Office PC fürn Kollegen

Weshalb wird denn hier einem absoluten "Einsteiger" direkt ein PC mit einer SSD empfohlen? Anstatt einer SSD würde ich eher eine schnelle Festplatte empfehlen, die zudem einen großen Cache hat. Damit hat man in der Praxis kaum Nachteile beim Nur-Surf-Betrieb und spart zudem noch Geld. Außer einem rasend schnellen Bootvorgang merkt der Anfänger doch eh kaum einen Unterschied zwischen einer SSD oder Festplatte. ;)

Eine 1 TB Seagate hat 64 MB Cache. Wenn man nur zwischen den einzelnen Tabs hin und her springt, dann aktualisieren sich die Daten doch jeweils im Hintergrund aus dem Cache. ;)

Selbst der Seitenaufbau beim Aufruf einer neuen Seite wird durch die SSD nicht deutlich merkbar beschleunigt. Hautpasache der Rechner hat genug RAM. 4 GB reichen aber locker aus. Wenn man nur ein Modul kauft, verzichtet man zwar auf Dual Channel, kann aber später noch weiter aufrüsten. Das Bord bietet dafür ingesamt 4 Sockel, so dass man dann 3 Riegel nachrüsten könnte, wenn man denn wollte.

http://geizhals.de/seagate-barracuda-7200-14-1tb-st1000dm003-a686480.html

Ggf. könnte man sich ein anderes Mainbord überlegen, was sehr sparsam ist:

http://geizhals.de/msi-b75ma-p45-7798-010r-a756503.html

Das gibts aktuell mit PCB Rev. 1.1!

Das o.g. BeQuiet Netzteil ist absolut in Ordnung und empfehlenswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde zwar, dass eine SSD mittlerweile in jedes neue System rein sollte, aber beim Budget von 200,-- Euro ist das natürlich etwas knapp, da man i.d.R. ja noch eine HDD als Datenplatte benötigt.
Es sei denn, der Kollege will wirklich nur surfen und speichert keine großartigen Daten, Fotos etc. ab, in dem Fall würde eine SSD mit 128GB als alleinige Platte ausreichen.
Und gerade beim surfen finde ich es wichtig, dass der PC auch schnell bootet, denn oft ist es doch so, man will nur mal schnell was nachschauen und dann sollte das System auch schnellstmöglich zur Verfügung stehen.
Aber wie gesagt, hauptsächlich eine Frage des Budgets und Anforderung.
 
Das Problem ist das Budget. Wenn das nahezu fix bei 200,- Euro (+/- 20,- Euro) liegt, ist halt nicht mehr drin. Weiterhin bin ich persönlich der Meinung, dass man vielleicht nicht unbedingt am untersten Ende der Leistungsskala kaufen sollte. Eine HDD später durch eine SSDzu erweitern, ist nahezu problemlos möglich, ein Prozessor-Tausch nicht unbedingt. Von daher würde ich persönlich nicht den kleinsten Dual Core kaufen, den es momentan für den Sockel 1155 gibt, sondern eher den Pentium G2020/2030/2120. Einen davon auf das og. MSI oder Asus Board packen und man hat ein ordentliches Grundsystem, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man am falschen Ende gespart hat. Als Ram kann man den einfachsten Standard Speicher nehmen, den man bekommt. Ich nehme gerne den KVR1333D3N9/4G von Kingston. Den kann man später auch noch prblemlos nachkaufen, falls es doch mal 8 GB werden sollen. Die SSD lässt sich auch nachrüsten. Zunächst reicht aber die HDD aus. Man muss einfach Kompromisse eingehen, wenn das Geld knapp ist. ;)

Prozessor, Board, Speicher und Netzteil kosten etwa 170,- Euro. Dann hat man sogar noch etwa 30,- Euro übrig, um diese entweder in ein neues Case oder bei Verwendung des alten Gehäuses in einen neuen Brenner (ca. 15,- Euro) stecken zu können.

Eine SSD für ca. 75,- Euro in so ein Budget-System zu bauen, halte ich zunächst für Quatsch, wenn so ein Schritt absolut empfehlenswert ist, wenn man sich den prozentualen Anteil am Gesamtwert der Komponenten überlegt. ;)
 
Habe ich das richtig verstanden?

Ein aktueller Celeron ist schneller als ein 8400er?
 
Wirklich erstaunlich. Und ich nutze noch einen über 10 Jahre alten P4 Ht mit 3GHz.

Wieviel schneller ist ein aktueller Pentium gegenüber meiner alten Krücke ?
Kann das leistungstechnisch irgenwie schwer einordnen.
 
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