PC stürzt abrupt und inkonsistent ab, nichts hilft gegen Error "CRITICAL PROCESS DIED"

chaiize

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Ich habe vor ungefähr einem Monat meinen PC geupgraded und dabei einige Dinge erneuert, darunter MB, RAM, CPU und eine M.2 SSD. Leider bekomme ich seitdem ohne bisher auffindbaren Grund in unregelmäßigen Abständen den oben genannten Error und der PC startet sich neu. Dabei bleibt nicht einmal eine Log datei im MiniDump übrig, sodass ich genaueres auch nicht mit BlueScreenView auslesen könnte...

Meine PC Specs sind derzeit:
OS: Windows 10 Build 1809 64Bit
MB: Asus Prime X-370 Pro
CPU: Ryzen 7 1800X @ 3.8 GHz
GPU: GTX 980Ti
RAM: 16GB DDR4 RAM Corsair Vengeance @ 3000 MHz
HDD: 3TB Seagate Barracuda
SSD: Samsung 970 Evo (OS ist natürlich auf dieser)

Ich habe schon einige Ding probiert die ich im Netz zu dem Thema gefunden habe, diese sind:
Fast boot im Bios ausgeschalten
SVM im Bios angeschalten
ALLE Treiber aktualisiert
sfc/scannow durchgeführt (keinen Fehler gefunden)
und zu guter letzt SSD formatiert und Windows mithilfe eines USB Sticks und dem Media Creation Tool neu aufgespielt.
Leider blieb all dies bisher erfolglos.

Teilweise läuft der PC komplett problemlos für mehrere Stunden und es tritt einen Tag lang gar nicht auf und andererseits kann er sich konstant 5 min nach dem Hochfahren aufhängen, herunterfahren, beim hochfahren direkt wieder freezen, wieder herunterfahren usw... sehr ärgerlich.

Ich hoffe auf eure Hilfe und bedanke mich schonmal recht herzlich im voraus! Gerne stelle ich noch weitere erforderliche Daten zur Verfügung!

LG, chaiize
 
Hast Du Deinen RAM schon mal mit Memtest86+ getestet? Evtl. schmeißt das Ding nen Bitfehler und der Prozess stirbt dabei.
 
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Netzteil? Ist für sporadische Abstürze und 'nen Schreikrampf gut.

In dem Zusammenhang vor allem die Energie-Verkabelung des Mainboards überprüfen... den Rest aber auch, wenn man schon dabei ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (bissl missverständlich geschrieben und klar gestellt)
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Ram-Timings entschärft?
 
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Mainboard wär wie immer auch möglich, dass das kaputt wird, in dem Fall werden auch die Bluescreens mit der Zeit häufiger, egal bei welcher CPU Belastung
 
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ich würde auch mal auf das Memory tippen
 
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Den Ryzen auch mal @stock laufen lassen?
Und wenn sowas ist ("manchmal gehts mehrere stunden"), spätestestens dann auch mal die Chipsatztreiber installieren.
Und, wie oben schon erwähnt, memtest86 von bootstick laufen lassen..
 
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Update meinerseits und vielen Dank für die vielen Lösungsvorschläge:
  • ja mit CPU und RAM auf normalen clocks habe ich es auch schon probiert, hat nichts geändert
  • memtest läuft derzeit durch ist bei test 2/4 und hat bisher keinen Error produziert, wenn der fertig ist und doch noch einen gefunden haben sollte, schreibe ich nochmal!
  • Stromverbindungen vom Netzteil und den Bauteilen habe ich überprüft
  • Das Netzteil hatte ich nicht erneuert und vor dem Memtest vergessen nach der genauen bez. zu schauen (reiche ich noch nach) aber kann man das und das MB nicht ausschließen wenn Dinge wie ein Benchmark, anspruchsvolle Games und der Memtest komplett Problem- und Absturzfrei laufen? Dann sollte sich das Problem doch auf Windows zurückführen lassen

https://photos.app.goo.gl/R4xynzb2XE42crjy5 hier man ein kurzes Vid und der Frame des Fehlercodes, k.a. ob das weiterhilft aber so in der Art sieht es immer aus wenn er sich aufhängt. Freeze der Programme, des Tons, des Bildes, dann wirkt es so als wäre der Windows Explorer Prozess beendet worden (hatte wahrscheinlich auch jeder schonmal?! :D) und dann der Error Screen für 1ms und der Neustart.
 
chaiize schrieb:
aber kann man das und das MB nicht ausschließen wenn Dinge wie ein Benchmark, anspruchsvolle Games und der Memtest komplett Problem- und Absturzfrei laufen?

Genau das macht ein altes Netzteil erst recht verdächtig, denn Mainboard und CPU mit ihren Spannungswandlern sind ja neu und damit weniger wahrscheinlich in der Rechnung.
 
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Fragger911 schrieb:
Genau das macht ein altes Netzteil erst recht verdächtig, denn Mainboard und CPU mit ihren Spannungswandlern sind ja neu und damit weniger wahrscheinlich in der Rechnung.

Gibt es denn eine Möglichkeit das Netzteil zu überprüfen oder auszuschließen, außer ein neues einzubauen und auszuprobieren? :D
 
Vom Fachmann zerlegen lassen und die Komponenten prüfen lassen... was aber den Preis für ein ordentliches Neues bei weitem übersteigt.
 
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Hmmm... vielen Dank trotzdem...
Also Memtest ist jetzt durch, immer noch keinen Fehler gefunden...
Habe Samsungs Magician Tool installiert, welches aber auch kein Problem mit meiner SSD feststellt (nur um sicherzugehen)
AMD's Chipsetdriver habe ich installiert aber nur den ersten quasi (nicht den nvme Raid Treiber)... ist das korrekt @Mac_Fly ?
Mac_Fly schrieb:
Den Ryzen auch mal @stock laufen lassen?
Und wenn sowas ist ("manchmal gehts mehrere stunden"), spätestestens dann auch mal die Chipsatztreiber installieren.
Und, wie oben schon erwähnt, memtest86 von bootstick laufen lassen..
Werde jetzt mal sehen ob das Problem weiterhin auftritt und dann evtl. über ein neues Netzteil nachdenken...

Vielen dank nochmal für die Hilfe!
 
Den NVMe-Treiber von Samsung installieren.

Der NVMe-RAID-Treiber von AMD ist nur notwendig, wenn du über mehrere NVMe-SSD hinweg ein RAID erstellen willst.
(was, so weit wie ich das gelesen habe, nur mit direkt auf dem Mainboard verfügbaren NVMe-(M.2)-Ports funktioniert.... dafür allerdings keine Gewähr)
 
Zuletzt bearbeitet:
Samsung Treiber sind jetzt auch auf dem neuesten Stand 👍 Ich erstatte Bericht ob ich den Fehler durch die heutigen Sachen beheben konnte!
 
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