openSuse 10.3 erkennt Sata-Festplatte nicht

Ja, doch, das sollte möglich sein. Aber wie sieht es dann mit der Partitionierung aus? Reicht es, wenn ich weiß wie groß die sind und welches Dateiformat genutzt wird?
 
Partitionieren ist nicht nötig, das macht der Installer automatisch.
Es ist sogar besser, die Platte vollkommen unpartitioniert zu lassen.

Am besten mit Parted Magic
http://partedmagic.com/
vorher genügend freien Platz schaffen, evtl. nicht benötigte Partitionen löschen, oder zumindest verkleinern.

Ansonsten muss die Partitionierung manuell während der Installation geschehen, oder wenn man sich nicht auskennt, dem Vorschlag des Installers vertraut werden.
Wenn freier, unpartitionierter Platz zur Verfügung steht, wird dieser benutzt, und er fängt nicht an, bestehende Partitionen zu löschen oder zu verkleinern.
Ansonsten: vorher auf jeden Fall unter Windows chkdsk ausführen und defragmentieren.
Datensicherung der wichtigsten Daten natürlich zur Sicherheit nicht vergessen.

Minimaler Platz für Standard Installation KDE => ca. 2,3GB
mit allen Updates aus Online Repositories => ca. 3,5GB
Also ist für die root Partition alles ab 4GB OK. Mehr ist natürlich besser. 8GB sollten für root ausreichen.
Grösse der /home Partition für persönliche Daten ganz nach Bedarf.
Anmerkung: Mit ntfs-3g kann auch vollskommen sicher lesend und schreibend auf bestehende NTFS Daten Partitionen zugegriffen werden. Umkopieren der Daten nicht nötig.
Grösse der Swap Partition => 512MB bis 2GB für Hibernate.
Im normalen Betrieb wird sie ab 512MB Hauptspeicher in der Praxis so gut wie überhaupt nicht benutzt.

Insgesamt bist du mit 10GB auf der sicheren Seite.

Die Vollinstallation der Kaufversion mit 2 DVD9 liegt bei ca. 16GB, aber das braucht kein Mensch.

Dateisystem sollte ext3 oder reiserfs sein, wobei ext3 default ist und auch nicht wirklich etwas dagegen spricht.
ReiserFS wäre bei sehr vielen kleinen Dateien performanter.
Für Ext2/Ext3 gibt es einen Treiber, mit dem man von Windows aus auf die Linux Partitionen zugreifen kann.

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab das selbe Problem mit dem SIS 968 im AHCI Modus. Kubuntu 7.04 konnte ich ohne Probleme installieren. Gibt es da inzwischen Abhilfe?
 
Hallo,

habe gerade euren Thread gelesen und mich schnell registrieren lassen, habe auch ein Problem mit OpenSuse 10.3 auf einer SATA Platte. Hoffe, ich habe es richtig gemacht und mich hier eingeklingt.

Mein Problem:
Hatte auf der SATA OpenSuse 10.2 x86_64 laufen
sda1 swap 2GB
sda2 Linuxsystem 20GB
sda3 /home ca.370GB

jetzt habe ich von der c't DVD OpenSuse 10.3 installiert und wollte
die /home Partition unangetastet lassen. Der Installer bot an, die Partition wieder mit einzubinden. Das habe ich auch gemacht.

Jetzt ist die Partition sda3 nicht zu lesen, sagt parted - Länge 0

Dank Eurer Tipps habe ich gerade mit fdisk folgende Hinweise erhalten:
Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdb1 1 262 2104483+ 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sdb2 * 263 2873 20972857+ 83 Linux
/dev/sdb3 2874 48641 367631460 f W95 Erw. (LBA)

Da ich gerade mit einer Notplatte arbeite, die jetzt als sda eingehängt ist,
ist mein Problemfall auf sdb die Partition 3.
Die war vor der Installation eine ext3 Partition.
Wie kann ich meine Daten retten? Gibt es ein Tool, welches die eigentliche Formatierung erkennt und die Partition wieder herstellt?

Sehr auf Hilfe hoffend
Jörg
 
Welches Mainboard und Chipsatz hast du und an welchen Controller ist die Platte angeschlossen?
Hast du auch den besprochenen SIS Chipsatz?
Genaue Bezeichnung notwendig => Handbuch
War die sda3 vorher eine primäre Partition oder eine logische in einer erweiterten?

Normalerweise könntest du mit der Installations DVD mit "Repair installed System" dein System untersuchen und ggf. reparieren lassen, aber da ist beim Aufruf wohl leider noch ein Bug drin.

Wenn deine Partitionstabelle fehlerhaft ist, dann heisst die Empfehlung "testdisk".
Damit kann man solche Probleme beheben.
Wichtig: Nicht mehr schreibend darauf zugreifen!

Gehe dazu in das Datenrettungsforum hier und lese dazu die Anleitung ganz oben:
https://www.computerbase.de/forum/forums/backup-und-datenrettung.78/
Im Zweifel wende dich an Fiona oder Mueli, die dir evtl. genauere Anweisungen geben können.

gruss, limoni
 
Hallo limoni

danke für Deine schnelle Antwort, ich habe ein MSI K9n Board mit nvidia 570 Chipsatz.
Ob primäre oder erweiterte kann ich nur raten, bei drei Partitionen wohl primär ?
Die Funktion Reparieren auf der DVD klappt nicht, es kann mit der Partition nichts anfangen.
Schreiben werde ich nicht können, da die Part. nicht mit den Bordmitteln eingehängt werden kann. Und mit den empfohlenen Tools bin ich besonders vorsichtig.

