Pegida - Meinungen und Ursachen

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V4Mp82 schrieb:
@Megatron
Und du meinst jetzt, dass wenn man weniger Flüchtlinge aufnimmt, du oder Rentner Heinz oder sonst wer mehr Geld hat?
Du meinst doch wohl nicht das dort eventuell gespartes Geld bei diesen dann landet?!

Nicht unbedingt, aber es geht darum das es bei der eigenen Bevölkerung ständig geknausert wird mit den Worten "Das ist nicht finanzierbar, dafür ist kein Geld da, wir müssen sparen, wir haben eh viel zu viel Schulden usw." aber für alles andere ist immer genug Geld da.

Wir haben es uns erarbeitet... die bekommen es Geschenkt... Ganz ehrlich, in Deutschland wird gegen die falschen gewettert!

Ich habe nichts dagegen wenn Leute aufgenommen werden die wirklich Asylberechtingt sind und Hilfe brauchen, aber viele Flüchtlinge fallen eben nicht darunter.

Angst, Ärger und Hass darüber, sind nämlich die Gründe für die meisten dort mit zu laufen. Ein Großteil ist die Flüchtlingspolitik eigentlich egal.

Der Frust über die Politik war der eigentliche Auslöser für die Demonstrationen. Dabei hat die Flüchtlingsproblematik hier das Fass endgültig zum überlaufen gebracht. Leider wurde mit PEGIDIA ein recht unpassender Name gewählt wodurch diese Demonstrationen sofort mit der Ausländerfeindlichkeit stigmatisiert wurden und die anderen Punkte völlig untergingen.

Aber man stellt schön diese Gruppierungen als schwarzen Peter da. So etwas hat man 1933 mit den Juden auch getan... wenn du schon die Vergangenheit hervorholst.

Das der Name nun mit purer Islamfeindlichkeit assoziiert wird ist letztlich nicht den Demonstranten sondern der Presse und der Politik zuzuschreiben die von Anfang an in diese Richtung gewettert haben, damit haben sie geschickt von den anderen Problemen abgelenkt.

Mittlerweile ist der Name so in Verruf geraten das es besser ist damit aufzuhören und mit einen neuen Programm ganz von vorne wieder anzufangen.
Zum Islam und Co
Einige Millionen Muslime, Islamisten etc können nichst für ein paar kranke Extremisten. Für diese paar, die sicherlich großes Leid hervorgerufen haben, kann man nicht Millionen verantwortlich machen, die das großteils selbst nicht gut heißen.

Richtig, aber man löst das Problem nicht damit das man nun diese Millionen von Menschen in ein Land integriert das eh schon eine hohe Bevölkerungsdichte hat und nicht einmal für die eigenen Landsleute genug Arbeitsplätz vorhanden sind.


GevatterTod schrieb:
Der Vergleich hinkt aber gewaltig! Die Alliierten waren angesichts eines schwelenden Konfliktes mit dem Kommunismus unter russischer Führung mehr als bemüht, Deutschland aufblühen zu lassen und als Puffer und Vasall des Kapitalismus gegen den Ostblock zu positionieren....

Hä? Zuerst bombt man das Land zusammen bis fast kein Stein mehr auf den anderen steht. Dann demontiert man die noch heil gebliebenen Industrieanlagen und schafft sie außer Landes und eignet sich auch gleich noch zigtausend deutsche Patende zu seinen Gunsten an. Zum Trost gibt es dann für die verbliebenen humanitäre Hilfe damit sie nicht ganz verhungern, denn sie sollen ja das Land wieder aufbauen, schließlich will man ja noch eine Menge Reparationszahlungen einkassieren. Die »Schulden« des Ersten Weltkriegs wurden am 3. Oktober 2010 beglichen und für den zweiten zahlen wir noch immer.

So etwas nennt man dann "Deutschland aufblühen zu lassen" und man lässt sich auch noch für das Wirtschaftswunder feiern. Nein das Wirtschaftswunder haben allein die Deutschen vollbracht. OK, ohne amerikanische Hilfe wären sie vielleicht verhungert und hätten das Wirtschaftswunder nicht vollbringen können.

Und die Zuwanderer tun dies. Nochmal: Neue Zuwanderer sind mittlerweile besser ausgebildet als die einheimische Bevölkerung, und Deutschland hat anteilig mehr Beschäftigte als jemals zuvor...

Im Übrigen pickt sich Deutschland bereits die Rosinen aus dem Zustrom der Flüchtlinge heraus. Nur ein Drittel aller Flüchtlinge werden tatsächlich und einzig aufgrund humanitärer Erwägungen aufgenommen.

Das ist auch kein Wunder bei unseren Schulsystem. Aber das ist genau das was die Politik und die Industrie will, fertig ausgebildete Fachkräfte für dessen Ausbildung man nichts zahlen braucht. Und wenn man sie nicht mehr braucht schmeißt man sie wieder raus und jammert den Staat vor das man doch einen ach so schlimmen Fachkräftemangel hat und schnell wieder (billige) Arbeitskräfte braucht.

Natürlich gibt es in der Asyl-Politik viele Probleme. Das bestreitet auch niemand. Allerdings sind das nicht die Probleme, die PEGIDA identifiziert haben will. Weder wird Deutschland regelrecht überrannt, noch holen wir uns scharen "Kameltreiber" ins Land. Probleme gibt es vor allem bei der Regulierung der Flüchtslingsströme, Unterbringung der Flüchtlinge und Abarbeitung der Asyl-Anträge.

