Pc für Professionelles CAD

Krautmaster schrieb:
seit wann geht ne OC CPU kaputt ^^ - ich rede nicht von 5 Ghz. Ich rede von ~4 Ghz was sogar mit Untervolting drin sein sollte. Da hält sie sogar länger...

Der Service ist das Einzige was für Dell und co spricht. Die Frage ist, ob das bei einem One-Person PC gebraucht wird. Das macht bei größeren Anzahlen schon eher Sinn.

Die Leistung wird nicht benötigt, also warum bitte unnötig Strom verheizen und evtl eine Instabilität riskieren, die den PC mal wieder im genau falschen Zeitpunkt zum Absturz bringt?

Der Service ist aber genau das wichtigste bei professionell genutzten PCs.

Warum ist es besser, wenn von 5 PCs 20% ausfallen, als wenn von 1 PC 100% ausfallen?
Jeweils kann 1 Person nicht arbeiten, steht rum und bekommt schlechte Laune.
Und das evtl tagelange.

Du brauchst dich um nix kümmern und das Ganze ist völlig stressfrei in 3 Jahren abgeschrieben.
 
woher willst du wissen dass die Leistung nicht benötigt wird...?

Man könnte meinen du hattest noch nie was mit OC zu tun. Instabilitäten? Fail... das prüft man vorher ab sonst hat man von OC keine Ahnung.

Strom verheizen? Nich wenn das Ding sogar leicht untervoltet rennt - und idle bleibt der Stromverbrauch nahezu identisch.

bei 5 PCs is die Chance auf einen Supportfall 5 mal so hoch. Das ist der springende Punkt. Was kostet der Support bei Dell Aufpreis?

Es ist wie bei jeder Versicherung. Es wird damit Geld verdient -> im Schnitt zahlt man mehr dafür als man in Anspruch nimmt.

Mir ist kein anständig gebauter (und auch OC) PC bekannt, der binnen 3 Jahren den Geist aufgibt. Das ist in etwa so wie wenn man sich im Alltag gegen jeden Scheiß versichern tut, nur weil einem irgendwas vorschriebt, dass man sich versichern soll. Dabei ist natürlich der 24h Support bei dem PC noch was was man als halbwegs nützlich betrachten kann, aber ich denke nicht dass es ein Weltuntergang ist wenn der PC mal einen Tag steht. Ich denke nicht dass er 1000€ 7 Tag erwirtschaftet. Wenn er selbstständig ist sowieso.

Alles was ich bisher gehört habe klingt für mich eher semi-professionell, keiner weiß welche Anforderungen die Software hat. Vielleicht nutzt sie nur ein Kern (vermutlich sogar), und braucht die Grafikleistung wo sogar eine Intel GMA ausreichen würde ^^.

Vielleicht sollte er sich nen Dell OptiPlex mit SSD kaufen (ohne diskrete Graka) und erstmal schaun obs die Intel nich tut ^^

Da wäre die Investition in eine SSD besser, da nach dem bekannten "Sanduhrsyndrom" ja pro Arbeiter 2Tage -2 Wochen / Jahr ins Land gehen bis sein PC reagiert ;)

Da hat er die SSD rausgearbeitet.

Edit:

Wir in der Firma zahlen auch Unmengen Asche in den Dell Support, dabei hat es eigentlich immer Hardware rumfahren die man einbauen kann ( und ich wüsste nicht, dass uns Dell mal binnen des nächstes Tages beliefert hat) - sind aber auch 2500 Mitarbeiter weltweit.
Die Probleme die es anderweitig bei Programmen gibt fällt wirken sich weit stärker auf die Effizienz der Mitarbeiter aus.

Ich muss jedesmal schmunzeln wenn ich hör wie redundant und übergesichert unsere Serverumgebung ist, 100k von € in irgendwelche ja tolle Firewalls und Juniper Portale gesteckt werden, aber 90% der Mitarbeiter ihre Standardpassörter eh nicht ändern und bei nem Serverausfall die Redundanz erst nicht anspringt xD

Meiner Meinung nach sind wir Deutschen allgemein eh etwas... überängstlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat ja auch mit Wegwerfmentalitaet zu tun, wer hier in CB nutzt seinen Rechner denn so lange?

