PC vom Ipod booten

NTC

Ensign
Registriert
Dez. 2003
Beiträge
167
Was ich vorhabe:
Ich möchte gerne auf meinem Acer Notebook Linux haben, kann dies aber nicht installieren, da ich die HDDs nicht nutzen darf! Live-Cds sind ja schön und gut, reichen aber nicht aus!

Deswegen möchte ich kanotix auf meinem ipod installieren, von dem dann gebootet wird.

Mein Problem:
Der iPod(5G) hat einen kleinen nicht partitionierten Bereich, auf dem, wie ich vermute das Ipod Betriebssystem liegt und einen ca 30GB große Partition, auf dem die Musikdateien liegen. Wenn ich den Ipod jetzt neu partitioniere, lässt er sich nicht mehr starten, da dass eigene Ipod Betriebssystem beschädigt oder gelöscht wurde.

Meine Frage:
Wie bekomme ich ein bootbares Kanotix auf meinen Ipod, ohne die Musikabspielfunktion des Ipods zu verlieren?

Hat jemand ne Idee/Links/Howtos/ etc. ?

Besten Dank
 
An deiner Steller würde ich mir mal Virtualisierungssoftware anschauen!

Wenns was kosten darf dann würde ich VMware nehmen.

Sonst Qemu oder MS Virtual PC


mfg
 
@Boron
Danke, aber das wäre ja Linux auf dem Ipod, ich möchte es schon auf dem PC/Laptop, den Ipod nur als externe HD.

@Luky37 & limoni
Das kommt leider nicht in Frage, aber den Link werde ich mir genauer ansehen...
 
also erstmal zum partitionieren:

folge borons link, für linux auf dem ipod muss dieser auch erstmal umformatiert werden.


nun zum rest:

vergiss es ;). du kannst kein linux von einem ipod auf deinem PC booten, ausser du möchtest deinen ipod nichtmehr booten. der bootsekter der festplatte im ipod wird von diesem selbst genutzt, und solange du nicht gerade eine compatible cpu in deinem rechner hast kannst du unmöglich für beide systeme den gleichen bootloader verwenden(ganz abgesehen davon das du selbst dann erstmal den linux-aufm-pod-bootloader erweitern müsstest, der hat soweit ich weiß ja keine konfigurationsdatei ;)).

also einzige möglichkeit: von cd, diskette oder einem 2. usb medium linux booten und dann die den ipod benutzen. entweder fungiert der ipod dann als externe festplatte(die etwas einfachere variante) oder dein bootmedium fungiert dank kexec als riesen bootloader(viel spass damit :lol:).

oder du schreibst eben selbst einen bootloader mit usb unterstützung ;) und packst denn auf die cd.



also, ich würde dir raten den gedanken schnell wieder zu vergessen. das was du vorhast wird verdammt kompliziert, und viel viel arbeit machen. das ist ein nativ laufendes linux nicht wert.

mein tipp: colinux. macht sicher schon genug arbeit für die nächsten monate, und die anwendungen laufen praktisch kaum langsamer. mal abgesehen von festplatten zugriffen, und das alle linux prozesse nur einen platz im windows scheduler bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich hatte mal für 2 Tage ein Ubuntulinux auf eine externe Festplatte (USB) installiert, habe mich von der Idee aber ganz schnell wieder getrennt --> zu langsam :)

Habe die Platte dann einfach in mein Notebook eingebaut und die kleine 80er in den externen Rahmen gebaut und schon gings :D
 
Um die bisherigen Gedanken mal zu etwas relistischem zusammenzufassen, wie wäre folgendes:
Eine CD oder ein USB Stick (32MB) als bootmedium, hier liegt nur der bootloader, der den Pfad zum ipod angibt, auf dem die Systemdateien in einem ganz normalen Ordner auf der bereits vorhandenen FAT 32 Partition liegen.

Wäre soetwas möglich...?
 
Sofern du die Sorte USB-Sticks erwischt, wo man von Booten kann, dann ist das möglich.
Ich habe ne SD-Card, von der man leider nicht booten kann. Schade.
 
das wird kein bisschen einacher. fat ist nicht geeignet um eine linux isntallation zu beherbergen(fat kann keine posix dateirechte). also müsste man die daten in einem container auf die fat-partition packen. das wird dann extrem langsam(die ipod platte ist schließlich schon sehr sehr langsam).

nächstes problem: der bootloader. du bräuchtest einen bootloader der von cd läuft und usb treiber hat (und mit fat und deinem container auf der fat-partition was anfangen kann), um den ipod zu mounten. mir ist kein solcher bootloader bekannt. die einfachste möglichkeit die ich sehe ist wiegesagt mit einem linux kernel der kexec aktiviert hat + isolinux selbst eine art bootloader zu implementieren. dafür müsstest du aber selbst eine kleine mini livecd zusammenstellen.
 
Zurück
Oben