madcop
Cadet 4th Year
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- Feb. 2005
- Beiträge
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Hallo zusammen.
Ich habe seit heute das Problem, dass mein System sich einfach abschaltet (es geht einfach im Betrieb aus).
1.1 Hardware:
Mainboard: Asus P7P55D Deluxe, Bios 0606
CPU: Intel Core i7 860@Standard mit Prolimatech Megahalems-Kühler
RAM: 4x2 GB Corsair 1600er CL9 (8 GB insgesamt)
Grafikkarte: NVidia XFX 8800GTS
Netzteil: Enermax Modu 82+ 625 Watt
Soundkarte: Soundblaster Audigy 2 ZS (PCI, Onboard Sound im Bios deaktiviert)
Festplatten: 2x 500 GB Samsung Spinpoint F3 (kein Raid, SATA im AHCI-Modus)
DVD: LG GH22NS50#
Maus: Logitech G9
Keyboard: Logitech G15 (1. Edition mit LCD)
Gamepad: Mircosoft 360 Wireless Controller für PC
Gehäuse: Silverstone Raven 02 mit 3x 180mm Lüfter im Boden und 1x 120mm Lüfter oben.
1.2 Bios-Einstellungen:
Alles auf Standard/auto, bis auf:
- nicht benötigte Onboard-Komponenten (Sound+Firewire): disabled
- RAM-Geschwindigkeit: per XMP-Profil auf 1600 mit Standard-Werten
- Rest auf "auto"
1.3 Software:
Betriebssystem: Windows 7 Home Professional 64bit, alle Updates
Grafiktreiber: aktuellster Nvidia-Treiber 191.07 WHQL
Treiber generell: DirectX und Co. alles aktuell.
1.4 Sonstiges:
Der PC hängt an einer abschaltbaren BRENNENSTUHL-Steckdosenleiste mit Netzfilter und Sicherung. An dieser Steckdosenleiste hängt nur noch der Subwoofer der Teufel Concept E 300 (5.1)-Anlage (am PC angeschlossen) und das Netzteil von meinem Notebook.
Die Steckdosenleiste geht dann in die Wandsteckdose.
2. Fehlerbeschreibung:
Ich habe meinen PC am 31.10.2009 neu zusammengebaut und er lief die 7 Tage bis heute ohne Probleme, alleine gestern ca. 10 Stunden unter nahezu Vollast.
Heute gegen 12:00 Uhr ging der PC nach bereits 6 Stunden Laufzeit (Dragon Age: Origins) einfach aus.
Der Power+Reset-Knopf auf dem Mainboard leuchteten weiterhin ganz normal.
Der PC ging unabhängig davon, ob ich den Power-Knopf am Gehäuse oder direkt auf dem Mainboard gedrückt habe, nicht wieder an.
Ich habe dann den Strom komplett vom Netz getrennt und so lange gewartet, bis auch der "Reststrom" weg war, also auch die POWER+RESET-Knöpfe auf dem Mainboard aus waren, und das Netzteil dann wieder ans Netz angeschlossen.
Dann startete auf Knopfdruck der PC wieder ganz normal.
Nach ca. 1 Std. Last (Spiel) ging der PC wieder aus, startete jedoch gleich wieder. Ich meine, dass er während des automatischen Boot-Vorgangs gleich wieder ausging und neu startete (also quasi im Reboot neu bootete).
Anschließend lief er wieder ganz normal im Desktop.
Ich habe dann Prime95 für 1 Stunde problemlos laufen lassen. Plötzlich ging der PC dann wieder aus.
Ich habe erneut erst starten können, nachdem der PC komplett vom Strom getrennt war und habe dann sofort wieder Prime95 + FurMark gestartet.
Dann ging er bereits nach 10 Minuten wieder aus.
3. Bereits geprüft:
3.1 Temperaturen/Spannungen
(Angaben von HW-Monitor, Angaben stimmen mit Bios überein)
CPU-Idle: zwischen 28°C und 34°C (je nach Kern, der CPU-Lüfter läuft auf 1500 U/Min, da PWM-Steuerung nicht möglich)
CPU-Last: ca. 52°C (Prime 95, 1 Std durchgehend)
System: zwischen 28°-51° (je nach CPU)
Grafikkarte-Idle: 52°C (runtergetaktet mit Rivatuner)
Grafikkarten-Last: maximal 72°C (FurMark, Lüftersteuerung mit Rivatuner)
Netzteil: Temperatur nicht möglich, da keine Temperatur-Sensoren im Modu82+. Durch die Umdrehung von 520 U/Min ist jedoch Rückschluss auf eine ca. Auslastung des Netzteils von ca. 55-60% möglich (Lüfterregelung automatisch je nach Auslastung).
