Office PC + Monitor für 450 Euro.

Wayfinder

Cadet 4th Year
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Mai 2012
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Hallo.

Mein Bruder möchte sich neuen Rechner gönnen.

Einsatz: Internet, Office, Netflix & Amazon Prime.

Gewünscht ist ein Pentium, 256 SSD, 8 GB RAM (ist so!) und 24' IPS Bildschirm. Mainboard mit Onboardgrafikkarte reicht wohl aus.

Tastatur, Maus und Windows 7 sind vorhanden.

Falls hier schon eine passende Zusammensetzung gepostet wurde, dann reicht ein Link aus.

Danke! :daumen:
 
Warum ist denn das gewünscht? Ich schau mein Prime auch mit meinem Athlon 5350 an, das wäre halt kleiner, und man hätte ein paar € mehr für einen richtig anständigen Bildschirm,
 
Ich sag mal so, mit gutem Monitor wird es schwer, schau dich um: Der ideale PC
Ein kleines bisschen, ca. 50-100 € wirst du drauflegen müssen.
 
Vielen Dank für die Vorschläge! :-)
Mein Bruder wird nun mit Euren Ideen versorgt.

Falls jemand noch eine gute Zusammenstellung hat, dann bitte ich um Feedback.
 
Bitteschön:
http://geizhals.eu/?cat=WL-582024&wlkey=125061decac2d3e24923c49972fdfc2e
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..btw. würde ich dir keinen 4-Kerner wie die Intel-Atom oder einen Kabini empfehlen. Die sind selbst zum preiswertesten 30€-Haswell Celeron gähnend langsam.
Hier mal eine Zusammenstellung der drei Varianten (Atom-Kabini-Haswell):
http://www.cpubenchmark.net/compare.php?cmp[]=2513&cmp[]=2195&cmp[]=2346

Den Unterschied macht die Single Thread Performance. Die Mehrkerne haben dagegen im Alltag (Office und Surfen) keinerlei Mehrwert. Der Verbrauch des Haswells dürfte allerdings ca. 10-15 Watt höher sein.

lg asteriks :)
 
hast du schon mal in die faq geschaut?
grundsätzlich würde ich den aussagen von asteriks_0 zustimmen, an seiner zusammenstellung wären aber je nach ansprüchen noch gute möglichkeiten zur verbesserung.
 
gehäuse ohne dämmung mit oben verbautem netzteil wäre nicht nur günstiger, sondern man könnte damit bei bedarf auch einfacher ein sehr leises system aufbauen. für einen gaming pc wäre das von dir vorgeschlagene gehäuse sehr gut, für einen office pc ist es eher suboptimal.
beim mainboard würde ich außerdem darauf achten, das es interne usb3 anschlüsse für das frontpanel hat.
 
Nightfly09 schrieb:
beim mainboard würde ich außerdem darauf achten, das es interne usb3 anschlüsse für das frontpanel hat.
Danke! Sehr guter Hinweis! Das hatte ich völlig übersehen. Habe es oben ausgebessert.

Zum Gehäuse: Sehr leise ist das System aufgrund der Lüftersteuerung schon jetzt. Die Schalldämmung ist nicht zwingend notwendig aber es stabilisiert das Case gegenüber anderen ohne die Dämmung merklich. Weiterhin besitzen die allermeisten Luftöffnungen einen Staubfilter. (Ich glaube die am Boden sind aus welchem Grund auch immer nur zu 50% Verschlossen.)
Für den Preis gibt es aus meiner Sicht nichts wertigeres und leiseres. Billiger (nicht zu verwechseln mit preiswerter) geht aber immer.
 
Das System von asteriks_0 gefällt mir sehr gut! Merci!
Werde am Wochenende die Komponenten bestellen und danach berichten, wie das System läuft.
 
das Chieftec Mesh XT-01B ist ein deutlich günstigeres und stabiles gehäuse mit guter verarbeitung.
wenn man wert auf ein sehr leises system legt, dann kann man das beim gehäuse gesparte geld auch in ein be quiet! Pure Power L8 300W und einen EKL Alpenföhn Ben Nevis investieren, damit wäre das system dann sogar noch mal merklich leiser. wenn ein leises lüftergeräusch nicht stört, dann kann man auch einfach beim system power bleiben, den boxed kühler verwenden und sich über das beim gehäuse gesparte geld freuen.
sollte das XT-01B aus optischen gründen nicht gefallen, gibt es mit dem Fractal Design Core 1100 übrigens auch noch eine fast ebenso gute, optisch etwas moderner gestaltete alternative (der verbaute lüfter wird hierbei nicht benötigt).

