Öffentliche Kopiere für sensible daten nutzbar?

samuelclemens

Lieutenant
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Da ich meinen Laserdrucker vor einer Weile entsorgt habe muss ich gelegentlich, wenn auch selten, hab ich mir überlegt den öffentlichen Fotokopierer mit USB Schnittstelle bei uns im Supermarkt zu nutzen. Hab aber bedenken wegen der sensiblen Daten.
Man liest ja hier und da das moderne Kopierer über interne Speichervorrichtungen verfügen um größere Aufträge schneller abarbeiten zu können usw.
Was meint ihr zu dem Thema?
Und könnte man irgendwelche maßnahmen ergreifen um zb zwischengespeicherte Daten auf so einem Fotokopierer zu überschreiben?
 
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Da kannst du Nix machen. Wenn das Ding die Daten speichert speichert es sie, wenn nicht, dann nicht. Da musst du dem Anbieter vertrauen.
 
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Wenn es das Gerät macht, kannst du nichts dagegen machen.
Du kannst natürlich den dort rum stehenden Typ aufschreiben und ergoogeln, ob der entsprechend ausgestattet ist oder nicht.
An den Dingern steht ja dran wie sie heißen. ;)

Vielleicht ist die Frage dann auch schon schnell zu deiner Zufriedenheit beantwortet. ;)

Wenn Du natürlich solch kritische Daten hast, dass das ausgeschlossen werden muss, dann ist der eigene Drucker eben der Preis den man zahlen muss.
 
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Genau, bei solchen Gedanken ist es sinnvoll einen eigenen Drucker anzuschaffen.
 
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Bei solche Gedanken ist es dann sinnvoll, sich einen Drucker mit Kopierfunktion anzuschaffen.
Besitze ich auch weil ich häufiger mal Dokumente für Behörden habe.
 
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species_0001 schrieb:
Wenn Du natürlich solch kritische Daten hast, dass das ausgeschlossen werden muss, dann ist der eigene Drucker eben der Preis den man zahlen muss.
So kritisch sind die Daten nun auch wieder nicht. Aber es ließe sich unfug damit treiben. In den Dingern stecken teilweise TB große Festplatten und sammeln wie man so liest Jahrelang tausende Dokumente auf den internen Platten ab.
Zu allem Überfluss lassen sich heute mit KI auch noch diese großen mengen an Bildmaterial sehr leicht nach nützlichen Informationen durchleuchten und zusammenfügen. Also durchaus ein lukratives Szenario wenn man an Daten für weitergehende illegale Geschäfte herankommen möchte. 🤔
So ein gebrauchter Kopierer von ner Firmenauflößung wäre durchaus lukrativ! In mehrfacher Hinsicht! ;)

Ich hatte einen eigenen Laserdrucker. Jedoch rentiert der sich in keinster was kosten und Platzbedarf angeht.
Das Ding war so groß wie ein kleiner Backofen und hat gute 300 € gekostet und in 6-7 Jahren hatte ich grade mal die Anfangskartuschen durch. Das müssen keine 200 Blatt gewesen sein.
Bin eher der Typ: "extrem wenig Drucker"
Billige Tintenpinkler sind bei dem Usecase komplett außen vor wegen den ständigen eintrocknen der Tinte.
 
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Das mag alles sein, sind aber abstrakte Überlegungen.

Verüberkomplizierst du es vielleicht nicht gerade? ;)

In deinem Supermarkt steht aber genau ein Gerät Hersteller A Gerätetyp X. Mit den Informationen lässt sich dann ja herausfinden was das Gerät kann.

Es ist aber nun auch nicht so, dass an solch öffentlichen Stellen irgendwelche High End mit Features voll gestopfte Geräte stehen würden. Das würde sich never ever lohnen. Da stehen doch meist irgendwelche low End Geräte. Und wenn das Model dann noch x Jahre alt ist, hat es wahrscheinlich auch von KI noch nie was gehört.
 
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Von Druckern mit TB-großen Festplatten habe ich noch nie was gehört.

Das größte, das ich gehandhabt habe, war ein Plotter von Canon mit einer 2 GB Festplatte zum Ausdrucken von technischen Zeichnungen im A0- und A1-Format. Wenn ein halbes Dutzend Leute gleichzeitig darauf gedruckt haben, musste einfach ein entsprechend großer Zwischenspeicher da sein.