Spannungen des Netzteil laut Bios (im Bios ausgelesen beim Bootvorgang:
CPU: 1.088V
3.3V: 3.360V
5V : 5.136V
12V: 12,376V
Die Werte werden von HW-Monitor im Windows-Betrieb bestätigt. Die CPU taktet dann wegen der Stromsparmechanismen auf ca. 0,9 V runter. Der Wert der +12V schwankt zwischen 12.32 und 12.37 V, also innerhalb der Toleranz.
3.2 Testprogramme
1. Prime95: Lief über 1 Std. problemlos im Loop-->Rechner schaltet ab und bootet neu.
2. Furmark + Prime95: Lief ca. 10 Minuten-->Rechner schaltet ab
Zwischen dem Reboot und dem Test zu 2. vergingen nur 2 Minuten!
3. Memtest86+: 2 Durchgänge hintereinander erfolgreich absolviert in 2 Std. (8GB) und 0 Fehler gefunden.
3.3 Sonstige Maßnahmen
Ich habe im Bios die RAM-Einstellungen auch schon auf Standard (1333) zurückgestellt und nur die Onboard-Komponenten aus gelassen. CPU-Spannung und Co sind auf "auto" (wie bei "Default".
Auch die Kontroll-LED`s des P7P55D auf dem Mainboard zeigen keine Fehler von RAM/CPU/etc. an (sie würden sonst ja sonst nach dem Bootvorgang weiter leuchten)
4. Hilfe erwünscht...
Ich weiss nicht weiter.
Insgesamt ging der PC innerhalb von 4 Stunden 4 mal aus. Dabei 2x mit 1666er RAM-Teiler (XMP, 1.65V) und 2x mit 1333er (Bios Default, 1.5V).
Keine RAM-Fehler festgestellt mit Memtest86+.
Er lief 7 Tage bei intensiver Nutzung fehlerfrei und ich habe nichts an der Hardware geändert.
Die einzigen Veränderungen, die ich überhaupt durchgeführt habe waren, im Bios die Funktion ACPI 2.0 einzuschalten (3 Tage her), Die Windows-Updates durchzuführen (auf meinem Notebook aber auch, da sind keine Probleme) und die letzten Systemwiederherstellungspunkte bei Win7 zu löschen.
Einzig habe ich heute versucht, Speedfan zu installieren, habe das aber auch wieder deinstalliert, da ich mit dem Programm nicht klar kam. Kann Speedfan im Bios was zerstört haben? Eigentlich ja nicht, oder?
Ich werde jetzt erstmal den PC über Nacht im Windows Desktop durchlaufen lassen und dann ggf. noch mal mein Netzteil ausbauen und mein "altes" BeQuiet 520 Watt versuchen.
Vielleicht überhitzen ja Komponenten im aktuellen Netzteil und die Schutzschaltung löst aus?
Immerhin funktioniert de Lüfterregelung beim Modu82+ ja nur nach Last und nicht nach Temperatur.
Das würde doch erklären, warum der PC nach dem 3. Absturz und den nach nur 2 Minuten Wartezeit versuchten Vollast-Test schon nach weiteren 10 Minuten ausging. Da waren die Temps im Netzteil vielleicht noch höher?
Ich hoffe auf hilfreiche Hinweise...
Updates und durchgeführte Tests
Update 08.11., 20:05 Uhr
Ich habe eben erfolgreich und ohne Veränderungen den 3DMark06 durchlaufen lassen.
Ich habe auch noch einen Screenshot vom HW-Monitor vor ("Min".) und nach ("Max.") dem Durchlauf eingefügt:

Die Werte sind meiner Meinung nach gut....
Ich habe noch keine Änderungen an der Hardware vorgenommen.
Nachtrag 09.11.2009, 07:33 Uhr:
Der Rechner lief jetzt im idle ohne Probleme 12 Stunden am Stück. HW-Monitor, Firefox und der Bildschirmschoner waren an.