Das sieht mir irgendwie nicht danach aus siehe:

Bounceback schrieb:
Marginal??

Mehr als 276.000 illegale Einwanderer kamen alleine 2014 in die EU, eine Steigerung von 138% [1], darunter kam ein Großteil nach Deutschland [2].

In Deutschland ist die Anzahl der offiziellen Asylbewerber auf einem Langzeithoch, nämlich über 200.000 in 2014, unter 2% fallen tatsächlich positiv unter das Asylrecht, ca. 75% erhalten auch gar keine anderweitige Anerkennung und gleichzeitig sinkt die Zahl der Abschiebungen im Verhältnis dazu und absolut dramatisch, während die Verfahrenszeiten von in der Regel 8 Monaten bis zwei Jahren dauern! [4]

Verhältnis Abschiebungen zu Asylanträgen:

2004: 65%
2008: 38%
2012: 12%
2014: 3% (Prognose)
 
Obwohl ich keine Kirchensteuer zahle, werde ich durch den Fiskus durch meine Steuern zur Zahlung für die Kirche gezwungen. So viel zur Trennung von Staat und Kirche in Deutschland. Siehe da http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenfinanzierung

Vor allem mal weiterlesen, wie es Italien Frankreich etc. handhaben.
 
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Leider wurde mit PEGIDIA ein recht unpassender Name gewählt wodurch diese Demonstrationen sofort mit der Ausländerfeindlichkeit stigmatisiert wurden und die anderen Punkte völlig untergingen.
Denke nicht dass der Name ausschlaggebend ist. Du kannst heißen wie du willst, bist du dafür Asylbewerbern auch nur ein Kieselsteinchen mehr in den Weg zu legen bist du schon potentieller Kandidat für eine solche Stigmatisierung.

Deutschland ist halt der Depp vom Dienst und muss machen was alle anderen wollen. Auch der Zentralrat der Juden ist doch ständig "empört" wegen irgendetwas. Selber dürfen wir sie natürlich nicht kritiseren für Menschenrechtsverletzungen.

Wir haben einfach zu wenig Rückrat und verlernt auchmal "nein" zu sagen (politisch). Auch wegen der NSA Sache. Egal was passiert gemacht wird nichts, gefühlt. Und da haben einfach mehrere Leute mal langsam die Schnauze voll und gehen auf die Straße, weil sie sich verarscht fühlen.
 
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gaunt schrieb:
Die Medien, allen vorran ARD, hat es so dargestellt als seinen unzählige Politiker den Protestmarsch in Paris vorrausgegangen. Nicht explizit, aber alle mit denen ich gesprochen habe haben es genau so interpretiert. Weglassen von Infos ist eben manchmal auch eine Lüge.
Oder, um es mit den Worten von Obi Wan zu sagen: Luke, you're going to find that many of the truths we cling to depend greatly on our own point of view.

Wenn man spezifische Probleme mutwillig verschweigt, um die öffentliche Meinung in eine Richtung zu drängen, dann trifft es kaum ein Begriff besser als "Lügenpresse".

Ich weiß, was ich mit meinen eigenen Augen (und die von 2 Kollegen) in Dresden gesehen habe. Erst schleicht sich n zwielichtiger Typ, offensichtlich nordafrikanischer Abstammung, in unser Büro, n paar Tage später haben wir Einbruchsspuren an der Hintertür.
Ich weiß, was ich davon halten muss, wenn kurz vor dem Einbruchsversuch bei uns das Kosmetikstudio nebenan ausgeräumt wird.
Ich glaube der Kosmetikerin, wenn sie uns erzählt, dass, obwohl sie mit einem leichten Riegel abgeschlossen hat, plötzlich 2 südländische Typen in ihrem Laden standen, als sie vom Hinterzimmer zurück kam.
Ich glaube, was mir mein Arbeitskollege (der direkt in Dresden wohnt, also mehr mit bekommt) erzählt.
Ich glaube nem Kumpel von mir, dass der Arsch, der ihm das Handy per Antänzer-Masche geklaut hat, nach Nordafrikaner aussah.
Ich glaube dem Polizeibericht, dass im Hauptbahnhof 40 Drogendealer nordafrikanischer Herkunft hochgenommen wurden.
Ich glaube dem Polizeibericht, wenn in ihm eine umfangreiche Serie von Autoeinbrüchen einer Tunesierbande zur Last gelegt wird.

Da können Presse, Politik und ihr versammeltes Gutmenschentum hier sonstwas behaupten, obige Punkte kann man mir nicht ausreden. Ich traue EUCH nicht, ich traue meinen eigenen 2 Augen. Hat Dresden ein Immigrantenproblem? Definitiv, wenn es um Kriminalität geht.

e-ding schrieb:
In Belgien gab es wohl heute mehrere Zugriffe der Polizei auf Syrien-Heimkehrer.
Auch wenn ich hartes Vorgehen gegen solches Pack absolut gutheiße... Was genau heißt hier "Zugriff"?

