PC geht einfach aus, aber Peripherie läuft weiterhin

eXdeath

Lt. Commander
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Hallöchen,

ich habe seit heute ein Problem mit meinem PC.

Irgendwann abends ging plötzlich mein Rechner einfach aus, OHNE einen Bluescreen, sondern einfach so, als würde ich den Netzstecker ziehen. Eine Fehlermeldung spuckt er also nicht aus. Ich hatte zuerst an einen Stromausfall gedacht, aber alle Geräte im Haus liefen noch. Dann habe ich versucht den Rechner anzumachen, aber der CPU-Lüfter drehte nur ca. 3 Sekunden hoch und dann ging der PC wieder aus. Er kam nichtmal bis zum Bios-Piepen. Ich konnte so oft auf den An-Schalter drücken wie ich wollte, immer diese drei Sekunden und der PC ging aus. Es ist also nicht so, dass sich gar nichts mehr gerührt hat, sondern eher so, als ob etwas das Hochfahren blockiert hat.

Also hab ich den Netzschalter am Netzteil an und aus gemacht und der Rechner fuhr wieder normal hoch. Da ich meinen Rechner mittlerweile über ein Jahr nicht mehr ausgesaugt habe, habe ich mal Everest angemacht und siehe da, meine CPU hatte bereits 63 Grad im Idle. Bei 60 Grad hat mein AI Booster bereits angefangen zu piepen wegen Überhitzungswarnung (Suche bei Google brachte das Ergebnis, dass 60 Grad Maximum für das Modell des Athlon X2 4800+ S939 ist). Nach ca. 20 Minuten ging der PC erneut aus. Das letzte mal als ich einen Blick auf Everest warf, war ca. 5 Minuten vor dem Ausgehen und da waren es 64 Grad. Wieder blockierte der Rechner beim hochfahren mit den drei Sekunden.

Was ich jedoch beim zweiten mal bemerkt habe war, dass sämtliche Peripherie, sei es das Modem, die Maus, der Xbox 360 Controller Receiver usw. noch mit Strom versorgt wurden, obwohl der Rechner aus war. Alles leuchtete. Das Modem blinkte sogar noch für ca. 10 Sekunden, als ob es weiterhin Daten zum PC transferiert, obwohl dieser aus war.

Jetzt habe ich meinen Rechner gründlich ausgesaugt. Meine CPU-Idle Temp liegt jetzt bei 34 Grad. Ich habe Prime bereits eine halbe Stunde laufen lassen. CPU-Temp ging auf 39 Grad hoch und er lief stabil.


Frage:

Ich vermute, dass es sich wirklich um ein Temp-Problem handelte. Kann es sein, dass das Netzteil wegen Überhitzungsschutz ein sofortiges erneutes Hochfahren blockiert und das erst wieder funktioniert hat, als ich den Netzschalter umgelegt habe und das Netzteil so ebenfalls neu startete? Was meint ihr?


Ich stelle diese Frage jetzt sicherheitshalber, falls mein PC doch noch ganz abrauchen sollte und gar nichts mehr geht. Dann kann ich wenigstens einen Blick mit meinem Smartphone in diesen Thread werfen und evtl. nötige Maßnahmen ergreifen, falls es doch etwas anderes sein sollte. Verformte Kondensatoren auf dem Mainboard konnte ich nicht erblicken. RAM habe ich das letzte mal vor einem Monat getestet, da war alles in Ordnung.

Das System ist das unten in meiner Signatur.

mfg
 
mit dem netzteilschalter umlegen hast du eher das mainboard komplett neu gestartet und somit ein erneutes booten ermöglicht.

so für später mal: ein ähnliches verhalten zeigt sich auch wenn das netzteil eine spannungsspitze bemerkt und hoffentlich filtert. dann gibt es keinen strom mehr aus bis man nicht einmal den schalter umgelegt hat. das kann z.b. vorkommen wenn man den laufenden PC mittels des schalters einer mehrfachsteckerleiste ausmacht. wenn der PC schon aus ist macht das allerdings nichts.

aber dein problem ist offensichtlich die zum glück erfolgte selbstabschaltung wegen hitzschlag ^^
 
Also das System läuft jetzt, seit ich den Rechner ausgesaugt, habe stabil. Gestern lief nochmal 5 Stunden Prime und heute nochmal 9 Stunden.

Lag offensichtlich (zum Glück) wirklich an der CPU-Überhitzung und das Netzteil schaltete ab. Ich war mir nur nicht sicher, da vor einigen Jahren mein extrem alter Pentium II Rechner drei oder vier Jahre nicht ausgesaugt wurde und perfekt lief und mein jetziger Rechner machte bereits nach "nur" einem Jahr zicken und schaltet wegen Überhitzung ab.

Aber kann man wahrscheinlich nicht vergleichen. Ein Ahtlon X2 wird sicherlich heißer als ein PII ;).
 
ja! und verträgt gleichzeitig auch weniger hitze ^^
ein pentium 4 lief noch mit 100°C fröhlich vor sich hin :D aber da gab es auch noch keine notabschaltung, die tritt ja heutzutage in kraft bevor die cpu wegen der hitze selbst abschmiert.
viel empfindlicher als CPUs gegenüber hitze sind auch die spannungswandler, zumindest werden die von allen dingen am heißesten und sterben bei allgemeiner überhitzung somit auch als erstes. aber solange ein guter luftstrom über sie weht passt das. noch besser ist ein kühler der auch richtig sitzt, aber der is erst für 100W+ CPUs nötig.
 
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