Partitionierung

carsy

Cadet 2nd Year
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Moins

Ich hab mal eine Frage.

Wie soll ich mein System (OpenSuse 10.2 i386) am sinnvollsten Partitionieren, und mit welchen FS.

Ich hatte sonst immer 2 Partitionen gemacht, zum einen den /swap mit damals 1 GB und den / mit 20 GB.
Platz hätte ich jetzt genug und vielleicht /var, /usr, /boot und und und um alle berreit zustellen, nur, wenn sinnvoll, wie groß ?

einen Server oder sonstiges hab ich nicht vor berreit zustellen, jedenfalls noch nicht, ich will es einfach nur zum testen und rum probieren haben.

greetz carsy
 
Im Prinzip ist es unnötig alles in Partitionen aufzuteilen.
Man unterteilt im Allgemeinen root, home und manchmal auch noch boot:

/boot - 100MB oder kleiner (ext2)
/ - 10GB (ext3/reiserfs)
/home - 10GB oder größer (ext3/reiserfs)
edit: /swap - (wenn du nicht gerade 4GB Ram hast ;) hab ich veergessen dass das manche Leute nicht haben :p)


Unter umständen kann es praktisch sein /usr als eigenständige Partition einzurichten. Dann lässt es sich leichter in den Ram laden. Aber das interessiert dich wohl (noch) nicht ^^


Man siehe auch: https://www.computerbase.de/forum/t...er-ubunto-hilfe-fuer-einen-einsteiger.275643/
Und ähnliche Threads

mfg
 
Ich wäre sehr dafür, noch /var und /tmp je eine Partition zu geben, da diese dann prinzipiell alle sich ändernden Größen enthalten. Hast du einmal alles installiert, bleibt dann unter / alles konstant (keine Fragmentierung...). So kann man dann auch /tmp mal schnell mit 'nem Formatieren säubern. Ist kein Platz unter /tmp, macht dein System Quatsch!

Die Größe hängt sehr vom Anwendungsgebiet ab. Temporäre Bearbeitungsdateien landen oft in /tmp. Machst du Videobearbeitung, dann brauchst du mehr, nur Office, dann weniger. Bei /var hängt es auch von deiner Distribution ab. Ich als Gentoo'ler brauche da 'ne Menge, da dort kompiliert wird. Am besten im Forum deiner Distribution fragen.
 
Unter Gentoo stellt sich das Problem dass /usr/portage auch SEHR variabel ist. Meiner Meinung nach ist es in /usr vollkommen deplaziert und würde wesentlich besser nach /var passen.
Aus diesem Grunde kann man zB /usr bzw / nicht als Read-Only mounten, was eigentlich sicherer wäre...
 
carsy schrieb:
Wie soll ich mein System (OpenSuse 10.2 i386) am sinnvollsten Partitionieren, und mit welchen FS.
...
ich will es einfach nur zum testen und rum probieren haben.
gar nichts machen.
einfach nur genügend unpartitionierten Platz (mind. 3-4GB oder mehr für Standardinstallation) lassen.

Den Rest erledigt der Installer automatisch - eine swap, eine root und eine home mit ext3.

gruss, limoni
 
Kampfgnom schrieb:
Unter Gentoo stellt sich das Problem dass /usr/portage auch SEHR variabel ist. Meiner Meinung nach ist es in /usr vollkommen deplaziert und würde wesentlich besser nach /var passen.
Aus diesem Grunde kann man zB /usr bzw / nicht als Read-Only mounten, was eigentlich sicherer wäre...

Ja. Ich habe deswegen zwei extra Partitionen angelegt, eine für /usr/portage/ mit kleiner Blockgröße und eine für /usr/portage/distfiles/ mit normaler Blockgröße. :freaky: Aber ich glaube, /usr als readonly zu mounten würde mich -- obwohl sehr vernünftig -- verrückt machen, da ich das zuerst immer vergessen würde und ich doch zu oft rumspiele. :freak: Ging mir so mit /boot, was man ja überhaupt nicht mounten muss. Ich habe dadurch mehrmals den kernel in ein Verzeichnis unter / gepackt, weil ich es schlicht vergessen habe. :stock:
 
na mit der /tmp partition wär ich vorsichtig, die sollte mindestens 2.5 GB groß sein - nachdem ich das an ein paar druckaufträgen erfahren musste, die mein 100 MB ramdrive für /tmp sofort gefüllt hatten ;)

3 partitionen sollten es schon sein /, /home, swap, wenn man das system längere zeit testen will

4 partitionen, wenn es von anfang gut gehen soll: /boot (ganz am anfang, dann spielt auch ein
zerschossener windows loader keine rolle :freaky: ), / , /home, swap

es gibt natürlich noch viele andere partitionen, die man erstellen könnte, doch die sind eher was für etwas vorsichtigere leute :p
 
freak01 schrieb:
na mit der /tmp partition wär ich vorsichtig, die sollte mindestens 2.5 GB groß sein - nachdem ich das an ein paar druckaufträgen erfahren musste, die mein 100 MB ramdrive für /tmp sofort gefüllt hatten ;)

:) Mir ging es gerade anders herum. Ich saß an einem Rechner (dessen root-Passwort ich nicht kenne) und der X-Server startete nicht, weil eine Schriftart nicht vorhanden war. Einen Tag zuvor war alles noch ok... Der Grund war, dass kein Platz mehr auf / vorhanden war und damit in /tmp. Der admin musste dann manuell irgendwo versuchen Platz freizumachen. Hätte man eine /tmp-Partition, könnte man die einfach komplett löschen und hätter sicher wieder Platz (oder man lässt das $DISTRIBUTION beim Hochfahren machen). Und wenn du genug Plattenplatz hast, na dann gib ihm ruhig ein paar GB, dann kann man da auch iso oder so zwischenspeichern. Auf meinem Laptop hat es bis jetzt mit 1.5 GB fast immer gereicht. Irgendwann wollte ich mit Audacity mal nen großes .flac öffnen, da war /tmp dicht...

Nur meine zwei Pfennig
 
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