PC friert ein

narfster

Cadet 1st Year
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Dez. 2011
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Hallo,

wie aus dem Thema ersichtlich, habe ich das Problem, das mein PC in unregelmässigen Abständen "einfriert". Ich hoffe, dass das das richtige Forum für diese Frage ist. Zunächst einmal ein paar Daten über mein System:

- Motherboard: Gigabyte EP45-DS3 S-Series
- Chipset: Intel P45 (Eaglelake-P) + ICH10 Consumer
- CPU: Intel Core Duo E8400 @ 3 GHz
- Speicher 4GB (2x 2048MB Team Group Team-Elite-800)
- Grafik: Foxconn GeForce 9800GTX
- HDD: Hitachi HDS821050CLA362 [500GB, 14111KB)
- OPTIARC DVD-ROM DDU16815 [DVDROM]
- OS: Windows 7 Home Premium (x64) Build 7601
- Netzteil: LC-Power LC6560GP3 V2.3

Nun zu meinem Problem:

Habe mir seit langem mal wieder einen PC besorgt und einem Kumpel seine alten "Brocken" abgekauft um mal wieder ein wenig daddeln zu können. Er hatte mit dem System nie irgendwelche Probleme, bei ihm lief immer alles einwandfrei.

Hab die Kiste letzte Woche in ein neues Gehäuse mit neuem Netzteil eingebaut und konnte auch erst mal problemlos spielen. Alles gut...

Plötzlich hatte ich mitten im Spiel (COD MW3) einen Bild,- und Soundfreeze und der Rechner hat nicht mehr reagiert. Neu Starten ging nur noch mit dem Reset-Schalter.

Seitdem habe ich in unregelmässigen Abständen diese Freezes. Manchmal kommt es gar nicht, mal nach 2 Stunden oder auch schon nach 2 Minuten. Meistens passiert es während dem Spielen (nicht nur bei COD, auch bei anderen - nicht sonderlich Hardwarehungrigen - Spielen).

Habe mir die letzten Tage die Finger wund gegoogelt und alle möglichen Lösungen ausprobiert:

1.

Da ich noch eine uralte Festplatte hatte, habe ich mir eine neue besorgt. Windows neu aufgespielt. Während der Installation von COD von DVD ist er dann schon eingefroren. Also wars nicht die Festplatte.

2.

Auch mein DVD Laufwerk war schon etwas älter und hat teilweise seltsame Geräusche von sich gegeben. Ausserdem war es noch ein IDE-Laufwerk... Und da sich der Rechner schon beim Installieren von eben diesem Laufwerk verabschieded hat, habe ich dieses dann nach der Installation des Spiels erst mal abgeklemmt und IDE auf dem Board deaktiviert. Dann lief der Rechner auch 2 Tage, ich konnte spielen ohne Probleme. Das wars aber leider auch nicht... der Freeeze kam wieder...

3.

Ich habe alle Treiber (Mainboard, Grafikkarte, On-Board Sound, LAN-Adapter) installiert und alle Windows Updates gemacht.

4.

Ein Hitzeproblem schliesse ich eigentlich aus, da ich teilweise 2 Stunden ohne Probleme zocken kann, ohne dass es Probleme gibt. Habe mir mal die Temperaturen angeschaut, die waren soweit im grünen Bereich.

5.

Ich hatte noch fehlerhaften RAM in Betracht gezogen. 2 Stunden Memtest+ haben keine Probleme geliefert.

6.

Nachdem ich dann gestern einmal einen Freeze hatte, habe ich mich dann mal an ein BIOS-Update getraut. Ich war da etwas skeptisch, da der Rechner ja auch während des Updates hätte einfrieren können. Momentan habe ich die BIOS Version 09/22/08 F9.

7.

Übertaktet ist nichts. Hatte sogar die BIOS Defaults wieder hergestellt, für den Fall dass der Kumpel irgendwo rumgefummelt hat.

8.

Ein Virus etc. hab ich auch erst mal ausgeschlossen, da die Freezes bei frisch installiertem OS auf einer nagelneuen Platte auch direkt aufgetreten sind.

