PC friert ein

Lestat1748

Cadet 2nd Year
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Feb. 2008
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Schönen guten Tag,

ich bin mir nicht sicher, ob ich in dieser Kategorie richtig bin, da der ganze Rechner betroffen ist. Ich vermute aber ein CPU Problem, somit poste ich hier.

Ich habe vor ca. 4 Wochen einen Rechner aus Alt- und Neuteilen zusammengebaut und es schien auch erst richtig zu laufen. Allerdings hatte ich einen neuen AMD-Dualcore Prozessor eingebaut, ohne WinXP neu zu installieren, womit er nicht vollständig unterstützt wurde. Also habe ich Windows neu installiert. Bis zu dem Zeitpunkt lief der Rechner ohne Probleme (bis auf die fehlende Multiprocessor-Unterstützung.

Nach der Neuinstallation tritt in unterschiedlichen Zeitabständen das Problem auf, dass der Rechner vollständig einfriert. D.H. der Rechner läßt sich nur durch drücken des Reset- oder Powerknopfes neustarten. Weder auf Maus- noch Tastaturbefehle reagiert der PC. Das Problem taucht entgegen meiner Erwartung besonders dann auf, wenn die CPU nicht viel zu tun hat (beim Surfen im Internet mit vielen Recherchepausen, beim schreiben in Textverarbeitungsprogrammen etc.). Unter starker Belastung ist das Problem bisher nicht aufgetreten.
Leider weiß ich auch nicht, wo so ein "Einfrieren" protokolliert wir, sodass ich da was nachlesen könnte.

Mir ist noch aufgefallen, dass die CPU-Temperatur nach einem Neustart nach einem solchen "Einfrieren" besonders hoch ist. Im Betrieb unter Belastung beträgt die Temperatur meist zwischen 42 und 47 °C. Nach einem solchen Neustart sehe ich häufig Temperaturen, die bei 55 °C bis 58 °C liegen, dann aber schnell wieder auf Idle-Temperaturen zwischen 39 und 41 °C sinken. Deshalb vermute ich ein Temperaturproblem des Prozessors.

Wie kann ich das verifizieren, da der Fehler ja auch über Stunden nicht so einfach zu reproduzieren ist? Oder kommen da noch andere Sachen in Betracht?

Zu den Systemdaten:

Neu:
CPU: AMD Athlon64 X2 4200+ EE 2x2200MHz 2x512kB 65W AM2 G2 Stepping B
Mainboard: MSI K9N Neo-F V2 AM2 nForce 520 FSB 1000MHz PCIe ATX
Grafikkarte: 512MB XFX GF8600GT PCI-E 2xDVI TV-Out Aktiv
RAM: 2 x 1024MB Infineon(Qimonda) DDR2 800MHz CL6

Alt:
2x IDE Festplatten 80GB 7200 U/Min
1x S-ATA DVD-Brenner

Über eine Antwort würde ich mirch sehr freuen und bedanke mich schonmal im Voraus.

MFG
 
Schon noch komisch, dass das Problem bei voller Auslastung nicht auftritt aber im Idle schon.

Mögliche Ursachen in meinen Augen:
- Check mal dein Arbeitsspeicher. Das Problem hatte ich auch öfter, dass der PC eingefroren ist. Schlussendlich hats mir beide RAM Module verblasen.

- Ist dein Lüfter noch in Ordnung?

- BIOS updaten könnte auch helfen.
 
Arbeitsspeicher ist gecheckt, sogar mal gegen definitiv funktionierende Riegel ausgetauscht. Problem tritt weiterhin auf.

Bios-Update hab ich auch schon probiert -> Problem besteht weiterhin

Lüfter funktioniert tadellos.

Das das Problem unter Vollast nicht auftritt, finde ich auch sehr eigenartig.
 
Falls du DDR2-800 Module hast, stell mal im BIOS auf 667 und versuche es nochmal. Wenn der PC dann stabil läuft, dann hast du doch ein Prob mit deinen RAMs.
 
Ok, werde das nachher sofort testen. Bin aber erst ab 14:30 Uhr wieder an dem betroffenen Rechner.

Edit: So, habe das ganze mal ausprobiert. Aber vorhin ist der Rechner dann wieder eingefroren. Hat noch jemand Ideen?
 
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hallo,

wenn Du den PC startest geh SOFORT mal ins BIOS unter Hardware-Monitor und beobachte die CPU- und Mainboard-Temperatur. ( etwa 5-10 Min. )

Vorsicht :
Geht die Temperatur der CPU schnell nach oben ( im Sekundentakt ) und erreicht diese mehr als 52°C - AUSSCHALTEN - , dann ist der Lüfter nicht richtig aufgesetzt und / oder die Wärmeleitpaste zu dick / zu dünn aufgetragen.

Nach meiner Erfahrung mit dieser CPU und den Nachfolgern bis hin zum x2-5200er ist die Temperatur bei Vollast NIE über 50-53°C gegangen.
 
Werde ich gleich mal testen. Danke.

Edit: Daran scheint es auch nicht zu liegen. Die Temperatur war zu Anfang sehr niedrig (37°C) und ist dann langsam bis auf 43 °C gestiegen, wo sie dann konstant war.
 