Deine weiteren Tipps probiere ich gern aus, danke auch für den Tipp nach dem Datenrettungsforum, werde gleich mal dort stöbern.

schönen Abend
Jörg
 
Wenn die YaST System Reparatur startet, was sagt er denn zu der Partitionstabelle?

i_y2_repair_auto.png

http://www.novell.com/documentation/opensuse103/opensuse103_startup/data/sec_trouble_data.html
Ist die OK?

Mit nicht mehr schreiben meine ich auch, keine Veränderung an der Partitionierung vorzunehmen oder gar neu zu Formatieren.
Und schon gar nicht mit Partition Magic, sei also gewarnt, das geht oft böse aus.

Mit testdisk stehen die Chancen gut, das ganze wiederherzustellen, oder wenigstens die wichtigen Daten umzukopieren.

Viel Erfolg.

gruss, limoni
 
Hallo Limoni,

habe gestern abend noch TestDisk auf CD gebrannt und gestartet.
Die Partition und die Daten sind noch da :-)
Nur der Punkt "Write" des PartitionTable klappt bei mir noch nicht, muß mal die Anleitung genauer lesen.
-> Write (Y/N) güner Cursor kann nur mit n verlassen werden. Denke, wenn ich das hinbekommen habe, ist die Partition wieder in Ordnung.

Danke nochmal

Jörg
 
Tastaturbelegung Englisch?
Y/Z vertauscht!

gruss, limoni
 
Das wäre ja ein Ding. Wo ich doch aus DOS Zeiten stamme und das Problem kenne.
Ich probiere es heute abend mal aus.
Anderer Ansatz könnte sein, daß die Partitionen bei mir nicht grün angezeigt werden ? Vielleicht muß ich erst die Partitionen löschen und neu anlegen? da bin ich mir noch nicht sicher.
 
Nichts löschen! Nichts verändern!
Das einzige, ist den Bootsektor und den MBR zu restaurieren.
Oder sind dir deine Daten egal?
Wenn ja, dann brauchen wir hier nicht weiter zu diskutieren. Dann mach einfach alles neu.

Wenn du weitere Hilfe zu testdisk brauchst, erstelle einen neuen Thread im Datenrettungsforum.

gruss, limoni
 
Nein , ich lösche nichts, wirklich nicht.
Erst wenn ich weiter im Datenrettungfsforum gelesen habe, mache ich etwas an der Part.
Habe da eben gelesen, daß einige User im TestDisk grüne Part.-Einträge haben und ich nicht. Dem will ich auf den Grund gehen.
Falsch bin ich hier im Thread auch, deshalb gehe ich jetzt nach Datenrettung.

Danke Dir für Deine Hilfe

Jörg
 
Wenn du die Daten schon sehen kannst, stehen die Chancen sehr gut.
Halt ein Fehler in der Partitionstabelle.
Nur nichts neu Partitionieren oder gar formatieren.
Das macht das ganze deutlich komplizierter, evtl. ganz unmöglich.

Frage nett bei Fiona oder Mueli an, dann klappt das schon.

Viel Erfolg dabei, dann auch mit openSUSE 10.3

gruss, limoni
 
Hallo limoni

habe gestern abend noch eine neuere Version von TestDisk laufen lassen.
Damit konnte ich die Partition mit der Neuinstallation zur Bootpartition machen und auch den MBR schreiben. Eventuell habe ich auch den PartitionTable meiner Datenpartition neu geschrieben?!?
Nach dem Booten sind meine Daten komplett erschienen :-) das heißt, den Mountpoint /home, wie ich es bei der Installation angegeben hatte, wurde von OpenSuse korrekt angelegt so wie es aussieht.

Danke nochmal für Deine Hilfe

grüße
jörg
 
Na, Super. :)

Pro Platte gibt es nur einen MBR und darin die Partitionstabelle mit max. vier Einträgen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Partitionstabelle

Es gibt oft auch einen Backup MBR, z.B. von Grub angelegt, den Testdisk verwenden kann, um den Original MBR leicht wiederherzustellen.
Wenn nicht wird es komplizierter.

Beeindruckend, das du es anscheinend ohne fremde Hilfe geschafft hast.
Glückwunsch.

gruss, limoni
 
Hallo limoni

danke für die Blumen :-)

Habe schon ein wenig Erfahrung: zB ein Novell Netz mit DOS Rechnern. Am Server immer Backup auf Tape gemacht. Bis wir es mal zurückspielen mussten :-( Jemand hatte den Verify abgeschaltet und das Band war schon lange "fertig" Pech gehabt.
Dann gabs WIN 3.11 mit regelmäßigen Abstürzen und offenen Dateien, war auch nicht lustig.
Privat hatte ich dann mit Suse 6.1 angefangen. lief gut, W2k parallel auf der Platte. Wollte dann auf größere umziehen und habe die Partitionen verschoben. Erst Linux (ok) dann W2k . W2k kannte nur meine 200GB Platte nicht und stoppte nicht vor der Linux-Part. Pech gehabt alle Daten futsch.
Und jetzt habe ich nach der Installation von 10.3 erst nicht das /home gefunden. Aber das ist ja dank Eurer Hilfe und TestDisk wieder aufgetaucht. - - Jetzt mache ich erst mal eine Kopie auf ein NAS - - - sicher ist sicher :-)
Leute macht ein BACKUP ! Die Zeit zum Restaurieren kann man besser nutzen.

Danke
Jörg
 
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