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Leitfähigkeit sagt ja auch nicht aus, dass das Wasser ungesund ist, nur dass es einen gewissen Anteil an Stoffen X beinhaltet. Das muss man dann eben auflisten und da Dinge wie Nitrat z. B. messen
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Hast du einen konkreten Link dazu? Ich war auf einer (unseriösen) Website, die ebenfalls so eine Aussage gemacht hat und ebenfalls auf Wikipedia verwiesen hat, mit Link sogar, ich glaube auf Trinkwasser. Tatsächlich scheint sich dort aber kein Beleg für diese Behauptung zu finden.s.0.s schrieb:Normales Trinkwasser sollte 200-800 haben laut Wikipedia. Deshalb Flaschenwasser.
Dennoch wird seitens Verkäufern sehr, sehr viel damit geworben.Peleke schrieb:Leitfähigkeit sagt ja auch nicht aus, dass das Wasser ungesund ist, nur dass es einen gewissen Anteil an Stoffen X beinhaltet. Das muss man dann eben auflisten und da Dinge wie Nitrat z. B. messen
Peleke schrieb:Leitfähigkeit sagt ja auch nicht aus, dass das Wasser ungesund ist
Trinkwasser soll nicht korrosiv wirken. Die Beurteilung, ob Trinkwasser in Bezug auf die Werkstoffe und
Materialien, mit denen es in Kontakt kommt, korrosiv wirkt, erfolgt nach den allgemein anerkannten Regeln der
Technik und ist insbesondere im Hinblick auf die folgenden Indikatorparameter vorzunehmen:
Soweit ich gelesen habe, hängt das stark vom umgebenen Gestein bzw. den Begenheiten ab und es gibt auch kein "Ideal".ThomasK_7 schrieb:Dies hat eine sehr geringe Leitfähigkeit, wenn ich mich recht erinnere, idealer Weise so um die 130 µS wegen dem natürlichen Mineralienanteil.
Woran machst du das fest? Soweit ich gelesen habe ist das ein absolut gängiger Wert.ThomasK_7 schrieb:700 µS sind da schon eine ganze Menge.
Wieso? Soweit ich das verstehe ist das absolut unbedenklich.ThomasK_7 schrieb:Jetzt sollte man prüfen, woher sich diese 700 µS herleiten.
Trinkwasser deckt nicht annähernd den Kaliumbedarf eines Menschen. Ich denke, das muss schon eine sehr drastische Erkrankung sein, wenn die paar mg Kalium im Trinkwasser ein Problem sind und das Problem manifestiert sich dann gewiss nicht über das Trinkwasser, sondern bei der sonstigen Ernährung.ThomasK_7 schrieb:Je nach körperlichen Beschwerden, kann z. Bsp. auch schon ein höherer Kaliumanteil im Trinkwasser nicht mehr unbedenklich sein. Da gibt es sogar geprüfte Mineralwässer, die man deswegen bei persönlicher Disposition meiden sollte. Was für den Einen gesund ist, kann für den anderen schon nicht mehr förderlich sein!
Der ganze Themenkomplex "Entgiftung" ist in diesem Kontext soweit ich weiß unbelegt und unwissenschaftlich. Das verweist einfach auf das normale Funktionieren der Organe, ich belaste auch meine Beine nicht durch einen Spaziergang, dafür sind sie gedacht.ThomasK_7 schrieb:Möglichst ungesättigtes Trinkwasser wird für die körpereigene Entgiftung benötigt bzw. fördert diese, weil es dann besser/mehr Schadstoffe aufnehmen und ausleiten kann.
Kann sein. Ich frage mich aber zum Beispiel, wie hoch die Belastung im Trinkwasser vs. Belastung in der Nahrung ist. Generell ist der Mensch immer schon Umweltgiften und Co. ausgesetzt gewesen, seien es Metalle, Schimmel, Pilze, sonstwas. Auf jeder Tasse befinden sich Millionen von Bakterien, sind Schimmelsporen und wer weiß was noch. Das ist ganz normal und erstmal nichts schlimmes für den Körper.ThomasK_7 schrieb:Die guten Osmoseanlagen sind geeignet, um auch Schadstoffe wie Arzneimittel-/Pestizidrückstände o.ä. aus dem Trinkwasser zu filtern.
Nachdem ich gestern so viel seltsames gelesen habe, bin ich geneigt davon auszugehen, dass das nicht stimmt. Hast du eine Quelle dazu?ThomasK_7 schrieb:Die Erhöhung der Grenzwerte in der Trinkwassernorm fand hauptsächlich in den 60er und 70er Jahren statt. da wurde dann auch schon mal großzügig um den Faktor 10 erhöht! Da ergibt jetzt eine Verschärfung um z. Bsp. 40% natürlich immer noch nicht den alten Wert.
Da sag ich auch gar nichts gegen. Ich fand es nur krass, wie viel Verkaufs-Angstmache im Internet zu finden ist.s.0.s schrieb:Wir wollen es aber so für den Kaffe, Tee, Aquarium, Nudeln, Pflanzen.
ThomasK_7 schrieb:Jede Leitfähigkeit darüber, weist auf höheren Mineralienanteil hin.
