Das mit den Festplattenschienen hat sich erledigt, hatte mich verguckt. Die Schienen konnte man problemlos abschrauben.
- Mit dem Verkabeln hatte ich schon leicht angefangen, dann aber gesagt: Okay, erstmal die Festplattenrein rein in die dafür vorgesehenen Boxen. Die Festplatten selbst konnte man dort auf vorgesehene Schienen montieren. Einfach die beiden Schienengabeln zusammendrücken, schon ließ sich die Schiene problemlos raus- und reinziehen. Habe nebenbei 6 solcher Festplattenschienen im Gehäuse.
- Eine Schiene (die zweite von unten) war allerdings ein bisschen dämlich angebracht, denn zusammen mit der Festplatte ist sie an der Unterseite einer Zwischenebene rumgekratzt und ließ sich nicht einfügen. Die Festplatte hatte obenrum dann ein paar Kratzer und Blessuren am Etikett, weil die Schraubenenden an der Unterseite dieser Zwischenebene rausgeguckt haben.
- Das CD-Laufwerk ließ sich ganz ohne Schrauben einfügen. Vorne am Gehäuse die Klappe auf, die beiden Arretierungen vorne an der Gehäuseseite nach hinten/vorne gezogen und das Laufwerk ließ sich problemlos von vorne reinschießen. Dann die beiden Arretierungen (übrigens eine Art Druckschalter, die sich zur Seite ziehen lassen) wieder dichtgemacht und fertig war ich damit.
- Kabelsalat: Waaaaahnsinn, während die Gehäusekabel ja fast alle sinnvoll waren, hatte das Netzteil von bequiet soviel unnütze Scheiße an Board... mir haben die Worte gefehlt. Für jede mögliche Konfiguration war was dabei. Das hätte ich wohl überwiegend positiv gesehen nach dem Motto: "Was man hat, hat man." Allerdings war das Gehäuse viel zu eng für so eine Vielzahl von Kabeln. Es ging halt nur alles grade so rein.
- Der große breite Stecker mit seinen 20/24 Polen war die Stromversorgung und hatte nur einen Steckplatz, war also klar. Dann dieser CPU1 bzw. CPU2-PIN-Stecker mit diesen viereckigen und halbrund-/halbeckigen Löchern hatte nicht die exakt dieselben Löcher wie der Anschluss vom Mainboard, hab ihn aber trotzdem in den einzig möglichen Anschlus reingezwängt. Freund von meiner Schwester meinte auch, das wäre laut Anleitung okay (bin mir da allerdings nicht so sicher). Hab auch alle PINS reingesteckt, obwohl der PIN-Stecker teilbar war und eben nur ein Teil (4 PINS oder so) 100%-ig reingepasst hätte. Ich denke mal aber, der braucht viel Strom und deshalb müssen auch alle rein.
- Dann gabs solche Sachen wie Power LED + und -, ResetSW, PowerSW, HD Audio und andere Späße. Da sagte die Anleitung vom Mainboard zum Glück, wo was reingeht. Es stellte sich heraus, dass diese sogenannten Frontpanelstecker vom Gehäuse auf dem Mainboard rechts unten ein eigenes Feld haben, das aber streng unterteilt ist. Wie gesagt, Anleitung hat geholfen. HD Audio hatte allerdings ganz unten links seinen Anschluss, USB 2.0 war gleich daneben, USB 3.0 ebenso.
- Das Gehäuse hatte dann noch Sachen wie so ein 3-PIN-Kabel mit TKW oder TKG irgendwas drauf, stellte sich dann raus dass es für einen zusätzlichen Lüfter war. Auch andere größere schwarze Kabel die scheinbar keinen Anschluss auf dem Mainboard hatten, waren überflüssig bzw. bei einem ging sogar das eben genannte Lüfterkabel rein. Also auch überflüssig.
- Der größte Klotz waren die SATA-Kabel vom Netzteil, zwei Stück für insgesamt 6 SATA-Anschlüsse. Also erstmal eine Festplatte angeschlossen, einmal hab ich den Anschluss von diesem Netzteil-Kabel genommen wo groß SATA draufstand und einmal eben dieses Winz-SATA-Kabel welches dann aufs Mainboard gestöpselt wird (bei diesen Mainboard-Anschlüssen steht auch drauf welcher von denen 3 GB/s durchlässt (SATA II) und welcher 6 GB/s (SATA III).
Beim CD-Laufwerk genauso.
- Ich hab bei den Kabeln auch viel an Platz und Übersicht getrickst, ich hab den überflüssigen Mist bzw. die Kabel die sonst einmal durchs ganze Gehäuse wandern, durch diese drei Innenseitenöffnungen mit diesem Gumminoppen gezogen. So hatte ich diese Kabel dann eben auf der anderen Seite bzw. einen Teil dieser Kabellänge auf der anderen Seite, so dass ich noch Mainboard und die ganzen anderen Kabel bzw. Anschlüsse sehen konnte. War echt praktisch, trotzdem sage ich immer noch: Ein größeres Gehäuse hätte Not getan.
- Zuguterletzt: Die Grafikkarte. Hohoho, was für ein Riesenvieh. Wir mussten ordentlich die Kabel zur Seite nehmen und viel mit diesen Innenseitenöffnungen arbeiten, um da Platz zu schaffen. Also von den Grafikkartenanschlüssen die Plastikschutzhüllen abgenommen und rauf auf den langen PCIE-Stecker Der kleine Plastikgreifarm an der Grafikkarte muss natürlich auch richtig einrasten. Natürlich hab ich vorher die beiden abschraubbaren Slots hinten beim Gehäuse abgeschraubt, damit die Anschlüsse der Grafikkarte hinten rausgucken können. Dann die beiden selben Schrauben für die Fixierung der Grafikkarte genutzt, den VGA1 oder VGA2 Stecker des Netzteils (weiß grad nicht mehr welchen) in die Grafikkarte reingesteckt und fertig. Den anderen VGA-Stecker hab ich dann wieder durch die Innenseitenöffnungen mit den Noppen gezogen, damit er aus dem Sichtfeld verschwindet.
- Tadaaa, der PC ist fertig. Schnurrt wie ein Kätzchen, ALLERDINGS KRIEGE ICH KEIN BILD HIN. Sämtliche Lüfter laufen, also von CPU, Gehäuse und Grafikkarte, das grüne Licht des Anschaltknopfes leuchtet, das CD-Laufwerk lässt sich ein und ausfahren. Was mir Sorgen macht, ist diese rote LED-Standbyleuchte auf dem Mainboard. Außerdem wird oberhalb und unterhalb der Grafikkarte eine Verbindung bzw. ein Kanal rot dargestellt bzw leuchtets dort rot. Ich habs mit DVI-Eingang der Grafikkarte versucht, VGA-Eingang bei Onboard und nochmal HDMI von der Grafikkarte. Insgesamt zwei Monitore und beide funktionieren.
Arbeitskollegen gefragt, kann es sein dass es BIOS liegt? Oder dass der PC nicht weiß von welcher Festplatte er booten soll? SCHEINBAR funktioniert er ja, gibt auch so ein Betriebsgeräusch von sich dass ich auch einer Normalbenutzung zuordnen würde. Das einzige was noch vom alten PC ist, ist ja die Festplatte mit Windows 7 drauf. Aber wieso erkennt er die nicht? Es ist die einzige Festplatte, die angeschlossen ist.