Paperless-Installation will nicht klappen

Ich hatte Anfang letzten Jahres paperless-ngx zum ersten mal in einem aehnlichen Szenario aufgesetzt.

Host: Ubuntu 24.04.3 LTS (KVM/QEMU/libvirt)
VM: Ubuntu 24.04.3 LTS (cloud-image)

Die Befehle in der VM waren:
Bash:
sudo -i
apt update
apt dist-upgrade
apt autoclean
apt autopurge
snap refresh
reboot
sudo -i
apt install apt-transport-https curl
curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg | gpg --dearmor -o /etc/apt/keyrings/docker.gpg
echo "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.gpg] https://download.docker.com/linux/ubuntu $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" | tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list >/dev/null
apt update
apt install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin
usermod -aG docker [paperless-ngx-user]
reboot
bash -c "$(curl --location --silent --show-error https://raw.githubusercontent.com/paperless-ngx/paperless-ngx/main/install-paperless-ngx.sh)"
cd paperless-ngx
docker compose ls
docker compose ps

IIRC hatte ich fast alle defaults + TIKA und OCR=deu genommen.

Dann noch ein Nginx davor:
Bash:
sudo -i
apt install nginx
cat << 'EOT' > /etc/nginx/sites-available/paperless-ngx
ssl_certificate     wildcard.home.loc.crt;
ssl_certificate_key wildcard.home.loc.key;
ssl_protocols       TLSv1.3;
ssl_ciphers         HIGH:!aNULL:!MD5;

server {
  listen 80;
  return 301 https://$host$request_uri;
}

server {
  listen 443 ssl;
  server_name pale.home.loc;

  access_log           /var/log/nginx/pale.home.loc.log;
  client_max_body_size 100M;
  
  location / {
    proxy_pass          http://localhost:8000/;

    proxy_http_version 1.1;
    proxy_set_header Upgrade $http_upgrade;
    proxy_set_header Connection "upgrade";

    proxy_redirect off;
    proxy_set_header Host $host:$server_port;
    proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
    proxy_set_header X-Forwarded-Host $server_name;
    proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
    add_header Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin";
  }
}
EOT
cd /etc/nginx/sites-enabled/
rm default && ln -s /etc/nginx/sites-available/paperless-ngx
systemctl restart nginx.service

Vielleicht hilft ja etwas davon weiter..
 
Danke hier an alle Helfenden.

Ich werde mir das Ganze mal anschauen/durchlesen.

In den Videos sieht immer alles so easy aus.
Aber funktionieren tut es halt nicht. Zumindest bei mir.

Letztens hatte in Paperless mal nach einem anderen Video installiert.
Hat alles perfekt geklappt. Total pillepalle einfach.
Aber hier war man der Meinung das das alles so nicht gut sei, dass es murks sei und ich das anders (richtig) machen sollte.
Aber vielleicht stell ich mich einfach zu dumm an.
Ich bin kein Linux-Experte. Mit vielen Begrifflichkeiten kann ich nichts anfangen, was für euch selbstverständlich ist.

Ich wollte jetzt halt alles noch mal neu und frisch aufsetzen.
Der Grund dafür ist auch, Bei der ersten Installation hatte ich eine Vollverschlüsselung (LVM) gemacht.
In der VM (VMware WS Pro) konnte ich das Passwort via Copy & Paste einfach eingeben, um beim Start zu Entschlüsseln.
Als ich die VM auf das NAS (Synology) umgezogen hatte, hatte ich eben nicht mehr die Möglichkeit das Passwort via Copy & Paste einzugeben. Bzw. ich weiß nicht wie oder ob das geht. Das Passwort war ellenlang. Unmöglich fehlerfrei einzutippen.
Deshalb nun alles neu und sauber und ohne so verrückte (ewig langen Hieroglyphen) Passwörter.
 
