Office-PC, 400€, ECC

ECC Ram kann doch eh nur 1Bit Fehler lösen. Wenn ein Treiber scheiße gecodet ist und speicher korrumpiert macht er es Trotz ECC.
ECC Ram schützt nur vor Sporadischen bzw Zufälligen Fehlern , welche durch Übertragungs oder Speicherfehler passieren. Diese entstehen u.A. durch Kosmische Hintergrundstrahlung oder andere Elektromagnetische Einflüsse.
Aber wenn es ein Fehler ist der Immer auftaucht und nur durch Wechsel der Ram Module lösbar ist hilft hier ECC Ram genau 0,00 %.

Lies dich also bitte noch einmal in die Theorie zu ECC Speicher ein. Dein Damaliges Problem wurde nicht durch ECC Ram gelöst.
Kurzform : ECC Ram = Error-correcting code RAM
Diese Speicher Form kann einzelne Geswappte Bits erkennen und Korrigieren. Wenn zwischen dem Moment des Speichern und Lesen oder auch bereits beim Speichern, ein Einzelnes Bit durch Elektromagnetische Störung umgedreht wurde also aus einer 1 eine 0 Oder Andersrum kann der ECC Ram dies über einen Quersummen Vergleich erkennen und Selbständig Korrigieren Daher auch ein RAM Chip mehr pro Riegel und die Höheren Kosten. Aber Error im sinne von Programm Fehler kann er nicht Korrigieren.
http://en.wikipedia.org/wiki/ECC_memory Da zum Weiter einlesen.
 
Also gut, hier noch ein allerletzter Kommentar:

Kein Troll. Könnt's glauben oder nicht.

Verstehe auch das Drama nur wenig: selbst, wenn ich mit ECC ganz falsch liegen sollte, schränkt das zwar die Auswahl, aber kaum Preis/Leistung ein - CPU (FX 4100/4300) und Board sind meiner Meinung nach im Rahmen, (USB 3.0, einige Slots für Erweiterungen, die auch nach einer zwei-Slot-Graka übrig bleiben - und es soll keiner sagen, so was wie USB 4.0 oder whatever braucht keiner),

SSD scheidet bei der Preislage und den doch notwendigen Reserven aus - dann eben ne 7.200/10.000er .

So, und wo ist jetzt der Beschiss? Dass ich ein paar Stunden reinhänge, um in Vorkasse zusammenzubauen, Windows zu installieren, alte Daten 'rüberkopieren, 'n paar mal hin und her fahren....?

Naja,
Grüße.
 
also nochmal:

normalen RAM nehmen und das gesparte Geld bei RAM und Mainboard in nen FX6300 ++ stecken. Platte würde ich entweder ne SSD oder ne 7.200 U/min nehmen (besseres Verhältnis von Preis/Speicherkapazität).

aber wenn du alles besser weiß, dann mach.
 
Um das Thema noch einmal differenziert auseinander zu nehmen:

- ECC: metalpinguin hat richtig erklärt, worum es sich überhaupt handelt.

Windows 7 ist übirgens sehr wohl in der Lage, ECC Fehler zu erkennen:
msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/ff560453(v=vs.85).aspx

Mit folgendem Commando kann man ECC Fehler auslesen (als Admin auf der Kommandozeile ausführen):
bcdedit /enum {badmemory}

Nun zur Sinnhaftigkeit von ECC:
Nachdem, was ich gelesen habe, ist es wohl so, dass Bit Error in RAM wesentlich seltener auftreten, als man laut Statistik erwarten würde. Dann müssen wir den TE danach fragen, wofür der Rechner benutzt werden soll. Sollte er zB für wissenschaftliche Berechnungen benutzt werden, die monatelang zur Ausführung brauchen, ist ECC sehr sinnvoll. Für einen Office PC, mit dem man ein paar Word Dokumente editiert und surft, wahrscheinlich eher nicht.

- HDD:
Eine HDD statt einer SSD einzusetzen, hat mE nur folgende Vorteile:
Fertigt man keine Backups an, kann man bei einem Hardwareausfall die HDD eher als eine SSD in ein Datenrettungslabor einsenden. Das ist zumindest ein Argument, das viele Unternehmen bisher angebracht haben, um weiter auf HDDs zu setzen.

Ich halte das persönlich für Schwachsinn, da man 1.) als Privatmann sowieso nicht das Geld aufbringen würde, 2.) eine gute Backupstrategie, die man sowieso haben sollte, das Argument hinfällig macht.

Bleibt noch das Argument des Preises: eine SSD ist natürlich pro GB teurer.

PS: Ich bin ziemlich paranoid, was meine Daten anbelangt ;) Ich nutze ECC Speicher in meinen Servern und die Speicherung erfolgt auf einem ZFS mit RaidZ2, das Prüfsummen verwendet, um Datenkorruption zu erkennen. Die Daten werden in Echtzeit auf einen zweiten Server gespiegelt. Fürs Backup nutze ich Snapshots und die Remotespiegelung auf einen entfernten Rechner.

Allerdings sind meine Daten für mich auch überlebenswichtig.
 
Weiter oben hat jemand geschrieben, dass der RAM-Fehler, den ich seinerzeit hatte, nix mit ECC zu tun hat, weil der Austausch des defekten RAMs den Fehler behoben hat.

Ja, es mag Fehler außerhalb von ECC geben, aber woher vermute ich denn, dass Markenspeicher2 besser ist als Markenspeicher1, wenn beide ohne ECC sind - bzw. woher erkenne ich die Fehlerfreiheit? An wöchentlichen memtest86t+-Läufen?

Dann doch lieber mit ECC. Und meine Zeit (Fehler ansehen, 'rumprobieren, neuen Speicher bestellen in der Hoffnung, dass...), die ich in Fehlersuche etc NICHT stecken muss (wenn auch nur bei 5% Wahrscheinlichkeit im Laufe der nächsten Jahre) ist auch etwas wert.

Grüße+Danke,
Jochen
 
Das ist nicht ganz richtig. ECC schützt nicht vor defektem Speicher, sondern von Fehlern, die meistens andere Ursachen haben. Ursachen, die bei normalen PCs nicht auftreten.

Ist der Speicher defekt, bekommt man sowohl mit als auch ohne ECC Fehler und Abstürze.
 
AFAIK: ECC Speicher erkennt, wenn die Daten auf dem Weg inkonsistent geworden sind(bzw. ob die Daten, die beim RAM ankommen, von jenen differieren, die abgeschickt worden sind). Alle anderen Fehler kann er nicht erkennen.
 
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