Zumindest in Deutschland erfüllt es, soweit ich weiß, ncoh keinen Straftatbestand, sich für eine Zeit lang nach Syrien zu begeben. Und da hast du dann auch das Problem, dass der Verfassungsschutz die ganze Zeit schon hat. Die können Extremisten auf allen Seiten unter Beobachtung haben, inkl. solchen "domestic terrorists" wie die NSU. Es hilft dir nix. Solange du die Leute nicht bei einer Straftat erwischst, kannst du nix machen.
Wenn du also den Moment verpasst, in dem sie sich illegal Waffen beschaffen, was dann? Dann kannst du erst zugreifen, wenn sie die Bombe gezündet haben.

OiOlli schrieb:
Das ist übrigens auch der Grund wieso ich nicht verstehe wie man Flüchtlinge als "Wirtschaftsflüchtlinge diffamieren kann, selbst wenn die Leute aus Not fliehen, muss die Not schon groß sein, damit man eine Menge Gefahren auf sich nimmt um überhaupt hier anzukommen.
Oh ja. Es ist unglaublich gefährlich, sich in einen Linien-Reisebus von Ex-Jugoslawien hierher zu setzen...

Bin übrigens mal gespannt ob PEGIDA sich jetzt auch für die Aufklärung des toten Flüchtlings einsetzt, wo die Polizei sich ja viel Zeit mit der Ermittlung gelassen hat.
Warum sollte sie? Da gibt es zu viele Variablen:
- Wurde er getötet, weil er Asylant ist? Dann wäre PEGIDA evtl. wirklich indirekt involviert, als potentieller Provokateur. Das heißt aber nicht, dass PEGIDA irgend eine Schuld trägt.
- Wurde er getötet, weil er schwarz ist? Nazis schlagen und ermorden Schwarze oder Asiaten immer wieder. Das ist nicht fein, hat aber nicht zwingend etwas mit PEGIDA zu tun. Irgendwie sind mehrere Messerstiche in meinen Augen außerdem nicht der typische Nazi-Stil.
- Wurde er einfach so getötet? Auch diese Möglichkeit besteht. Es gab schon mehr als genug Fälle, wo sich Asylanten/Flüchtlinge gegenseitig an die Kehle gegangen sind. Und vielleicht ist er auch einfach nur einem Raubmord zum Opfer gefallen. Nachdem in Dresden im letzten halben Jahr schon einige Leute von "südländischen Typen" mit vorgehaltenem Messer ausgeraubt worden, ist es da so undenkbar, dass sich hier jemand eben nicht berauben lassen wollte oder konnte, und der Räuber tatsächlich die Klinge hat sprechen lassen?

Warum musst du diesen Todesfall eigentlich direkt ausschlachten?

Ich glaube ja eher nicht, obwohl es schon bezeichnend ist wenn die Polizei sich bei so einem Verbrechen (egal wer nun der Täter bzw das Opfer ist) sich Zeit mit den Ermittlungen lässt.
...weshalb auch vollkommen korrekt Strafanzeige gestellt wurde.
Der zeitliche Ablauf wirft hier massig Fragen auf.
1.) Wenn ich mich von meinem Mitbewohner gegen 20:00 verabschiede mit dem Hinweis, dass ich noch schnell schräg gegenüber einkaufen gehen will, wieso vermisst & findet man mich erst am nächsten Morgen?
2.) Wenn jemand mit mehreren Messerstichen getötet wird, dann ist das eine verdammt blutige Angelegenheit. Wie kommen dei Bullen dazu, in ihrer ersten Presseerklärung von "kein Fremdverschulden" zu reden?
3.) Wenn tatsächlich bereits am Freitag Hakenkreuz-Schmierereien an dem Gebäude gemeldet wurden, wieso wird da ein Bulle hellhörig, wenn am nächstne Montag n Schwarzer abgestochen wird?
4.) Wieso braucht die Spurensicherung 30h?

Schrammler schrieb:
Du beschreibst sehr schön, dass du die Demokratie nicht verstanden hast. Hier muss es nicht "Krachen", hier müssen Debatten geführt werden. Der Konsens der Mehrheit regiert das Land, auch wenn es der Minderheit nicht passt.
Wenn man keine wirklcih deutlich oppositionelle Meinung äußern kann, ohne direkt von Presse & Politik totgebrüllt zu werden, dann ist das einfach keine Demokratie.
Was du hier beschreibst, ist ein "Schlucken und Schweigen".

Der Duden definiert "Konsens" übrigens als "Übereinstimmung der Meinungen". Eine solche Übereinstimmung DARF es aber nicht geben. Es muss immer eine Opposition geben, an der die Mehrheitsmeinung gemessen werden kann. Es MUSS einfach immer Protest geben, sowohl direkt im Parlament als auch in der Bevölkerung.
Du kennst doch sicher den Spruch "Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann". Was muss man also verbrechen, damit niemand deiner Meinung widerspricht? 100% Konsens (in der Öffentlichkeit, nicht im Geist oder Untergrund) hast du nur in einer Diktatur.

Das ist nichts "Schönes", eine Studie über eine Gruppe, deren radikale Kräfte dafür bekannt sind, gegenüber Dritten notorisch zu schweigen, ist schlicht und einfach Müll, wenn nur 1/3 dabei mitmacht.
Es steht dir frei, eine weitere Studie in Auftrag zu geben.
Du akzeptierst keine Daten, sobald sie deinem Feindbild nicht entsprechen. So einfach ist das.

