PC für 850€

Gans

Cadet 3rd Year
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Sep. 2014
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33
Hallo!
Ich brauche einen neuen PC für Video bearbeitung mit adobe premiere pro cc, after effects und adobe media encoder.
Der PC wird auch zum zocken verwendet. Gespielt wird eigentlich alles von Witcher 3 bis zu Battlefield 4 usw. (alles nur in 1080p)

Meine derzeitige Zusammenstellung:

https://www.mindfactory.de/shopping...2211ba1195cefdc2450d915397e233d775eb8c73b9797

Wollte eigentlich noch eine SSD dabei haben, aber leider wird sich das bei dem Budget nicht ausgehen, oder?
Sollte ich lieber einen CPU lüfter kaufen, oder passt der mitgelieferte für den Xeon?

Vielen Dank im Vorraus!
MGF Gans
 
boxed kühler passt drauf. evtl kannst ja noch vom vorgänger pc (wenn vorhanden) die HDDs weiter verwenden und hier statt der HDD eine SSD nehmen.
 
Also ich würde eher die Grafikkarte eine Nummer kleiner Wählen und dafür ne ordentliche SSD mit 512Gb kaufen. Die Videobearbeitung wirds dir Danken und in FullHD macht auch die R9 380 eine gute Figur.
 
Hallo Gans,

die Boxed-Lüfter reichen um die CPU zu kühlen, sind aber nicht besonders leise. Wenn Du statt des Xeons einen i5-4460 (siehe Link) nimmst wäre noch genug Budget für eine kleine SSD und einen besseren Kühler vorhanden; wenn Deine Obergrenze tatsächlich genau 850€ sind wäre das denke ich sehr sinnvoll, da Du von der SSD im alltäglichen Gebrauch am meisten profitierst.

Edit: Anbei eine kleine Gegenüberstellung in der Befehlssätze und Ähnliches aufgelistet sind:

Intel Xeon E3 1231 v3 vs Intel Core i5 4460

Edit 2: Zu den anderen Vorschlägen: Ist es wirklich so schlau bei der Grafikkarte zu sparen? Eigentlich wäre es ja vernünftig wenn nicht sowieso schon massiv auf denen gerechnet würde das in Zukunft umzustellen, ist dann eine Frage der Softwareentwicklung, aber die R9 390 ist ein absolutes Rechenbiest.
 
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Nimm die vor allem lieber das Corsair CS 550 M als Netzteil, das was du ausgesucht hast taugt nicht viel !
 
Danke für die Antworten!
Also die zusammenstellung mit dem i5 4460 würde dann so aussehen:
Klick

Ich glaube eher, dass es weniger unterschied macht (bei Renderzeiten und FPS in Spielen), wenn ich die CPU bischen schwächer nehme, als wenn ich eine schwächere Grafikkarte nehme, oder täusche ich mich da?
 
Edit 2: Zu den anderen Vorschlägen: Ist es wirklich so schlau bei der Grafikkarte zu sparen? Eigentlich wäre es ja vernünftig wenn nicht sowieso schon massiv auf denen gerechnet würde das in Zukunft umzustellen, ist dann eine Frage der Softwareentwicklung, aber die R9 390 ist ein absolutes Rechenbiest.

Ich find das momentan auch schwer wie nie zu beurteilen wo die Reise hingeht: Wie stark wird der DP-Lack unter DX12 bzw. Vulkan von Maxwell und Antigua-Pro niederschlagen. Wie viel Speicher werde ich brauchen. Hängt alles ein wenig im Raum, spannende Zeiten! auf der anderen Seite muss man sagen dass die Quadros und FirePros nicht aus spas auf dem Markt sind. Manche Features werden eben erst auf diesem karten zugänglich gemacht und so kann es sein, dass die R9 390 trotz ihrer theoretisch brachialen Kapazität bei der Video-Bearbeitung in der Luft hängt. Und dann ist der Xeon + SSD Variante mMn der vorzug zu geben.
 
@Na-Krul Ja ich kann noch warten, aber kommt ein Skylake schon in Frage? Ist doch wegen DDR4 weit aus meiner Preisklasse, oder?
 
Hallo Gans,

es sieht ganz danach aus als verwendete Adobe in Premiere und Photoshop OpenCL-Beschleunigung, die anderen Programme dürften ja dann ähnlich ausgestattet sein. In diesem Sinne: nimm eine AMD Grafikkarte, die gehen gut mit OpenCL um. Am Prozessor sparen sollte in dem Fall auch weniger ausmachen als eine langsamere Grafikkarte und mit einer 128 - 256GB SSD als Systemdisk sollte sogar die 1 TB Platte eine recht gute Figur machen was Transferraten angeht.
 
Ja, Adobe ist (aktuelle Suite Vorausgesetzt) einer der Vorreiter in puncto CUDA-OpenCL-Migration.