Klarerweise bau ich mir meine Gaming-Kisten selbst zusammen, wenn mal etwas sein sollte dann bedeutet das auch: Fehler suchen, Ersatzteil suchen, Ersatzteil kaufen/bestellen, eventuell Lieferung abwarten, dann pennt DHL in irgendeinem Verteiler... Irgendwann kommt das Teil dann an, zwischenzeitlich ist im Extremfall eine Woche vergangen. Wenn du dann auch noch im Urlaub warst oder gerade Wochenende ist...

Natuerlich ist es eine Vorsichtsmassnahme. In diesem Fall ist es IMO aber schon sinnvoll und angebracht, 150 Euro fuer Komplettsupport zu bezahlen. Wenn man es braucht, ist man froh darum es zu haben.

Ich hatte schon zweimal den Techniker im Haus und war jedesmal heilfroh darum.
 
Das ist echt witzig, wie hier fleissig empfohlen wird ohne das man auch annähernd die Anforderungen kennt.
Kennt hier auch einer das Programm? Und wenn (zu aller erst ist das an den Threadsteller gerichtet) wie wärs mit einem kleinen Anruf beim Hersteller?
Ja ich habe da angerufen. Das was hier steht trifft auch voll zu:
http://www.dds-cad.de/66x10x0.xhtml

Kein CUDA, kein OpenCL, lkeine OpenGL-Optimierung, nicht mehr als 4GB Hauptspeicher, nciht mehr als zwei Kerne sind notwendig damit das System optimal läuft!

Das bedeutet nimm ein 870er Board, eien beliebige passiv gekühlte Grafikkarte (LEISTUNG VOLLKOMMEN WURSCHT!), 4 GB RAM (oder 8 weils gerade so bielig ist) und als Preisleistungssieger einen X3. Kannst auch ne kleine SSD nehmen (dann fühlt sich der Rechner deutlich schneller an ;) ) und eine Eco-Platte als Datenablage.
Jetzt hast Du auch Geld für einen leisen CPU-Kühler und leises Netzteil.

Es muss nichts übertaktet werden. Die Empfehlung ist eh sehr grenzwertig bei einem Produktiv-System. Wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Software ist sehr genügsam.

@Krautmaster
Sry, aber ich glaube Du hast keine Ahnung, was ein Produktiv System in der Wirtschaft leisten muss. Instabilität ist nicht immer gleich ein Absturz. Ein Rechenfehler kann deutlich schlimmere Folgen haben. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit dafür relativ klein, aber sie nimmt mit der Übertaktung exponentiell zu. Du darfst nicht alles über einen Kam scheren.
Wenn Dir kein anständig aufgebauter PC bekannt ist, der innerhalb von 3 Jahren den Geist aufgibt bekannt ist heißt das nur eins: Du kennst nicht genug Systeme. Das ist einfach die Statistik großer Zahlen. ;)
Und in einer Firma lohnt es sich meistens nicht mal Ansatzweise sich Gedanken drüber zu machen wo welche Hardware verbaut werden könnte, Das drüber nachdenken kostet meist mehr als neue zu kaufen.
Noch mal: Wenn Du nicht der selben Meinung bist, dann kann man drüber diskutieren. Nur bevor man die Beiträge andere zerreist sollte man vllt nachfragen, warum diese Argumente gefallen sind ;)

@TE
http://geizhals.at/deutschland/a605081.html
http://www.built-direkt.de/eshop.php?action=article_detail&s_supplier_aid=979451

Erst so probieren. Wenn die IGP wirklich nciht ausreicht günstigste 512 MB passiv gekühlt kaufen.
Fertisch
 
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Krautmaster schrieb:
woher willst du wissen dass die Leistung nicht benötigt wird...?

Weil die Systemanforderungen darauf schließen lassen und der TE schreibt, dass sie nur gelegentlich daran arbeiten.

Krautmaster schrieb:
Man könnte meinen du hattest noch nie was mit OC zu tun. Instabilitäten? Fail... das prüft man vorher ab sonst hat man von OC keine Ahnung.

