OpenGL auf GeForce und auf Quadro.

Gahan

Cadet 4th Year
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Aug. 2013
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Hallo,

die aktuellen GeFore- und Quadro-Karten von Nvidia unterstützen meines Wissens OpenGL 4.3. (Vielleicht ist es ja auch schon 4.4? Ich weiß es nicht genau.) Jedenfalls frage ich mich, wieso man für OpenGL-lastige Anwendungen die Quadros empfielt, wo doch beide Modelle diesen Standard unterstützen. Kann man nicht genauso gut eine GeForce nehmen? Oder sind bei den GeForces irgend welche OpenGL-Funktionen nicht freigeschaltet (was ja dann quasi Beschi** wäre)?

Danke für eure Hilfe! :)
 
Da gibt es verschiedene Punkte:

- Support
- optimierte Treiber
- erweiterter Farbraum

Nicht dazu gehören tut unter Anderem die Leistung, denn deshalb kauft man Quadros nicht.
Für Hobbyvideoschnitt etc. sind die "normalen" Karten also nahezu genauso geeignet wie die "professionellen" Quadros.

Für OpenGL ist AMD bzw. die FirePro-Serie wegen der höheren GPU-Computing-Leistung idR die bessere Wahl.
 
Quadros und FirePros sind hauptsächlich deswegen interessant, weil sie > 24 Bit/Pixel, ECC-Speicher und Framelock/Genlock bieten. Treiberfunktionalitäten sind eigentlich bei allen mehr oder minder gleich...zumindest für den Endverbraucher.
 
Ich weiß nicht, ob das immer noch praktiziert wird, aber früher gab es durchaus Leistungsunterschiede, die durch treiberseitige Beschneidung erreicht wurden. Ich hab damals per Treiber-Mod ne GF2MX400 auf Quadro umgelabelt und einen deutlichen Leistungszuwachs (~10-20%) unter OpenGL erreicht. Auch mit Radeon vs. FireGL funktionierte sowas damals.
 
Die c't hat in einer der letzten Ausgaben diesen Vergleich mit aktuellen Karten gemacht. Hauptsächlich geht es da um die Zertifizierten Treiber, die einige Software zwingend vorraussetzt um überhaupt gescheit die Hardwarebeschleunigung zu nutzen.

Zudem sollen angeblich die professionellen Treiber auf Geometrieleistung getrimmt sein, meist auf Kosten der Shaderperformance.
 
@Piktogramm,
weißt Du auch, um welche Programme es da so ging? Sicherlich CAD-Programme, oder?

@Daaron,
Du meinst, die GeForce-Treiber drosseln die OpenGL-Fähigkeiten künstlich? Dann würde man ja eine Karte kaufen und dann die vorhandene Leistung vorenthalten bekommen. Ist das nicht schon Betrug?
 
https://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2014/04/152_Benchmark-fuer-Profis

Den Artikel mein ich, es geht zwar um eine Benchmarksuite die auf um professionellen Anwendungen aufbaut, aber es werden eben auch Karten aus dem Verbraucherbereich und Profibereich vergleichen.
Wenn es dich brennend interessiert kannst du den Artikel ja auch einzeln erwerben :)
Quintessenz: Die Unterschiede sind nicht gewalig. Jedoch ist meine Erfahrung, dass es wie gesagt Software giebt die ohne professionelle Karte einige Sachen nicht Hardwarebeschleunigt laufen lassen.


Was OpenGL angeht, da ist die Frage, was an den Treibern entsprechend verändert wurde um diesen Leistungszuwachs hinzubekommen. Es ist schlicht auch möglich, dass die Treiber mit unterschiedlichen Zielen entwickelt wurden und die gefahrenen Benchmarks die zu diesen 10-20% Differenz geführt haben genau auf diese Optimierung ansprangen.
 
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