News Offizielle Einigung: Netflix will Warner Bros. für 83 Mrd. USD kaufen

Alphanerd schrieb:
Wir reden hier ja von den USA unter DJT. Gibst dem König eine goldene Filmrolle (oder was auch immer in Gold) und schon läuft das. Nie war es für Corporate America einfacher als heute.
Verfolgst US-Politik nicht so oder? Die bedienen sich da alle. ALLE! Oder wie meinste schaffen es Leute die 40 Jahre lang Abgeordneter waren fast 300 Millionen an Vermögen aufzubauen? Sicherlich nicht mit den ca. 200k die die im Jahr bekommen. 🤣


Zur News. Tja. Mal gespannt ob das vom Kartellrecht her geht. Auch wenn hier einige meinen, das die USA plötzlich ein gesetzesfreier Raum geworden sind. 🤣 Liegt halt dann am Ende doch alles bissl anders als man hier im Land so hört. Wobei ich ja der Meinung bin, man sollte eher mal vor der eigenen Türe kehren als sich übern Nachbar zu beschweren. Aber gut.
Ansonsten frag ich mich schon, was das werden wird, wenn die ganzen Streaminganbieter da jetzt die Studios aufkaufen. Wirds am Ende nur noch Netflix, Disney und Amazon geben? 😅 Da wäre ich ja mal auf die Preisgestaltung gespannt. Ansonsten bin ich da bei Netflix skeptisch was die Umsetzung der verschiedenen Franchises angeht. Andererseits ist ja wohl sonst keiner mehr groß bereit größere Risiken bei Produktionen einzugehen.
Frag mich was die Studiobosse gerade für Gesichter ziehen, wo sie Streaming vor 15 Jahren sicherlich noch belächelt haben und Netflix für nicht überlebensfähig halten. 🤣 War wohl ein böses Erwachen.
 
Entweder wird es integriert und damit teurer, oder es wird einen oder mehrere neue Tarife als NetflixMax und Netflix Max Premium geben, indem dann HBO Max integriert wird.

Aber erstmal abwarten, bis das durch ist fließt noch viel Wasser die {insert local river} runter
 
DennisK. schrieb:
Offizielle Einigung: Netflix will Warner Bros. für 83 Mrd. USD kaufen

Dann wird es wohl zukünftig keine DVDs/Blu-rays mehr von Warner geben. Schließlich muß man ja bei diesem Kaufpreis die Kosten wieder reinbekommen.
 
Netflx wurde vor nicht mal 30 Jahren gegründet - und kann eine Übernahme für 83 Mrd. Dollar stemmen? Krass.......
 
lex30 schrieb:
Verfolgst US-Politik nicht so oder? Die bedienen sich da alle. ALLE!
Nein, dass was DJT macht, hat es so nie vorher in der Form gegeben. Wie gesagt, Carter hatte seine Erdnussfarm verkauft. Und das ist keine Jahrhunderte her, sondern seine Amtszeit endete vor 44 Jahren.
lex30 schrieb:
Oder wie meinste schaffen es Leute die 40 Jahre lang Abgeordneter waren fast 300 Millionen an Vermögen aufzubauen? Sicherlich nicht mit den ca. 200k die die im Jahr bekommen. 🤣
Wie viele sind es denn, die das geschafft haben? Ansonsten mal.eine kleine Rechnung: der s&p500 verdoppelt sich ca alle 7-8 Jahre. Gehen wir von 8 aus. Hätte man nur alleine im ersten Jahr 120k angelegt, hatte man nach 40 Jahren 5 Verdoppelungen

120.000×2^5=3,840,000

Nur für die Spareinlagen vom ersten Jahr. Kannst ja gerne ab hier weiter rechnen.

Mit Immobilien in guter Lage war es vlt noch mehr etcpp.
 
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Das schlimme an Netflix ist dass da fast nur hohles Zeug läuft.
Und dann sitzen Leute 15 Stunden am Tag und knattern sich eine Serie nach der anderen rein. Und die Jugend auch, das ist ein Problem. Die verlassen die Schulen mit einsen auf dem Zeugnis aber können trotzdem nichts.
 
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Weyoun schrieb:
Soweit ich weiß, hat Netflix ganz zu Beginn u.a. die Serie "Marco Polo" bereits selbst in Auftrag gegeben.

Wow, eine. Das war aber sicherlich kein Zugpferd, kein "System Seller" (wie man immer so schön bei Konsolengames sagte). Netflix ist nicht wegen Eigenserien groß geworden, Prime Video genauso wenig.

Weyoun schrieb:
Leider wurde sie quasi über Nacht abgesetzt trotz fiesem Cliffhanger. Das konnte Netflix schon immer perfekt: Gute Serien einfach so "terminieren".