Stimmt, hatte ich noch nicht. Nö, muss man nicht prüfen. Man hängt nen halben Tag Arbeitszeit rein, um das Ding dann minimal schneller zu machen, da kauf ich einfach gleich ne bessere CPU, Garantie und kann mich mit anderen Dingen beschäftigen, die wichtiger sind als solche Kinderkacke...

Krautmaster schrieb:
Strom verheizen? Nich wenn das Ding sogar leicht untervoltet rennt - und idle bleibt der Stromverbrauch nahezu identisch.

Warum sich mit solchen unwichtigen Dingen beschäftigen, wenn man mit Sachen viel einfacher Geld verdienen kann, mit denen man sich auskennt?

Krautmaster schrieb:
bei 5 PCs is die Chance auf einen Supportfall 5 mal so hoch. Das ist der springende Punkt. Was kostet der Support bei Dell Aufpreis?

Wen interessiert die Ausfallchance? Fakt ist, so oder so steht ein Mitarbeiter rum, der anders vllt 30 € die Stunde bringt. Oder dadurch nen Termin nicht einhalten kann, der der Firma viel Geld kosten kann, weil er sich jemand anderen sucht.

Krautmaster schrieb:
Es ist wie bei jeder Versicherung. Es wird damit Geld verdient -> im Schnitt zahlt man mehr dafür als man in Anspruch nimmt.

Man kann natürlich auch Mitarbeiter schulen, damit er nen Rechner repariert und dran rumfrickelt. Mit der Arbeitszeit, die er auf dem Lehrgang verbringt und die er mit Rumfrickeln verschwendet, könnte er aber produktiv für Umsatz sorgen.

Krautmaster schrieb:
Mir ist kein anständig gebauter (und auch OC) PC bekannt, der binnen 3 Jahren den Geist aufgibt. Das ist in etwa so wie wenn man sich im Alltag gegen jeden Scheiß versichern tut, nur weil einem irgendwas vorschriebt, dass man sich versichern soll. Dabei ist natürlich der 24h Support bei dem PC noch was was man als halbwegs nützlich betrachten kann, aber ich denke nicht dass es ein Weltuntergang ist wenn der PC mal einen Tag steht. Ich denke nicht dass er 1000€ 7 Tag erwirtschaftet. Wenn er selbstständig ist sowieso.

Wohl noch nicht allzu viele PCs gesehen. Eine Festplatte raucht durchaus mal ab, ein Netzteil ebenso. Es gibt sogar PCs, die man redundant auslegt, weil sie einfach laufen müssen und nennt diese dann Server und man speichert dort alle wichtigen Daten drauf.
Und man macht davon auch ne Datensicherung. Aber du hast wahrscheinlich auch noch nie jemanden ne Datei löschen sehen, die er dann doch noch gebraucht hätte. Ansonsten schau dich hier einfach mal im Forum um. Ein CE-Zeichen wirst du bei deinen Frickelsystemen wohl auch vermissen, obwohl das innerhalb der EU vorgeschrieben ist.

Hört sich so an als wärst du einer von denen, die sich lieber nen 200 € Drucker kaufen, obwohl man mit nem 1000 € Drucker auf Grund der niedrigeren Verbrauchskosten über den Abschreibungszeitraum doch 800 € sparen würde. Hauptsache billig gekauft, Verbrauchsmaterial ist dann ne andere Kostenstelle oder ähnliches.


Krautmaster schrieb:
Alles was ich bisher gehört habe klingt für mich eher semi-professionell, keiner weiß welche Anforderungen die Software hat. Vielleicht nutzt sie nur ein Kern (vermutlich sogar), und braucht die Grafikleistung wo sogar eine Intel GMA ausreichen würde ^^.

Dafür gibt es die verlinkten Hardwareanforderungen, mit den Hinweisen des TEs kann man das etwa einschätzen.

Krautmaster schrieb:
Vielleicht sollte er sich nen Dell OptiPlex mit SSD kaufen (ohne diskrete Graka) und erstmal schaun obs die Intel nich tut ^^

Ne SSD bringt aus eigener Erfahrung bei CAD so gut wie gar nix. Allerdings liegen die meisten Dateien eh auf nem Server, ich kann mir bei lokalem Betrieb aber auch kaum Vorteile vorstellen.

