Das Problem ist das Budget. Wenn das nahezu fix bei 200,- Euro (+/- 20,- Euro) liegt, ist halt nicht mehr drin. Weiterhin bin ich persönlich der Meinung, dass man vielleicht nicht unbedingt am untersten Ende der Leistungsskala kaufen sollte. Eine HDD später durch eine SSDzu erweitern, ist nahezu problemlos möglich, ein Prozessor-Tausch nicht unbedingt. Von daher würde ich persönlich nicht den kleinsten Dual Core kaufen, den es momentan für den Sockel 1155 gibt, sondern eher den Pentium G2020/2030/2120. Einen davon auf das og. MSI oder Asus Board packen und man hat ein ordentliches Grundsystem, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man am falschen Ende gespart hat. Als Ram kann man den einfachsten Standard Speicher nehmen, den man bekommt. Ich nehme gerne den KVR1333D3N9/4G von Kingston. Den kann man später auch noch prblemlos nachkaufen, falls es doch mal 8 GB werden sollen. Die SSD lässt sich auch nachrüsten. Zunächst reicht aber die HDD aus. Man muss einfach Kompromisse eingehen, wenn das Geld knapp ist.
Prozessor, Board, Speicher und Netzteil kosten etwa 170,- Euro. Dann hat man sogar noch etwa 30,- Euro übrig, um diese entweder in ein neues Case oder bei Verwendung des alten Gehäuses in einen neuen Brenner (ca. 15,- Euro) stecken zu können.
Eine SSD für ca. 75,- Euro in so ein Budget-System zu bauen, halte ich zunächst für Quatsch, wenn so ein Schritt absolut empfehlenswert ist, wenn man sich den prozentualen Anteil am Gesamtwert der Komponenten überlegt.