Ich kann dir generell empfehlen, keine Videos als Anleitungen zu nutzen. Erstens ist das super langsam und nervig zum nachschlagen und zweitens gibts qualitativ viel hoeherwertige Textanleitungen, oft direkt beim Hersteller oder in deren Foren. Sonst nimm eine AI zur Hilfe oder frag hier im Forum.

Das Kennwort in die VMWare Konsole kopieren geht auch meines Wissens nach nicht, bzw. kommt es drauf an, welches Fenster du meinst. Am besten waere hier ein Zugriff per SSH (bspw. mit Putty unter Windows). Damit kannst du dann das Kennwort per Rechtsklick "rein kopieren" (einfuegen).

Bei der Kennwortwahl am besten Anfangs etwas einfaches nehmen ohne zu viele Sonderzeichen (vorallem ohne welche, die bei deutschen und US Tastaturen unterschiedlich sein koennen) und dann, wenn das System laeuft, auf ein starkes aendern.

DHC schrieb:
In den Videos sieht immer alles so easy aus.
Aber funktionieren tut es halt nicht. Zumindest bei mir.
Clickbait halt.
 
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dh9 schrieb:
Zugriff per SSH (bspw. mit Putty unter Windows)
Putty habe ich.
Aber.
Das OS ist zu dem Zeitpunkt der LMV-Verschlüsselungspasswort noch nicht hochgefahren.
Daher kein SSH-Server aktiv.
Ich bin dann mal nach einer anderen Anleitung vorgegangen. um einen SSH-Server vorgelagert zu installieren.
Im initramfs oder wie das Ganze heißt. Hat halt auch alles nicht funktioniert.
Hauptsächlich wohl, weil ich nicht weiß, auf was es ankommt.

Ich tippe in der Regel alles ab, was ich sehe oder lese.
Oftmals geht es gut. Manchmal halt eben nicht.
Und dann stehe ich wie ein Depp da. (Nicht der Jonny).

dh9 schrieb:
deutschen und US Tastaturen
Ich habe da alles durchprobiert. Es hatte nicht funktioniert.

Deshalb nun alles neu und jungfräulich.

Mein Problem bei manchen Anleitung ist.
Viele Informationen.
Wenn A, dann B, aber nicht C. Wenn B, dann dies oder jenes.

Mir wäre am liebsten einfach eine Liste mit Anweisungen, die ich einfach nur Copy & Paste abarbeiten muss.
Wenn mal alles installiert ist, dann läuft es ja in der Regel. Solange man nicht wieder irgendetwas macht.
Ich hatte hierzu ja schon mal eine solche Anleitung gefunden und hat auch alles funktioniert.
Aber wie gesagt, war man hier der Meinung, dass das Mist / Murks sei und man das anders machen müsste.
Und genau das wollte ich nun tun. Aber Pustekuchen.
Ergänzung ()

dh9 schrieb:
Das Kennwort in die VMWare Konsole kopieren geht auch meines Wissens nach nicht
Doch geht einwandfrei. Ohne Probleme.
Nur in Synology VM-Konsole geht es wohl nicht. Oder ich weiß nicht wie man das machen kann.
Aber die VM habe ich eh schon gelöscht und entsorgt.
Alles auf Null zurück und neu und RICHTIG machen.
 
DHC schrieb:
installier dir mal richtig ssh.. Putty ist eher etwas was ich nicht raten will. Unangenehm, altbacken und sie implementieren ihre crypto selber mit allem was dabei zu erwarten ist.
Holt dir potentiell probleme rein, die du mit openssh under WSL nicht hast. Und copy-paste geht dann auch einfacher.

