Krautmaster schrieb:
woher willst du wissen dass die Leistung nicht benötigt wird...?
Weil die Systemanforderungen darauf schließen lassen und der TE schreibt, dass sie nur gelegentlich daran arbeiten.
Krautmaster schrieb:
Man könnte meinen du hattest noch nie was mit OC zu tun. Instabilitäten? Fail... das prüft man vorher ab sonst hat man von OC keine Ahnung.
Stimmt, hatte ich noch nicht. Nö, muss man nicht prüfen. Man hängt nen halben Tag Arbeitszeit rein, um das Ding dann minimal schneller zu machen, da kauf ich einfach gleich ne bessere CPU, Garantie und kann mich mit anderen Dingen beschäftigen, die wichtiger sind als solche Kinderkacke...
Krautmaster schrieb:
Strom verheizen? Nich wenn das Ding sogar leicht untervoltet rennt - und idle bleibt der Stromverbrauch nahezu identisch.
Warum sich mit solchen unwichtigen Dingen beschäftigen, wenn man mit Sachen viel einfacher Geld verdienen kann, mit denen man sich auskennt?
Krautmaster schrieb:
bei 5 PCs is die Chance auf einen Supportfall 5 mal so hoch. Das ist der springende Punkt. Was kostet der Support bei Dell Aufpreis?
Wen interessiert die Ausfallchance? Fakt ist, so oder so steht ein Mitarbeiter rum, der anders vllt 30 € die Stunde bringt. Oder dadurch nen Termin nicht einhalten kann, der der Firma viel Geld kosten kann, weil er sich jemand anderen sucht.
Krautmaster schrieb:
Es ist wie bei jeder Versicherung. Es wird damit Geld verdient -> im Schnitt zahlt man mehr dafür als man in Anspruch nimmt.
Man kann natürlich auch Mitarbeiter schulen, damit er nen Rechner repariert und dran rumfrickelt. Mit der Arbeitszeit, die er auf dem Lehrgang verbringt und die er mit Rumfrickeln verschwendet, könnte er aber produktiv für Umsatz sorgen.
Krautmaster schrieb:
Mir ist kein anständig gebauter (und auch OC) PC bekannt, der binnen 3 Jahren den Geist aufgibt. Das ist in etwa so wie wenn man sich im Alltag gegen jeden Scheiß versichern tut, nur weil einem irgendwas vorschriebt, dass man sich versichern soll. Dabei ist natürlich der 24h Support bei dem PC noch was was man als halbwegs nützlich betrachten kann, aber ich denke nicht dass es ein Weltuntergang ist wenn der PC mal einen Tag steht. Ich denke nicht dass er 1000€ 7 Tag erwirtschaftet. Wenn er selbstständig ist sowieso.
Wohl noch nicht allzu viele PCs gesehen. Eine Festplatte raucht durchaus mal ab, ein Netzteil ebenso. Es gibt sogar PCs, die man redundant auslegt, weil sie einfach laufen müssen und nennt diese dann Server und man speichert dort alle wichtigen Daten drauf.
Und man macht davon auch ne Datensicherung. Aber du hast wahrscheinlich auch noch nie jemanden ne Datei löschen sehen, die er dann doch noch gebraucht hätte. Ansonsten schau dich hier einfach mal im Forum um. Ein CE-Zeichen wirst du bei deinen Frickelsystemen wohl auch vermissen, obwohl das innerhalb der EU vorgeschrieben ist.
Hört sich so an als wärst du einer von denen, die sich lieber nen 200 € Drucker kaufen, obwohl man mit nem 1000 € Drucker auf Grund der niedrigeren Verbrauchskosten über den Abschreibungszeitraum doch 800 € sparen würde. Hauptsache billig gekauft, Verbrauchsmaterial ist dann ne andere Kostenstelle oder ähnliches.
Krautmaster schrieb:
Alles was ich bisher gehört habe klingt für mich eher semi-professionell, keiner weiß welche Anforderungen die Software hat. Vielleicht nutzt sie nur ein Kern (vermutlich sogar), und braucht die Grafikleistung wo sogar eine Intel GMA ausreichen würde ^^.
Dafür gibt es die verlinkten Hardwareanforderungen, mit den Hinweisen des TEs kann man das etwa einschätzen.
Krautmaster schrieb:
Vielleicht sollte er sich nen Dell OptiPlex mit SSD kaufen (ohne diskrete Graka) und erstmal schaun obs die Intel nich tut ^^
Ne SSD bringt aus eigener Erfahrung bei CAD so gut wie gar nix. Allerdings liegen die meisten Dateien eh auf nem Server, ich kann mir bei lokalem Betrieb aber auch kaum Vorteile vorstellen.
Krautmaster schrieb:
Da wäre die Investition in eine SSD besser, da nach dem bekannten "Sanduhrsyndrom" ja pro Arbeiter 2Tage -2 Wochen / Jahr ins Land gehen bis sein PC reagiert
Die Einsparungen durch ne SSD sind relativ gering, das zeigen mehr als genug Benchmarks.
Das System fühlt sich in der Regel hauptsächlich flotter an. Sie macht Spaß, die Produktivität steigert sie aber in den wenigsten Fällen
Krautmaster schrieb:
Wir in der Firma zahlen auch Unmengen Asche in den Dell Support, dabei hat es eigentlich immer Hardware rumfahren die man einbauen kann ( und ich wüsste nicht, dass uns Dell mal binnen des nächstes Tages beliefert hat) - sind aber auch 2500 Mitarbeiter weltweit.
Die Probleme die es anderweitig bei Programmen gibt fällt wirken sich weit stärker auf die Effizienz der Mitarbeiter aus.
Da müsstest du die Hardware testen und nen Mann einstellen, der sich ständig damit beschäftigt. Wenn der dann das gleiche Know-how hat und nie Urlaub macht, kann man evtl darüber nachdenken, den Service zu sparen. Oder man sucht sich nen lokalen Dienstleister, der das oftmals günstiger erledigt als der Herstellersupport. Der bringt dann auch gleich Rechner mit, die oftmals günstiger sind, sofern die Systeme nicht zertifiziert sein müssen.
Krautmaster schrieb:
Ich muss jedesmal schmunzeln wenn ich hör wie redundant und übergesichert unsere Serverumgebung ist, 100k von € in irgendwelche ja tolle Firewalls und Juniper Portale gesteckt werden, aber 90% der Mitarbeiter ihre Standardpassörter eh nicht ändern und bei nem Serverausfall die Redundanz erst nicht anspringt xD
Lass mal 1x jemanden auf den Server, der einfach nur in ein paar Dateien per Hexeditor ein paar Zeilen und in Excel-Tabellen ein paar Werte verändert. Und dann schau, was es kostet, die gemachten Änderungen aufzuspüren und zu beseitigen. Da hilft dann evtl auch kaum ein Backup, wenn die Änderungen durch den Angreifer erst nach ein paar Monaten auffallen. Oder lass ihn eure kompletten Firmen- und Kundendaten stehlen.
Da kann eine Firma recht schnell pleite sein, Daten sind heutzutage sehr viel Geld wert.
Es kommt selten vor, aber wer will derjenige Betroffene sein?
Wir sind vllt ängstlich, wir sind aber auch ein starker Wirtschaftsstandort und Exportweltmeister, wenn wir nicht au Sicherheit gehen, wer sollte es dann tun?
Ansonsten sollte man vllt mal über ne Sicherheitsschulung der Mitarbeiter nachdenken... vom montalichen Ändern von Passwörtern halte ich eh nix. Einmal ein sicheres Passwort ausgedacht und gemerkt und gut ist in meinen Augen.
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