Als ob die Filmbranche/Hollywood nicht schon seit vielen Jahren in einer Kreativitäts- und Qualitätskrise wäre, kauft/übernimmt jetzt ein mit Inhalten wenig überzeugender Streaming-Dienst wie Netflix das Traditionsunternehmen Warner Bros. ... verkehrte Welt irgendwie und klar wird diese Fusion Arbeitsplätze kosten.
Ich bin auch gespannt, ob Hogwart's Legacy 2 (trotz des Erfolgs des Ursprungswerks) als Spiel weiter entwickelt werden wird.
Insgesamt schätze ich das eher als eine schlechte Entwicklung ein, wenn ich sehe wie Streamingplattformen teilweise filmisches verkorksen und sich noch weniger als Hollywoodstudios an die Originalvorlagen und Kanon halten, die The Witcher Serie (allen voran Lauren Schmidt H
aissrich) ist da ein gutes Netflix Beispiel für.
Schade, wenn man bedenkt was Warner Bros. für Schätze/IPs hat und DCU Verfilmungen wird man dann wohl noch mehr in die Tonne treten können als unter James Gunn ohnehin schon.
Kartellbehörden sind in den USA ja schon längere Zeit nur noch ein Witz und Großfusionen und monopolistische Marktstellung wohl eher erwünscht unter dem aktuellen US Regime, denn dass die Verbraucher dort immer mehr den kürzeren ziehen, sieht man ja nicht nur an der dortigen Zollpolitik, u.a.
Dass nicht nur Hollywood-Produzenten und -Regisseure sondern allgemein Leute der Filmindustrie/Filmschaffende wie etwa ein Tom Cruise, der ein flammendes Plädoyer für das Kino vor kurzem gehalten hat, nicht glücklich über so eine Übernahme sein dürften, sollte ein offenes Geheimnis sein .... Kommerz frisst (gerade) Kunst/Kultur

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