Ich werde gleich mal ein Spiel starten um zu gucken, wie er sich bei Belastung verhält.
Nachtrag 09.11.2009, 09:10 Uhr:
Nach 1 Std. und 5 Minuten unter Last ist mein PC wieder ausgegangen, mit Default-Einstellungen. Ich baue jetzt ertmal die Soundkarte aus und wenn das nichts bringt ein anderes Netzteil ein und schaue was passiert....
Im Desktop-Betrieb läuft alles 12 Stunden lang bestens und unter Last geht er nach knapp 60 Minuten aus...das ist doch alles seltsam????
WENN die CPU defekt sein sollte, müsste das Problem doch gleich auftreten, oder? Genauso bei Defekten auf dem Mainboard/ RAM (Memtest 86+ lief ja 2x komplett fehlerfrei 2 Std. durch), oder sehe ich das falsch?
Abstürze bei Last nach ca. 1 Std sehen doch nach einem Hitzeproblem aus, finde ich. Aber CPU/Graka sind kühl. Auch der Kühler vom Chipsatz ist nicht mal handwarm.
--->Was mir noch aufgefallen ist: Ich meine, dass mein Problem erst anfing, nachdem ich versucht habe mit Speedfan meinen Gehäuselüfter einzustellen und die Sensoren in der Software bearbeitet habe. Ist es normal, dass HW-Monitor die absoluten gleichen Temperaturen bei System und CPU anzeigt? Vielleicht hat Speedfan (bzw. ich selber) ja bei den Einstellungen der Sensoren was umgeschrieben und der PC schaltet ab, weil ihm das System zu warm ist? Geht das überhaupt mit Speedfan? :-P
-->Ich habe drauf geachtet: SYSTIN und CPUTIN sind absolut identisch und steigen/sinken auch immer parallel.
Mainboard-Temp im Bios: 28°C
CPU-Temp im Bios: 37°C
Mainboard-Temp (SYSINT) laut HW-Monitor nach dem Booten: 34°C
CPU-Temp (CPUINT) laut HW-Monitor nach dem Booten: 34°C
Ich habe jetzt das Bios noch mal überschrieben, Default geladen, überflüssige Onboard-Sachen deaktiviert und jetzt auch noch mal das Netzteil umgebaut.
Jetzt läuft mein BeQuiet 520W an meinem PC und ich starte JETZT (11:20 Uhr) Prime95 im Large Modus....drückt die Daumen, dass alles funktioniert und es nur am Enermax-Netzteil lag....
Nachtrag 13:00 Uhr:
Mit dem BeQuiet läuft mein PC bisher 1:40 Minuten ohne Schwierigkeiten in Prime95 im "Large FFTS"-Torture-Modus.
Ich habe jetzt auf den "Blend"-Torture-Modus umgeschaltet. Sieht bisher gut aus. Ich hoffe, es bleibt so.
Nachtrag 21:50 Uhr
Ich habe jetzt das System 3 Stunden problemlos mit Prime95 im "Blend"-Modus betrieben. Da dieser Test sämtliche Komponenten maximal belastet (außer der Grafikkarte), schließe ich jetzt einfach mal ein Problem bei RAM, Mainboard und CPU aus.
Das Problem wird wohl mein NT sein, denn:
Enermax Modu82+ 625 Watt--->Absturz im Stundentakt
BeQuiet 520 Watt ---> Kein Absturz bei identischer Systemeinstellung.
Ich werde das ganze noch mal ausprobieren. Das BeQuiet habe ich außerhalb des Gehäuses aufgebaut.
Nachtrag 23:00 Uhr:
Ich habe eben 1 Std und 15 Minuten lang Prime95 + FurMark gleichzeitig stabil laufen lassen.
Mein Bequiet Netzteil (4 Jahre alt) schwitzt zwar, aber der PC ging nicht aus.
Das Enermax (Modu 82+, 3 Monate alt) ging nach 1 Std. Prime95 und nach 20 Minuten bei Prime95 + FurMark aus. Das bestätigt, so hoffe ich, die Vermutung dass das Netzteil schuld ist.
Ich werde morgen noch mal das Modu82+ ausbauen und außerhalb des Gehäuses betreiben.
Nachtrag 10.11.2009
Nachdem ich das Enermax Modu82+ für 2 Std. 45 Min stabil mit Prime95+Furmark gleichzeitig betrieben habe, ging der PC wieder aus.