Hat jemand noch einen Tipp für mich? Nachdem ich gestern das BIOS Update gemacht habe und nochmals alle Treiber aktualisiert habe, ist er nicht mehr abgeschmiert, was aber nichts zu heissen hat, da er teilweise nen Tag lang ohne Probleme läuft. Im Windows Logfile finde ich auch nur den Eintrag:

"Das System wurde neu gestartet, ohne dass es zuvor ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Dieser Fehler kann auftreten, wenn das System nicht mehr reagiert hat oder abgestürzt ist oder die Stromzufuhr unerwartet unterbrochen wurde."

Bei einem Speicherproblem, fehlerhaften Treiber usw. bekommt man doch zumindest den gefürchteten BSOD zu sehen? Irgendwas zieht den ganzen Rechner ins Nirvana :(

Quelle: Kernel Power

Kein BSOD... nix... Es ist zum verzweifeln. Ich habe noch gelesen, dass das Netzteil Schuld an dem Problem sein könnte, da LC-Power in diversen Foren immer als Ramsch verrissen wird. Ich bin kein Computer-Crack mehr und habe im Laden das genommen, was mir empfohlen wurde. Aber kann ja auch nicht sein, dass ein nigelnagelneues Netzteil nach einem Tag so einen Fehler hervorruft.

Für einen Tipp wäre ich echt dankbar, ich weiss nämlich wirklich nicht mehr weiter. Bin seit Jahren eigentlich Konsolenspieler und nicht mehr so auf dem Laufenden, obwohl ich glaube alles Softwaretechnische getan zu haben, was möglich ist.

Danke :)

Chris
 
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Tausch das NT um die sind wirklich SCHROTT. Und wenns mit nem anderen gut ist dann weisst du worans lag. Wenn nicht wieder an uns wenden
 
Das ist kein Softwareproblem. Ich lehne mich gaaanz weit aus dem Fenster und zeige dir mal dein Problem:

LC-Power LC6560GP3 V2.3

Raus damit, das alte oder ein kleines gutes NT rein und die Sache sollte gegessen sein.
 
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Inwiefern kann denn das NT derartige Probleme verursachen? Kenne mich da nicht mehr so aus. Vor allem will der Händler das Teil nicht mehr zurücknehmen. Mittlerweile hab ich so viel Geld in den gebrauchten Rechner gesteckt... wollte es eben vermeiden, jede Komponente auszutauschen. Welches NT sollte ich nehmen?
 
Nimm das Netzteil was ich dir verlinkt hab.
Er ist gesetzlich dazu verpflichtet das NT zurück zu nehmen, wenn es einen Defekt habt.

Hardware kauft man am besten im Internet wegen Rückgaberecht.

Billig NT->billige Komponenten->Schwankungen in der Stromversorgung des PCs
 
Du hattest den Link gepostet, während ich geantwortet habe. :) Dann werde ich wohl in den sauren Apfel beissen müssen und nochmal investieren müssen. Sollte es das Netzteil sein, ärgert mich aber die "Beratung" im Computerladen. Mir kam nämlich allein die Aufmachung der Kiste schon billig vor und die Marke hat mir auch nix gesagt. Hattet noch Marken wie Enermax etc. im Hinterkopf. Aber mir wurde gesagt das Teil sei Top. Naja... anscheinend ja nicht. Habe zwar im Internet von Leuten gelesen die das NT getauscht haben und das Problem weiterhin aufgetreten ist aber ich werds mal versuchen... Reichen 450W wirklich ?!
 
Ijo 450 Watt. Geh in den Laden, der Kerl muss das zurück nehmen, das Teil ist am Arsch.Ansonsten droh ihm mit Anwalt.
 
Okay dann werde ich mal losziehen und das Teil umtauschen... Wollte evtl. in einem anderen Laden mal schauen ob die das Cougar haben, da ich es gerne heute testen würde. Was sind noch andere gute Hersteller? Sollte ich nix finden hol ichs wirklich im Internet.
 
bequiet aber nur die ganz neuen, die alten haben irgendwie bug. Cougar,Enermax,Cougar, NZXT, Seasonic.
Aber das Cougar hat des beste p/l und im gegensatz zu bequiet japanische kondensatoren
 
also auch wenn du das Netzteil DRINGEND wechseln musst, hört sich das sehr viel eher nach einem Speicher-Problem an (RAM/Northbridge, evtl Festplatte)
 
Da er die Festplatte gewechselt hat -> wäre auszuschliessen
Memtest-> ohne Problem

Northbridge-> sehen wir wenn er ein anständiges NT hat.
 