DHC schrieb:
Daher kein SSH-Server aktiv.
https://www.cyberciti.biz/security/how-to-unlock-luks-using-dropbear-ssh-keys-remotely-in-linux/
kannst du auch vor der Festplattenentschluesselung haben, ist hier aber out of scope

DHC schrieb:
Das OS ist zu dem Zeitpunkt der LMV-Verschlüsselungspasswort noch nicht hochgefahren.
du kannst vor dem umzug auch das passwort in 123 oder was anderes einfaches tauschen

DHC schrieb:
Mir wäre am liebsten einfach eine Liste mit Anweisungen, die ich einfach nur Copy & Paste abarbeiten muss.
fang mal mit dem an was @Quasan postete
 
madmax2010 schrieb:
installier dir mal richtig ssh..
Bei der Installation von Debian 13 habe ich alles abgewählt, bis auf SSH und Standard-Komponenten.
Ich nutze Windows, um mich dann mit Putty zu verbinden.
Man könnte es theoretisch auch via CMD oder Powershell machen.
Aber da muss ich immer alles aufs neue eingeben.
In Putty habe ich halt das als Profil gespeichert.
Ja ich weiss. Bequemlichkeit.
Wenn du ein anderes, besseres Programm (Portabel) kennst, bin ich nicht abgeneigt dieses zu nutzen.

Zitat: "using Dropbear ssh"
Habe ich nach Anleitung versucht. hat leider nicht geklappt.
Ich bin an den Autorized_keys gescheitert.
Keine Ahnung, was ich da eintragen muss.

madmax2010 schrieb:
passwort in 123 oder was anderes einfaches tauschen
Hat nicht funktioniert.
Dazu hatte ich schon mal einen Thread eröffnet.
Egal was ich gemacht habe.
Ich konnte kein neues Passwort anlegen.

Deshalb will ich nun auch alles neu und vor allem gescheit machen.

madmax2010 schrieb:
was @Quasan postete
Das schaue ich mir gleich mal an.
Danke an der Stelle an alle hilfsbereiten Usern hier.
Ergänzung ()

@Quasan
Wozu wird nginx in der Konstellation benötigt?
Bei der Installation von Paperless ist doch alles mit onboard.
Bei er ersten Installation wurde nur Debian, Docker und Paperless installiert und alles lief problemlos.

Nur wenn ich das alles händisch und mit dem bash-Skript und der Paperless-Homepage mache geht halt nix.
Irgendwas mache ich da falsch. Ich weiss.
 
Zuletzt bearbeitet:
DHC schrieb:
Wozu wird nginx in der Konstellation benötigt?
als reverseproxy

falls der webserver im container nur auf requests von localhost horcht, kannst du ihn damit bspw. auch vom oeffentlichen interface nutzen

worauf er lauscht siehst du im compose file oder mit netstat -tulpn
 
So. ich habe Debian nun wieder (zum 10. Mal) neu installiert.

Via "apt install curl sudo" habe ich noch die zwei Pakete installiert.

Kann ich die Sachen, die @Quasan gepostet hat (im ersten Code-Fenster) überhaupt unter Debian ausführen (ohne Probleme)?
Das bezieht sich ja auf Ubuntu.

Ich weiss. Viele dumme Fragen. Lieber mal selber nachlesen. Ist mir schon klar.
Das ist aber leider nicht so einfach, wie man ja sieht.
Zig Distributionen. Überall ist es anders. Andere Befehle, etc.
Man kann Befehle von Distro A nicht unbedingt auf Distro B anwenden.
Diese Erfahrungen musste ich auch schon erleben.

Sollte man als Installationsziel eine URL verwenden?
Oder ist das sträflich?
Oder besser über Repository der Distro (Debian)?

Kreuzigt mich für die Anfängerfragen.
Ich blicke bei dem ganzen wirrwarr nicht mehr durch.
Asche auf mein Haupt.
 
DHC schrieb:
Wenn du ein anderes, besseres Programm (Portabel) kennst, bin ich nicht abgeneigt dieses zu nutzen.
Es gibt auch OpenSSH.