Das BeQuiet läuft jetzt seit 9 Stunden stabil.
Ich habe seit heute das Problem, dass mein System sich einfach abschaltet (es geht einfach im Betrieb aus).
1. System
1.1 Hardware:
Mainboard: Asus P7P55D Deluxe, Bios 0606
CPU: Intel Core i7 860@Standard mit Prolimatech Megahalems-Kühler
RAM: 4x2 GB Corsair 1600er CL9 (8 GB insgesamt)
Grafikkarte: NVidia XFX 8800GTS
Netzteil: Enermax Modu 82+ 625 Watt
Soundkarte: Soundblaster Audigy 2 ZS (PCI, Onboard Sound im Bios deaktiviert)
Festplatten: 2x 500 GB Samsung Spinpoint F3 (kein Raid, SATA im AHCI-Modus)
DVD: LG GH22NS50#
Maus: Logitech G9
Keyboard: Logitech G15 (1. Edition mit LCD)
Gamepad: Mircosoft 360 Wireless Controller für PC
Gehäuse: Silverstone Raven 02 mit 3x 180mm Lüfter im Boden und 1x 120mm Lüfter oben.
1.2 Bios-Einstellungen:
Alles auf Standard/auto, bis auf:
- nicht benötigte Onboard-Komponenten (Sound+Firewire): disabled
- RAM-Geschwindigkeit: per XMP-Profil auf 1600 mit Standard-Werten
- Rest auf "auto"
1.3 Software:
Betriebssystem: Windows 7 Home Professional 64bit, alle Updates
Grafiktreiber: aktuellster Nvidia-Treiber 191.07 WHQL
Treiber generell: DirectX und Co. alles aktuell.
1.4 Sonstiges:
Der PC hängt an einer abschaltbaren BRENNENSTUHL-Steckdosenleiste mit Netzfilter und Sicherung. An dieser Steckdosenleiste hängt nur noch der Subwoofer der Teufel Concept E 300 (5.1)-Anlage (am PC angeschlossen) und das Netzteil von meinem Notebook.
Die Steckdosenleiste geht dann in die Wandsteckdose.
2. Fehlerbeschreibung:
Heute gegen 12:00 Uhr ging der PC nach bereits 6 Stunden Laufzeit (Dragon Age: Origins) einfach aus.
Der Power+Reset-Knopf auf dem Mainboard leuchteten weiterhin ganz normal.
Der PC ging unabhängig davon, ob ich den Power-Knopf am Gehäuse oder direkt auf dem Mainboard gedrückt habe, nicht wieder an.
Ich habe dann den Strom komplett vom Netz getrennt und so lange gewartet, bis auch der "Reststrom" weg war, also auch die POWER+RESET-Knöpfe auf dem Mainboard aus waren, und das Netzteil dann wieder ans Netz angeschlossen.
Dann startete auf Knopfdruck der PC wieder ganz normal.
Nach ca. 1 Std. Last (Spiel) ging der PC wieder aus, startete jedoch gleich wieder. Ich meine, dass er während des automatischen Boot-Vorgangs gleich wieder ausging und neu startete (also quasi im Reboot neu bootete).
Anschließend lief er wieder ganz normal im Desktop.
Ich habe dann Prime95 für 1 Stunde problemlos laufen lassen. Plötzlich ging der PC dann wieder aus.
Ich habe erneut erst starten können, nachdem der PC komplett vom Strom getrennt war und habe dann sofort wieder Prime95 + FurMark gestartet.
Dann ging er bereits nach 10 Minuten wieder aus.
3. Bereits geprüft:
3.1 Temperaturen/Spannungen
(Angaben von HW-Monitor, Angaben stimmen mit Bios überein)
CPU-Idle: zwischen 28°C und 34°C (je nach Kern, der CPU-Lüfter läuft auf 1500 U/Min, da PWM-Steuerung nicht möglich)
CPU-Last: ca. 52°C (Prime 95, 1 Std durchgehend)
System: zwischen 28°-51° (je nach CPU)
Grafikkarte-Idle: 52°C (runtergetaktet mit Rivatuner)
Grafikkarten-Last: maximal 72°C (FurMark, Lüftersteuerung mit Rivatuner)
Netzteil: Temperatur nicht möglich, da keine Temperatur-Sensoren im Modu82+. Durch die Umdrehung von 520 U/Min ist jedoch Rückschluss auf eine ca. Auslastung des Netzteils von ca. 55-60% möglich (Lüfterregelung automatisch je nach Auslastung).