Krautmaster schrieb:
Da wäre die Investition in eine SSD besser, da nach dem bekannten "Sanduhrsyndrom" ja pro Arbeiter 2Tage -2 Wochen / Jahr ins Land gehen bis sein PC reagiert ;)

Die Einsparungen durch ne SSD sind relativ gering, das zeigen mehr als genug Benchmarks.
Das System fühlt sich in der Regel hauptsächlich flotter an. Sie macht Spaß, die Produktivität steigert sie aber in den wenigsten Fällen

Krautmaster schrieb:
Wir in der Firma zahlen auch Unmengen Asche in den Dell Support, dabei hat es eigentlich immer Hardware rumfahren die man einbauen kann ( und ich wüsste nicht, dass uns Dell mal binnen des nächstes Tages beliefert hat) - sind aber auch 2500 Mitarbeiter weltweit.
Die Probleme die es anderweitig bei Programmen gibt fällt wirken sich weit stärker auf die Effizienz der Mitarbeiter aus.

Da müsstest du die Hardware testen und nen Mann einstellen, der sich ständig damit beschäftigt. Wenn der dann das gleiche Know-how hat und nie Urlaub macht, kann man evtl darüber nachdenken, den Service zu sparen. Oder man sucht sich nen lokalen Dienstleister, der das oftmals günstiger erledigt als der Herstellersupport. Der bringt dann auch gleich Rechner mit, die oftmals günstiger sind, sofern die Systeme nicht zertifiziert sein müssen.

Krautmaster schrieb:
Ich muss jedesmal schmunzeln wenn ich hör wie redundant und übergesichert unsere Serverumgebung ist, 100k von € in irgendwelche ja tolle Firewalls und Juniper Portale gesteckt werden, aber 90% der Mitarbeiter ihre Standardpassörter eh nicht ändern und bei nem Serverausfall die Redundanz erst nicht anspringt xD

Lass mal 1x jemanden auf den Server, der einfach nur in ein paar Dateien per Hexeditor ein paar Zeilen und in Excel-Tabellen ein paar Werte verändert. Und dann schau, was es kostet, die gemachten Änderungen aufzuspüren und zu beseitigen. Da hilft dann evtl auch kaum ein Backup, wenn die Änderungen durch den Angreifer erst nach ein paar Monaten auffallen. Oder lass ihn eure kompletten Firmen- und Kundendaten stehlen.

Da kann eine Firma recht schnell pleite sein, Daten sind heutzutage sehr viel Geld wert.

Es kommt selten vor, aber wer will derjenige Betroffene sein?

Wir sind vllt ängstlich, wir sind aber auch ein starker Wirtschaftsstandort und Exportweltmeister, wenn wir nicht au Sicherheit gehen, wer sollte es dann tun?

Ansonsten sollte man vllt mal über ne Sicherheitsschulung der Mitarbeiter nachdenken... vom montalichen Ändern von Passwörtern halte ich eh nix. Einmal ein sicheres Passwort ausgedacht und gemerkt und gut ist in meinen Augen.

Just my 2 Cent und back 2 Topic
 
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So ich habe nochmal mit meinem Vater geredet. Er kann zur Zeit von jedem seiner Rechner aus mit dem Program arbeiten es geht nur Recht langsam. Die Dateien sind auf dem server gespeichert. Er möchte nur einen Rechner auf dem das Programm schneller läuft. Dies bedetuet das ein Systemasufall nicht schlimm wäre weil weiter gearbeitet werden kann, zwar mit geringerer Produktivität aber es geht !!!

Nochmals danke für die Hilfe.
 
Klinke mich hier ein in der Hoffnung, es sind CAD-Anwender dabei. Ich möchte einen neuen Rechner zusammenstellen insbesondere für AutoCAD Architecture 2011 und 3ds-Max 2011. Fertige "Workstations" sind überteuert, suche eher die "Mainstream-Lösung".

