PC für CAD und Rendering 1000€

@Piktogram: Da geb ich dir recht. Weiß noch das ich früher meine GeForce 2 mit einem Quadro Bios geflasht hatte, weiß allerdings nicht ob das heute auch noch so ohne weiteres geht.

Dann wäre vlt dein Xeon mit einer halbwegs performanten Grafikkarte im 120-150€ Bereich die beste Lösung um alles abzudecken.
 
@Wums
"Wieso sollte ein Xeon schneller sein? Ich mein HT bringt vielleicht 20% Mehrleistung bei gleichem Takt, den 2500k kann man aber locker um 40% übertakten was dann immer 40% Mehrleistung bedeutet. "
Es gibt Programme, da bringt HT sicher 80% Mehrleistung, und 40% Übertakten kommt immer auf die Güte des Chips an und ob es 40 % Mehrleistung bringt wage ich ja zu bezweifeln.

Mfg
 
@joey: Modellaufbau bei CAD Systemen kann dank vielfältiger Abhänigkeiten meist nur auf einem Kern erfolgen. Bei einem einzelnem Teil ist es daher kaum verwunderlich, dass Multicore-Unterstützung kaum etwas bis nichts bringt. Bei größeren Baugruppen, bei denen Teile unabhänig voneinander genutzt werden können sind mehrere Kerne durchaus von Vorteil.
Wobei beim Aufbau der Modelle sollte so oder so ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass man nicht immer alles aufbauen lassen muss was vorhanden ist. Viele kleine Rundungen etc. können während der Arbeit gern unterdrückt werden. Auch sollte man lernen, wie man features nutzt, um möglichst wenig Leistung zu verschwenden. Es nervt Modelle zu bekommen, die von Leuten mit abartig ausgestatteten Rechnern kommen und an nem normalem Arbeitsrechner, der 5Jahre alt ist ewig warten zu müssen!

Sollte FEM und das Rendern zu einem häufigem Szenario gehören helfen viele Kerne einfach viel. SMT macht da schon deutlich etwas aus. (Ich spare mit Prozentuale Angaben, wie üblich ist das je nach Programm und Anwendungsfall extrem unterschiedlich. In der Regel ist Rendern und FEM einer der wenigen Bereiche die mehrere Kerne sehr gut nutzen)


@Jimmy: Nö, die HD P3000 vom Xeon reicht eigentlich für fast alles. CAD Modelle bestehen idR aus einfarbigen Polygonenmodellen mit bisserl Schattenwurf. Wobei Polygonenberechnung der Xeon IGP nicht weh tun (im Vergleich zu Spielen ist die Polyzahl nichtmal all zu groß) und Shaderleistung nicht gefragt ist. Antialising wird niemand ernsthaft verlangen. Im Zweifelsfall reduziert man die Polygonenanzahl der Darstellung und/oder blendet Features aus die viele Polys generieren (Verrundungen etc.), die beim Aufbauen des Modells zusätzlich sinnlos CPU-Zeit ziehen. Das Problem hat man aber auch mit den 120-150€ Einsteiger Pro Karten die im selben Performancebreich der HD P3000 liegen (nach cinebench)


@Übertakten: Wem einmal ne Arbeitsmaschine abschmiert wenn Zeit knapp ist und das letzte Backup zu lang her wird das NIE NIE NIE wieder versuchen. Die Gefahr erhöht sich bei OC einfach erheblich, vor allem wenn man OC in Bereichen betreibt, die auch einen merklichen Unterschied in der Arbeitsleistung bringen. Vor allem was bringts bitte, wenn ein einzelnes CAD Modell anstatt in 3sek in 2,2sek aufgebaut wird? Das merkt kein Mensch! Viel länger brauchen die meisten Einzelteile meist nicht (man versucht es zu vermeiden).
 
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ARGH!!!

Seid ihr des Wahnsinns???

Intel-IGP-Mist für Autocad, 3DSMax und C4D?

WIE BITTE?

Nein, sorry: KEINESFALLS eine Intel-IGP - nein, auch nicht die vom Xeon. Es muss keine Quadro sein, aber wenigstens etwas das einen eigenen Speicher hat... Ich bitte euch...

