OS für NAS

black90 schrieb:
Ich weiß ja nicht wie oft du Arch updated hast, bei mir ist es bisher 2x durch updates kaputt gegangen.

Tut mir leid, aber das heißt nichts anderes, als dass du mit dem System nicht umgehen kannst. :D


Arch Linux kann man durchaus auch für Server einsetzen. Es ist ein kleines Stückchen mehr Arbeit (wenn Debian wegen Aktualität nicht ausreicht eventuell sogar weniger), aber im Endeffekt würde ich das ganz pragmatisch machen: Die Linux Distribution, die man produktiv nutzt, kommt auch auf alle anderen Rechner im Haus. Wenn das Arch Linux ist, ist das halt Arch Linux. Dann kann man sich auch für Sonderprogrämmchen, sollte der extrem seltene Fall eintreten, dass es nicht schon im AUR ist, einfach selber das PKGBUILD schreiben, es ins AUR stellen, und schwupps hat man es kinderleicht auf allen Rechnern.
 
Hm, schade, geade durch die Sufu hier gelandet. Aber schlauer bin ich noch nicht.

Mal angenommen ich werfe OMV, FreeNAS und NAS4free in die Runde...
Ich brauche kein RAID5...
und ich würde gerne noch sowas wie eine kleine "Cloud" mit dediziertem Speicher (Kein Zugriff auf ganzes NAS) und MediaStreaming (auf Playstation, Tablet) nutzen.

Was wäre eure Empfehlung?

PS: Hardware:
- ASUS C60M1-I
- 4GB RAM
- Diverse Festplatten
 
Zuletzt bearbeitet:
P r o x m o x
 
So, mal ein aktueller Stand von mir.
Server läuft leider noch nicht, weil Mindfactory mir leider ein falsches Teil geschickt hat. Paar € wert, aber trotzdem nicht bereit umgehend Ersatz zu schicken...

Auf dem HP N54L läuft bereits ESXi 5.5 mit Openmediavault. Die Wahl fiel letztendlich auf OMV weil mir das Webinterface besser gefiel als bei freeNAS (Strukturierung, Design, Funktionalität). Diese Popups bei freeNAS in denen man auch noch rumscrollen muss, fand ich einfach grauenhaft.

Dann ist es ein gewohntes Debian, ich hatte keine Probleme Pakete nach zu installieren, die ich für die VMware Tools brauche. Und weil es RAID 5 kann, kann ich bei Speichermangel einfach noch eine 5. HDD dazu stecken.
Nachteil ich das fehlende ZFS (was ja bei mir auch wieder ein Vorteil ist) und evtl. weniger Funktionen/Plugins.

Leider ist mein Arbeitsspeicher mit 16 GB jetzt ein bisschen oversized, hab mich halt auf den Speicherfresser ZFS eingestellt :D

Wenn der Kram wirklich läuft, dann kommen mal ein paar Werte (Stromverbrauch, Geschwindigkeit etc)
 
Mein aktueller Stand:
Habe gestern den Abend über das NAS4free aufgesetzt. HAt soweit alles funktioniert. Allerdings war das Ergebnis grauenhaft. Ich bekomme maximale Übertragungsraten von ca. 40MB/s. Zuvor unter Linux (Gleiche Netzwerkkonfiguration) waren es über 80MB/s (natürlich nur bei großen Dateien). Also mit 40MB/s kann ich nicht wirklich leben. Am Interface liegt es nicht, das habe ich getestet. Auslastung der Hardware ist auch nicht hoch. Könnte entwerder am ZFS liegen oder an einem falschen Alignment der Festplatte. Bin mir nicht sicher. Verschlüsselung nutze ich nicht. Denke ich probiere heute Abend mal OMV aus mit ext4.
 
macht NAS4Free mit RaidZ (5) auch spinn down der Platten?

Edit: Zum Kontext:

Server:

i5 mit 16Gb RAM (2 Kerne da Clarkdale)
H57
5x2TB + 128Gb OS SSD
Windows Server 2012

bisher ein Raid5 (Intel) + Volume Truecrypted.

Locker 90-100% Gigabit Lan, 100-113MB/s lesen / schreiben.

Server Neu:

http://geizhals.de/asrock-c2750d4i-pc3l-12800e-ddr3-a1040153.html
8 Kern Silvermont
16Gb RAM

5x4 TB WD GREEN + 128GB SSD

Ich hätte gern, sofern möglich, ZFZ mit RAIDZ und spin down nach 30 min idle da die Platten mit Abstand den Hauptverbraucher stellen.
Verschlüsselung sollte auch drin sein und die Performance muss auch passen.

Ist das mit NAS4Free out of Box drin? Gerade was den Spindown angeht bin ich unsicher. Werden auch alle C States supportet?
 
Zuletzt bearbeitet:
LinuxMcBook schrieb:
Nachteil ich das fehlende ZFS (was ja bei mir auch wieder ein Vorteil ist) und evtl. weniger Funktionen/Plugins.


Code:
echo 'deb http://archive.zfsonlinux.org/debian sid main' >> /etc/apt/sources.list && apt-get update && apt-get install zfsonlinux zfsutils zfs-dkms

et voilà: ZFS für debian.
 
Krautmaster, kann ich dir gar nicht sagen, hab mich ja für OMV entschieden. Vielleicht probiere ich das aber noch mal aus.

Ich habe aber selbst bei RAID 5 extreme Probleme mit dem Spin down. Meine WD reds wollen nur, wenn die Zeit auf 20 Minuten gesetzt ist. Bei mehr funktioniert es nicht.

Hab echt keinen Plan was da blockiert. Schon etliche Dienste und cronjobs deaktiviert.

Ich würde übrigens min. auf 1-2 Stunden gehen. Spin up ist das aufwendigste für die Platte und bei kleineren Intervallen wiegt die Verringerung der Lebensdauer den gesparten Strom nicht wieder auf.
 
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