Aber wenn du so eine Paranoia hast, dann schaffe dir selbst einen Drucker & Scanner oder Kombi-Gerät an.
 
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Naja, bei dem Gedankengang wirst Du einen Tod sterben müssen.
Ich plädiere für Laserdrucker mit Kopiereraufsatz .
Kopiererfunktion deswegen, weil ich grundsätzlich keine teuren Briefe mehr verschicken mag.
 
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Das kann ich mir vorstellen, zumal 2 GB-große Platten wahrscheinlich nicht mehr hergestellt werden.
Das zweite Gerät ist schon fett. 13.500 Blatt Papier im Vorratsfach sind schon eine Hausnummer. Wie oft muss man da die Patronen wechseln, bis man die alle durch hat? ^^
 
@samuelclemens

Noch ein Vorschlag, ob auch ein Gebrauchtkauf bei dir in Frage käme? Bei Kleinanzeigen oder Schul-/Betriebsauflösungen im Umkreis schauen. Ein gebrauchtes Mufu-Farblasergerät (oder S/W, je nachdem was gedruckt werden soll), welches noch über eine große Restkapazität im Toner verfügt sowie saubere Ausdrucke liefert.
 
samuelclemens schrieb:
Ich hatte einen eigenen Laserdrucker. Jedoch rentiert der sich in keinster was kosten und Platzbedarf angeht.
Das Ding war so groß wie ein kleiner Backofen und hat gute 300 € gekostet und in 6-7 Jahren hatte ich grade mal die Anfangskartuschen durch. Das müssen keine 200 Blatt gewesen sein.
Bin eher der Typ: "extrem wenig Drucker"
Billige Tintenpinkler sind bei dem Usecase komplett außen vor wegen den ständigen eintrocknen der Tinte.
Dann kann dir die Sicherheit dieser "sensiblen" Daten ja nur ca. 300€ wert sein.
Können ja dann kaum irgendwelche Daten sein mit dem man dein Konto abräumen kann.
Kann ja dann auch nix sein, mit Identitätsdiebstahl, wo man andere Leute mit besch... kann.
Dann kannst auch an den öffentlichen Drucker gehen, bei einer so gering zu erwartenden Schadensumme. Da kommste selbst vor Gericht mit einem erhobenen Zeigefinger davon.
Ich hoffe du verstehts meinen Sarkasmus.
 
Krik schrieb:
13.500 Blatt Papier im Vorratsfach sind schon eine Hausnummer. Wie oft muss man da die Patronen wechseln, bis man die alle durch hat? ^^
Du hast die Frage falsch formuliert. Wie oft muss man das Papier nachfuellen bis die Patrone leer ist ;-) Die Kapazitaet wird mit 120’000 Seiten angegeben (Sharp MX-900NT).
Um aber aufs Thema zurueckzukommen. Da die HDDs bei solchen Druckern normalerweise verschluesselt sind sollte es recht unwahrscheinlich sein dass Unbefugte Zugriff auf die Daten kriegen kriegen. Aber duerfte wie bereits empfohlen einfacher sein einen kompakten Laser fuer zuhause anzuschaffen um ganz sicher zu sein.
 
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@schneup
Nice! Also 9x nachfüllen, dann ist der Toner alle. ^^

samuelclemens schrieb:
Ich hatte einen eigenen Laserdrucker.
Meiner hat 100 € gekostet und besitzt auch einen Scanner. So selten wie ich drucke, ist das eventuell der vorletzter Drucker in meinem Leben. ^^

Der Drucker steht meist in einem Schrank hinter geschlossener Tür. Wenn ich ihn brauche, krame ich ihn raus. Dafür muss ich aber nicht für einen Druck zu irgendeinem Geschäft laufen.
Ich scanne zusätzlich alle wichtigen Dokumente ein und schiebe sie in paperless-ngx. Danach kann das Papier je nach Wichtigkeit entweder in die Tonne oder in den Keller in eine Archivbox. Dank paperless werden die Dokumente teils vollautomatisch kategorisiert und durch OCR durchsuchbar gemacht.