Ja stimmt. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
 
Hallo zusammen,

@Alphanerd
Alphanerd schrieb:
Wie viele sind es denn, die das geschafft haben?
Also ich stimme in weiten Teilen mit dir überein. Aber praktisch alle von denen im Kongreß sind Millionäre. Mindestens. Mußt dir mal Mitt Romney anschauen, der jetzt ausscheidet. Und die meisten sind Anwälte. Bei uns übrigens auch - wenn auch nicht in dem Maß -, mußt dir bei uns im Parlament mal anschauen, wieviele Anwälte da drin sitzen.

Jimmy Carter war ansonsten in nahezu allem eine Ausnahme und zwar ausdrücklich eine positive Ausnahme. Ein Vorbild, um genau zu sein. Er war für viele "viel zu gut".

@Manegarm
Manegarm schrieb:
Das schlimme an Netflix ist dass da fast nur hohles Zeug läuft.
Mittlerweile. Das stimmt zweifellos. Und wart nur mal ab, das wird noch viel schlimmer werden.

@aid0nex
aid0nex schrieb:
Das war aber sicherlich kein Zugpferd, kein "System Seller" (wie man immer so schön bei Konsolengames sagte). Netflix ist nicht wegen Eigenserien groß geworden
Nimm mal nur "House of Cards". Das war ein "System Seller", wie du es nennst. Und genau diese Serie hat alles ausgelöst, mehr oder weniger.

"Marco Polo" hat man sich geleistet, damals zu den Zeiten war das auch nicht die einzige Serie, die man sich einfach "geleistet" hat.

Das war qualitativ eine ganz andere Zeit.

So long....
 
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estros schrieb:
Das ist echt krass. Anfangs dachte man, juhu Kinofilme und Serien zentral streamen ist super. Jetzt kaufen die Streamingdienste die Produzenten selbst für unfassbare Summen auf und können auf einen Schlag die Kinos in die Pleite treiben.
Naja, ich denke mal, daß das hier jetzt bloß die berühmt-berüchtigte Flucht nach Vorne ist, um jetzt eben noch zu retten, was noch zu retten ist — Maximale Monetarisierung erreichen, bevor Hollywood mitsamt aller Studios endgültig in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit verschwindet …

@^Q^ Eben drum, wollte ich gerade sagen! Disney hat der Kino-Landschaft in den letzten Jahren wie kaum ein anderes Unternehmen geschadet mit ihren Nonsens — Streaming mit Disney+ hat man ebensowenig hinbekommen und fährt stattdessen brutale Verluste ein.

Und daß man in der Mega-Schlammschlacht um Johnny Depp gegen alle Fakten rigoros Amber Heard verteidigt hat (nur weil sie eine Frau war) und Depp eiskalt abserviert hat, nachdem der Kerl ihnen Milliarden eingespielt hat, haben Viele ebensowenig nicht vergessen …

estros schrieb:
Ich muss sagen, mir ist das jetzt zu viel Marktmacht.
In der Tat, da geben ich Dir recht, ja. Die ständige Konsolidierung von Marktmacht ist unfaßbar.
 
Wenn die dann die gesamte Bibliothek zusammenlegen ist Netflix plötzlich wieder das Geld wert was sie so verlangen. Ich befürchte nur dass dies nicht passiert, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Ein möglicher guter Schritt gegen die Fragmentierung des Marktes. Warten wir es ab.
 
@Alphanerd Nancy Pelosi wäre als "normale" Person schon lange wegen Insiderhandel angeklagt worden, 17'000% Gewinn 😁.
Bei so einem Deal interessiert es "die da oben" nicht. Die Dame ist ja schon 38 Jahre im Amt.
 
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Habe Netflix schon vor einiger Zeit gekündigt. Kein Verlust für mich.
 
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Dann gibts ja vielleicht auch mal wieder was guckbares auf Netflix. Löst vielleicht auch nochmal stärker die Situation mit Sky - wenngleich ja HBO ohnehin separat kommen sollte demnächst.
Hoffentlich kommt es nicht anders herum und die Warner Bros. Produktionen bekommen Netflix-Niveau.
 
Nutze Netfix ja nicht, aber "83 Mrd US-Dollar " sind eine Hausnummer. Dort läuft nur gruseliges Zeug, eine Serie düsterer und verstörender als die andere.
 
Ehrlich!? Ich bin komplett gegen das Streaming. Wenn ich legal alle Filme sehen möchte die mich interessieren so bräuchte ich für die Abos schon fast einen Mietzins. Es sollte bei den Plattformen auch eine Möglichkeit geben einzelne Filme zu "mieten" für 2-3 Tage, auch wenn das für den Film im Verhältnis teurer wäre, so ist es doch viel günstiger als mit jeder Plattform wegen ein zwei Filmchen ein Abo zu haben. Ausserdem gibt es besseres als TV, oder Streamen :)
 
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