Wenn ich das alles hier poste was alles zu beachten ist meiner Meinung nach an Vcore,FSB,Teiler,Speicherspannung müsste ich jetzt ehrlich mind eine halbe Stunde einen halben Roman schreiben *g* (ich gebe nicht an wenn ich so rede jetzt-bitte nicht falsch verstehen nur wenn ich was poste dann richtig und ausführlich, halbe Sachen hasse ich - deswegen) egal.
Bei der P4C800-Serie ist das Thema Overclocking zudem noch viel aufwendiger weil die AI-Overclockingfunktion hier oft Mist baut, daher :
In jedem fall ein TIP :
Pfeif auf die AI-Overclockingfunktion des P4C800/E/Deluxe wo du im BIOS unter Advanced->Jumperfree Configuration in Prozenten hochtakten kannst sondern wenn mach es manuell sonst weist und siehst du dort nicht welche Werte auf was stehen nun alles.
.)Erhöhe nicht die Vcore zwecks mehr CPU-Stabilität zuviel - würde besser für einen Dauerbetrieb nie mehr als ~ 1.70V sonst passiert das mal vielleicht :
Risiken des Übertaktens von CPUs mit 0,13µm Strukturbreite :
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2003/snd_syndrom/
Ausserdem kannst du den P4 dann bei soviel Vcore nicht mehr kühlen, mit einem Standartkühler jedenfalls nicht mehr.(Wasserkühlung bei viel Vcore empfohlen) oder er wird zu laut weil der CPU-Lüfter mit dem kühlen nicht mehr nachkommt und dann ständig mit maximaler Drehzahl verzweifelt Endlos-Gas gibt.
Zwar verfügt der P4 über insgesammt 3 Schutzmechanismen die ihn bei völliger Überhitzung (etwa 125°C Kerntemp.) komplett abschalten lassen damit ihm nichts passiert und ein andere schickt ihn in den "Throtle-Modus" was heist das er sich bei ab etwa 70Grad sicherheitshalber runtertaktet - kann also eigentlich nie kapput gehen -
aber -> Problem bei dem ganzen : Eine zu hohe Vcore erhitzt die CPU auch, der Schutz versagt aber hier weil die CPU sich bei geringer Frequenz in Sicherheit wiegt wärend die Vcore ihn unbemerkt einheitzt in Wahrheit Quasi, im Link oben ist diese Problematik auch beschrieben, deswegen würde ich so oder so besser nie über 1.7Volt gehenm schon gar nicht bei einem Dauerbetrieb.(
Auf Dauer total zuviel Vcore kann durch das "snd_syndrom" zu Leiterbahnendurchtrennung auf Dauer führen, hier hilft selbst gute Kühlung aus physikalischen Gründen nichts, liegt an der geringen Strukturbreite)
Über "CPU-External Frequenzy" jagst du den P4 über deren FSB hoch. Irgendwann bei z.b. 220 statt 200FSB wird es dann mal instabil, Problem immer : warum : Vcore kann zu gering sein muss es aber nicht(Lösung : Vcore um einen Schritt erhöhen, erhitzt aber CPU, besserer Kühler unter Umständen muss her weil alter zu laut wird da er schneller drehen muss) oder der dadurch mitübertaktete Speicher wird instabil kann es genauso auch sein --> Lösung : Speicherspannung erhöhen jedoch gefährlich oder Speichersettings langsamer stellen (unter BIOS->Advanced->Chipset das "by SPD" abschalten und statdessen die CAS,RAS,Precharge,etc manuell erhöhen=mehr Stabilität, weniger=mehr Leistung) siehe :
CAS-Latency : 2 (mehr = beim OC stabiler aber langsamer)
RAS-Precharge : 2 (mehr = beim OC stabiler aber langsamer)
RAS-to-CAS-Delay : 2 (mehr = beim OC stabiler aber langsamer)
Precharge-Delay : 5 (mehr = beim OC stabiler aber etwas langsamer)
DDR-Voltage : 2.6Volt=DDR400-Standart laut JEDEC ( mehr = beim OC stabiler aber Vorsicht ! )
Zur BIOS-Option "DRAM - Frequenzy" 400 = Standart bei 800FSB-P4´s(oder eben angezeigte 200FSB) auf 333 = mehr Stabilität
da wenn du ja von z.b. 200 auf 220FSB übertaktest der Speichertakt in Wahrheit linear miterhöht wird also dann auf 400:200x220=440Mhz läuft also schon instabil werden könnte, ein herabsetzen auf DDR333-Modus schafft wieder mehr Spielraum was das betrifft.
--> Beispiel : 200@220FSB ergäbe für den DDR400-Speicher bei DRAM-Frequenzy-Setting von 333 dann nur unbedenkliche ~366Mhz. für den Speicher.
KALKULIEREN : Jetzt muss man zwischen-kalkulieren hier : 366MhzDDR rennt bei DDR400Modulen (dank "Takt-Unterforderung") sicher mit schnellen RamTimings (CAS-Latency,etc.) stabil aber schneller als wenn ich per DRAM-Frequenzy-Setting : 400 den Speicher dann laut oberer Rechnung mit 440Mhz betreibe aber dafür die RamTimings runtersetzen muss etwas (Stabilitätsausgleich) - ist immer so ein Zusammenspiel hier, WAS IST BESSER ?
Antwort : Besser auf DDR333-Modus laufen lassen aus einem einfachen Grund : sie laufen bei weniger Taktung kühler da schnellere RamTimings nicht erhitzen und zudem meist eh mehr bringen als den Speicher über DDR400-Nivou zu takten aber dafür die RamTimings in den Boden zu würgen müssen um stabil zu halten. (!)
