1100D Freihand mit 75-300 (ohne Stabi)
(und umgekehrt)


Entfernung ca 20 Meter, Cam vs Cam, Objektiv vs Objektiv. Einfach die Euro Sterne auf dem Nummernschild formatfüllend heranzommen (z.B. mit Picasa) und dann immer zwischen den Bildern switchen. Spätestens dann sollte dir mit Hilfe der oben geposteten Bilder klarwerden, dass aus Zoom ein Makro werden kann und aus HighEnd Pferdeäpfel. Und aus Äpfeln werden Birnen. Diese Bilder sollen nicht zeigen, dass das Tamron 18-270 schlecht ist sondern nur, dass ein (unstabilisiertes) Kit Objektiv bei selber Nutzung NICHT unterlegen ist. Alles, und wirklich alles, ist deine Entscheidung.

www.goedels.de/cb/60dvs1100dtamronvskit.zip
Ergänzung ()

Beim Links kopieren ist was schief gegangen, ich editiere ! Bitte kurz warten und nachher aktualisieren !
Ergänzung ()

Links sind angepasst und funktionieren ! Viel Spass beim Lesen, Zoomen und vergleichen.

@TE Ich hoffe, das ist dir eine Entscheidungshilfe
Ergänzung ()

Done O_o
 
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Also das 18-135mm ist eigentich ganz gut als Allrounder, das Canon EF-S 200mm IS find ich aber auch ganz gut, habe damit einige (mehrere hundert) Bilder gemacht (an 550D) und fand die erstaunlich gut. So Tamron 18-270mm find ich n bisschen zu krass. Besser ist es natürlich auf zwei Objektive zu setzen. 15-85mm IS USM oder 17-85mm IS USM die Brennweite reicht für die meisten Sachen die Bildqualität ist besser und sie haben einen schnellen, leisen USM Motor. Dann noch ein Tele 70-300mm entweder das von Canon oder von Tamron. 50mm 1.8 oder 40mm 2.8 STM ist auch nicht schlecht das man auch ne Festbrennweite hat und für 100 bzw 150€ sind die ja quasi geschenkt.
70D ist meiner Meinung auch nicht zu hoch für den Anfang, wobei man auch mit ner 3 Stelligen einsteigen kann und dann so nach 4Jahren vielleicht aufsteigen. Je nach dem wie sich das gentwickelt aber Triversity hat auch "nur" ne 600D und macht damit recht viel. Neue und weniger aktive werden ihn wohl nicht kennen, er hat schon lang nix mehr von sich hören lassen :) Hier mal die 500px Seite http://500px.com/triversity
Man könnte auch mit der 7D statt mit der 70D anfangen, sie ist zwar älter aber Wertiger hat hat den ganuen neuen schnick schnack nicht. Die 7D MK2 wär antürlich nicht schlecht, das wär glaub so ne Kamera die man lange hat, aber die 70D sollte es auch ne ganze weile tun.
 
Das ganze philosophische Gerede über Kamerakauf halte ich für heiße Luft.

Ich persönlich halte es aus meiner eigenen Erfahrung für wenig vernünftig direkt zum Einstieg "viel Geld" in einen Body zu stecken.
An meine immer wieder empfohlene Einstiegsformel, die ich glücklicherweise auch selbst damals so durchgezogen habe will sich anscheinend niemand mehr halten; ich wiederhole es trotzdem noch mal und hole etwas weiter aus:

Ich habe damals mit einer dreistelligen Kamera und dem 18-55er Kit angefangen. Das war gut so. Als das gekauft hatte war das qualitativ ein riesen Sprung von allen Kameras die ich davor hatte und DSLRs waren damals noch nicht ganz so weit verbreitet wie jetzt. Gleichzeitig dachte ich mir "wow, da hab ich jetzt aber schon eine ganz ordentliche Stange Geld ausgegeben; das muss jetzt auch erst mal reichen". Damals war ich noch Student.