ps: eine dämmung macht das gehäuse nicht stabiler, sondern sie reduziert vibrationen soll außerdem dafür sorgen, das geräusche aus dem gehäuseinneren außen nicht so laut sind. für ein stabiles gehäuse braucht es möglichst dickes (im idealfall strukturiertes) blech, gegebenenfalls verstrebungen und eine gute verarbeitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nightfly09 schrieb:
ps: eine dämmung macht das gehäuse nicht stabiler, sondern sie reduziert vibrationen soll außerdem dafür sorgen, das geräusche aus dem gehäuseinneren außen nicht so laut sind. für ein stabiles gehäuse braucht es möglichst dickes (im idealfall strukturiertes) blech, gegebenenfalls verstrebungen und eine gute verarbeitung.
Sorry, dann ist das falsch herüber gekommen. Deine Erklärung ist natürlich korrekt. Dann versuche ich es nochmal:
Die Dämmung macht die Seitenwände verwindungssteifer. Diese höhere Verwindungssteifheit wertet die vorher schon vorhandene Stabilität des Gehäuses weiter auf.

Zu meinem Vorschlag des Gehäuses steh ich. Das Cheftec ist sicher auch nicht schlecht.
Den Alpenfön erachte ich bei modernen Systemen wie dem Haswell-Pentium als Overkill. Eine Aufwertung ist vorhanden, keine Frage, aber imho nicht notwendig.
Wenn der Boxed-Lüfter im BIOS bzw. über Lüftersteuerung korrekt eingestellt ist, ist dieser nicht hörbar. In einem Officerechner läuft die CPU zu 99% im Idle oder kurz darüber. Was willst da kühlen...

Bei den Netzteilen: http://geizhals.eu/?cmp=871337&cmp=960670#xf_top
sehe ich den Mehrwert nicht. Das Pure Power besitzt einen Pin-PCIe-Anschluss für eine externe Grafikkarte. Das Systempower besitzt laut den Daten eine leicht höhere Effizienz. Das Systempower hat 4 SATA, das Pure nur 3 SATA-Anschlüsse.
Ansonsten sind die Werte alle identisch. Rein nach diesen Daten würde ich mich wieder für das Systempower entscheiden.
Der Lüfter könnte preiswerter sein. (Vermutung)
Aber ich habe von den Dingern schon einige verbaut und die sind mir nie negativ aufgefallen.
 
Wenn ich so etwas lese:
Die sind selbst zum preiswertesten 30€-Haswell Celeron gähnend langsam.
frage ich mich immer, ob die Leute wirklich daran glauben, sie könnten mit einem i7 einen Brief auch nur eine Millisekunde schneller schreiben als mit einem Atom-Prozessor.

Klar Asteriks, ein Haswell-Pentium ist schneller, aber bei dem Einsatzzweck würde ich den Leistungsaspekt nicht überbewerten.
Das, was des Threaderstellers Brüderchen machen will, machen Hunderttausende mit einem Windows-Tablett, in dem Atom Z3735F steckt und sind mit der Leistung nicht unzufrieden. Der Pentium N3700 hat eine 67% höhere Singlethreadleistung, die so hoch ich wie die Singlethreadleistung eines fünf Jahre alten Notebook-i3 (i3-330U). Bei Office und Internet merkst Du bei einer solch hohen Leistung keinen wesentlichen Unterschied zu der noch höheren Leistung eines Haswell-Pentiums.
Auch für Multimedia ist der Pentium N3700 bestens gerüstet. Seine Grafik hat das Niveau einer Intel-HD4000, ist also mehr als doppelt so schnell wie die Grafik des Z3735F, und beherrscht zudem Hardwaredecodierung des Video-Codecs H.265.
Leistungstechnisch wird kein Brüderchen für Office, Internet, Multimedia oder eine Runde Counter-Strike:GO am Pentium N3700 etwas auszusetzen haben.
Gegenüber dem Haswell-Pentium hat ein System mit Braswell-Pentium mehrere Vorteile:
1.) der PC läßt sich absolut lautlos betreiben: da nervt kein Gehäuse-, CPU- oder Netzteillüfter.
2.) der PC kann viel kleiner und formschöner aufgebaut sein, kein unschöner Tower aus der PC-Steinzeit; notfalls verschwindet das ganze Gerät hinter dem Monitor und es kommt All-In-One-Feeling auf.
3.) das System ist günstiger, so dass mehr Geld für die entscheidende Komponente, den Bildschirm, zur Verfügung steht. Von einem besseren Monitor hat man effektiv was, von besseren Benchmarkwerten nur sehr bedingt.
4.) das System verbraucht wesentlich weniger Strom. Im Desktop-Idle verbraucht der Haswell mehr als das doppelte des Braswell-Pentiums, unter Last kann es auch das vierfache sein. Gerade, wenn man das Gerät viel nutzt, kann man so im Jaht 7,50 € oder auch das doppelte an Betriebskosten sparen und - was noch wichtiger ist - den verursachten CO2-Ausstoß durch die Computernutzung minimieren.
 