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Hallo,

deinstalliere ALLE Nvidia-Treiber und installiere zunächst den Chipsatz-Treiber von
Nvidia Version 12.12 und anschließend den Grafikkarten-Treiber -

wenn dass nichts nützt - die Hardware überprüfen - Grafikkarte besonders auf richtigen Sitz überprüfen - sie rutscht beim Festschrauben gerne minimal aus dem Slot - alle Strom- und Anschlußkabel der Laufwerke nochmals prüfen - der 4-polige Zusatz-Stromanschluß auf dem MB ist aufgesteckt ? - ebenfalls auch der für die Grafikkarte ? -

Dein RAM soll CL-6 haben - etwas ungewöhnlich - CL-5 wäre normal - im BIOS mal überprüfen, welche Einstellung bei AUTO - vorgenommen wurde -
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Strom- und Anschlusskabel sitzen richtig. Die Graka sitzt richtig im Slot. Auch deine Nvidia-Variante mit Treiber deinstallieren hat nix genützt.

Was ist an CL6 ungewöhnlich? In diesem Punkt habe ich null Ahnung. Habe gerade mal im Bios geschaut. Dort finde ich keine Einstellung dazu. Ich kann nur die Taktrate des RAM einstellen. Habe das AMI Bios.

Ich habe die CPU übrigens über Nacht nochmal einem Stresstest ausgesetzt mit prime95. Dort habe ich auch keine Warnungen und Fehler bekommen. Auch ein langangelegter RAM-Test mit memtest brachte keine Fehlermeldungen.

Danke übrigens nochmal für die bisherigen antworten.
 
Ich hab zwar nicht die größte Ahnung, aber ich würd eher auf ein Software Problem tippen. Bist du mit dem Recher evt. nach der Neuinstall "ungeschüzt" ins Inet gegangen?

CL6 steht wohl für die Timings die dein Ram hat. Die Einstellung ist im Bios deaktiviert, solange die Option "By SPD" gesetzt ist. Dann werden die Timings automatisch erkannt. Ansonsten kannst du die auch manuell einstellen, wozu die Option aber deaktivieren mußt. Kann mich aber auch irren, das es bei deinem Board anders ist. Allerdings glaube ich nicht das es damit etwas zu tun hat. Da du ja schriebst das der Rechner vor der Neuinstall tadellos funktionierte.

PS: Könntest ja mal den Taskmanager beobachten, welcher Prozess bis zum Stillstand des System die CPU beansprucht. Evt. wirst du ja da fündig.
 
ungeschützt ins Internet gehe ich nie, selbst nach Neuinstallation nicht. Hatte mir vorher die aktuellen Virendefinitionslisten runtergeladen und diese in den Virenscanner gepackt, bevor ich das erste mal ins Internet gegangen bin.

Hmm...gibt es da nicht die Möglichkeit, dass man protokolliert, welcher Prozess das sein könnte? Wenn ich jetzt wüßte, wie ich den Fehler reproduzieren kann, könnte ich die Prozesse beobachten. Aber da das nicht der Fall ist und das Prob teilweise mehrere Stunden gar nicht auftritt, wäre diese Variante sehr mühseelig.
Irgendeine Idee dazu, wie man das eruieren könnte?
 
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Geh in den Abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung. Dann Tippst du ins Fenster

chkdsk /f

Und rebootest den PC wieder. Chkdsk wird dann deine Festplattensektoren nach Fehlern überprüfen. Wenn das auch nicht weiterhelfen soll, würg mich. :>
 
Protokollieren knnast du es evt. hiermit. Da ich dies vorher aber nicht getestet habe bzw. noch nie gemacht, kann ich dir auch nicht genau sagen ob diees Tool dafür geeignet ist.

Diese News hab ich heut noch bei Winfuture gefunden, vielleicht hilft dir das ja ein wenig.
 
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Also die Festplatten sind vollkommen in Ordnung.

Habe jetzt mal beide Tools getestet, aber die Protokollierung ist für diesen Zweck leider ungeeignet. Ich kann zwar sehen, welche Prozesse zu dem Zeitpunkt liefen, allerdings nicht, ob zum Zeitpunkt des Einfrierens noch etwas gestartet wird, oder ob die Systemreccourcen enorm beansprucht werden, da ja auch die Protokollierung abschmiert.
 
Hallo,

die Hardware kann man wohl ausschließen -

um hier viele Versuche zu umgehen erstelle von Deinem jetzigen System ein Backup und installiere WIN neu mit SP2 in folgender Reihenfolge :

1. WIN
2.directx
2.Chipsatztreiber
3.Grafiktreiber
4. SP2

WIN testen

wenn dann das Ergebnis das gleiche ist, liegt es doch an der Hardware -
 
Was besitzt Du für ein Netzteil?
 
Ok. werd mich gleich mal an die Sicherung und Neuinstallation setzen.

Ich habe ein be quiet! Straightpower 500 W Netzteil.
 
Schau mal im BIOS mit wieviel Spannung die 3 Schienen, 12V, 5V, 3.3V, betrieben werden. +/- 5% Toleranz sind erlaubt, vielleicht bekommt das Netzteil zuviel, respektiv zuwenig Spannung.
 
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