Spannungen des Netzteil laut Bios (im Bios ausgelesen beim Bootvorgang:
CPU: 1.088V
3.3V: 3.360V
5V : 5.136V
12V: 12,376V
Die Werte werden von HW-Monitor im Windows-Betrieb bestätigt. Die CPU taktet dann wegen der Stromsparmechanismen auf ca. 0,9 V runter. Der Wert der +12V schwankt zwischen 12.32 und 12.37 V, also innerhalb der Toleranz.
3.2 Testprogramme
1. Prime95: Lief über 1 Std. problemlos im Loop-->Rechner schaltet ab und bootet neu.
2. Furmark + Prime95: Lief ca. 10 Minuten-->Rechner schaltet ab
Zwischen dem Reboot und dem Test zu 2. vergingen nur 2 Minuten!
3. Memtest86+: 2 Durchgänge hintereinander erfolgreich absolviert in 2 Std. (8GB) und 0 Fehler gefunden.
3.3 Sonstige Maßnahmen
Ich habe im Bios die RAM-Einstellungen auch schon auf Standard (1333) zurückgestellt und nur die Onboard-Komponenten aus gelassen. CPU-Spannung und Co sind auf "auto" (wie bei "Default".
Auch die Kontroll-LED`s des P7P55D auf dem Mainboard zeigen keine Fehler von RAM/CPU/etc. an (sie würden sonst ja sonst nach dem Bootvorgang weiter leuchten)
4. Hilfe erwünscht...
Ich weiss nicht weiter.
Insgesamt ging der PC innerhalb von 4 Stunden 4 mal aus. Dabei 2x mit 1666er RAM-Teiler (XMP, 1.65V) und 2x mit 1333er (Bios Default, 1.5V).
Keine RAM-Fehler festgestellt mit Memtest86+.
Er lief 7 Tage bei intensiver Nutzung fehlerfrei und ich habe nichts an der Hardware geändert.
Die einzigen Veränderungen, die ich überhaupt durchgeführt habe waren, im Bios die Funktion ACPI 2.0 einzuschalten (3 Tage her), Die Windows-Updates durchzuführen (auf meinem Notebook aber auch, da sind keine Probleme) und die letzten Systemwiederherstellungspunkte bei Win7 zu löschen.
Einzig habe ich heute versucht, Speedfan zu installieren, habe das aber auch wieder deinstalliert, da ich mit dem Programm nicht klar kam. Kann Speedfan im Bios was zerstört haben? Eigentlich ja nicht, oder?
Ich werde jetzt erstmal den PC über Nacht im Windows Desktop durchlaufen lassen und dann ggf. noch mal mein Netzteil ausbauen und mein "altes" BeQuiet 520 Watt versuchen.
Vielleicht überhitzen ja Komponenten im aktuellen Netzteil und die Schutzschaltung löst aus?
Immerhin funktioniert de Lüfterregelung beim Modu82+ ja nur nach Last und nicht nach Temperatur.
Das würde doch erklären, warum der PC nach dem 3. Absturz und den nach nur 2 Minuten Wartezeit versuchten Vollast-Test schon nach weiteren 10 Minuten ausging. Da waren die Temps im Netzteil vielleicht noch höher?
Ich hoffe auf hilfreiche Hinweise...
Updates und durchgeführte Tests
Ich habe eben erfolgreich und ohne Veränderungen den 3DMark06 durchlaufen lassen.
Ich habe auch noch einen Screenshot vom HW-Monitor vor ("Min".) und nach ("Max.") dem Durchlauf eingefügt:

Die Werte sind meiner Meinung nach gut....
Ich habe noch keine Änderungen an der Hardware vorgenommen.
Nachtrag 09.11.2009, 07:33 Uhr:
Der Rechner lief jetzt im idle ohne Probleme 12 Stunden am Stück. HW-Monitor, Firefox und der Bildschirmschoner waren an.
Ich werde gleich mal ein Spiel starten um zu gucken, wie er sich bei Belastung verhält.
