News Patriot Torqx M28 mit 10 Jahren Garantie

harlekeen schrieb:
Weiß zwar nicht, wieviel zyklen es innerhalb eines Tages gibt

Im Schnitt selten mehr als einer pro Monat.
 
Ich hätte bei einer Kaufentscheidung sofort auf MLC gesetzt und SLC verbannt. ( am liebsten G.Skill Falcon )
Trotzdem ist mir das ein bisschen zu heiß. Nicht wegen der Haltbarkeit, sondern wegen des Preisverfalls usw.
OT und Ironie: Damals als ich meine HD642JJ bestellte...wird sie nicht lange leben. 8/10 Usern sagten nach Veröffentlichung vorraus, die Festplatte ist schrott und stirbt mittendrin. Leider läuft meine heute noch.
 
Hier mal einige Infos zum Thema "Flash-Haltbarkeit" ganz unten der letzte Absatz in dem Bericht.
[http://www.heise.de/ct/Schnelle-Solid-State-Disks--/artikel/126494
Da wurde versucht Flash Zellen durch schreiben zu zerstören.
Evtl. hat ja Patriot ähnliche Tests durchgeführt und Aufgrund der Ergebnisse die Garantie auf 10 Jahre erweitert.
 
@N-rG

Ne Leute die sich auskennen wissen das diese rechnung graue Theorie ist und weit weg von der Praxis.

Es bringt einfach nix.
 
N-rG schrieb:
Ist schon lustig, wie sich keiner mehr traut auf den Beitrag von Realsmasher auf Seite 2 zu antworten.
Das liegt vermutlich daran, dass seine Idee (bei maximaler sequentieller Geschwindigkeit alle Zellen mit jeweils einem einzigen Bit kaputt zu schreiben, zumindest habe ich das so verstanden) nicht sonderlich praxisnah ist.
Die kleinste Einheit, die geläufigen PC Betriebssysteme auf eine HDD/SDD schreiben sind 512 bis 4k Byte große Sektoren (alles andere wird mittels Cache passend gemacht). Das Schreiben eines einzelnen Bits ist also maximal so schnell wie das Schreiben von 4096 Bit. Und das dürfte sein Vorhaben doch ganz gewaltig ausbremsen.

Und ob eine SSD nun 5 oder 10 Jahre Garantie hat dürfte für den Großteil der aktuellen SSD Kundschaft wohl egal sein. Die Power User holen sich sowieso in spätestens 2 Jahren ein deutlich schnelleres/größeres Nachfolgemodell (bzw. Nutzen den Ausfall der alten SSD als Grund für ein Upgrade), und für die Anwendungszwecke bei denen auch "normale" Anwender so extrem viele Daten schreiben sind SSDs noch zu klein bzw. teuer.
 
@Raechaer
NAND-Flash wird immer in Blöcken beschrieben. Bei den aktuellen Samsung Chips, die in vielen SSDs eingesetzt werden, ist ein Block 512 KB groß.


...a litte offtopic:
Übrigens gibt es jetzt schon SSDs mit internem Indilinx-RAID, die eine SATA-II-Schnittstelle vollkommen auslasten (270MB/s Lesen und 270MB/s Schreiben). Im nächsten Jahr werden wir vermutlich schon SSDs sehen, die selbst eine SATA-III-Schnittstelle an ihre Grenzen treibt. Transferraten von 500MB/s sind für 2010 absolut realistisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
N-rG schrieb:
Ist schon lustig, wie sich keiner mehr traut auf den Beitrag von Realsmasher auf Seite 2 zu antworten. Tja, sobalds um Hirneinschalten geht, lässt man lieber die Finger davon, gell :)

Gut gemacht, Realsmasher :)

Was soll man darauf antworten? Dann müsste also SLC nach 10 Tagen kaputt sein. Natürlich, vollkommen unsichere Technik, deshalb setzen auch bereits riesige Firmen auf SLC-SSDs. MLC reicht für Heimanwender bei weitem.

Ganz davon abgesehen schreibt keine SSD mit 200MB/s 1bit und wie Moros bereits geschrieben hat funktioniert das so auch nicht.