DHC schrieb:
Wozu wird nginx in der Konstellation benötigt?
Der ist optional, terminert SSL und laeuft auf den Standard-Ports, so dass die URL im Browser huebsch und der Traffic verschluesselt ist.
Ergänzung ()

DHC schrieb:
Kann ich die Sachen, die @Quasan gepostet hat (im ersten Code-Fenster) überhaupt unter Debian ausführen (ohne Probleme)?
Ich kann es gerade nicht testen, aber in den Zeilen 10+11 einfach 'ubuntu' mit 'debian' ersetzen koennte klappen:
Bash:
curl -fsSL https://download.docker.com/linux/debian/gpg | gpg --dearmor -o /etc/apt/keyrings/docker.gpg
echo "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.gpg] https://download.docker.com/linux/debian $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" | tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list >/dev/null
 
Zuletzt bearbeitet:
Quasan schrieb:
die URL im Browser huebsch und der Traffic verschluesselt ist.
Das hört sich doch gut an.

Quasan schrieb:
Werde ich mal auf meine Stick ziehen. Da habe ich mittlerweile zig nützliche Programmchen.

Quasan schrieb:
Zeilen 10+11 einfach 'ubuntu' mit 'debian' ersetzen koennte klappen:
Ich teste es einfach mal. Ich berichte dann, ob es geklappt hat.

Danke.
Ergänzung ()

@Quasan
Leider funktioniert das Ganze unter Debian nicht.
Debian scheint wohl sehr speziell zu sein.
Man liest immer wieder, auch hier, von gefrusteten Usern.

Ich verstehe nun auch warum.

Mit anderen Distros hatte ich selten Probleme.
Aber bei Debian beißt man sich die Zähne aus.
Ergänzung ()

In vielen Anleitungen, unter anderem direkt bei Docker wird
Code:
sudo
den Befehlen vorne angestellt.
Ich bekomme dann eine Fehlermeldung "... sudoers ..."
Man soll visudo ausführen und <USERNAME> ALL (ALL:ALL) ALL oder so ähnlich eintragen.
OK.
Dann kommt an anderer Stelle, dass ein Zugriff auf Ordner xy nicht möglich ist.
Obwohl man davor noch den Ordner darüber anlegen konnte.
Also muss man wieder irgendwelche Berechtigungen (chmod 777) zuweisen. Was auch immer das bedeutet.

Hmmm.
Sehr mühsam das Ganze.

Es wäre doch zu schön, wenn das so einfach wäre.
Aber warum einfach, wenn es auch ultra kompliziert geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
DHC schrieb:
Ich bin kein Linux-Experte. Mit vielen Begrifflichkeiten kann ich nichts anfangen, was für euch selbstverständlich ist.
Googeln!
Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Auch wir waren mal blutige Anfänger.
Vor 20 Jahren habe ich mich für einen Monat gezwungen, ausschließlich Linux zu verwenden. Frag nicht. Damals war noch wesentlich bastelfreudiger als heute. 😅
Ich habe damals fast täglich Ubuntu neuinstalliert, weil ich nicht wusste, wie ich die Fehler, die ich verursacht habe, wegbekomme. Nach dem Monat wusste ich das dann.

Damals war es übrigens weit schwieriger, sich einzuarbeiten. Es gab bei weitem nicht so viele Anleitungen und vieles war noch nicht so glattgebügelt wie heute. Ich habe seitenweise Manpages (ne Art Dokumentation für Programme) gelesen. Teils war ich gezwungen, in diversen IRC-Chats nachzufragen, weil ich es anders nicht auf die Reihe bekommen habe. Ich habe Wochen gebraucht, um das damals neue wpa_supplicant (stellt eine WLAN-Verbindung her) vernünftig zum Laufen zu bekommen. Heute muss da keiner mehr dran großartig dran rumfummeln.

Heute sollte das nicht mehr so viele Probleme bereiten. Die Linux-Community hat sich weiterentwickelt und die Anleitungen auch. Achte "einfach" nur darauf, dass die Anleitung auch für Debian 13 geeignet ist.