Nachtrag 09.11.2009, 09:10 Uhr:
Nach 1 Std. und 5 Minuten unter Last ist mein PC wieder ausgegangen, mit Default-Einstellungen. Ich baue jetzt ertmal die Soundkarte aus und wenn das nichts bringt ein anderes Netzteil ein und schaue was passiert....
Im Desktop-Betrieb läuft alles 12 Stunden lang bestens und unter Last geht er nach knapp 60 Minuten aus...das ist doch alles seltsam????
WENN die CPU defekt sein sollte, müsste das Problem doch gleich auftreten, oder? Genauso bei Defekten auf dem Mainboard/ RAM (Memtest 86+ lief ja 2x komplett fehlerfrei 2 Std. durch), oder sehe ich das falsch?
Abstürze bei Last nach ca. 1 Std sehen doch nach einem Hitzeproblem aus, finde ich. Aber CPU/Graka sind kühl. Auch der Kühler vom Chipsatz ist nicht mal handwarm.
--->Was mir noch aufgefallen ist: Ich meine, dass mein Problem erst anfing, nachdem ich versucht habe mit Speedfan meinen Gehäuselüfter einzustellen und die Sensoren in der Software bearbeitet habe. Ist es normal, dass HW-Monitor die absoluten gleichen Temperaturen bei System und CPU anzeigt? Vielleicht hat Speedfan (bzw. ich selber) ja bei den Einstellungen der Sensoren was umgeschrieben und der PC schaltet ab, weil ihm das System zu warm ist? Geht das überhaupt mit Speedfan? :-P
-->Ich habe drauf geachtet: SYSTIN und CPUTIN sind absolut identisch und steigen/sinken auch immer parallel.
Mainboard-Temp im Bios: 28°C
CPU-Temp im Bios: 37°C
Mainboard-Temp (SYSINT) laut HW-Monitor nach dem Booten: 34°C
CPU-Temp (CPUINT) laut HW-Monitor nach dem Booten: 34°C
Ich habe jetzt das Bios noch mal überschrieben, Default geladen, überflüssige Onboard-Sachen deaktiviert und jetzt auch noch mal das Netzteil umgebaut.
Jetzt läuft mein BeQuiet 520W an meinem PC und ich starte JETZT (11:20 Uhr) Prime95 im Large Modus....drückt die Daumen, dass alles funktioniert und es nur am Enermax-Netzteil lag....
Nachtrag 13:00 Uhr:
Mit dem BeQuiet läuft mein PC bisher 1:40 Minuten ohne Schwierigkeiten in Prime95 im "Large FFTS"-Torture-Modus.
Ich habe jetzt auf den "Blend"-Torture-Modus umgeschaltet. Sieht bisher gut aus. Ich hoffe, es bleibt so.
Nachtrag 21:50 Uhr
Ich habe jetzt das System 3 Stunden problemlos mit Prime95 im "Blend"-Modus betrieben. Da dieser Test sämtliche Komponenten maximal belastet (außer der Grafikkarte), schließe ich jetzt einfach mal ein Problem bei RAM, Mainboard und CPU aus.
Das Problem wird wohl mein NT sein, denn:
Enermax Modu82+ 625 Watt--->Absturz im Stundentakt
BeQuiet 520 Watt ---> Kein Absturz bei identischer Systemeinstellung.
Ich werde das ganze noch mal ausprobieren. Das BeQuiet habe ich außerhalb des Gehäuses aufgebaut.
Nachtrag 23:00 Uhr:
Ich habe eben 1 Std und 15 Minuten lang Prime95 + FurMark gleichzeitig stabil laufen lassen.
Mein Bequiet Netzteil (4 Jahre alt) schwitzt zwar, aber der PC ging nicht aus.
Das Enermax (Modu 82+, 3 Monate alt) ging nach 1 Std. Prime95 und nach 20 Minuten bei Prime95 + FurMark aus. Das bestätigt, so hoffe ich, die Vermutung dass das Netzteil schuld ist.
Ich werde morgen noch mal das Modu82+ ausbauen und außerhalb des Gehäuses betreiben.
Nachtrag 10.11.2009
Nachdem ich das Enermax Modu82+ für 2 Std. 45 Min stabil mit Prime95+Furmark gleichzeitig betrieben habe, ging der PC wieder aus.
Das BeQuiet läuft jetzt seit 9 Stunden stabil.
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