Dazu finde ich in dem Artikel nichts. Was meinst du damit? Zu gebundenen Wasser finde ich spontan nur "Wasser, das nicht mehr flüssig ist (z.b. in Beton)", das meinst du aber nicht, vermute ich.ThomasK_7 schrieb:Unterschiede der Gruppen freies/gebundenes Wasser
Leider sind die im Artikel gemachten Aussagen selbst nicht mit Quellen hinterlegt. Der Abschnitt "Quellen & Weiterführende Informationen" enthält leider keine Primärquellen und das meiste davon sind auch nur "weiterführende Informationen", welche auf artverwandte Artikel verweisen.ThomasK_7 schrieb:sind auch weitere Quellenlinks dabei
Ich frage mich, ob sich ein wissenschaftlicher Beleg dafür finden lässt. Methodisch ist das insofern ein Problem, als das eine vermutete positive Auswirkung vermutlich wenn dann sehr klein ausfällt und man daher viele Probanden braucht und man außerdem über einen längeren Zeitraum beobachten muss.ThomasK_7 schrieb:Keiner der von Dir verlinkten Artikel geht auf die positiven Folgen einer jetzt mögliche Filterung von Schadstoffen wie Sulfaten, Pestiziden oder Medikamentenrückständen ein.
BeBur schrieb:Dazu finde ich in dem Artikel nichts.
Ich trinke Leitungswasser, weil ich davon eine sehr gute Qualität habe.strempe schrieb:.. Letztlich fehlt der Nach- oder Beweis, dass solch eine Anlage wenn überhaupt einen positiven Einfluss hat. Sauft halt Euer vollentsalztes oder Osmosewasser, es scheint ja zumindest nicht zu schaden![]()
Ich bin überrascht, dass du direkt so defensiv reagierst. Ich diskutiere ganz sachlich mit dir und versuche, mehr zum Thema zu erfahren. Du hattest das Stichwort "frei/gebunden" explizit verlinkt, deswegen hatte ich auch nur dort danach gesucht. Beim Uni-Tübingen Link ist mir unklar, inwiefern du dich darauf beziehst. Der Link ist rein beschreibend, was ist die Relevanz für das Thema?ThomasK_7 schrieb:Da Ihr beide nicht in der Lage seid, die wissenschaftlichen Erklärungen zu freiem und gebundenem Wasser aus meinem Link der Uni Tübingen zu erkennen, werden auch weitere links wohl eher keine Besserung in dieser Sache bringen.
Du meinst vermutlich "umfassend" wie in "eine Analyse, die alle Stoffe umfasst"? So etwas geht leider nicht, man kann keine Substanz derart untersuchen, dass dann hinten raus eine Liste mit allen enthaltenen Stoffen raus kommt. Das spricht natürlich für einen Einsatz einer Filteranlage, wenn diese generell nahezu alles rausfiltert.ThomasK_7 schrieb:um Beispiel der halbstaatlichen Organisation Stiftung Warentest, auch Ökotest, ist die genaue (!) Analyse unseres Trinkwassers jedenfalls seit Jahren keine Untersuchung wert. Gleiches für das Bundesamt für Risikobewertung.
Wenn interessante Ergebnisse erwartet werden, dann wird eigentlich alles zwischenzeitlich mal erforscht. Das liegt einfach an dem Anreizsystem in der Wissenschaft. Mir ist aber nicht ganz klar, was genau du mit "dieser Thematik" meinst, denn sicherlich gibt es viel Forschung zu diversen Themen zum Thema Trinkwasser. Meinst du Auswirkungen von Medikamentenrückständen (oder anderen Stoffen) im Trinkwasser auf den Menschen?ThomasK_7 schrieb:Es gibt grundsätzlich leider kaum wissenschaftliche Studien zu dieser Thematik.
Ich hätte da auch schon Gründe für diesen Umstand parat.![]()
Spannendes Thema. Die Argumentation des BfR finde ich erstmal ziemlich nachvollziehbar und schlüssig Link. BPA scheint nach erster Recherche vor allem in Warmwasser vorzukommen wenn die Rohre auf bestimmte Art und Weise saniert worden sind Link. Aus Interesse: Was hast du noch gemacht, um die BPA Exposition zu verringern? So wie ich das verstehe, ist Trinkwasser im Regelfall nur ein Aspekt von mehreren.ThomasK_7 schrieb:Als ich im Mai 2023 von der Herabsetzung des EU-Grenzwertes für Bisphenol A um den Faktor 20.000 gehört habe, habe ich mich informiert und gehandelt. D hat bei gleicher Ausgangslage übrigens nur um den Faktor 200 diesen Grenzwert herabgesetzt.
Das ist halt leider auch ganz ohne Industrie und unabhängig vom Thema Trinkwasser so und immer schon so gewesen. Im Wasser, in der Luft, im Essen, auf Oberflächen, überall sind etliche Tausende "Dinge" jederzeit vorhanden.ThomasK_7 schrieb:Es nützt mir aber nichts, nach 10-20 Jahren weitgehend vermeidbarem Konsum dieser Inhaltsstoffe, im Nachhinein zu erfahren, dass jetzt deren Gefährlichkeit bewiesen wurde.![]()