Der Begriff "Trümmerfrau" ist, außer in Berlin, wo Frauen von sowjetischen Besatzern dazu angehalten wurden Trümmer zu beseitigen, ist eine nette Nachkriegspropaganda, erzeugt u.a. durch die WS.
Ich bin bekennender Ossi, ein Ex-Jungpionier. Ich habe einen deutlich anderen Blick auf die innerdeutsche Geschichte als du. Also sei mir die Glorifizierung der Trümmerfrauen mal verziehen.

sbj schrieb:
Weder das eine, noch das andere stimmt. Aber klar, wem erzähle ich das.
In erster Linie? Dir selbst.
Die Statistik besagt, dass eine überwältigende Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken (nicht: Deutsche türkischer Abstammung) Erdogan gewählt und somit der aktuellen Zensur-Politik Tür und Tor geöffnet hat.

Fakt ist:
- Erdogan unterstützt den IS, indem zwar IS-Kämpfer nach Syrien gelassen werden, aber eine kurdischen Widerstandskämpfer
- Erdogan beschneidet freiheitlich-demokratische Prinzipien

Ergänzung ()

Und zu der Geschichte, dass doch alle anderen es "aushalten", nur die Muslime wollen dies nicht wahrhaben.
Ich danke dem Papst, dass er noch einmal für alle klarstellt, dass Beleidigungen nicht mit Meinungsfreiheit gleichzusetzen sind.
Ja, nur ist der typische Westeuropäer so helle, dass er keine 10ct auf den Mist gibt, den der ach so Heilige Stuhl von sich gibt. Anders als z.B. die Bevölkerung Afrikas wissen wir Europäer z.B. die Segnungen von Latex zu schätzen, egal was der Vatikan da predigt.
Hier, und nur hier, liegt der gravierende Unterschied zwischen dem "Abendland" und der islamischen Welt. Muslime nehmen den Scheiß weitestgehend noch viel zu ernst.

Bogeyman schrieb:
da haben wir doch den wahren Schuldigen! Die hätten das nie veröffentlichen dürfen, sind selbst Schuld. Ist doch prima so kann man den Islam mal wieder besser darstehen lassen als er ist. Man gibt einfach den Opfern jetzt ne Teilschuld.
Erinnert mich irgendwie an: "Sie wollte es doch. In dem kurzen Rock, mit der Schminke und dem sexy Gang. Woher sollte ich wissen, dass sie erst 10 war?"

Ein Extremist ist für mich jetzt nicht nur so jemand der sich ausbilden lässt Anschläge zu verüben sondern darunter zählen für mich auch die jenigen die bereit sind Ehrenmord zu begehen beispielsweise.
Ich gehe noch weiter: Extremist ist jeder, der sowohl seine jeweilige Heilige Schrift als auch die Aussagen seines Heiligen Mannes ungefragt für bare Münze nimmt und 1:1 befolgt.

Ich für meinen Teil bezweifle, dass Mohammed so hochgradig humorbefreit war, dass er wegen einiger Karikaturen gleich den Heiligen Krieg erklärt und Unmengen Unschuldiger abgemetzelt hätte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass so jemand von seinen Anhängern als Prophet verehrt wird.
Man vergleiche nur mit Jesus: Hätte der sich so gebärdet, dem wären die Apostel in Scharen weg gerannt.

Megatron schrieb:
Mittlerweile ist der Name so in Verruf geraten das es besser ist damit aufzuhören und mit einen neuen Programm ganz von vorne wieder anzufangen.
Ich hab ja weiter vorn schon gesagt: DAs wird schwierig, da die PEGIDA seit Dezember ein e.V. ist.

Hä? Zuerst bombt man das Land zusammen bis fast kein Stein mehr auf den anderen steht. Dann demontiert man die noch heil gebliebenen Industrieanlagen und schafft sie außer Landes und eignet sich auch gleich noch zigtausend deutsche Patende zu seinen Gunsten an.
Das mit der Demontage betrifft primär nur die Ost-Zone, da wurde wirklich ALLES abgeschraubt. Die West-Zonen hatten den Marshallplan und Zucker im Arsch.
 
Ich halte von der Pegida nichts.Sie ist meiner Meinung nach nur ein Forum für Mittelschicht-Vorzeigebürger, die sich Sorgen um ihren perfekten Rasen machen - gepaart mit Rechtsradikalen, die sich unter dem Deckmantel ebendieser nicht unbedingt rechten oder radikalen besorgten Leute in die Öffentlichkeit und die Seriösität schleichen wollen.

Dies ist sehr gefährlich, die NSDAP fing damals nicht viel anders an(ja, tut mir leid, den obligatorischen Nazivergleich konnte ich da nicht auslassen :D).Vorurteile und Generalisierung von ethnischen oder religiösen Gruppen sollten wir überall wo wir sie erkennen bekämpfen und nicht fördern.Deswegen bin ich froh, dass so viele Leute an Gegenprotestbewegungen teilnehmen.
 
PEGIDA ist für die Regierung sehr nützlich,
Diese lenkt die Normalen-Bürger ab.

Und die Regierung kann einiges Hintenrum drehen,
weil die Menschen ja zu beschäfftigt sind..........
 
die NSDAP fing damals nicht viel anders an
interessanter Gedanke - wie war das doch noch mal mit den aktuellen Nachrichten,
Geheimdienste verschiedener Länder brechen unser Grundgesetz und der Regierung ist es egal.....
Merkel fordert Vorratsdatenspeicherung.....

