Partitionierung wird nicht erkannt

xyzdef

Cadet 1st Year
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Hallochen allerseits, ich hoffe bei Euch Hilfe zu finden. Hier mein Problem:
Laut Datenträgerverwaltung wird die Partitionierung so angezeigt:

verwaltung.JPG


Beim Setup von Windows werden die Partitionen aber nur so angezeigt:


C.jpg


Daraufhin habe ich die Festplatte WD 1600YD mit dem Lifeguardtool von WD geprüft und es wurde dieser Fehler angezeigt:

multizone.JPG


Wie kann der Fehler behoben werden? Sollte das ein Garantiefall sein, die Platte ist grad mal eine Woche alt???
Danke für jede Hilfe
Stefan
 
Schon mal versucht die Partitionen "eigene Dateien" und "L" zu löschen, zusammenführen und zu formatieren?
Da das Life Tool allerdings einen Fehler anzeigt; könnte schon sein, dass sie defekt ist.
CHKDSK schon ausgeführt?
 
Ich hab bei Google mal eine Beschreibung rausgesucht, was dieses Attribut bedeutet. Ist zwar Englisch, aber man versteht es trotzdem.

Attribute Name:
Write Error Rate (Multi Zone Error Rate)

Attribute ID:
200

Attribute meaning:
Write data errors rate. This attribute indicates the total number of errors found when writing a sector. The higher the raw value, the worse the disk surface condition and/or mechanical subsystem is.


Wie Hyla sagt, wäre es allerdings möglich, dass die HD einen Schaden hat. Ich würde dir empfehlen, mal dass Tool "Data Lifeguard Diagnostics" von Western Digital zu verwenden.
Das Tool sucht nacht Fehler auf der HD. Es gibt auch eine Version, die man unter Windows verwenden kann.
Wähl nach dem Programmstart den Extended Test. Hab damit bei mir auch fehlerhafte Sektoren gefunden, aber das Programm hat sie repariert und jetzt läuft alles wieder, zumindest momentan. Vielleicht kannst du damit auch bei dir die Fehler beheben.
 
Da selbst NTFS kein Defect-Management unterstützt, bleibt eigentlich nur ein Low-Lewel-Format. Je nach Fehler wird dann Sector-Sparing oder Track-Sparing durchgeführt. Um zu ermitteln ob ein Sector defekt ist wird mit mehrfachen Versuchen der Sevtor getestet. Jeder Drive hat eine bestimmte Summe von Spare-Sectors bzw. Spare-Tracks, die an die Stelle der defekten Sektoren/Tracks treten ohne die Kapazität des Drives zu reduzieren. Die Laufwerke führen verschiedenen Tabellen (Spare-Sector-Table, Growing-Defect-List ect.) die man mit geeigneter Software auch auslesen kann.
Selbst im Lieferzustand sind bereits vielfach Sektoren schon 'gespared', steht bei vielen Drives schon auf dem Gehäuse (SCSI-Laufwerke).
Wenn gelegentlich ein Sektor kaputt geht kann man noch nicht von einem Defekt sprechen, erst wenn sich dieser Umstand häuft.
Sollten die Spare-Tables überlaufen kann man sicher von einem Hardware-Fehler ausgehen.

Unix-Systeme melden schon mal 'growing defect list' oder 'sparing in Progress', von Windows-Systemen kann man es wohl nicht erwarten!

Ich würde die Daten sichern und ein Low-Level-Format durchführen und kucken was passiert.
 
Entschuldigt bitte wenn ich mich nicht eher gemeldet habe, aber ich erst seit heute wieder im Netz.
Also so ist es gelaufen:
Neu Festplatte kaufen, Daten sichern, alte Festplatte formatieren, neu partitionieren und läuft alles wieder wie frisch geschmiert.
Danke
Stefan
 
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