@ piktogramm:
Wie? Niemand nutzt AA in seinem CAD? Aha, soso. Und 10 Millionen Polys hat man schnell beisammen - auch ohne wahnsinnige Tesselation-Settings...
Und, klar, sehr sinnvoll: 200€ gespart weil man glaubt, man kann alles mit der Intel-IGP-Schleuder machen, dafür verbringt man dann den halben Tag damit Features/Bauteile ein/auszublenden damit man das Modell wenigstens drehen kann ohne dass die Framerate in einstellige Bereiche gerät... That's what i call: USEFUL! :(

@ FrankieFixX: BITTE keine Intel-IGP. Dein Kumpel wird dich dafür hassen.
 
MDMMA schrieb:
.. That's what i call: USEFUL! :(

Ich weiß zwar nicht, was du für Modelle hast aber übertreiben kann man es auch und die IGP ist für viele Anwendungen absolut ausreichend.

Ich selber benutze aber auch lieber eine Quadro.
 
Wie gesagt, es muss keine Quadro sein, kann meinetwegen auch die 1337-H4xX0r-BF3-Karte sein. Aber selbst die hat eine brauchbare Architektur, einen anständigen Speicherbus und eigenen Speicher... Und diese drei Dinge sind das absolute Minimum.
Ja, ich weiß, die HD P3000 bekommt ein "passed all tests" von Dassault Systems - aber wirklich arbeiten will man damit nicht.
 
MDMMA: Die Intel IGP ist so schnell wie Quadros für 120-150€ auch ohne dediziertem Speicher und die Softwareunterstützung der entsprechenden Programme ist vorhanden. Sollte exotischere Software benutzt werden muss man halt mal in die Kompatibilitätsliste des Herstellers schauen und gut ist.

Antialising: Man kann es nutzen, nur sollte man sich vorsichtig fragen, wozu? Nötig ist es nicht, Leistung frisst es und auf nem gescheitem Bildschirm jenseits der FullHD bei 27-30" stiert man eindeutig zu lang aufs Objekt, wenn einem die winz Pixelstufen störend auffallen.

Das mit dem Feature ausblenden wurde mir als üblich beigebracht und anders habe ich es auch bisher nicht anders kennengelernt. Bei Projekten die größer werden ist es einfach nicht nötig jedes Detail immer angezeigt zu haben. Die entsprechenden Features legt man einmal fest und blendet sie danach aus, weil sie für die weitere Konstruktion nicht nötig sind und wie gesagt einfach Zeit fressen. Wenn man große Modelle/Baugruppen hat spart das unheimlich Rechenzeit. So kann der Kollege an der ältesten Maschine die Teile genauso händeln, wie jene die gerade Glück hatten und Neues bekommen haben.

Ansonsten wie zu Anfang gesagt, sollte der Anspruch dermaßen ins Professionelle gehen, dass die Xeon IGP nichtmehr reicht, ist man auf einem Stand der Eigenbau ausschließt. Da zählt dann nur noch ne echte Workstation mit 4-6Jahren 24h Vollsupport mit ner echten Firestream (heißen die zZ so?) oder Quadro Karten, die dann aber auch dezent mehr kostet als die 120-150€ Dinger die die IGP serhwohl zu ersetzen vermag.

10Mio Polys, zur Hölle was machst du? Komplettes Auto mit allen Details aus Freiformflächen mit Detailregler aus Anschlag? Oder nutzt du generell nur Schrauben und Lager mit voll dargestelltem Gewinde/Wälzkörper/Käfig?

Edit: @MDMAA: Schonmal versucht? Also nicht mit den "normalen" HD 3000ern, deren Treiber sind wirklich Husten.
 
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Logo, ich blende auch aus was ich nicht brauche - in Baugruppen. Wer in SolidWorks ein einzelnes Feature (an einem single-body) ausblenden kann, der hat meinen Respekt verdient ;)

10M Polys sind doch ein Leichtes... Nein, keine Schrauben, keine Lager - nur Modelle... :)

Ja, habs schonmal versucht. Fand es GRAUENHAFT. Bin aber vermutlich verwöhnt (FirePro 5950@ Laptop, Quadro FX3800@ Desktop)
Ergänzung ()

Frankie: Bevor du die allerkleinste Quadro kaufst die man finden kann: nimm stattdessen lieber eine Geforce - haste mehr davon... So kleine Quadros lohnen nicht.