Nur zwei aktuelle Themen die die aktuelle Regierung gerade umsetzt und die wir ebenfalls gut aus den 30er/40er Jahren bzw. aus der DDR kennen!

Der Unterschied ist, dass fast alle aktuellen Bundestags-Parteien den vermeintlichen Konkurrenten AfD / Pegida zusammen angreifen und es dadurch seriöser wirkt, wenn man nicht genau hinschaut!
Es ist leicht eine Verurteilung auszusprechen, vergleicht man allerdings die, die diese Verurteilung aussprechen mit denen, die angegriffen werden, erkennt man das beide Seiten die Vorteile für sich nutzen um die Interessen durch zu setzen. Nur einer Partei das vorzuwerfen ist meiner Meinung nach nicht legitim!

PEGIDA ist für die Regierung sehr nützlich,
Diese lenkt die Normalen-Bürger ab.
Zweifellos.......
 
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Im Deutschlandfunk gabs was recht interessantes zu Pegida.

Die Leute da sind keinesfalls einig was zu tun sei, wovon sie sich bedroht fühlen. Manche wollen bessere Integration ohne geheuchtelte Toleranz, ein neues klares Einwanderungsgesetz damit niemand in Asyl-Heimen verrottet der gezwungen war under Lebensgefährlichen Umständen sein Land und ein besseres Leben zu verlassen. Sogar, dass Deutschland als reiches Land mit viel Wohlstand in der Verantwortung ist, Kriegsflüchtlingen zu helfen.

Nicht alle sind der Ansicht, dass der "Islam das Abendland überschwemmt" oder Asylbewerber grundsätzlich NUR HartzIV, Kinder- und Wohngeld beantragen wollen.

Manche aber schon, die sehen bei 5% Muslimen in Deutschland jetzt schon mehr Moscheen als Kirchen und sind auch so eher stumpf.

So und nun zu den Gemeinsamkeiten.

Alle Befragten bei den Pegidaveranstaltungen hatten das Bedürfnis zu erzählen, und zu diskutieren. So als ob ihren Tiraden sonst keiner zuhören wolle und sie froh sind wenn sich noch jemand dafür interessiert.
Die Medien können sie desshalb nicht leiden weil überall das gleiche kommt, kein Wunder die Struktur der Medien ist überall gleich, überall werden die gleichen Agenturmeldungen ausgefüllt. Man muss schon mal mehr als die Bild und die Tageszeitung lesen um einen anderen Eindruck zu bekommen, aber das würde Eigeninitiative erfordern.
Die überwiegende "political correctness" macht sie rasend. Sie verstehen subtile unterschiede nicht, sie brauchen eine Josef Strauß der auf die Kacke haut, und die Dinge "sagt wie sie sind".
Politik und Journalismus würden alle immer gleicher, die wenigsten trauen sich irgendwas.

Aber vorallem macht sie wütend das ihre Stimme niemand hören will.

Ist der niedergang der Eckkneipe die Geburt von Pegida? Die Auflösung der Stammtische, das Rauchverbot Grund dafür, dass nun die Wut kein Ventil mehr hat? Vermittelt die asymmetrische Kommunikation zwischen Fernsehsendungen und Forumskommentar oder Leitartikel gegenüber Leserbriefen ein Gefühl der Einsamkeit und und bedeutungslosigkeit?
Sind neben den Nazis bei Pegida eigentlich nur Menschen den lange keiner mehr zugehört hat, die ihren difusen Ängsten lange keinen Ausdruck mehr verleihen konnten ?

Die Interviewer vom DLF hatten diesen Eindruck.
 
Sehr guter Beitrag, KTelwood! Ich denke hier hast du bzw. der Deutschlandfunk den Kern des Problems getroffen. Das politische und mediale System bildet aus meiner Sicht die verschiedenen Meinungen, die es in Deutschland gibt, nicht mehr ausreichend ab. Viele Bürger sehen ihre Meinungen und Gedanken in der Öffentlichkeit nicht mehr vertreten. Und das hat für mich nachvollziehbare Gründe.

Wenn man sich z. B. unseren Bundestag anschaut haben wird mit den Linken, Grünen und der SPD ein breites Spektrum an linker politischer Meinung abgedeckt. Auf der anderen Seite gibt es nur noch die mittlerweile wachsweiche CDU, die zu allem ja und Amen sagt, was ihr die Macht erhält. Wen soll da ein vernünftiger Mensch, der politisch eher rechts denkt noch wählen? Die AFD hat diese Lücke, bewusst oder unbewusst, erkannt, ist aber schon wieder dabei sich selbst zu zerstören. Und NPD und co. sind seit jeher unprofessionelle politische Clwons, die für die meisten wohl (zum Glück!) unwählbar bleiben werden.

