optimales kühlkonzept?

vulgo

Captain
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ja, ich habe alles mögliche hier durchgelesen ;)

als erstes denkt ihr euch ALLE beschränkungen durch ATX/.. sowie die anordnung der komponenten weg!
jeder teil kann überall sein.

wie würde ein optimales kühlkonzept mit lüftern eurer meinung aussehen?

wo sind welche bauteile angeordnet?

folgende teile gilt es irgendwie zusammenzuhängen:
mainboard mit riesen prozkühler, passive graka, viele festplatten in wechselrahmen, netzteil.

position aller lüfter und komponenten wie schon erwähnt völlig frei.

danke! ;)
 
Ich denke da an ein 2 Kammern Luftsrom. Einen über RAM, CPU und Spawas. Den
anderen über Chipsatz und Graka(s). Netzteil wird so positioniert, dass es von
außen Frischluft bekommt (also direkt an die Seitenwand). So ist es unabhängig,
kühl und wärmt den rest nicht mit auf. Festplatten in einen Tower etwas abseits mit
ein oder 2x120mm lüftern. So sollte alles ein gutes Stück kühler bleiben als sonst.
 
ich denke das NT sollte unten sein und frische luft von unten bekommen und diese auspusten ohne im system einfluss zu nehmen. wenn die PSu warme luft des systems mit rausbefördet muss der psu

lüfter automatisch schneller drehen was wieder eine höhere lautstärke mit sich bringt

vorne lüfter und hinten auch und ein tower kühler der im luftrsom liegt mit eigenen lüftern.

passive gpu, hmm hatte mal getestet mit nem 750U lüfter an der seitenwand und in furmark hats 3 grad weniger gebracht obwohl von 2 80er gekühlt.

wenn ein "breiter" luftstrom besteht also vorne zB 2 lüfter die quasi die ganze höhe eines cases belüften sollte es gut sein ür die passive gpu weil sie so auch lüftzug abbekommt.

und ganz wichtig alle kabel versteken die sich verstecken lassen. da gibts meistens mehr potenzial als man denkt!

nach viermaligen HW umbau sind jedes mal ein paar mehr kabel verschwunden so das jetzt bei mir quasi kein kabel im luftsrom liegt

siehe signatur-->sysprofile
 
Zuletzt bearbeitet:
@5OCIAL_5Y5T3M was sind denn spawas? :D

@mcflash84
beim netzteil bin ich noch etwas unschlüssig, aber ich denke, dass es wohl auch am sinnvollsten ist, dieses nur sich selbst kühlen zu lassen, wobei der schnellere lüfter kein problem wäre.

bei den kabeln ebenso, so habe ich hier im forum schon einmal argumentiert, dass ein zerstreuter -turbulenter- (luft)strom durchaus auch eine bessere kühlleistung als ein linearer haben kann. werde das aber bei einem versuchsgehäuse testen -und berichten ;)

achja, die gpu wäre am besten durch einen luftstrom von unten gekühlt, überlege deshalb ob unten-oben nicht besser als vorne-hinten wäre.
äußerdem gibt es KEINE rückwand im herkömmlichen sinne, hier kann also auch rausgeblasen werden wenns denn von vorteil ist.
 
hab ich schon vermutet, fand es aber so weit hergeholt :D

ob die so heiss ist? bisher wäre mir noch nichts davon aufgefallen, werde ich aber auch ausmessen :)

generell finde ich, dass kaum etwas dagegen spricht einen lüfter/luftstrom für mehere dinge zu verwenden, als bsp. netzteil auch zur hdd kühlung - was in meinem fall nicht möglich ist.
 
da die Aufgabe ja darin besteht, sich von allen eigentlich vorhandenen Beschränkungen zu lösen, denke ich an ein Gehäuse, in dem sich jedes wärmeverursachende Bauteil (CPU, GraKa, Festplatten usw.) in einem eigenen kleinen "Case" befindet, wodurch es von anderen Bauteilen getrennt wird. Die Cases sollten vorne und hinten jeweils einen ein- und ausblasenden Lüfter haben (selbstverständlich nicht unter 120 mm und langsam drehend), wobei der einsaugende Lüfter mit einem Luftfilter versehen sein sollte, um die Bauteile staubfrei zu halten.
Der Vorteil ist, dass man jedes Bauteil individuell kühlt. Kein Bauteil bekommt so die Abwärme eines anderen ab und die jeweiligen Lüfter müssen tatsächlich nur mit der Drehzahl betrieben werden, die tatsächlich benötigt wird um das dazwischen liegende Teil auf ner vernünftigen Temperatur zu halten. Bei den Festplatten würde so wahrscheinlich sogar ein Lüfter reichen. Natürlich müsste man sich die Mühe machen, entsprechend viele Lüfter individuell in der Drehzahl zu konfigurieren und bräuchte wohl zwei-drei Lüftersteuerungen, aber es geht ja um das Optimum ;)
Da man sich so einen "großen" Luftstrom spart (der auch erstmal in Gang gebracht werden muss) und keine bereits erwärmte Luft zum Kühlen weiterer Bauteile eingesetzt wird, hielte sich sicher die Gesamtlautstärke sehr in Grenzen.
 
so etwas ähnliches habe ich mir nach den vorletzten beiden posts auch gedacht, zwar nicht alles im eigenen gehäuse aber mit größeren schläuchen die genau zu dem bauteil frischluft bringen wo sie benötigt wird.

zu optimum: bewusst habe ich auf 'lautstärke' verzichtet, die kann relativ hoch sein, da mein gehäuse ohnehin stärker als üblich schall dämmen soll.

was es auf jeden fall geben muss ist eine (oder auch zwei) gemeinse abluftströme.

ein testgehäuse zur bewertung der lautstärke werde ich wenn alles gut geht bereits heute baun ;)
 
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Imo sollte das Netzeil unten sein und die erwärmte Luft von der GraKa gleich mit rausblasen. Falls kein Verbauen des NT am Boden möglich sein sollte, würde ich unter der GraKa die Slotblenden entfernen und einen Lüfter dort installieren, damit sich da erst garnichts stauen kann. Ansonsten gilt: So wenig Kabelwirrwar wie möglich im Gehäuse, um Luftverwirbelungen zu vermeiden und vor allem mehr Lüfter welche die Luft aus dem Gehäuse befördern als welche, die hineinblasen. Ansonsten bekommst du Hotspots, weil sich die Wärme staut. Empfehlenswert wäre natürlich noch ein Lüfter in der Decke das Gehäuses wie es bei Antec der Fall ist.
Als ideal empfinde ich das Antec Twelve Hundred, was die Kühleigenschaften anbelangt - deswegen habe ich es mir dann ja auch letzten Endes gekauft :).
 
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