Moros schrieb:
@Raechaer
NAND-Flash wird immer in Blöcken beschrieben. Bei den aktuellen Samsung Chips, die in vielen SSDs eingesetzt werden, ist ein Block 512 KB groß.
.

Das stimmt doch nicht. Es wird in Blöcken gelöscht, aber in Pages gelesen und geschrieben. Normalerweise sind das 4kb.
Vgl: http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3531&p=5
 
Zuletzt bearbeitet:
@Moros
Ist doch absolut egal, wie groß die beschreibbaren Blöcke innerhalb der SSD sind. Es ist eben nicht möglich einen dieser Blöcke mit nur einem Bit kaputt zu schreiben, es müssen mindestens 512 Byte geschrieben werden. Und wenn ein schlauer Controller Blockgröße/Sektorgröße dieser Sektoren zu einem Block zusammen fasst (was vermutlich durchaus realistisch ist) muss eben doch die komplette Kapazität der SSD geschrieben werden um alle Zellen einmal zu beschreiben. Und damit ist die Idee, eine 128 GB SSD innerhalb eines Tages zu zerstören, wohl absolut unrealistisch.
 
@eggcake
Jetzt weiß ich wieder, worauf ich da hinaus wollte :)
Ich meinte nicht das Schreiben, sondern das erneute Beschreiben. Da hast du zwar Recht, dass das in Größen von 4K erfolgt, trotzdem muss erst ein ganzer Block gelöscht werden.

Das ganze sollte sich somit auf die Diskussion der mutwilligen Zerstörung einer SSD beziehen. Hab ich wohl etwas falsch ausgedrückt.


@Raechaer
Die kleinste Schreibeinheit ist eine "page", die typischerweise 4k hat. Ein Sektor (512 Byte) kann nicht beschrieben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
10 jahre, nicht schlecht.
Trotzdem würde ich eine 32gb Intel SLC holen wenn sie unter 200 EUR fällt.
 
ich selbst arbeite im embedded-bereich derzeit mit 16bit Worten für einen flashzugriff.


die 4kbyte halte ich für unrealistisch in einem schreibzyklus(mal überlegt wie breit das ist !), das wird wohl sequentiell erfolgen.


Wenn man nun wirklich 4kbyte übertragen muss weil das im pc nicht anders geht, dann ist das ne andere geschichte, aber 4kbyte schreibt der controller mit sicherheit nicht auf einmal.


Zudem ist immernoch unklar wie groß die nand-sequenz nun wirklich bei einer ssd ist.

Davon ist ja letztendlich abhängig ob es schneller geht als bei komplettem Beschreiben.(weniger als 3 monate im Dauerbetrieb)


Aber gut 4kybte sind natürlich enorm, denke nicht das soviele zellen hintereinander geschalten sind.

das bedeutet aber im umkehrschluss das die flash platten bei kleinen dateien EXTREM lahm werden.

damit fällt man im extremfall auf 50Kbyte/s ab. (schreiben von einzelnen bits)


Da erreicht ja ein billiger µC für wenige cent bessere Geschwindigkeiten....naja kucken halt alle nur auf die sequentielle rate.



edit :

hab jetzt mal gesucht und scheinbar arbeiten die aktuellen ssd-controller mit mehreren jeweils 64bit breiten channel.

Demnach werden immer 64bit gleichzeitig geschrieben. Inwiefern nun trotzdem immer 4kbyte am Stück geschrieben werden müssen kann ich leider nicht sagen.

Klar, bei windows-ntfs ist die minimalgröße 4kbyte, aber es heißt ja nicht das man zwangsläufig darauf zurückgreifen muss.


es geht mir übrigens nicht darum das eine SSD nicht eine lange Lebensdauer hätte, sondern lediglich darum das man die Garantie des Herstellers recht leicht austricksen könnte ohne das dieser sich beschweren kann.