DHC schrieb:
Ich weiss. Viele dumme Fragen. Lieber mal selber nachlesen. Ist mir schon klar.
Das ist aber leider nicht so einfach, wie man ja sieht.
Zig Distributionen. Überall ist es anders. Andere Befehle, etc.
Man kann Befehle von Distro A nicht unbedingt auf Distro B anwenden.
Nachlesen! Ja, es ist wirklich so einfach.
Ja, manche Befehle sind Distro-spezifisch. Insbesondere der Standard-Paketmanager kann sich unterscheiden. Es gibt da apt, pacman, rpm und viele mehr. Du hast Debian, das verwendet apt. Wenn du dir die Anleitungen anschaust, dann achte bitte darauf.

Du musst dich in Linux genauso einarbeiten, wie du es bei Windows gemacht hast. Da führt kein Weg drumherum. Wenn du dich aber erst mal etwas eingefuchst hast, dann wirst du erkennen, dass es nicht wirklich schwer ist. Es ist einfach nur anders.
 
@Krik
Danke für dein Feedback.

Ja. Linux ist nicht so einfach.
Debian scheint dazu noch mal sehr speziell zu sein.

Ich habe schon zig Linux-Installation hinter mir.
Zwar meist über Desktop oder Live-System.
Aber auch über Konsole.

Meine allererste Distro war Sabayon (Gentoo).
Das hatte mir damals schon so einiges an Kopfzerbrechen bereitet.
Aber ich habe es geschafft.
Dann folgte Ubuntu, in diversen Versionen.
Das war ein Kinderspiel. Das schafft jeder DAU.
Mit SuseLinux hatte ich auch schon zu tun.
Wieder etwas anders, aber ich konnte damit, dank Anleitungen umgehen.
Mit Arch (EndeavourOS) hatte ich auch schon zu tun.
Habe ich aktuell in einer VM, um herumzuspielen und zu lernen.

Es ist nicht so, dass ich keine Berührungspunkte mit Linux habe.
Aber ich hatte noch nie so massive Probleme, wie mit diesem Debian 13.
Die grundsätzliche Installation mit "..netinst". ist kein Problem, inklusive Einrichtung einer Vollverschlüsselung (LVM).
Aber danach habe ich so meine Probleme.
"sudo" gibt es in nahezu jeder Distro. und da muss man nicht extra in irgendwelchen sudoers-Dateien herumwursteln.
Ein weiteres Beispiel ist root und Berechtigungen.
Meistens liest man "sudo -i" --> SORRY, vertippt !!!
Dann tippe das mal in der Konsole ein und du bekommst gleich einen Fehler um die Ohren gehauen, wie bei vielen anderen selbstverständlichen Dingen auch.

Die Anleitungen sind teilweise auch nicht aktualisiert und nicht anwendbar.
Da scheint es wohl auch Unterschiede zwischen Debian 12 und Debian 13 zu geben.

Wie gesagt. Sehr mühsam das Ganze, speziell mit reinem Debian.
LMDE dagegen ist Kindergarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
DHC schrieb:
Ein weiteres Beispiel ist root und Berechtigungen.
Meistens liest man "sudo -i"
Dann tippe das mal in der Konsole ein und du bekommst gleich einen Fehler um die Ohren gehauen, wie bei vielen anderen selbstverständlichen Dingen auch.
Ehrlich gesagt, bin ich erstaunt, dass du so viele Distros schon durch hast und dann an sudo -i scheiterst und nicht weiter weißt. Das passt irgendwie nicht zusammen. :freak:
Ich mein, den Unterschied zwischen sudo -i und sudo -s verstehe ich auch nicht so ganz, aber wenn bei dem Befehl eine Fehlermeldung kommt, dann weiß ich ungefähr was los ist.

Googel doch einfach mal die Fehlermeldung.
 
