V4Mp82 schrieb:@Megatron
Und du meinst jetzt, dass wenn man weniger Flüchtlinge aufnimmt, du oder Rentner Heinz oder sonst wer mehr Geld hat?
Du meinst doch wohl nicht das dort eventuell gespartes Geld bei diesen dann landet?!
Nicht unbedingt, aber es geht darum das es bei der eigenen Bevölkerung ständig geknausert wird mit den Worten "Das ist nicht finanzierbar, dafür ist kein Geld da, wir müssen sparen, wir haben eh viel zu viel Schulden usw." aber für alles andere ist immer genug Geld da.
Wir haben es uns erarbeitet... die bekommen es Geschenkt... Ganz ehrlich, in Deutschland wird gegen die falschen gewettert!
Ich habe nichts dagegen wenn Leute aufgenommen werden die wirklich Asylberechtingt sind und Hilfe brauchen, aber viele Flüchtlinge fallen eben nicht darunter.
Angst, Ärger und Hass darüber, sind nämlich die Gründe für die meisten dort mit zu laufen. Ein Großteil ist die Flüchtlingspolitik eigentlich egal.
Der Frust über die Politik war der eigentliche Auslöser für die Demonstrationen. Dabei hat die Flüchtlingsproblematik hier das Fass endgültig zum überlaufen gebracht. Leider wurde mit PEGIDIA ein recht unpassender Name gewählt wodurch diese Demonstrationen sofort mit der Ausländerfeindlichkeit stigmatisiert wurden und die anderen Punkte völlig untergingen.
Aber man stellt schön diese Gruppierungen als schwarzen Peter da. So etwas hat man 1933 mit den Juden auch getan... wenn du schon die Vergangenheit hervorholst.
Das der Name nun mit purer Islamfeindlichkeit assoziiert wird ist letztlich nicht den Demonstranten sondern der Presse und der Politik zuzuschreiben die von Anfang an in diese Richtung gewettert haben, damit haben sie geschickt von den anderen Problemen abgelenkt.
Mittlerweile ist der Name so in Verruf geraten das es besser ist damit aufzuhören und mit einen neuen Programm ganz von vorne wieder anzufangen.
Zum Islam und Co
Einige Millionen Muslime, Islamisten etc können nichst für ein paar kranke Extremisten. Für diese paar, die sicherlich großes Leid hervorgerufen haben, kann man nicht Millionen verantwortlich machen, die das großteils selbst nicht gut heißen.
Richtig, aber man löst das Problem nicht damit das man nun diese Millionen von Menschen in ein Land integriert das eh schon eine hohe Bevölkerungsdichte hat und nicht einmal für die eigenen Landsleute genug Arbeitsplätz vorhanden sind.
GevatterTod schrieb:Der Vergleich hinkt aber gewaltig! Die Alliierten waren angesichts eines schwelenden Konfliktes mit dem Kommunismus unter russischer Führung mehr als bemüht, Deutschland aufblühen zu lassen und als Puffer und Vasall des Kapitalismus gegen den Ostblock zu positionieren....
Hä? Zuerst bombt man das Land zusammen bis fast kein Stein mehr auf den anderen steht. Dann demontiert man die noch heil gebliebenen Industrieanlagen und schafft sie außer Landes und eignet sich auch gleich noch zigtausend deutsche Patende zu seinen Gunsten an. Zum Trost gibt es dann für die verbliebenen humanitäre Hilfe damit sie nicht ganz verhungern, denn sie sollen ja das Land wieder aufbauen, schließlich will man ja noch eine Menge Reparationszahlungen einkassieren. Die »Schulden« des Ersten Weltkriegs wurden am 3. Oktober 2010 beglichen und für den zweiten zahlen wir noch immer.
So etwas nennt man dann "Deutschland aufblühen zu lassen" und man lässt sich auch noch für das Wirtschaftswunder feiern. Nein das Wirtschaftswunder haben allein die Deutschen vollbracht. OK, ohne amerikanische Hilfe wären sie vielleicht verhungert und hätten das Wirtschaftswunder nicht vollbringen können.
Und die Zuwanderer tun dies. Nochmal: Neue Zuwanderer sind mittlerweile besser ausgebildet als die einheimische Bevölkerung, und Deutschland hat anteilig mehr Beschäftigte als jemals zuvor...
Im Übrigen pickt sich Deutschland bereits die Rosinen aus dem Zustrom der Flüchtlinge heraus. Nur ein Drittel aller Flüchtlinge werden tatsächlich und einzig aufgrund humanitärer Erwägungen aufgenommen.
Das ist auch kein Wunder bei unseren Schulsystem. Aber das ist genau das was die Politik und die Industrie will, fertig ausgebildete Fachkräfte für dessen Ausbildung man nichts zahlen braucht. Und wenn man sie nicht mehr braucht schmeißt man sie wieder raus und jammert den Staat vor das man doch einen ach so schlimmen Fachkräftemangel hat und schnell wieder (billige) Arbeitskräfte braucht.
Natürlich gibt es in der Asyl-Politik viele Probleme. Das bestreitet auch niemand. Allerdings sind das nicht die Probleme, die PEGIDA identifiziert haben will. Weder wird Deutschland regelrecht überrannt, noch holen wir uns scharen "Kameltreiber" ins Land. Probleme gibt es vor allem bei der Regulierung der Flüchtslingsströme, Unterbringung der Flüchtlinge und Abarbeitung der Asyl-Anträge.
Das sieht mir irgendwie nicht danach aus siehe:
Bounceback schrieb:Marginal??
Mehr als 276.000 illegale Einwanderer kamen alleine 2014 in die EU, eine Steigerung von 138% [1], darunter kam ein Großteil nach Deutschland [2].
In Deutschland ist die Anzahl der offiziellen Asylbewerber auf einem Langzeithoch, nämlich über 200.000 in 2014, unter 2% fallen tatsächlich positiv unter das Asylrecht, ca. 75% erhalten auch gar keine anderweitige Anerkennung und gleichzeitig sinkt die Zahl der Abschiebungen im Verhältnis dazu und absolut dramatisch, während die Verfahrenszeiten von in der Regel 8 Monaten bis zwei Jahren dauern! [4]
Verhältnis Abschiebungen zu Asylanträgen:
2004: 65%
2008: 38%
2012: 12%
2014: 3% (Prognose)