PC mit Win XP bootet nicht bzw. schaltet sich aus

xp-fan

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Liebe Forumsmitglieder,

bin neu hier im Forum und hoffe auf hilfreiche Hinweise. Sollte ich einen zielführenden Thread nicht gesehen haben, bitte ich um Nachsicht und freue mich über einen entsprechenden Link.

Ich habe einen PC, der lange Zeit mit Win XP + SP3 lief (ohne Internetanschluss; mit div. Peripheriegeräten, für die es keine neuen Treiber gibt). Konfiguration s.u.

Vor zwei Wochen blieb er beim Hochfahren immer wieder bei der Auswahl "Normal starten / abgesicherter Modus" usw. hängen.

Folgendes habe ich versucht (Zusammenfassung; einige Schritte habe ich mehrmals probiert):
Installations-CD zwecks Reparatur. Kein Ergebnis.
fixmbr, fixboot c. Kein Ergebnis.
BIOS-Reset. Kein Ergebnis bzw. Bootendlosschleife mit Bluescreen ohne Angabe eines konkreten Fehlers.
Neuinstallation von Win XP. PC stürzte während des Installationsvorgangs ab bzw. schaltete sich aus.
Start von Linux-Live-USB-Stick. Dito.
Memtest86 laufen lassen (vier Stunden lang). Ergebnis: O Fehler.

Ausbau der Festplatte (im Weiteren FP 1), Einbau als Slave in einen anderen PC (PC 2).
Datensicherung.
Neuformatierung der beiden Partitionen von FP 1, auf denen Programm installiert waren (C: Win, P: div. andere).
Neuinstallierung von Win XP + SP3 auf FP 1.
Die Festplatte des PC 2 abgestöpselt, FP 1 zum Master gemacht, neu gestartet. Win XP fuhr hoch und funktionierte.

FP 1 wieder als Master in PC 1 installiert, gestartet. FP-Geräusche, Piepen, Bildschirm blieb schwarz.
PC vom Linux-Live-USB-Stick gestartet. Startmenü erschien. Bei Beginn des Bootvorgangs schaltete sich der PC aus.

Noch ein BIOS-Reset. Windows bootet in Endlosschleife. Nach dem Logo kurz Bluescreen. Wieder ohne konkrete Fehlerangabe.
Wiederholte Betätigung von F8 unterbricht den Bootvorgang nicht.
Bei neuerlichem Versuch, Linux-Live zu starten, schaltet sich der PC wieder ab.

Die Temperatur der CPU beträgt nach 1 Stunde Betrieb (im BIOS) 31°C
die des M/B 28 °C.

Was kann ich noch tun?

Vielen Dank im Voraus, beste Grüße


Hier die Konfiguration:
FP: HDD IDE 160GB Samsung SP1654N
M/B: S754 Asrock K8NF4G-VSTA
CPU: AMD Sempron 3100+ S754 (64 bit) 1800 MHz
RAM: 2x 1024 DDR
GraKa: PCIe GF GT630 1024 MB PALIT
 

Smily

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Mach mal Minimal-Konfiguration.
Also nur 1x RAM, kein Laufwerk dran.
Dann per USB starten. Selbes Ergebnis?
Dann 1x den RAM tauschen, anderen Riegel rein.
Wieder das gleiche?
Dann wird wahrscheinlich das Board oder Netzteil defekt sein.
 

BFF

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Und schau auf dem Brett nach, ob da irgendwelche Kondensatoren auffaellig aussehen.

So sollen die nicht aussehen.

1602445966050.png


1602446031740.png
 

Smily

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Und der BB Wert ist auch hoch.
Also nein, die Platte ist nicht mehr zuverlässig. Aber deswegen einfach mal abstecken und nur Linux Live nutzen. Dann hat die Platte keine Relevanz mehr. Startet er dann trotzdem neu, hast du noch ein weiteres Problem.
 

xp-fan

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NOTAUS

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Dicke Backen gemacht! Der rechte auch!
 

BFF

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Zwei defekte Kondensatoren. Du hast zwei Probleme. @xp-fan
 

Ozmog

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Der rechts daneben sieht auch so aus, als wenn er kurz vor dem Platzen ist.
 

xp-fan

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über die 23 Stunden habe ich mich auch gewundert
ich meinte das Foto mit den Kondensatoren. Wahrscheinlich muss ich den angelaufenen austauschen?
Linux Live ohne FP hatte ich zwischendurch auch probiert. PC ging aus. Probiere es aber gerne noch einmal.
 

NOTAUS

Commander
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Smily

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OK, also Festplatte ist zwar nicht gut, aber hier nicht die Ursache. Wenn du die Kondensatoren auslöten und tauschen kannst, machen. Ist einfach sehr wahrscheinlich, dass es der Fehler ist.
 

xp-fan

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zwei Wochen später...
im zweiten Anlauf ließen sich die 6 (sechs) Kondensatoren entlöten. Leider habe ich die Löcher nicht frei bekommen, weder mit Lötlitze noch mit einer Pumpe. Die Fotos sind von gestern; heute sind 4 von 12 Löchern offen. Zudem ist mir ein kleines Malheur unterlaufen, s. Foto drei.
 

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SPB

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Entlötlitze kannst Du an der Stelle vergessen.
Wenn es mit der Entlötpumpe nicht klappt, versuche folgendes.
Nehm eine dünne Stecknadel, erwärme mit dem Lötkolben die Lötstelle und drücke die Nadel drehend
durch den weichen Lötzinn. Lötkolben weg und mit der Nadel weiter drehen und wackeln.
Das ist natürlich eine krasse Methode um das Loch frei zu bekommen, habe ich auch schon so gemacht.
Mit dem Lötkolben natürlich nicht zu lange an der Stelle rumbraten.
 

NOTAUS

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Oder eine sehr dünne Kanüle benutzen. Du brauchst die Löcher auch nicht komplett "Freimachen"! Einfach die Anschlußdrähte der neuen Bauelemente (Vor-) Kürzen/Zurechtbiegen und unter Anwendung des Lötkolbens vorsichtig durch die Bohrungen stecken.

Ergänzung: Die Innenseiten der "Bohrungen" sind z.T. durchkontaktiert (leitfähig beschichtet) Dort haftet natürlich auch das Lötzinn, was schwer oder garnicht zu entfernen ist.
Wenn du keine Löterfahrung hast, würde ich von deinem Vorhaben abraten! Die Löt-Schäden am Board sind irreparabel.
 
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