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@Krik
Hast du Debian 13 zur Hand?
Sorry.
Ich hatte mich vertippt.
Es sollte nicht "sudo" heißen, sondern "su".
Man liest in Anleitungen immer wieder "su -i"
Das funktioniert aber nicht.
Ich muss "su -" verwenden, damit ich mit root und den entsprechenden Berechtigungen (oder was da alles verbunden ist und benannt wird) weiter arbeiten kann.
 
Du musst dich da verlesen haben oder die Anleitung ist murks:
Es gibt kein su -i. Es gibt aber ein sudo -i.

Mit su - hast du aber eine Lösung gefunden. Gut gemacht!
 
Krik schrieb:
Du musst dich da verlesen haben oder die Anleitung ist murks:
Das kann auch sein.
Ich will da nichts falsches behaupten.
 
Ich bin ja immer im Lernmodus, auch berufsbedingt.
Da ändert sich immer wieder mal was.

Ich habe den User "paperless" der Gruppe "sudo" hinzugefügt.

Code:
usermod -aG sudo paperless

Wenn man den Status von "paperless" abfragt, wird angezeigt das der User in der Gruppe "sudo" ist.
Sobald man aber "sudo" nutzt bekommt man eine Fehlermeldung.

Code:
paperless@vm-paperless:~$ groups paperless
paperless : paperless cdrom floppy sudo audio dip video plugdev users netdev
paperless@vm-paperless:~$ id paperless
uid=1000(paperless) gid=1000(paperless) Gruppen=1000(paperless),24(cdrom),25(floppy),27(sudo),29(audio),30(dip),44(video),46(plugdev),100(users),101(netdev)
paperless@vm-paperless:~$ sudo -i
[sudo] Passwort für paperless:
»paperless« ist nicht in der sudoers-Datei.

paperless@vm-paperless:~$

Mit "visudo" wird angegeben, dass alle User der Gruppe "sudo" alle Berechtigungen haben.
Wenn ich das so korrekt interpretiere.

Code:
# User privilege specification
root    ALL=(ALL:ALL) ALL

# Allow members of group sudo to execute any command
%sudo   ALL=(ALL:ALL) ALL

# See sudoers(5) for more information on "@include" directives:

@includedir /etc/sudoers.d

Wozu muss man nun noch extra diese Datei bearbeiten?
Und wenn man das machen muss, wo?
Hier unter "# User privilege specification"?
 
Ich habe mit "visudo" "sudoers"angepasst.
Code:
# User privilege specification
root        ALL=(ALL:ALL) ALL
paperless   ALL=(ALL:ALL) ALL

Dann habe ich Paperless gemäß Paperless-ngx - Use the Installation Script ausgeführt.
davor natürlich nach Anleitung (Link) Install Docker Engine on Debian.

Beim Skript habe ich es nach besten Wissen ausgefüllt.
Das Ergebnis dabei ist wie folgt.
Code:
paperless@vm-paperless:~$ bash -c "$(curl --location --silent --show-error https://raw.githubusercontent.com/paperless-ngx/paperless-ngx/main/install-paperless-ngx.sh)"

WARN: It look like the current user does not have Docker permissions.
WARN: Use 'sudo usermod -aG docker paperless' to assign Docker permissions to the user (may require restarting the shell).


#############################################
###   paperless-ngx docker installation   ###
#############################################

This script will download, configure and start paperless-ngx.

1. Application configuration
============================

The URL paperless will be available at. This is required if the
installation will be accessible via the web, otherwise can be left blank.
Example: https://paperless.example.com

URL []: https://localhost

The port on which the paperless webserver will listen for incoming
connections.

Port [8000]: 8000

Paperless requires you to configure the current time zone correctly.
Otherwise, the dates of your documents may appear off by one day,
depending on where you are on earth.
Example: Europe/Berlin
See here for a list: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_tz_database_time_zones

Current time zone [Europe/Berlin]: Europe/Berlin

Database backend: PostgreSQL, MariaDB, and SQLite are available. Use PostgreSQL
if unsure. If you're running on a low-power device such as Raspberry
Pi, use SQLite to save resources.

