Wie @AlexZischka ja nochmal näher erläuterte:
Für den Postboten bestand wohl kein offensichtlicher Grund zur Beanstandung bzw. Nicht-Zustellung beim Nachbarn.
Weiterhin lag scheinbar dem Postboten (oder Spedition) auch keine Information Deinerseits zur Nichtzustellung bei Dritten vor.
("darüber entscheidet ja wohl noch der Kunde und nicht der Dienstleister") Es ist leider so, das man sich in unserem System über seine Rechte und Pflichten eigenständig informieren und um sie kümmern muß. Verbraucherschutz ist bei uns leider noch nicht dort, wo er sein müsste.
Woher soll der Postbote also wissen, das der Nachbar nicht zur Wohnung gehört, aus der er heraus kam und noch dazu unseriös ist?
Kann mich nicht erinnern, dass bei einer Annahme jemals neben der Unterschrift auch PA, Mietvertrag und ggf. noch Führungszeugnis vorgelegt werden mussten.
Wenn also ein Nachbar im Haus das nachweislich (zb. per Unterschrift) angenommen hat, ist zumindest der Zusteller aus meiner Sicht aus dem Schneider.
Er hat ja dann in diesem Falle offensichtlich rechtlich nix falsch gemacht und hats sogar schriftlich, auch wenn der Nachbar das Paket angenommen nachträglich wieder in den Hausflur werfen würde.
Aber warten wir die Infos von dem Spediteur ab, die Du einholen wirst.