Paperless-Installation will nicht klappen

Ich habe noch eine Frage zu einer andere Container-Anwendung.

Ich bin ja weiter am herumexperimentieren.
Ich habe mir mal AlmaLinux (RHEL) als Virtualisation host mit FIPS installiert.
Jetzt fragen sich sicher einige, warum spiele ich nun mit AlmaLinux (RHEL) und Pod(man) herumrum.
Das ist eine berechtigte Frage.
Der Hintergrund. AlmaLinux (RHEL) wird länger supported UND Pod(man) läuft im Gegensatz zu Docker rootless. Weshalb RedHat Docker von ihren System verbannt hat. So habe ich das zumindest verstanden.
AlmaLinux (RHEL) hat natürlich wieder andere Hürden, wie Debian. Da ist so einiges anders. Aber man fuchst sich Stück für Stück rein.

Paperless habe ich über Umwege mit Pod(man) zum laufen bekommen mit einem Manko.
Die Volumes werden aufgrund von "Permission denied" nicht erstellt.
Nachdem ich alles Volumes-Anweisungen in docker-compose.yml auskommentiert habe, läuft Paperless auf AlmaLinux mit Pod(man).
Soweit so gut.

Hat schon mal jemand Paperless auf Pod(man) / AlmaLinux (RHEL) umgesetzt?
Ich würde mich auf Rückmeldungen freuen.

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Was hält dich davon ab, eine Debian-VM mit Podman aufzusetzen? Du musst ja nicht AlmaLinux verwenden.

DHC schrieb:
Die Volumes werden aufgrund von "Permission denied" nicht erstellt.
Ist Podman vielleicht als Flatpak statt native installiert? Das kann diesen Fehler erklären.
Ich weiß nicht, ob AlmaLinux Flatpak mitbringt oder nicht.

DHC schrieb:
AlmaLinux (RHEL) wird länger supported
Die Frage ist, ob es gut ist, 5 Jahre lang auf dem gleichen System zu sitzen. Debian macht absichtlich nicht so lange Support-Zeiten, weil es einfach zu viele Ressourcen in Anspruch genommen hat, alte Versionen am Leben zu erhalten. Die Debian-Community ist deutlich größer als die von Alma. Und wenn erstere sagen, es ist ihnen zu viel, dann kann es für die Alma-Leute nicht einfacher sein.
Just saying.
 
Krik schrieb:
Was hält dich davon ab, eine Debian-VM mit Podman aufzusetzen?
Nichts hält mich davon ab.
Wenn alles funktioniert, überlege ich mir Paperless auf Pod(man) zu installieren. Wie gesagt. rootless und somit weniger Schwach-/Angriffsstellen.
Ich spiele/experimentiere aktuell nur herum.

Krik schrieb:
Ist Podman vielleicht als Flatpak statt native installiert?
Wie gesagt habe ich AlmaLinux mit der ISO installiert bei der ersten Auswahl habe ich "... FIPS" ausgewählt.
Dann folgen die weiteren Installationsschritte. Und da gibt es dann eine Auswahl an verschiedenen Programmpaketen zur Vorauswahl.
Z. B.
  • Server mit GUI
  • Server ohne GUI
  • Workstation
  • Virtualization host
  • etc.
Und da habe ich eben Virtualization host ausgewählt.
Man kann AlmaLinux über eine Weboberfläche konfigurieren. Das finde ich sehr charmant.
Da kann man recht viel machen. Unter anderem weitere Pakete nachinstallieren.
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Man kann sogar ganz bequem Benutzer anlegen und Gruppen zuordnen.
Was ich hier bei den Programmpaketen zusätzlich auswählen musste war der Podman-Container.
Das Pullen der Images ist mir darüber aber leider nicht bei allen Images gelungen.
Ich musste das über die Konsole machen.

Wie kann ich sehen, ob hier in dem Fall Podman als Flatpak installiert ist?

Krik schrieb:
Debian macht absichtlich nicht so lange Support-Zeiten, weil es einfach zu viele Ressourcen in Anspruch genommen
Das klingt logisch.
Bei RatHat darf man dafür ordentlich Geld liegen lassen.
Daher gibt es AlmaLinux und andere auf Basis von RHEL, gesponsort von einige großen Konzernen.

Ich habe ja nicht gesagt, dass ich mich von Debian trennen möchte.
Ich spiele/experimentiere einfach etwas mit der VM herum.
Ergänzung ()

Flatpak scheint nicht installiert zu sein.
Code:
[root@vm-almalinux paperless-ngx]# flatpak list
-bash: flatpak: Kommando nicht gefunden.
[root@vm-almalinux paperless-ngx]# cd /var/lib
[root@vm-almalinux lib]# ls
alternatives  dnsmasq    libvirt         plocate    selinux         unbound
authselect    fprint     logrotate       plymouth   setroubleshoot  vmware
bluetooth     games      machines        polkit-1   smartmontools   xfsdump
chrony        gssproxy   misc            private    sss
cni           initramfs  NetworkManager  rpm        swtpm-localca
containers    iscsi      nfs             rpm-state  systemd
dhcpcd        kdump      os-prober       rsyslog    tpm2-tss
dnf           kpatch     PackageKit      samba      tuned
[root@vm-almalinux lib]# find / -type d -name "flatpak"
[root@vm-almalinux lib]#
Ergänzung ()

Was mir eben aufgefallen ist.
In der vom bash-Skript erstellten docker-compose.yml Datei steht am Ende.
Code:
  tika:
    image: docker.io/apache/tika:latest
    restart: unless-stopped
volumes:
  redisdata:
Während auf der GitHub-Seite von Paperless folgendes am Ende steht.
Code:
  tika:
    image: docker.io/apache/tika:latest
    restart: unless-stopped
volumes:
  data:
  media:
  pgdata:
  redisdata:

Hat das evtl. einen Einfluss?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute, dass die Probleme mit den volumes mit SElinux zu tun habe.
SE --> Name ist hier wohl Programm (Security Enhanced).
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Hurra. Es läuft.

Es sind halt die Kleinigkeiten.
Von wegen, kennst du ein Linux kannst du alle Linux.
Da gibt es doch zum Teil schon markante Unterschiede.
Ergänzung ()

Beide Instanzen laufen parallel.
1768691885115.png


Instanz 1:
1768691989645.png


Instanz 2:
1768692018552.png
 
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