Mit dieser kleinen Kamera und dem Kit bin ich losgezogen und habe erst mal Bilder gemacht, viele schlechte, manche ganz ordentliche und einige wenige wirklich gute. Wenn man so vor sich hin fotografiert merkt man irgendwann auch was einem an dem Kit fehlt (das kann aber für die erste Zusatzanschaffung durchaus von Fotograf zu Fotograf komplett verschieden sein und deshalb sollte man es selbst herausfinden und sich nicht mit irgendwelchen Pauschalberatungen zufrieden geben). Bei mir war es ein Tele. Das nächste was dazu kam war ein Blitz und danach folgte dann ein ganz massives und auch kostentechnisch ausartendes Upgrade des Kit Objektivs durch das beste Standardzoom für APS-C aus dem Canon Sortiment (17-55 IS USM 2.8). Kurz darauf war dann noch ein ebenfalls nicht ganz so günstiges UWW mit dabei. Wie erwähnt habe ich also erst mal unter Beibehaltung eines kleinen dreistelligen Einsteigerbodys durchaus teure Objektive gekauft, denn deren Einfluss auf die Bildwirkung ist deutlich größer als die des Bodys.

Irgendwann kam dann auch mal ein Body-Upgrade an die Reihe, weil ich sowohl einen schnelleren AF als auch eine höhere Serienbildrate benötigte, da ich zunehmends schnellen Sport fotografiert habe. In Sachen Bildqualität war dieser Wechsel überwiegend zu vernachlässigen, nur bei schnellen Bewegungen ist der Ausschuss gesunken. Hätte ich diese spezielle Anforderung nicht gehabt, wäre vermutlich der dreistellige Body noch ein wenig länger geblieben.


Was will ich mit dieser (langen) Geschichte sagen?

Ganz einfach: Haut nicht alles für einen Body auf den Kopf um im Schwanzvergleich mit den Kumpels die Potenz zu beweisen sondern macht Fotos. Kein Mensch braucht einen großen Body mit irgendwelchen Colaflaschenböden und unerfahrenen Fotoeinsteigern; da kommt nichts besseres bei raus als wenn man der gleichen Person einen Einsteigerbody in die Hand drückt. Haltet bei gegebenem Budget im Zweifelsfall Geld zurück und nutzt es nicht für die Erstanschaffung sonder dann für die Zweit- oder Drittanschaffung; und die kommt auf jeden Fall; dafür ist es ja ein "System-Hobby".
 
@xDream

Meine Worte :)
 
Die 70D mit dem 18-135mm 3.5-5.6 IS STM ist eine gute Anfangsausrüstung. Ich habe die 60D mit diesem Objektiv als Reiseausrüstung.
Sonst habe ich noch das 17-40mm 4.0 L USM und das 70-300mm 3.5-5.6 L IS USM und das 50mm 1.4 L USM

Die Fotos mit dem 18-135mm kommt fast an meine anderen Objektive im entsprechenden Brennweitenbereich ran, wobei das 50mm natürlich unerreichbar bleibt. ;)

Das STM ist ein wirklich gutes Allround-Reise-Objektiv und steckt jede andere Scherbe von 18-200mm und mehr Brennweite in die Tasche. Da macht man nichts verkehrt.
 
Erstmal Danke für die ganzen tollen Kommentare :)

Habe gestern auch ein längeres Gespräch mit meiner schwester gehabt - studiert Kunst und macht viel mit Fotografie.

Nachdem nun mein Cousin seine 60D verkaufen wird, werde ich nun dort zuschalgen, da die gebraucht sich im ähnlichen Rahmen zur 700D (neu) bewegt und sehr gut behandelt wurde.

Dazu hab ich mir von Tamron folgendes angefschaut:
http://geizhals.de/canon-objektiv-ef-28-135mm-3-5-5-6-is-usm-2562a003-2562a014-a44417.html

nur hat das keinen IS, ist das ein wirklicher Nachteil?


sonst hätte ich folgendes Canon:
http://geizhals.de/canon-objektiv-ef-28-135mm-3-5-5-6-is-usm-2562a003-2562a014-a44417.html

hat halt mehr Brennweite, allerdings nur 4.0 statt 2.8 beim Tamron und teurer, aber mit IS

und zusätzlich ein 50mm Festbrennweite:
http://geizhals.de/canon-objektiv-ef-50mm-1-4-usm-2515a004-2515a012-a44460.html

Gruß Christian
 
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Dann fehlt dir aber der Weitwinkel. Denke gerade an der US Ostküste währe das fatal, oder du machst Panoramen und setzt die hinterher am PC zusammen.
 
