Passender SD-RAM für altes Computer System

veletzu

Ensign
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Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem alten (!) Computer System, welches ich auf Dauer nicht mehr nutzen möchte, wo ich allerdings Buchführungsprogramme etc. drauf hatte, die (Daten) jetzt auf einen neuen laptop übertragen werden sollen, dafür muss ich Zwischenversionen installieren um die Daten auf den neuesten Stand zubekommen.
Wenn ich diese Versionen installieren möchte sagt er mir aber, das ich zu wenig RAM habe. Habe schon das Service Pack 3 für Windows XP auf den Computer mühevoll installiert, weil ich mit dem PC auch nicht ins Internet kann. Hatte bisher 1x 256MB PC133 SDRAM verbaut, das Programm braucht allerdings 1GB. Somit habe ich mir diesen RAM bestellt und heute eingebaut:

http://www.amazon.de/Speicher-CM3-B...ie=UTF8&qid=1412768045&sr=8-1&keywords=sd+ram

Wenn ich den RAM einbaue und den PC starte, erhalte ich ein kurzes Bild vom Mainboard und dann die Nachricht:

boot from atapi CD-rom... failure

PC geht aus startet wieder, wieder das gleiche. Das geht endlos so weiter. Alten Ram drin, PC läuft ganz normal weiter.

Habe mit Hilfe von CPU-Z mal das System ausgelesen und als TXT angehangen.

Habe nun gemerkt, dass der RAM nicht mit INTEL kompatibel ist, was dann auch wohl das Problem sein wird?

Ich brauche dennoch 1GB SD RAM und den Computer und die Programme zu Updaten um die Daten weiter verwenden zu können, könnt ihr mir da helfen einen passenden Ram zu finden? Am besten auch wo ich wirklich nur reinstecken muss und das es dann läuft, weil der PC langsam echt den Geist aufgibt und ein BIOS-Update o.ä glaube ich nicht mehr überleben würde. ^^

Danke für eure Hilfe
 

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512 MB Module waren zu der Zeit entweder noch gar nicht auf dem Markt oder sie waren nur mit wenigen Mainboards kompatibel. Wenn Dein Rechner den Speicher nicht will, dann ists schwierig.

Ich sehe gerade, es handelt sich da um einen Intel Peintium III auf dem Sockel 370. Da wirst Du mit 512 MB Modulen immer Probleme bekommen.

Ich wundere mich aber, warum Du die Programme nicht mir 256 MB installieren kannst. Eigentlich ist das Programmen egal. Es kann halt nur seeehr langsam werden, hat man wenig Speicher. Hast Du bei XP bei den Einstellungen zur Auslagerungsdatei etwas verändert? Da würde ich erst mal nach schauen.
 
"nicht Intel kompatibel" ist Blödsinn, das ist normaler 133MHz SDRAM, der geht schon (falls er nicht grad defekt ist).
Die Meldung "boot from atapi CD-rom... failure" heißt dass er von CD booten will und nicht von deiner Festplatte.
Evtl haben sich durch eine leere BIOS Batterie deine BIOS Einstellungen zurückgesetzt. Also Bootreihenfolge umstellen und evtl Batterie tauschen falls das beim nächsten booten wieder passiert.

mfg
 
@Coca_Cola:
Der alte PC würde das nicht schaffen, aber wenn ich das richtig verstehe, meinst du das ich auf zumbeispiel meinen PC, der auf dem neusten Stand ist, eine virtuelle Maschiene starte, also Windows XP, ich da das Programm installiere und die Daten einspiele und dann die Zwischenversionen installiere und jeweils Backups machen um auf den neusten Stand zu kommen? Also bräucht ich gar nichts auf dem alten System mehr machen, außer die Daten zu sichern, was ich schon gemacht habe.
@BlubbsDE: Ist ja nicht Windows, sondern das Programm, welches sagt das der PC zu wenig RAM hat.
@oberstkhan: Habe den Ram eben wieder auf den alten gewechselt, alles läuft normal, also kann es daran ja eigentlich nicht liegen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau, dieser Weg geht auch und ist erheblich eleganter. Mit Virtual Box oder dem VM Ware Player XP virtuell installieren und dort die Migration vollziehen.
 
Hallo,

also der von dir gekaufte RAM kann auf dem Board nicht laufen.

In deinem Bericht von CPU-Z findest du den Punkt : DMI Memory Controler
Dort ist als ist als maximale Modulgröße 256 MB genannt. Die einzige Möglichkeit mit 1 GB zu arbeiten wäre also du besorgst dir 4 x 256 MB. Damit könnte es dann klappen.

Gruß Mikel
 
Der Via -Apollo-Chipsatz sollte auch mit 512 MB-Modulen umgehen können, allerdings sind die Chipsätze manchmal etwas zickig mit den RAM-Modulen. Andere könnten laufen - kannst eigentlich nur probieren. Eventuell reicht auch ein Bios-Update, dazu brauchst Du aber die genaue Bezeichnung Deines Motherboards. Hat das Board keine 4 DIMM-Steckplätze ? Mit 4 x 256 MB würde sich der Chipsatz wahrscheinlich auch ohne Bios-Update leichter tun.
 
Kann ich den einfach, wenn ich eine virtuelle Maschiene gedownloadet habe, XP installieren? Oder brauche ich da Lizenzen oder bin ich dann eingeschränkt etc.? Kenne mich da nicht so gut aus.
 
MikelHH schrieb:
Dort ist als ist als maximale Modulgröße 256 MB genannt. Die einzige Möglichkeit mit 1 GB zu arbeiten wäre also du besorgst dir 4 x 256 MB. Damit könnte es dann klappen.

Aber auch das ist Glücksspiel, da man DualRanked 256er Module braucht, die meisten die man heutzutage noch bekommt sind aber SingleRanked. Hab das Spielchen selber durch als ich meinen Pentium III 700 aufgerüstet hab.
 
Glaube auch dass der Chipsatz nicht mit der Modulgröße klarkommt, hatte damals ebenfalls ähnliche Probleme.

Würde auf eine VM ausweichen für die Datenmigration. Ggf. hast du sogar so viel Glück und das Programm läuft unter Linux mit Wine. Schau einfach mal auf der Wine-Application-List nach ob dein Programm aufgeführt ist:

https://appdb.winehq.org/

Das würde dir die Lizenzkosten sparen.
 
OK, habe soweit die Virtuelle Maschiene installiert und eingerichtet, mit einer eigenen Festplatte mit 10Gb und Typ HDD und 1024 MB RAM. Habe nirgendswo die Möglichkeit gesehen um Windows XP KEy einzugeben. Habe dann Windows XP 64 Bit versucht zu starten "Fatal: No bootable Medium found! System halted".

Was habe ich vergessen?
 
Warum XP 64 Bit? Bitte nicht. Und bestimmt hast Du dafür auch keinen Key. 32 und 64 Bit Keys sind nicht untereinander kompatibel bei XP. Und den Key musst Du während der Installation eingeben.
 
Habe meine Windows Xp Professional Key jetzt ausgelesen, ich könnte doch auch per USB-Stick boote oder? Weil ich die CD nicht mehr habe. Dann müsste ich es nur irgendwie downloaden und dann auf den Stick ziehen?
 
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