Und das selbe trifft aus meiner Sicht auch auf die Medien zu, wobei das hier, zugegebenermaßen, etwas schwerer ersichtlich ist. Aber die Grafik weiter vorne mit den politischen Einstellungen der Redakteure liefert schon einen guten Hinweis. Ein weiteres Beispiel ist die Berichterstattung über Straftaten, an denen Ausländer, oder Personen mit Migrationshintergrund beteiligt sind. Dort wird zumeist die Herkunft der Täter verschwiegen. Warum? Offiziell heißt es vom um Minderheiten zu schützen. Aber macht es das nicht noch schlimmer? Aus meiner Sicht kann man Vorwürfen wie "Lügenpresse" und co. nur mit schonungsloser Offenheit gegenüber treten. Verfügbare Informationen, die nicht die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen betreffen, gehören abgedruckt und nicht verschwiegen. Denn mit Vertuschung löst man auf Dauer keine Probleme. Man verschärft sie nur und treibt, eigentlich politisch gemäßigte, Bürger in Richtung der radikalen Rechten, so wie es nun bei Pegida im Moment geschieht.
 
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KTelwood schrieb:
Die überwiegende "political correctness" macht sie rasend. Sie verstehen subtile unterschiede nicht, sie brauchen eine Josef Strauß der auf die Kacke haut, und die Dinge "sagt wie sie sind".

Dann haben diejenigen aber FJS nie verstanden, der machte genau das Gleiche wie die CSU heute: Verbal auf die Kacke hauen und anschließend so gut wie nichts davon umsetzen oder gar das Gegenteil tun.

KTelwood schrieb:
Politik und Journalismus würden alle immer gleicher, die wenigsten trauen sich irgendwas.

Liberalismus in Reinkultur, daher ist die FDP auch überflüssig geworden. Schaut man sich die Medien an, waren die vor 30 Jahren auch nicht anders wie heute, mit dem kleinen Unterschied, dass in "Talkshows" der öffentlich Rechtlichen deutlich heftiger debattiert wurde und weniger Produktwerbung zu finden war. Den großen Einheitsbrei aus Polittalk gab es damals noch nicht. Manch ein Blatt wich nicht von den eigenen Idealen ab. Heute ist die FAZ manchmal kapitalismuskritisch, die TAZ neoliberal und die FR ist auch nur noch eine leere Hülle.

KTelwood schrieb:
Sind neben den Nazis bei Pegida eigentlich nur Menschen den lange keiner mehr zugehört hat, die ihren difusen Ängsten lange keinen Ausdruck mehr verleihen konnten ?

Das löst immer noch immer nicht die Frage, warum man mit Nazis läuft. Die könnte man auch bewusst ausschließen, nicht nur durch ein Hakenkreuz im Mülleimer... Aber vielleicht will man das gar nicht, weil die doch nicht nur eine Randerscheinung sind (vergl. Nachahmer im Rest des Landes)?
 
Noch ein Punkt zum Nachdenken.

Seit 20 Oktober 2014 finden nun diese Demonstrationen wöchentlich statt und bei allen Demonstrationen kam es bisher zu keinen nennenswerten Ausschreitungen. Wie sah es bei den anderen größeren Demonstrationen in den letzten Jahren aus, da war kaum eine dabei wo nicht die Polizei einschreiten musste und teils kam es zu echt heftigen Auseinandersetzungen.

Selbst jetzt wo sie seitens der Politik und Presse die übelsten Schimpfwörter hinnehmen müssen und als radikal und Ausländerfeindlich abgestempelt werden bleiben sie weiterhin friedlich. Den Hass den man ihnen so gerne vorwirft findet man mehrheitlich in diesen Reihen nicht.

Vor was haben die PEGIDA Gegner nun Angst?
Vor einer Gruppe friedlicher Menschen die selbst nach ständiger Denunzierung weiterhin friedlich bleiben.

Man verschärft sie nur und treibt, eigentlich politisch gemäßigte, Bürger in Richtung der radikalen Rechten, so wie es nun bei Pegida im Moment geschieht.

Genau das will man aber, den Kampf der Kulturen anheizen. Frei nach den Motto "Teile und Herrsche" Die Politik und die Presse wartet ja gerade darauf das endlich mal jemand aus diesen Reihen so richtig zuschlägt.

PS. Die PEGIDA ist nun auch zu Gesprächen bereit, die Frontfrau Kathrin Oertel will sich bei Jauch dem Publikum stellen. politik/deutschland/kathrin-oertel-pegida-frontfrau-stellt-sich-bei-jauch
 
Die könnte man auch bewusst ausschließen, nicht nur durch ein Hakenkreuz im Mülleimer... Aber vielleicht will man das gar nicht, weil die doch nicht nur eine Randerscheinung sind
...oder weil es keinen Sinn ergibt, Leute ohne triftigen Grund auszuschließen!
Zum einen, woher willst Du den Rechten Blender erkennen? Nicht jeder läuft mit einer Glatze rum und nicht jeder der eine Glatze hat ist ein Rechter!
Dann bietet Pegida doch auch eine Ausstiegsmöglichkeit für Rechte die sich evtl. nicht so sehr rechts sehen wie es die NPD oder andere fragwürdige Parteien sind!
Pegida ist in jedem Fall eine Alternative und verhindert auch das abdriften vieler in das ganz rechte Spektrum!

Davon mal ab, würde man die vermeintlich Rechten ausschließen, müsste man ja auch die SPD und CDU Anhänder ausschließen - schließlich gehen die Bürger ja wegen denen auf die Straße!

Nein, ein offensichtliches Zeichen setzen wie "Hakenkreuz im Mülleimer" oder andere Plakate ist der richtige Weg - ein Ausschluss (ganz abgesehen von der Durchführbarkeit siche oben) wäre der falsche!
 