@ asteriks_0: welche anschlüsse die beiden netzteile haben ist mir gut bekannt, aber ich habe das pure power auch nicht wegen dem unnötigen anschluss für die grafikkarte vorgeschlagen, sondern ausdrücklich weil es leiser ist, ebenso habe ich dazu geschrieben, das das system power und der boxed kühler bereits recht leise sind.
welche "verwindingen" es bei den seitenteilen von einem nicht gedämmten gehäuse geben sollte, die nicht auch bei einem gedämmten gehäuse auftreten verstehe ich nicht ganz? wie genau macht sich das bemerkbar?

@ Juri-Bär: ein Pentium N3700 steht mir für einen vergleich leider nicht zur verfügung, meine aussage bezieht sich auf diverse versuche, die ich mit celeron j1900, celeron g1820 und i5 3450 gemacht habe. während ich da zwischen den letztgenannten in vielen fällen keine merklichen unterschiede feststellen konnte, war der j1900 fast durchgehend merklich langsamer. hast du denn den n3700 und den g1840 zum vergleich oder gehst du da nur nach benchmarkwerten?
wie du auf die 7,50€ im jahr kommst verstehe ich nicht so ganz, mein celeron system genehmigt sich im idle (windows desktop) rund 9 watt, ich kann mir nicht vorstellen, wie du 7 euro im jahr sparen willst? die aktuell besprochene zusammenstellung wird durch das recht ineffiziente netzteil und das mainboard vermutlich eher um die 15 watt (idle) benötigen, aber auch da vermute ich nicht, das sich mehr als zwei bis drei euro im jahr einsparen lassen.

ps: briefe schreiben kann ich übrigens selbst mit meinem alten pentium 4 laptop noch problemlos, ich denke nicht, das man das zur leistungsbewertung aktueller prozessoren heranziehen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Juri-Bär: Das ist leider so.
Ich habe auch nicht geschrieben, das es für Office oder Internet eines i7 bedarf. Nein ein Celeron reicht vollkommen.
Hier sind mal ein paar "praktische" Benchmarks:
http://www.techspot.com/review/806-amd-kabini-vs-intel-bay-trail-d/page4.html

Der dortige J1900 ist quasi Leistungs-identisch mit N3700.
Beim Java-Script Bench ist der kleinste erhältliche Celeron dem J1900 um den Faktor 3 schneller. Ich denke das merkt man beim Surfen. Man kann auch fast jeden anderen Bench heranziehen.
Klar kann man mit einem N3700 arbeiten, aber aufgrund der mangelnden Single Thread Performance ist eben vieles im Alltag (merklich) langsamer. Ich habe mich gerade erst mit einem alten E-350 herumgeärgert, der hat eine ähnliche Single Thread Performance.
In einem "richtigen" PC hätte bzw. würde ich sowas nie einbauen. Wenn man es unbedingt "Mini" braucht ist es vielleicht ein Kompromiss.

btw.. wie biste denn auf die 7,50€/pro Jahr gekommen?
Juri-Bär schrieb:
Im Desktop-Idle verbraucht der Haswell mehr als das doppelte des Braswell-Pentiums, unter Last kann es auch das vierfache sein.
nö stimmt zumindest laut dem Link oben auch nicht.
Das der Braswell sehr wenig verbraucht ist unbestritten. Effizient sind die Dinger auf jeden Fall, aber eben langsam. Der Idle-Verbrauch des Haswell ist im oben zitierten Link auf Fall realistisch. Bei max. 25W Verbrauch im Idle, was will ich da noch sparen?

Nightfly09 schrieb:
ausdrücklich weil es leiser ist, ebenso habe ich dazu geschrieben, das das system power und der boxed kühler bereits recht leise sind.
welche "verwindingen" es bei den seitenteilen von einem nicht gedämmten gehäuse geben sollte, die nicht auch bei einem gedämmten gehäuse auftreten verstehe ich nicht ganz? wie genau macht sich das bemerkbar?
.
Zum Netzteil: Das "leiser" wird akzeptiert. Leider kenne ich genau diese Pure-Power im direkten Vergleich zum System-Power nicht.
Zum Gehäuse: Diese "preiswerten" Gehäuse (Das Nanoxia auf jeden Fall, beim Cheftec achselzuck) bestehen aufgrund des kleinen Anschaffungspreises aus relativ dünnen "Büchsenblech". Die Seitenteile sind die größten Flächenteile des Gehäuses und im Allgemeinen sehr "lapprig". Wenn ich jetzt dort ganzflächig eine dicke und steife Bitumenpappe darüberklebe, ist das Seitenteil jetzt deutlich stabiler und steifer und verformt sich weniger. Was ist daran unklar? Das Seitenteil wabbelt nicht mehr herum (übertrieben bildlich). Das Gehäuse wird dadurch schwerer und dämmt schon allein durch das höhere Gewicht.
 
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