Dass OpenCL auf AMD grundsätzlich besser geht als auf Nvidia lässt sich so keinesfalls pauschalisieren. Es kommt wie imer ganz drauf an: API-Implementierung, Single- zu Double-Precision-Verhältnis usw.. Wie genau Nvidia implementiert weiß ich nicht, der Satz
OpenCL™ (Open Computing Language) is a low-level API for heterogeneous computing that runs on CUDA-powered GPUs.
lässt aber vermuten, dass OpenCl-C hier eher in ein Subset von CUDA übersetzt und als solches ausgeführt wird. Kann mich aber auch brutal irren. Falls da jemand belastbare Quellen hat gerne her damit :)
 
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Das lässt sich auf die Maxwellgrafikkarten schon so pauschalisieren, denn sobald es an DP geht ist mit denen nichts mehr zu wollen, die SP Leistung ist zusätzlich auch deutlich niedriger als bei der AMD-Konkurenz. Der eheste Gegner, die GTX 970, hat an Rechenleistung nichts entgegenzusetzen, nur an Spieleleistung.

OpenCL hat nichts mit CUDA zu tun, das ist ein eigener Standard zur Programmierung von allen möglichen OpenCL-fähigen Recheneinheiten (und das sind so gut wie alle modernen Chips, seien das Smartphone CPUs oder normale CPUs oder GPUs). Wäre OpenCL über CUDA bei Adobe implementiert (vollkommen losgelöst davon ob das Sinn ergibt - was es nicht tut), würde es zusätzlich nicht auf Intel oder AMD Ausführeinheiten funktionieren.
 
Nochmal zu OpenCL und warum es auf AMD-Karten besser ist. Hier bloggt der Chefentwickler von Capture One (ist ein Bildbearbeitungsprogramm für RAW-Dateien und nutzt intensiv OpenCL): "If you talk about the Nvidia GTX 680 it is not great, but OK. If you can find an AMD 7950 based card, it is almost 10 times faster."

Edit: Und hier noch ein Grund, weshalb man auch beim Gaming auf AMD-Karten setzen sollte: "Der Effekt ist der gleiche – und trotzdem muß nVidia deswegen keine "Performanceverluste per Treiber" einbauen, man optimiert halt eben vorzugsweise nur noch für die Maxwell-Grafikkarten. In diesem Sinne hat AMDs aktuelle GCN-Architektur hier durchaus ihre Vorteile, denn bei dieser kommen die Treiberoptimierungen nahezu immer allen GCN-basierten Grafikkarten zu, auch den älteren (spezielle Optimierungen gerade auf Hairworks, die bestimmte Hardware-Feature voraussetzen, hiervon ausgenommen)."

(Quelle --> 3dcenter.org)
 
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Ich weiß was OpenCL und CUDA sind und ich rede nicht davon wie Adobe OpenCL implementiert, sondern wie Nvidia OpenCL-Code verarbeitet. Und hier ist es nicht ausgeschlossen, dass die OpenCL-C-Kernel in CUDA-Programme übersetzt und als solche auf Nvidia-Hardware ausgeführt wird. Das hier:
Wäre OpenCL über CUDA bei Adobe implementiert (vollkommen losgelöst davon ob das Sinn ergibt - was es nicht tut), würde es zusätzlich nicht auf Intel oder AMD Ausführeinheiten funktionieren.
habe ich somit nie behauptet.

Das lässt sich auf die Maxwellgrafikkarten schon so pauschalisieren, denn sobald es an DP geht ist mit denen nichts mehr zu wollen, die SP Leistung ist zusätzlich auch deutlich niedriger als bei der AMD-Konkurenz. Der eheste Gegner, die GTX 970, hat an Rechenleistung nichts entgegenzusetzen, nur an Spieleleistung.
Die DP-Leistung habe ich ja angesprochen. Die SP-Leistung hingegen lässt sich beim besten willen so nicht zusammenfassen, denn Spiele brauchen vor allem diese und hier sehen wir einen relativen Gleichstand zwischen Nvidia und AMD.
Ich sage ja auch nicht, dass Nvidia hier ratsam wäre (habe ja selber die R9 380 vorgschlagen) wobei fürs reine Computing mit hohem DP-Anteil eine R9 280X einer R9 380 sogar überlegen sein könnte (Tonga/Antigua als "Effizientwunder" gegen Tahiti).

Nochmal zu OpenCL und warum es auf AMD-Karten besser ist. Hier bloggt der Chefentwickler von Capture One (ist ein Bildbearbeitungsprogramm für RAW-Dateien und nutzt intensiv OpenCL): "If you talk about the Nvidia GTX 680 it is not great, but OK. If you can find an AMD 7950 based card, it is almost 10 times faster."

Sagt leider nicht wie genau Capture One genau arbeitet. Welche Float-Werte werden verwendet, wie wird mit dem Speicher umgegangen, usw. . Gerade bei OpenCl < 2.0 ist es enorm wichtig den Speicher adäquat zu verwalten (Stichwort: Speicherbandbreite und hin- und herkopieren zwischen den diskreten Speicherbereichen). Und Nvidia weist auf seiner Homepage selbst darauf hin, dass für Arbeiten außerhalb des CAD-Bereiches Kepler-Quadros den aktuellen Maxwell-Modellen vorzuziehen. Grundsätzlich haben AMD-Karten mehr Rohleistung. Bisher haben es aber wenige Programmierer geschafft oder auch nur versucht zu schaffen diesen Vorteil produktiv effektiv zu nutzen.