Ich verstehe, wenn jemand sagt, dass er nicht viel Drucker braucht. Aber dann empfehle ich, einen kleinen Drucker zu nutzen. Falls der Laden mit Kopierer nicht gerade vor der Tür steht, muss man hier nämlich auch den zeitlichen Aufwand und eventuelle An- und Abfahrt mit in die Kosten einberechnen. Und mal eben was schnell ausdrucken fällt meistens auch flach.
 
Krik schrieb:
Das zweite Gerät ist schon fett. 13.500 Blatt Papier im Vorratsfach sind schon eine Hausnummer. Wie oft muss man da die Patronen wechseln, bis man die alle durch hat? ^^
Gar nicht. Der Sharp hat einen 120.000 Blatt Toner. In der Bank hatten wir ein etwas kleineres Gerät dieser Klasse. Eine "geniale" Mitarbeiterin wollte ein Blatt kopieren und hat, da sie auch sonst nichts hinbekam, natürlich auch das versemmelt. Irgendwie hat sie unendliche Kopien eingestellt. Und statt zu sagen "Ich hab hier ein Problem", ging sie einfach nach Hause. Der Kopierer, untergebracht in einem separaten Raum in einem kaum genutzten Gang, hat dann kopiert, bis der komplette Papiervorrat alle war und begrüßte am Morgen den ersten Kollegen mit kiloweise Kopien, die dann natürlich auch alle geshreddert werden mussten. Beim Sharp sind also die nur 13.500 Blatt Papiervorrat die Schwachstelle. :)
 
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@Krik Muss dazu sagen das ich den alten Farb Laserdrucker Entsorgt habe weil es für das Modell keine brauchbaren Ersatztonerkartuschen mehr gab. Zumindest keine die sich finanziell gerechnet hätten wenn man bedenkt das man einen neuen Laserdrucker inzwischen schon für 100€ bekommt.
Ausschlaggebend war jedoch der Platzbedarf.

Unter Kompakt würde ich eher sowas verstehen:
workforce_wf-110w_08_printer.jpg

Ist aber leider ein Tintenstrahler. Bei Lasern scheint es was in der Richtung nicht zu geben. Wohl technisch bedingt! 🤔
Papierfach und Ausgabeschacht sind bei 10-20 Seiten Jährlich einfach unnötig.

Es ist ja nicht so das es nicht auch andere alternativen gäbe um an die ausdrucke zu kommen. Jedoch mit etwas aufwand verbunden wie bereits von anderen hier erläutert wurde.
Das Thema hier war jedoch ob öffentliche Fotokopierer sicher genutzt werden könnten und wie.
Ich denke das wurde ja umfänglich beantwortet.
 
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@samuelclemens

Irgendeinen Tod musst du eben sterben - siehe auch mein Vorschlag in Post #12.
Einfach einen kompakteren Mufu-Farblaser per WLAN einbinden und irgendwo im Haus/Wohnung aufstellen, wo etwas Platz ist.

Ansonsten siehe DM zum Beispiel:
Ihre Bilddaten werden zum Zwecke der Erstellung von Fotoprodukten nach dem Hochladen automatisch in Ihrem Konto für 30 Tage digital gespeichert. Darüber hinaus haben Sie bei einigen Fotoprodukten die Möglichkeit den aktuellen Bearbeitungsstand als Projekt zu speichern. Projekte werden 6 Monate nach dem letzten Speicherdatum automatisch gelöscht. Ferner haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihre Bilddaten und Projekte selbst zu löschen.

Ob das bei einer Kopie auch gilt, kann ich dir nicht sagen, am besten vor Ort im Supermarkt nachfragen.
Alternativen: Für den Druck sensibler Dokumente wird empfohlen, eher auf private Drucker oder zertifizierte Copy-Shops zurückzugreifen.
 
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samuelclemens schrieb:
@Krik Muss dazu sagen das ich den alten Farb Laserdrucker Entsorgt habe weil es für das Modell keine brauchbaren Ersatztonerkartuschen mehr gab. Zumindest keine die sich finanziell gerechnet hätten wenn man bedenkt das man einen neuen Laserdrucker inzwischen schon für 100€ bekommt.
Beim Laserdrucker für 100€ ist dann aber auch nur eine Probierportion Toner mit bei...

Was bei deinen 200 Blatt in 7 Jahren sicherlich auch ein Weilchen reicht, aber Preis/Leistung ist halt trotzdem miserabel.
 
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