Schrammler schrieb:
Das löst immer noch immer nicht die Frage, warum man mit Nazis läuft. Die könnte man auch bewusst ausschließen, nicht nur durch ein Hakenkreuz im Mülleimer...
Und die Frage geht an dich zurück: Wie willst du sie ausschließen?

Haben die neuerdings, wie bei Inglorious Basterds, eine Hakenkreuz-Narbe auf der Stirn? Tragen die spezielle Armbinden? Kannst du einen Mann mit dunkler Winterjacke, Winterstiefeln und frühem Haarausfall optisch von einem Vorzeige-Neonazi unterscheiden? Woran erkennst du also, ob die Person da neben dir ein Nazi ist?

Und jetzt gesetzt des unwahrscheinlichen Falles, dass die Person nachweislich ein Nazi ist: Was machst du dagegen? Willst du ihm sein Demonstrationsrecht nehmen?
 
PS. Die PEGIDA ist nun auch zu Gesprächen bereit, die Frontfrau Kathrin Oertel will sich bei Jauch dem Publikum stellen. politik/deutschland/kathrin-oertel-pegida-frontfrau-stellt-sich-bei-jauch
Viel Spaß dabei. Man sollte vielleicht vorher paar Sendungen Jauch gucken und wie er mit AfD oder auch Putin und Russland umgegangen ist. Eigentlich haben wir in der Schule gelernt dass ein Moderator neutral ist. Gibt eh kaum Moderatoren die dem wirklich noch gerecht werden. Wird eh nen reines Schlachtfest genauso wie Eva Habermann bei Kerner einst
 
Megatron schrieb:
Wie sah es bei den anderen größeren Demonstrationen in den letzten Jahren aus, da war kaum eine dabei wo nicht die Polizei einschreiten musste und teils kam es zu echt heftigen Auseinandersetzungen.
Die Polizei musste schon einschreiten, um Hooligans von den Gegendemonstranten fern zu halten.


Megatron schrieb:
Vor was haben die PEGIDA Gegner nun Angst?
Dass rechtsradikales und nationalistisches Verhalten und Gedankengut wieder in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert werden. Deshalb gehe ich auf die Barrikaden, wenn man uns weiß machen will, dass offen rechtsradikale Menschen und Gruppierungen, die neben vielen anderen Dingen unter anderem die Gegenseite als "Vaterlandsverräter!" nieder brüllt, einfach nur besorgte Bürger aus der politischen Mitte sein sollen.

Ab wann wird denn für euch aus einer Mitte-Rechts-Bewegung eine rechtsradikale Bewegung? Wenn Pflastersteine in die Schaufenster türkischer Gemüseläden und Molotov-Cocktails auf Asybewerber-Heime fliegen?


Lars_SHG schrieb:
Zum einen, woher willst Du den Rechten Blender erkennen? Nicht jeder läuft mit einer Glatze rum und nicht jeder der eine Glatze hat ist ein Rechter!

Daaron schrieb:
Und die Frage geht an dich zurück: Wie willst du sie ausschließen?

Haben die neuerdings, wie bei Inglorious Basterds, eine Hakenkreuz-Narbe auf der Stirn? Tragen die spezielle Armbinden? Kannst du einen Mann mit dunkler Winterjacke, Winterstiefeln und frühem Haarausfall optisch von einem Vorzeige-Neonazi unterscheiden? Woran erkennst du also, ob die Person da neben dir ein Nazi ist?

Und jetzt gesetzt des unwahrscheinlichen Falles, dass die Person nachweislich ein Nazi ist: Was machst du dagegen? Willst du ihm sein Demonstrationsrecht nehmen?
Ja, diese Leute tragen tatsächlich Erkennungszeichen. Polizei und Behörden wissen auch genau, wer da mitläuft (und PEGIDA anführt), von "HOGESA" bis einschlägig bekannte Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Aber vermutlich ist das alles wieder ein Komplott, um PEGIDA mundtot zu machen.

Abgesehen davon ist doch kein Zufall, dass das Verhalten der PEGIDA so frappierend an Nationalsozialisten erinnert. Glaubt ihr wirklich, dass den PEGIDA-Aktivisten nach 80 Jahren rein zufällig das gleiche Vokabular und die gleichen Verhaltensweisen einfallen, die schon die Nationalsozialisten verwendet haben? Die Menschen könnten sich ganz anders verhalten und auf die einschlägigen Schlagworte und Verhaltensweisen verzichten. Warum tun sie es nicht? Weil das Auftreten von PEGIDA von Leuten gesteuert wird, die diesem Gedankengut mindestens nahe stehen, schlimmstenfalls aber mit diesem Kapitel der deutschen Geschichte längst noch nicht abgeschlossen haben.

Und wir ihr die Rechtsradikalen los werdet? In dem ihr sie inhaltlich isoliert und euch von ihnen abgrenzt! Schreibt auf eure Transparente so etwas wie "Gegen Nazis und Islamisten!", und statt "Lügenpresse!" und "Verräter!" ruft ihr "Salafisten und Nazis raus!". Lernt sie zu identifizieren und dann isoliert sie. Das gelingt sogar in Fußballstadien. Kleine Starthilfe: Dittmer und Nobile sind schon mal zwei von den ganz Schlimmen. Fangt mit denen an!