Und auch die GCN-Architekturen unterscheiden sich stärker als die Fortlaufende Seriennummer vermuten lässt. So einfach rot/grün gut/schlecht ist die Welt mal wieder nicht.
 
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Aber wie der Kompiliervorgang von OpenCL-Code auf nVidia Karten aussieht hat doch nichts mit dem Vergleich zu tun ob jetzt AMD oder nVidia Karten besser geeignet sind? Ich verstehe nicht was Du damit mitteilen wolltest.

Der TE hat sich eine R9 390 ausgesucht, das ist kein Tonga-Chip und die Grafikkarte hat vernünftige SP und DP Leistung.

Die R9 290X und die R9 390 haben jeweils etwa 20% mehr SP Leistung als eine GTX 970 und etwa 600% der DP Leistung einer GTX 970, die allermeisten OpenCL-Benchmarks bescheinigen nVidia-GPUs zusätzlich deutlich schlechtere Leistung als den AMD Pendants.
 
Der TE hat sich eine R9 390 ausgesucht, das ist kein Tonga-Chip und hat vernünftige SP und DP Leistung.

Korrekt. Und ich bin der Meinung, dass eine R9 390 in einem 850€ Gaming-Videoschnitt-Rechner keine sinnvolle Leistungsverteilung darstellt. Und deshalb merkte ich zuallererst nur einmal an, dass ich da eine Nummer kleiner kaufen und lieber in die Workflowperformance (SSD) investieren würde. Die konkrete Umsetzung dessen ist natürlich Diskutabel, genau wie die Maßnahme selbst. Mit dem was ich hier schreibe wehre ich mich nur aktiv gegen diese rot ist grundsätzlich besser/schlechter als grün (oder auch andersrum) weil es nunmal so einfach nicht ist und jede Verallgemeinerung in diese Richtung ist idR grob falsch.

Die R9 290X und die R9 390 haben jeweils etwa 20% mehr SP Leistung als eine GTX 970 und etwa 600% der DP Leistung einer GTX 970, die allermeisten OpenCL-Benchmarks bescheinigen nVidia-GPUs zusätzlich deutlich schlechtere Leistung als den AMD Pendants.

Theoretische Tests sind ja schön und gut, leider aber eben theoretisch. Da können die AMD-Karten die Vorteile ihres breiten Speicherinterfaces ausspielen. Wenn du die Tabelle darunter anschaust ist das Ergebnis weniger deutlich.
 
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Aber ganz genau das würde ich auf keinen Fall machen, alleine schon weil nicht bekannt ist in welchem Maß auf DP-Leistung zurückgegriffen werden muss und wie sich das für die Zukunft entwickelt - da wäre es finde ich absolut unnötig, sich einen derart kastrierten Chip zuzulegen. Von den hier genannten Grafikkarten sind die R9 290X und die R9 390 (X) mit 8GB VRAM definitiv die zukunftssichersten.

Ich halte genau diese Leistungsverteilung für sinnvoll, weil der Xeon ohnehin keine Chance gegen auch nur eine der genannten Grafikkarten hat und der i5 definitiv kein langsamer Chip ist. Wird der kleinere Prozessor gewählt wird Budget frei für eine 256GB SSD, die dann für meiner Meinung nach die beste Preis-Leistung für alle Anwendungszwecke verschafft.

Um mein AMD-Grafikkarten-Argument noch einmal klar zu machen: Die Mainstream bis High-End GCN-Chips von AMD mit Ausnahme der Tonga-Chips sind zum Rechnen deutlich besser geeignet als ALLE Maxwell-Karten; die SP der Maxwells ist von der Rohleistung her bestenfalls ebenbürtig und die DP Leistung wollen wir am besten gleich gar nicht erwähnen. Die Sache sieht anders aus wenn von den richtigen Kepler-Karten geredet wird, aber die stehen aus Kostengründen nicht zur Debatte. Die ins Budget passenden Grafikkarten würde ich nicht zukunftssicher nennen, vom VRAM ganz zu schweigen - da gab und gibt es ja genug was man an der GTX 970 nicht mögen könnte.
 
Es sind aber auch bei Adobe nicht alle Features GPU basiert. Und wenn der GPU-Support fehlt dann bricht der i5 aber ganz schnell ein.

Das Downgrade muss ja keine Tonga/Antigua sondern kann genau so gut eine R9 280X mit 4Gb GDDR5 sein. Sind immer noch 100€ Ersparnis bei adäquatem SP/DP-Verhältnis und nem breiten Speicherinterface. Für die 970 habe ich mich nicht ausgesprochen, halte die Karte für eine Frechheit.
 
Gut, Crossfire-Fähiges Board und erstmal eine R9 280X mit Option auf eine zweite mit Xeon und SSD wären auch eine gute Idee. Dann am besten ein vollmodulares Netzteil in dessen Serie es ein so starkes gibt, das es zwei R9 280X und den Xeon betreiben kann und wo die Kabel austauschbar sind.
 
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