Noch n Nachtrag: Jo, im Vergleich zu ner FX580 ist die Intel-IGP sicher... Ich sags mal so: brauchbar. Brauchbar ist aber auch eine FX580 - wenn man mit den Einschränkungen leben kann...
 
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also eine 560TI oder doch lieber ne 570? oder ist die Geforce 570 zuviel des guten für einen reinen ArbeitsPC?

So habe jetzt die GeForce GTX 560 Green mit reingenommen.

https://www.mindfactory.de/shopping...2199af8c5095a3d00aeddac2b062ec966bf853ebc6b57

Sollte doch jetzt passen, oder? Werde dieses System morgen mal meinem Kommilitone vorlegen.

Bedank für eure Hilfe.

@ Kingmaja
werde meinem Kommilitone morgen mal beide Systeme vorschlagen.
 
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Also ich empfehle dir immer noch statt dem I5 einen http://geizhals.at/615497 . Aber es kommt natürlich auf die Sichtweise drauf an, jenachdem ist HT sinnvoll, aber bei OC steigt natürlich die Gefahr das dein Pc abschmiert (I5) Darüberhinaus kostet der Xeon weniger ;) und der Stromverbrauch ist 15 Watt geringer ;)

Mfg
 
@MDMMA: Deine Grafiklösungen sind auch einige (!) Kaliber größer als die Xeon IGP. Wie gesagt, wird es komplex genug ist die IGP nixmehr, aber du wirst wohl auch kaum in einem Computerforum gefragt haben, was du brauchst. Eben weil eine gewisse Professionalität da war...

@Frankie: Versuchs mit dem Xeon auf nem Z68er Board. Isses deinem Kumpel zu langsam kontrollierst du halt ob es an der Grafik hakt und wenn ja wird nachträglich eben eine Quadro der Mittelklasse für 300-500€ angeschafft. Ganz ehrlich, lass den Scheiß mit den normalen Geforce bzw. Radeon Modellen! Die Darstellungsfehler die das teils provoziert nerven einfach.
Mit der Xeon-Grafiklösung besteht die große Chance, dass es ausreicht. Muss die Quadro her hat man für den versuch 20-30€ mehr gezahlt. Mit normalem i5/i7 + Grafikkarte hat man dahingegen eine gleich große Chance, dass eine Quadro her muss (Darstellungsfehler, oder Software will mit Geforce generell nur im Softwaremodus) hat aber ne Geforce für 100-150€ extra gekauft.
 
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Ich bitte euch auch mal über den Intel-Tellerrand hinweg zu sehen:

Die neuen FX Prozessoren von AMD bieten bei hochparralelisierter Software ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältniss und bieten alle Befehlssätze und ECC geschützten RAM, falls nötig (wie und wozu ECC gut ist brauch ich nicht erklären hoffe ich... google lässt grüßen) Ob das nötig ist weiss ich nicht. Die Programme klingen aber danach. Spätesten wenn ihr Häuser baut darf es nicht zusammen fallen nur weil der RAM Fehler hatte!!!! Gleiches gilt auch für die recht teuren Profi-GraKas, deren Hauptvorteil im RAM-Schutz und der Treiberoptimierung liegt, was den Preis relativiert
 
und nochmal. Modellaufbau erfolgt meist über einen einzelnen Kern. Hier bringt viel Wumms auf einem Kern mehr (hallo Intel). Bei FEM/Rendering bringt Multicore etwas wie man es beim Bulldozer findet. Nur wann verbringt so ne Kiste schonmal entsprechend viel Zeit mit entsprechenden Anwendungsfällen?

ECC bei CPU und GPU sind erst wieder von Nöten, wenn der Anwendungsfall proessionell genug und vor allem produktiv ist (sprich Geld einspielt). An der Stelle kauft man fertige Systeme samt 24h Support. Für solche Späße wie Eigenbau hat man da einfach kein Geld übrig!
 
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