Lars_SHG schrieb:
Pegida ist in jedem Fall eine Alternative und verhindert auch das abdriften vieler in das ganz rechte Spektrum!
Warte mal ab, wenn PEGIDA aus Mangel an klaren, differenzierten Anliegen und realistischen Forderungen und der fehlenden Abgrenzung zum rechten Rand den Märtyrertod sterben wird, ohne etwas erreicht zu haben. Die rechtsradikale Gewalt steigt in Sachsen stetig an, und ich glaube nicht, dass es mit den ganzen Hormonen und Emotionen, die letzten Endes enttäuscht werden, weniger werden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
GevatterTod schrieb:
........Die rechtsradikale Gewalt steigt in Sachsen stetig an............

Sorry fürs Zitat halte ich aber für nötig.

Es wäre mal wichtig wieso gerade die RGewalt in Sachsen so ansteigt,(wenn dem so ist) liegt dies nur an der Arbeitslosenquote, am Ausländeranteil kann es nicht liegen laut einem Bericht ist der relativ niedrig mit einer der niedrigsten in Deutschland.

Oder die völlig falsch gelaufene Integration was ich mir aber auch nicht vorstellen kann.
Interessant wäre noch wie viel es wirklich sind nur weil ein paar Leute Demos abhalten muss es ja nicht für das ganze Bundesland gelten, bin jetzt schon oft in Dresden und vor allem in Bautzen gewesen, so stelle ich da nichts fest das es irgendwie anders ist, außer das man weniger Ausländer bemerkt, die wo man erkennen kann.

Ich muss sagen halte von dem ganzen Pegida Zeug nichts, ich glaube auch das die Medien einen großen Anteil an dem ganzen haben wenn nur noch über die gewalttätigen Islamisten berichten, so dass man der Meinung ist die würden sich in Scharen über das Land hermachen, und hinter jeder Ecke lauern.
 
Zuletzt bearbeitet:
GevatterTod schrieb:
Die Polizei musste schon einschreiten, um Hooligans von den Gegendemonstranten fern zu halten.

Hooligans sind eine radikale Gruppe die sich für die Themen von PEGIDA wahrscheinlich genauso wenig interessieren wie sie sich für Fußball interessieren wenn sie dort mal randalieren. Diese Gruppen wollen einfach nur schlägern und jeder Anlass ist ihnen willkommen, leider kann man es nicht verhindern das sich solche Gruppen unter friedliche Demonstranten mischen.

Dass rechtsradikales und nationalistisches Verhalten und Gedankengut wieder in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert werden. Deshalb gehe ich auf die Barrikaden, wenn man uns weiß machen will, dass offen rechtsradikale Menschen und Gruppierungen, die neben vielen anderen Dingen unter anderem die Gegenseite als "Vaterlandsverräter!" nieder brüllt, einfach nur besorgte Bürger aus der politischen Mitte sein sollen.

Gehst du auch genauso auf die Barrikaden wenn linksradikales Gedankengut verbreitet wird.

Radikales Gut ist immer negativ, egal ob es nun von recht oder links kommt oder religiös motiviert ist.
Nationalistisches Gedankengut ist nicht automatisch schlecht, leider wird in DE nationales Gerdankengut automatisch in die rechtsradikale Ecke gedrückt. In jeden anderen Land darf ein Bürger Nationalstolz zeigen, in Deutschland ist er sofort ein Nazi.

Hier ein paar Aussagen von deutschen Politikern:

Siglinde Frieß (Grüne): "Das Beste wäre für Europa, wenn Frankreich bis an die Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt"

Franziska Drohsel (SPD): "Ja also, Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe. Würde ich politisch sogar bekämpfen"

Jürgen Trittin (Grüne): "Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun"
"Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land"
"Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig"


... die Liste lässt sich beliebig erweitern.

Wo sind wir denn hier eigentlich, sogar als Politiker darf man die eigene Nation aufs übelste beleidigen ohne das man Konsequenzen fürchten muss. Aber wehe es fällt einmal von einen Politiker der Satz "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" dann bekommt er sofort eine auf die Fresse.

Solche Politiker gehören doch sofort ihres Amtes enthoben und in manch anderen Land würden sie wohl noch am selben Tag am nächsten Baum aufgehängt.
 
Ja, diese Leute tragen tatsächlich Erkennungszeichen. Polizei und Behörden wissen auch genau, wer da mitläuft (und PEGIDA anführt), von "HOGESA" bis einschlägig bekannte Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Aber vermutlich ist das alles wieder ein Komplott, um PEGIDA mundtot zu machen.
Ah ja, also soll die Polizei die amtlich bekannten aussortieren........:freak:.........meine Antwort bezug sich darauf, dass Pegida bei einer öffentlichen Demo wohl kaum Leute aussortieren kann!
Davon ab, wie stellst Du Dir das vor, jeder der ein T-Shirt von Marke XY die pöse ist, muss sich hinten anstellen?

Und was hat die bisherig offensichtlich einseitige Berichterstattung damit zu tun?

Selbst die Presse erkennt doch so langsam, dass sie sich geirrt hat und pauschale Verurteilung evtl. Bullshit war (wenn auch erst, nachdem man sie auf ihre offensichtliche Fehlwahrnehmung in Form von seriösen Umfragen hingewiesen hat) - vielleicht schaffen es ja auch einige hier Forum zu akzeptieren, dass ein gesetzlich verbrieftes Recht zur Demonstration von ALLEN BÜRGERN auch wahr genommen werden kann!
 
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