zEtTlAh schrieb:
Ebenfalls falsch ist deine Aussage über die Objektive. Schraub mal das EF-S Objetiv von der 650D auf die 7D und drück ab... dann hast du 7D gehabt. Nicht zwingend, aber kann passieren.
Das würde ich mir jetzt gern mal erklären lassen.
Ich habe die gesamte Zeit, in der ich die 7D hatte, das EF-S 10-22 an der Kamera genutzt, es war gar mein Lieblingsobjektiv. Daß der mehrjährige Betrieb des EF-S der 7D geschadet haben könnte, war nicht zu bemerken, ich denke, xDream kann das auch bestätigen. Warum sollte ein EF-S Objektiv der 7D auch schaden können? Vollkommen unverständliche und unsinnige Aussage.
Zur Selbstbeweihräucherung verkneife ich mir mal einen Kommentar. ;)

Und @Topic: ich habe, wie viele, mit einer 3-stelligen EOS, der 350D inkl. Kit Objektiven, angefangen und viele Bilder damit gemacht. War mal ein schlechtes dabei, lag es an meinem fehlenden Können, an nichts anderem. Und ich habe einige Jahre an der Kamera festgehalten, da ich auch erst einmal schauen wollte, ob das Hobby für mich überhaupt als Langszeitbeschäftigung taugt, die höhere Ausgaben rechtfertigt. Im Laufe dieser zeit bin ich dann den Weg gegangen, wie es sehr viele tun: Body behalten, hochwertige Objektive kaufen. Erst als der Objektivpark mehr oder weniger vollständig war, habe ich beim Body aufgerüstet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat die 7D fälschlicher weise das Kleinbildkamera angenommen, war ja nur die 5D und 6D sind.

EF-S Objektive passen in EF Kameras, allerdings nicht drauf.

@Moses

Ich denk, kann mache ich mit Photoshop mit ein Panorama, das habe ich mir letztens gekauft.
 
Ein guter Freund von mir fotografiert Wildtiere in der freien Natur.
Und da die meist sehr scheu sind, treten viele erst wenns dämmert oder am Morgen vor dem
Sonnenaufgang auf. Das stellt erhöhte Anforderungen an die Lichtstärke der Gläser,
ans Rauschen und nicht zuletzt an den AF.
Begonnen hat er mit einer 450D, welche ihm gut ausreichte.
Die ging kaputt und wurde durch die 1100D ersetzt, welche damals rauschärmer (auf Pixellevel) war und ist als die 18MP Canons. Ich war oft genug mit der 7D dabei und hatte den direkten Vergleich.
Seine Bilder wurden mit Erfahrung und Investition in bessere Objektive immer besser und besser.

Weil er irgendwann auf Adler und Falken im Flug losging, reichte der AF der 1100D nicht mehr aus.
Es wurde eine 60D, mit welcher er sehr zufrieden ist.
Mir gefallen allerdings oft seine Bilder mit der 1100er besser als mit der 60er. (von Haus aus schärfer, mehr Microkontrast)

http://www.fotocommunity.de/fotograf/elvis-prinz/fotos/1282956


Also die alte Fotografenformel welcher 1/3 in Body und 2/3 ins Glas investiert hat immer noch seine Gültigkeit.

Wer den besseren AF und die zusätzlichen FPS nicht braucht, der braucht auch keine zweistellige Canon.

Ich sehe immer noch die 1100D, eine der Dreistelligen oder die 100D als hervorragenden Einstieg.


@Rockzentrale

Ich denke das Canon 18-135mm STM
oder ein Sigma 18-125mm OS HSM wär an einer APS-C Kamera der bessere Allrounder
als ein 28-135mm IS Kleinbildobjektiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du dich wirklich intensiver mit der Fotografie auseinandersetzen will, besorg dir erst mal ein 18-55er Kitobjektiv. Zumindest auf Blende 8 sind die alle mehr als brauchbar. Der Vorteil dabei ist, du kannst erst mal die ersten paar Monate lernen, wie du mit der Kamera richtig belichtest und fokussierst. Und für typische Wald- und Wiesen-Urlaubsfotografie reicht der Brennweitenbereich auch aus. Und wenn du dann etwas Erfahrung hast, weißt du, was dir fehlst und kannst dir die Objektive entsprechend nachkaufen. Ob das jetzt ein UWW, ein Sport-Tele, ein Makro, ein Portraitobjektiv, ein lichtstarkes Standardzoom oder gar ein Suppenzoom ist, kommt ganz auf deine Vorlieben an.
 
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