Database backend (postgres sqlite mariadb) [postgres]: postgres

Paperless is able to use Apache Tika to support Office documents such as
Word, Excel, PowerPoint, and LibreOffice equivalents. This feature
requires more resources due to the required services.

Enable Apache Tika? (yes no) [no]: yes

Specify the default language that most of your documents are written in.
Use ISO 639-2, (T) variant language codes:
https://www.loc.gov/standards/iso639-2/php/code_list.php
Common values: eng (English) deu (German) nld (Dutch) fra (French)
This can be a combination of multiple languages such as deu+eng

OCR language [eng]: deu

Specify the user id and group id you wish to run paperless as.
Paperless will also change ownership on the data, media and consume
folder to the specified values, so it's a good idea to supply the user id
and group id of your Unix user account.
If unsure, leave default.

User ID [1000]: 1000
Group ID [1000]: 1000

2. Folder configuration
=======================

The target folder is used to store the configuration files of
paperless. You can move this folder around after installing paperless.
You will need this folder whenever you want to start, stop, update or
maintain your paperless instance.

Target folder [/home/paperless/paperless-ngx]: /home/paperless/paperless-ngx

The consume folder is where paperless will search for new documents.
Point this to a folder where your scanner is able to put your scanned
documents.

CAUTION: You must specify an absolute path starting with / or a relative
path starting with ./ here. Examples:
  /mnt/consume
  ./consume

Consume folder [/home/paperless/paperless-ngx/consume]: /home/paperless/paperless-ngx/consume

The media folder is where paperless stores your documents.
Leave empty and docker will manage this folder for you.
Docker usually stores managed folders in /var/lib/docker/volumes.

CAUTION: If specified, you must specify an absolute path starting with /
or a relative path starting with ./ here.

Media folder []: /home/paperless/media

The data folder is where paperless stores other data, such as your
search index and other data.
As with the media folder, leave empty to have this managed by Docker.

CAUTION: If specified, you must specify an absolute path starting with /
or a relative path starting with ./ here.

Data folder []: /home/paperless/data

The database folder, where your database stores its data.
Leave empty to have this managed by Docker.

CAUTION: If specified, you must specify an absolute path starting with /
or a relative path starting with ./ here.

Database folder []: /home/paperless/database

3. Login credentials
====================

Specify initial login credentials. You can change these later.
A mail address is required, however it is not used in paperless. You don't
need to provide an actual mail address.

Paperless username [paperless]: paperless
Paperless password:
Paperless password (again):
Email [paperless@localhost]: paperless@localhost

Summary
=======

Target folder: /home/paperless/paperless-ngx
Consume folder: /home/paperless/paperless-ngx/consume
Media folder: /home/paperless/media
Data folder: /home/paperless/data
Database folder: /home/paperless/database

URL: https://localhost
Port: 8000
Database: postgres
Tika enabled: yes
OCR language: deu
User id: 1000
Group id: 1000

Paperless username: paperless
Paperless email: paperless@localhost

Press any key to install.

Installing paperless...

--2026-01-11 03:56:52--  https://raw.githubusercontent.com/paperless-ngx/paperless-ngx/main/docker/compose/docker-compose.postgres-tika.yml
Auflösen des Hostnamens raw.githubusercontent.com (raw.githubusercontent.com)… 2606:50c0:8002::154, 2606:50c0:8001::154, 2606:50c0:8000::154, ...
Verbindungsaufbau zu raw.githubusercontent.com (raw.githubusercontent.com)|2606:50c0:8002::154|:443 … verbunden.
HTTP-Anforderung gesendet, auf Antwort wird gewartet … 200 OK
Länge: 2836 (2,8K) [text/plain]
Wird in »docker-compose.yml« gespeichert.

docker-compose.yml    100%[=======================>]   2,77K  --.-KB/s    in 0s

2026-01-11 03:56:52 (16,2 MB/s) - »docker-compose.yml« gespeichert [2836/2836]