"Memtest" auch wirklich "Memtest86+ für mind. eine Nacht durchgelaufen" ? 2 Stunden sagen rein garnichts aus, es sollte mindest so viel Zeit laufen, wie normalerweise auch zwischen zwei Systemabstürzen liegt ! Da es sich um "unregelmäßige Abstände" handelt insbesondere. Ich hatte damals ein ähnliches System+Problem, was mich lange Zeit genervt hat, und der erste Fehler in Memtest86+ kam erst nach über 50 Stunden !!

Aber wie gesagt, erstmal ein gescheites NT holen, sonst ist deine Hardware ohnehin permanent in Gefahr !

Ausserdem sind folgenden Maßnahmen denkbar die bei 775er Systemen mit derartigen Problemen oft Abhilfe schaffen:

- Northbridge Spannung erhöhen
- Ram Spannung erhöhen
- sämtliche Spannung auf fixe Werte einstellen
- RAM Timings leicht entschärfen

(meine Lösung war damals das Anheben von V_Dimm leicht über JEDEC, sowie leichtes Anheben der V_NB)

(aber erstmal wie gesagt, würde ich erst ein NT kaufen, das gescheit ist, danach dem Memtest86+ so machen, wie geannt, und dann diese Maßnahmen probieren)

Ferner kann der Fehler vom Festplattencontroller oder der Southbridge kommen, ja sogar von einem defekten SATA-Kabel (mal SMART Werte posten), und so trotz Festplattenwechsel weiterbestehen. Aber wie gesagt mein erster Verdächtiger ist erstmal das Arbeitsspeichersubsystem (also RAM, Memory Controller/Northbridge usw)

Das Netzteil ist zu 99% nicht die Fehlerursache, aber sollte dennoch dringend gegen ein Markennetzteil eingetauscht werden !
 
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Naja dann wird das Problem wohl beim 1% liegen, hoffe ich jetzt schon mal :)
 
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Na ja ich hab halt noch nie erlebt, dass ein defektes oder zu kleines NT dieses Fehlerbild produziert - sprich sporadische Freezes die lastunabhängig sind (und ich hab schon so einige erlebt).

Andererseits wird es - das ist mein Tipp - auch sowieso kein Defekt des RAMs sein, sondern bloß eine leichte Inkompatibilität, die sich mit etwas mehr Saft auf RAM+Controller beheben lässt.
 
Jetzt hab ich mir gerade ein NT vom Kumpel besorgt. Corsair TX650... Der meinte das sei ein sehr gutes NT. Hm das macht mir mal Mut wenn jetzt wieder vom NT als Ursache abgewichen wird *g*

- Northbridge Spannung erhöhen
- Ram Spannung erhöhen
- sämtliche Spannung auf fixe Werte einstellen
- RAM Timings leicht entschärfen

Ich habe leider keine Ahnung wie man das macht. Wird ja sicherlich im BIOS eingestellt. Von sowas habe ich bis jetzt immer die Finger gelassen weil ich mich damit überhaupt nicht auskenne. Ich werde jetzt erst mal das neue NT testen (welches alleine von der Verarbeitung einen 1000x besseren Eindruck macht). Sollte der Fehler nicht behoben sein, müsste mir jemand einen Tipp geben, wie man diese Timings/Spannungen etc. ändert. Das würde ich dann auch gerne ausprobieren, sofern ich mir damit nix zerschiessen kann...

Ich hatte damals ein ähnliches System+Problem, was mich lange Zeit genervt hat, und der erste Fehler in Memtest86+ kam erst nach über 50 Stunden !!