Meine Zusammenstellung:
Board: Asus P8P67 Deluxe (möchte USB3, hat auch ein Frontpanel dabei).
Prozessor: I7-2600K (evtl auch den 2600, muss nix übertakten)
Speicher: Mind. 8GB. Kenne mich leider nicht aus welche Marke etc. Listen finde ich nicht. Welche sind gut in Preis/Leistung? Sollten ja auch wegen der SSD nicht "unterdimensioniert" sein.
Kühler: Wenn nicht Boxed-Kühler, welcher ist gut? Soll leise sein!
SSD: Crucial Real SSD 128 GB, oder OCZ Vertex 180 GB fürs System Win7x64. Für Daten nehme ich eine vorhandene Spinpoint SATA
Netzteil: Muss leise sein. Be Quiet Straight Power E8 450W sollte gut sein
Grafikkarte: Hätte gern die Quadro 2000, ist aber zu teuer. Werde erst meine FX 3450 probieren. Ansonsten könnte ich auch im "Gamersegment" die ZOTAC GeForce GT430 Zone probieren. Irgendwelche Erfahrungen? Keine Ahnung ob dank DirectX11 überhaupt noch OpenGL notwändig wäre...
Gehäuse: Hätte gern das Lian-LiPC-B25FB, weil schlicht und Alu, werde aber erst mein vorhandenes Gehäuse nutzen.

Eure Einschätzungen und Vorschläge wären sehr hilfreich. Je günstiger umso besser natürlich.
 
mach ein eigenes thema auf, deine zusammenstellung ist überteuert und es gibt mehrere fragen die geklärt werden müssen.
es ist nicht gerade fair dem TE gegenüber hier in seinem thread zu "wüten"
 
(???) Wollte eigentlich das Forum hier nicht zumüllen mit einem neuen Thread, stattdessen einen Vorhandenen Beitrag mit dem passenden Thema "PC für Professionelles CAD" fortführen. Unfair sollte das nicht sein ...
 
so, gebe ich hier auch mal kurz meinen Senf dazu...

also ich nutze beruflich Catia v5, Autodesk Inventor und Solidworks (heutzutage verwendest du das CAD-Programm, das dir der Kunde vorschreibt, kein Witz ;))

Ich nutze in der Firma eine Dell Workstation mit Xeon-Prozessor, 12GB Triple-Channel RAM, eine Nvidia QuadroFX 3800, Windows 7 auf einer SSD. Die Rechner von Dell sind echt klasse, für unseren Anwendungsfall momentan nicht zu toppen.


Die Rechenleistung von meiner Maschine brauchst du aber mit Sicherheit nicht, wenn du nicht im "professionellen" CAD-Umfeld unterwegs bist mit Baugruppen mit mehreren Tausend Teilen.

Das von Threadersteller genannte CAD-Programm kenne ich zwar nicht, würde es aber in die Rubrik der (nicht falsch verstehen bitte ;)) "semiprofessionellen" CAD-Programme bzw. Nischenprogramme einordnen. Und wenn ich mir die Systemvorraussetzungen anschaue, bitte keine Workstation kaufen, das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Ich würde an deiner Stelle einen PC besorgen mit nem einigermaßen aktuellen Prozessor (z.B. i5 2500), ner Grafikkarte mit mindestens 1GB VRAM (z.B. GTX 570), 8 GB Arbeitsspeicher und vielleicht ner SSD. Sollte maximal 1200-1500€ kosten. Wenns ein bisschen mehr kosten "darf", schau dir mal meine aktuelle Konfiguration an (werd ich mir Anfang April wohl so oder so ähnlich kaufen) *klick*.



Nochmal zu dem Thema Rechenleistung bei CAD, ich möchte hier mal mit ein paar immer wieder gehörten Vorurteilen aufräumen:

1. "ich brauche unbedingt eine Quadro FX, die Geforce reicht nicht für CAD" :
--> im professionellen Umfeld sicher nicht verkehrt, da die Treiber in Sachen Stabilität speziell an die Programme angepasst werden. ABER: für zuhause völlig egal. (ich habe bei mir zuhause auf ner alten Geforce 8800GTS 640 auch alle CAD-Systeme flüssig am laufen)

2. "ich brauche unbedingt 16 GB Ram !!" :
--> in der Regel braucht mein Arbeitsrechner von seinen 12GB maximal 6 GB bei der täglichen Arbeit bei Baugruppen mit an die 250 Einzelteilen. Erst bei großen Zusammenbau-Baugruppen mit 1000 Teile aufwärts wird mehr Arbeitsspeicher interessant.
Wieder mein Vergleich mit meinem Rechner zuhause: der hat 4GB und ich kann Arbeit mit nach Hause nehmen, wenns unbedingt nötig ist, kein Problem.