--2026-01-11 03:56:52--  https://raw.githubusercontent.com/paperless-ngx/paperless-ngx/main/docker/compose/.env
Auflösen des Hostnamens raw.githubusercontent.com (raw.githubusercontent.com)… 2606:50c0:8002::154, 2606:50c0:8001::154, 2606:50c0:8000::154, ...
Verbindungsaufbau zu raw.githubusercontent.com (raw.githubusercontent.com)|2606:50c0:8002::154|:443 … verbunden.
HTTP-Anforderung gesendet, auf Antwort wird gewartet … 200 OK
Länge: 31 [text/plain]
Wird in ».env« gespeichert.

.env                  100%[=======================>]      31  --.-KB/s    in 0s

2026-01-11 03:56:53 (547 KB/s) - ».env« gespeichert [31/31]

unable to get image 'docker.io/gotenberg/gotenberg:8.25': permission denied while trying to connect to the Docker daemon socket at unix:///var/run/docker.sock: Get "http://%2Fvar%2Frun%2Fdocker.sock/v1.51/images/docker.io/gotenberg/gotenberg:8.25/json": dial unix /var/run/docker.sock: connect: permission denied

Das Ganze scheint nicht zu funktionieren.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee, was man machen kann.
 
DHC schrieb:
Wenn man den Status von "paperless" abfragt, wird angezeigt das der User in der Gruppe "sudo" ist.
Sobald man aber "sudo" nutzt bekommt man eine Fehlermeldung.
Soweit ich weiß, muss man sich dann ab- und wieder anmelden, damit die Änderung voll greift.
Also in etwa:
Bash:
$ su -
# usermod -aG sudo paperless
# groups paperless
# exit
$ exit
Das groups zeigt an, zu welchen Gruppen paperless gehört. Da muss irgendwo sudo stehen.
Beim ersten exit meldet man sich vom root-Account ab.
Bei zweiten exit meldet man sich vom paperless-Account ab.
Das System müsste dich jetzt nach einen Account fragen, an den du dich anmelden willst. Melde dich mit paperless wieder an.
Jetzt sollte sudo für paperless funktionieren. Teste das mal mit sudo apt update.



Übrigens: Das $ zeigt an, dass du als "normaler" User unterwegs bist. Das # zeigt, dass du gerade root-Privilegien hast.
Das wird auch gerne in Anleitungen genutzt, um zu zeigen, für welche Befehle du welche Rechte benötigst.



Nur für dich zur Info:
Bei Debian muss ein User zur Gruppe sudo gehören, damit er sudo ausführen darf. Bei anderen Distros muss es hingegen die Gruppe wheel sein. Wheel kommt vom Ausdruck "to wheel the system into privileged mode" unter Unix. Debian hat das geändert, damit der Gruppenname zum Programm passt.



Bei dem zur Installation von paperless-ngx fallen mir am Anfang direkt die die Warnungen auf.
WARN: It look like the current user does not have Docker permissions.
WARN: Use 'sudo usermod -aG docker paperless' to assign Docker permissions to the user (may require restarting the shell).
Ich glaube, du weißt, was zu tun ist und wie man das macht. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin moin,
DHC schrieb:
Ich habe mit "visudo" "sudoers"angepasst.
Code:
# User privilege specification
root        ALL=(ALL:ALL) ALL
paperless   ALL=(ALL:ALL) ALL
bitte mache 'paperless' nicht zum root-User, das ist nicht noetig!

DHC schrieb:
Code:
paperless@vm-paperless:~$ bash -c "$(curl --location --silent --show-error https://raw.githubusercontent.com/paperless-ngx/paperless-ngx/main/install-paperless-ngx.sh)"

WARN: It look like the current user does not have Docker permissions.
WARN: Use 'sudo usermod -aG docker paperless' to assign Docker permissions to the user (may require restarting the shell).
Die Warnings solltest du beachten!
 
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