Das doofe ist dass man 3 Leute fragen kann und man dann immer 3 Meinungen bekommt. Der eine sagt, einmal durchlaufen lassen reicht, der nächste sagt 2 Stunden, jetzt die Info dass ich es noch länger laufen lassen muss. Aber danke für den Tipp. Sollte das Problem bestehen bleiben werd ich auch da mal einen längeren Test starten.

Na ja ich hab halt noch nie erlebt, dass ein defektes oder zu kleines NT dieses Fehlerbild produziert - sprich sporadische Freezes die lastunabhängig sind (und ich hab schon so einige erlebt).

Das war ja auch der Grund, warum ich den Fehler zuerst nicht beim NT gesehen habe.
 
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Also wer sagt "2 Stunden reicht immer" hat halt leider keine Ahnung. Klar reichen u.U. zwei Stunden, wenn dann bereits Fehler kommen, wie es bei defektem RAM oft der Fall ist. Aber bei nur leichten Inkompatibilitäten, wenn der RAM selbst nicht defekt ist, muss (bzw müsste) man unter Umständen mehrere Tage laufen lassen. Wenn nämlich keine Fehler kommen, sagt das erstmal gar nix
bzw nicht viel, außer, dass es halt "noch nicht passiert ist" ... und da deine Freezes ebenfalls nur sporadisch auftreten, macht das auch Sinn.
Wie gesagt, ich selbst hatte schon Fälle, wo Memtest86+ über Nacht laufen musste, der Extremfall waren ca. 50 Stunden (2 volle Nächte, und dann noch bis zum frühen Abend), bis der erste Fehler kam ! Aber er kam, und genau das war auch der Knackpunkt bei dem Problem, das haargenau das selbe Fehlerbild hatte wie bei dir (sogar mit genau dem selben RAM von Teamgroup^^ und dem selben Chipsatz)

Also: Für eine (mehr oder weniger) sichere Diagnose sollte Memtest86+ so lange laufen, wie es normalerweise zwischen zwei Freezes dauert - sollte hoffentlich auch von der Intuition her einleuchten, warum das Sinn macht. Natürlich ist das nicht praktikabel, wenn mehrere Wochen dazwischen vergehen (so wie es bei mir damals war)
In diesem Fall kannst du natürlich einfach auf gut Glück die von mir genannten Spannungen erhöhen, ohne Memtest-Diagnose-Ergebnis. Ich sag mal so: Aus dem Bauch heraus würde ich schätzen, dass damit zu 80% dein Problem sich erledigt hat.

Wegen den BIOS-Veränderungen: Leider kenen ich mich mit Gigabyte Brettern nicht aus, aber ich bin mir sicher, dass im Handbuch deines Mobos das zumindest grob drinsteht (okay, manche Handbücher kann man dahingehend in die Tonne treten^^). Falls du es überhaupt nicht hinbekommst, mach einfach von den relevantne BIOS-Seiten Fotos und dann markiere ich dir dort, wo du was umstellen musst !

EDIT: Es kann übrigens durchaus sein, dass sich das Problem mit dem Netzteilwechsel erledigt hat. Nämlich dann, falls dein altes Netzteil leicht untervoltet hat auf der betr. Rail, die den Chipsatz/IMC versorgen, so dass im Endeffekt eine Änderung im BIOS hinfällig wird. Wäre aber nur eine Spekulation. Wäre dann aber kein "Defekt" des NTs, sondern mehr oder weniger Zufall (klar, billig-NTs reizen oft die 10% Toleranz bei den Spannungen restlos aus, was natürlich nicht gut ist, oder überschreiten sie sogar, aber das kann man nur zuverlässig mit einem Multimeter nachmessen)
 
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Genau denselben Fehler hatte ich auch mal, erst alle par stunden mal dann schon beim hochfahren und als letztes ist er selbst im Bios abgeschmiert.

Ich hatte auch ein LC NT das hat seinen Job 6 Jahre bombe gemacht:eek: dann hallt nicht mehr.

Lass dich nicht verwirren jeder will helfen nur hat auch jeder andere Erfahrungen gemacht.

NT einbauen und erst mal testen. Ich würde erst mal nix anderes machen da du sonst den Fehler schlecht eingrenzen kannst.;)
 
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