Finde es deswegen bedenklich 10 jahre zu geben, wobei 3 Jahre wohl Standard sind und im Grunde das gleiche Problem haben....blöde Situation für die Hersteller. Müssen sie wohl mit den schwarzen Schafen leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moros schrieb:
@Raechaer
Die kleinste Schreibeinheit ist eine "page", die typischerweise 4k hat. Ein Sektor (512 Byte) kann nicht beschrieben werden.
Ich rede von der kleinsten Einheit, die man als Anwender unter Windows bzw. Linux auf eine SSD (bzw. HDD) schreiben kann. Und das sind eben 512 Byte große Sektoren.
 
Wenn die 64GB SSD von denen jetzt auch noch die Geschwindigkeiten wie die 128GB Version hätten würde ich mir das Ding für 200€ kaufen. Aber so.... Zu teuer noch. Auch mit 10 Jahren. 350€ sind utopenwerte. Da wartet man doch noch lieber was.
 
Zuletzt bearbeitet:
4KB ist definitiv die kleinste Einheit, die man auf MLC-Ships schreiben bzw. von ihnen lesen kann. Dazu kann man sich z.B. die Datasheets von Samsung anschauen oder das hier:

Groups of cells are organized into pages, the smallest structure that’s readable/writable in a SSD. Today 4KB pages are standard on SSDs.
Quelle: http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3531&p=5
 
ah, das doch mal eine interessante quelle.

demnach sind nur 32 zellen nacheinander geschalten und nicht 1024 oder mehr.

(macht auch sinn bei 2 states pro zelle und 32 zellen -> 64bit anbindung)


das zusammen mit dem 4kbyte schreibzwang lässt eine mutwillige zerstörung natürlich wesentlich schwieriger ausfallen.

hier benötigt man dann tatsächlich 2-3 Monate im Dauer-Schreibbetrieb bei 200MB/s und jede Zelle 10.000 mal zu beschreiben...wobei die sicher sogar ein bischen länger durchhalten.


die performance bei kleinen dateien halte ich allerdings weiterhin für bedenklich....eigentlich sollten doch gerade SSDs hier vorteile bringen.

aber gut, sieht man ja auch im cb-test wie die unter 4kb gladenlos wegbrechen : https://www.computerbase.de/artikel/storage/ocz-vertex-120gb-test.1000/seite-5#abschnitt_benchmarks
 
@Moros

Was bringt eig ein RAID eines Controllers? Siehe bei der Photofast V5 oder wie die heißt die du gerade testest. Ein RAID der Speicherzellen ist mir einleuchtend aber ein RAID eines Controllers (Indilinx) scheint mir bissl komisch...

PS: Wann kann man ~ mit dem Testbericht rechnen von den neuen SSDs?
 
Wie ich schon vermutet habe dauert es min. 1 Jahr um eine aktuelle SSD kaputt zuschreiben wenn man es drauf anlegt.

Ein ausfall bei normal betrieb inerhalb von 10 jahren ist genauso klein wie bei HDDs.
 
Ein Ausfall im normalbetrieb wäre wohl sogar nach 100 Jahren unwarscheinlich.

Die Platte geht viel eher durch irgentetwas anderes kaputt als durch defekte Zellen.

1 Jahr ist mutwillig aber etwas hoch gegriffen, dann müsste sie schon >40.000 Zyklen aushalten.


Da verweist du aber auf sequentielle 4k-Raten, die so fast nie auftreten


ne, mir gings um die Raten für KLEINER 4kByte.

Das ein controller der mit 4Kbyte arbeitet das gut kann ist mir schon klar, aber wenn wir runtergehen auf z.b. 512byte dann knackst der einfach weg aufgrund des 4kByte zwanges.


Das finde ich etwas enttäuschend, hier erreichen manche µC im cent Bereich bessere Werte.


Aber gut, das ist schon meckern auf hohem niveau, irgentwo müssen sie ja abstriche machen.
der Kunde will halt hohe sequentielle Werte sehen damit er eine Platte kauft.
 
Hier sind mal die (sequ.) Raten mit aktueller Firmware bei einer Indilinx-SSD. Die Werte finde ich wirklich nicht schlecht. Außerdem fällt mir kein reales Szenario ein, bei dem man sehr viele Dateien lesen oder schreiben würde, die so klein sind. Fällt dir da was ein?
 

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