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Da es in diesem Bereich auch um Privatsphäre geht eine kurze Frage. Da alle meine PayPal-Angaben korrekt sind bin ich etwas besorgt um meine Daten. Sehen Leute die mir Geld schicken meinen Klarnamen?
Dann muss ich mir das zweimal überlegen. Hatte jemandem mit PC-Problemen im Ausland geholfen und er wollte mir einen zwar geringen aber brauchbaren Betrag überweisen. Danke für die Vorwarnung.
Lass mich raten: Das Finanzamt soll auf keinen Fall etwas davon erfahren, das du eine bezahlte Tätigkeit ausgeführt hast, hm?
Kleiner Tip: Wenn du nicht schwarz arbeitest musst du eh ne Rechnung stellen, auf der dann dein Name steht. Da du hier mit dem Ausland gehandelt hast wird es wohl sogar so sein, dass du deine USt-IdNr angeben musst, die du doch hoffentlich beantragt hast, bevor du international (resp. innerhalb der EU) selbständig tätig geworden bist.
Den Godwin-Kommentar bezüglich der Natur des Deutschen (bin ja auch einer) verkneife ich mir jetzt besser. Es leben das Denunziantentum und das Misstrauen. Ich meine biete weder Dienstleistungen noch Hardware an.
Vielleicht solltest du mal über die Natur von Südamerikanern und Osteuropäern nachdenken. Wenn du zu Gast bist und sagst dir gefällt etwas aus den ihrer Wohnung wollen sie es dir gleich schenken. Ich habe nur mehrere Stunden über Teamviewer einem Freund geholfen und werde jetzt genötigt ein Geldgeschenk anzunehmen.
Mein italienischer Kollege hat Recht, in Deutschland melden sich "Freunde" und Verwandte zu oft wenn sie etwas von einem wollen. Es ist schade wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt. Ich verstehe den Hass auf Deutschland langsam der sich auch beim dem Songcontest gezeigt hat den ich aus Prinzip nicht sehe. Ich habe schon wieder zu viel geschrieben als ich wollte.
PS: Ich fühle mich gut in meiner Art dir gegenüber keine Voruteile zu haben. Abgesehen davon das du bei mir von kriminellen Aktivitäten ausgehst
Und was ist dann genau so schlimm daran, wenn der Name bei der Zahlung zu sehen ist? Wenn es sich um einen Freund handelt? Keine Ahnung, wo jetzt das Problem liegt. Bei einem fremden könnte man das ja noch nach vollziehen.
Und was Deine Gesellschaftskritik angeht. Italien kann durchaus bei vielen Themen die Füße still halten. Ohne eine Bewertung weder der Deutschen noch der Italiener. Nur bei einer ganz einfachen Betrachtung.
Einnahmen müssen gegenüber dem Finanzamt angegeben werden. Ausgaben sollten im eigenen Interesse angegeben werden. Bei trivialen Beträgen (liegt in etwa so beim Preis einer Tankfüllung) reicht eine verkürzte Rechnung, auch bekannt als Kassenzettel.
el_sapo schrieb:
Ich habe nur mehrere Stunden über Teamviewer einem Freund geholfen und werde jetzt genötigt ein Geldgeschenk anzunehmen.
Ich seh das anders: Du hast Arbeit verrichtet und erhälst dafür eine Gratifikation.
Rein rechtlich gesehen ist es sogar Schwarzarbeit, wenn du dem Nachbarn im Garten hilfst und dafür einen Kasten Bier erhälst. Die Grenzen zwischen Freundschaftsdienst/Nachbarschaftshilfe und (Schwarz-)Arbeit sind recht fließend... sie fließen genau da, wo es um jegliche Form von Vergütung geht.
Aber hey, wenn er ein Freund ist, dann kennt er deinen Namen doch so oder so. Warum also der Wunsch nach Anonymität?
PS: Ich fühle mich gut in meiner Art dir gegenüber keine Voruteile zu haben. Abgesehen davon das du bei mir von kriminellen Aktivitäten ausgehst
Tja, was soll man sonst denken?
- du suchst nach einem anonymen Zahlungsweg
- du gibst offen zu, jemandem eine IT-Dienstleistung gewährt zu haben und dafür eine Zahlung zu empfangen
Sieht für mich halt recht eindeutig aus.
BlubbsDE schrieb:
Und was Deine Gesellschaftskritik angeht. Italien kann durchaus bei vielen Themen die Füße still halten.
Es ist aus verschiedenen Gründen keine Schwarzarbeit (keine Anbietung der Leistung gegen Geld, Betrag, Einmaligkeit, Freundeshilfe) und der TE kann beruhigt die Zahlung annehmen.
Das heisst aber noch lange nicht, dass du dem Leistungsempfänger eine Rechnung in Papier- oder elektronischer Form austellen musst, wenn dieser keine wünscht. Ich sag, ja, das ist dann halt sein Schaden, und die Leistung bleibt dadruch steuerpflichtig, ob da jetzt eine Rechnung ausgestellt ist, oder nicht.
Nur hätte z.B. der gegenüber ohne Rechnung keinen VSt-Abzug.
Und Kleinbetragsrechnungen gehen momentan bis 150 €. Darüber muss der Leistungserbringer auf Wunsch des Empfängers eine ordentliche Rechnung ausstellen, wenn der keine will, braucht er auch keine zu sehen.
Natürlich müssen die Einnahmen trotzdem korrekt verbucht werden und eine evtl. USt abgeführt werden.
Wenn die Absprache lautet: Du mähst meinen Garten und erhälst dafür einen Kasten Bier, so ist das ein Rechtsgeschäft. Du erbringst eine Dienstleistung und erwartest eine abgesprochene Gratifikation.