3. "ich brauche unbedingt 4,8,16,... Kerne !":
--> BULLSHIT !! Selbst aktuelle CAD-Programme wie Catia und Inventor rechnen (noch) selten mit mehr als 2 Kernen. Mehr Kerne werden eher interessant bei Programmen zur FEM-Simulation wie z.B. Ansys.
Wieder mein Vergleich mit zuhause: mein alter Core2Duo E6600 kann bei kleinen Baugruppen immer noch sehr gut mithalten.

So, ich hoffe, ich konnte weiterhelfen, ansonsten, für alle die mir entrüstet widersprechen wollen: FEUER FREI !!! :streiten::stock::mussweg:
 
In der Arbeit habe ich noch einen I7-860 mit 8GB-RAM, sowie eine FX 1800.
Muss sagen, dass das Arbeiten oftmals nicht flüssig läuft. Gerade meine Projekte (Messestände) in AutoCAD sind in der 3D-Darstellung recht langsam. auch das Umschalten zwischen den Layouts. Wenn ich das Projekt dann nach Max importiere, läuft es flüssig.
Deshalb tendiere ich eher zu einem schnellen Prozessor wie dem i7-2600. Ab und zu will ich ja aufwändige Szenen rendern.
Zwar habe ich nicht die Anzahl an Bauteilen wie du mit deiner Software, ich habe meine Bauteile nie gezählt. Ich baue alles aus x-Refs zusammen und ich denke das bremst auch ein wenig. Deshalb tendiere ich zur SSD. In 3ds Max sind es halt dann Polygone, die Rechenleistung erfordern.

Bei der Grafikkarte bin ich mir eben nicht sicher. Ich denke meine FX3450 hat langsam ausgedient. Mich fasziniert die Speichermenge bei den Gamerkarten für den relativ günstigen Preis. Kenne mich mit den dingern allerdings überhaupt nicht aus. Deshalb lande ich dann bei den Professionellen CAD-Karten (z.B. Quadro 2000).
 
Was soll das dem TE jetzt sagen? Eure Anwendungen sind weit jenseits von seinen Anforderungen und ich habe den Eindruck, ihr wollt hier nur unnötig posen!

Hey ... und nur weil es nicht die große Mega-CAD-Anwendung ist, muss das noch lange nicht bedeuten, das sie nicht professionell ist.

Der in diesem Thread bereits empfohlen Dell T1500 z.B. ist entspricht den Anforderungen und ist absolut ausreichend. Mit 3 Jahren VOS liegt das System bei 811€+MwSt. und eine Win7 Lizenz ist auch mit dabei.

Bitte kauf dir keine Selbstbau-Lösung, es sei denn, du willst den Admin auf Abruf spielen und dann den Ersatzteilen hinterherrennen, falls mal was kaputt geht. Das ist einfach nur viel zu kurz gedacht von dir.
 
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Du liebe Zeit ist das eine harte Gemeinde hier -
Wollte hier weder wüten noch posen.
Weiß jetzt ohnehin nicht ob sich die letzten Beiträge auf den Threadersteller beziehen oder an mich gehen.
Der Admin kann ab mir alles löschen, dann erstelle ich mein eigenes Thema.
 
querido schrieb:
Weiß jetzt ohnehin nicht ob sich die letzten Beiträge auf den Threadersteller beziehen oder an mich gehen.

Genau das ist der Grund warum man immer ein eigenes Thema erstellen sollte ;-)
 
schon klar, aber dann wirds vermutlich unübersichtlich (aber wenn das "von oben" so gewollt ist...) - dennoch kein Problem, hab ich eh schon gemacht ;-)
 
Das was du machst, macht es unübersichtlich. Siehst du doch schon an deiner Frage, an wen die Antwort gerichtet ist.

Die Empfehlung den Dell T1500 zu kaufen, ging natürlich an den TE!
 
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