HINWEIS DAZU :
Die schnelle "PAT"-Technologie geht laut Asus verloren sobald du über 200FSB gehst !!! Diese Sicherheitsmasnahme hat Asus in die P4C800/E/Deluxe-Serie integriert um hier mehr Stabilität bei über 200FSB also beim Overclocking zu schaffen, leider, kann man hier nicht ändern.
KALKULATION 2 : Heist aber das dadurch unter Umständen normale 200FSB(mit PAT)effektiv schneller sein können als @205FSB ohne "PAT" (da PAT intern von Asus deaktivert weil über 200FSB) - hier heisst es austesten...oder wieder bei "JumperFreeConfiguration" die DRAM-Frequenz von 400 auf 333 stellen - das ist zwar auch eine Stabilitätslösung den Speicher betreffend beim overclocking aber bisi langsamer weil wenn du die Speicherspannung also DDR-Voltage erhöhst rennt der Speicher weiterhin mit schnelleren Settings eher stabil weiter,
bedenke aber das die JEDEC-DDR400-Voltage-Corgabe für DDR400 bei empfohlenen 2.6 Volt liegt, alles darüber ist also mehr oder weniger auf Dauer mehr oder weniger je nach Erhöhungsgrad nicht gesund und erhitzt den Speicher mehr genauso wie eben auch betreffend der Vcore bei der CPU.
Höhere Speicherlatenzen (CAS,RAS,etc.) oder aber den DDR-Speicher nur im 333-Modus lauden zu lassen ermöglichen höheren-stabilen Takt aber kosten Leistung, DDR-Voltage erhöhen ist kein Leistungsverlust weil dann der Speicher schneller schalten kann und man meist die ganzen anderen Speichersettings/Timings auf schnellste Werte lassen kann aber hier wieder das Problem das dadurch mehr Erhitzung und eben über der JEDEC 2.6Volt-Spezifikation.
Sonstiges aber nicht Unwichtig :
.)PCI/AGP müssen auf jeden Fall fixiert auf 33/66Mhz sein dort.(bei RATIO-STATUS)
.) Gute Kühlung ist Pflicht auch wenn du die Vcore nur um einen Wert erhöhst oder nicht musst(hängt auch von der Produktionsstreung ab - je nach dem bei welchem Takt grad noch bestanden und demnach als Modell ausgeliefert, jeder P4 ist hier bisi ander gelaunt quasi also)
.)Jedoch : Der IntelBoxed-Kühler ist bei P4´s
erst ab 3Ghz mit einer Kupfer-Platte versehen und hat eine verstärkte Bodenplattendicke + mehr Lamelen, in vielen Tests schneidet er deswegen echt super ab und ist kaum oder von nur wenigen anderen Marken zu schlagen, ein Umstieg vom 3Ghz-Intel-Boxed-Kühler auf andere Marken lohnt sich also in dem Fall nicht, dann gleich besser WAsserkühlung wenn du voll übertakten willst - dann aber aufpassen wegen Kondenswasser auch immer. Ein Umsteig von Intel-Boxed-Kühlern unterhalb des 3Ghz-Modells auf bessere Kühler jedoch lohnt sich schon um einiges mehr da diese noch keine Kupferplatte und weniger Bodenplattenstärke,etc. haben und somit kaum das Optimum an Lufterkühlung darstellen, Upgrade zu empfehlen.
.)Meiner Meinung nach empfehlenswerter Speicher : TwinX PC3200LL (Revision 1.2) oder Kingston HyperX. Beide bieten schnelle Zugriffszeiten von 2-2-2-6 welche im BIOS
bei 400Mhz-Betrieb diesen Settings entsprechen :
CAS-Latency : 2
RAS-Precharge : 2 (Problematisch manchmal bei Springdale/Canterwood, siehe Memtest86-Errors,dann besser 3)
RAS-to-CAS-Delay : 2 (Problematisch manchmal bei Springdale/Canterwood, siehe Memtest86-Errors,dann besser 3)
Precharge-Delay : 6 (5 hier meist auch auch noch total stabil)
(für die Einstellungen muss im BIOS unter Advanced->ChipSetup die Option "by SPD" deaktiviert werden)
Sollen es mehr als 400MhzDDR-Takt sein : Gut auch der Corsair PC3500C2 der von Corsair bis 433MHz-geprüft freigegeben ist,
dieser wurde sogar von Asus auf deinem Board validiert - zwar nicht viel mehr als 400Mhz aber dafür mit für diesen 433Mhz-Takt recht schnellen Timings von 2-3-3-7. Laut mir bekannten Reviews eigentlich auch bis zu 466Mhz stabil jedoch dann nur noch bei Speichertimings von ~ 2-4-4-7 (2.6Volt) Hier aber auf absolut identische Module wegen stabielen Dualchannel immer achten, am besten hier beide aus einem Geschäft/Lager !
.) Immer checken ob Speicher trotz OC oder schneller Timings im BIOS noch zuverlässig arbeitet - prüfen mit dem Tool "Memtest86", mehr darüber und Download hier :
https://www.computerbase.de/forum/t...ersettings-bei-i865pe-875p-datenfehler.40791/
Toll : Viel kannst du nicht falsch machen, das P4C800/E/Deluxe verfügt über einen Schutz der wenn du mit dem Übertakten übertreibst kein manuelles CMOS-CLEAR erfordert um das Board nach einem Fehlversuch booten zu können sondern spätestens nach 2 Kaltstarts sollte es wieder gehen laut Asus was ich weis.
P.S: Schmeiss vielleicht den Drucker an und druck dir den Thread aus
