Pegida - Meinungen und Ursachen

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Klar! Afrika ist voller radikaler Christen, die fröhlich im Namen ihres Glaubens morden. Ohne den Druck der Internationalen Gemeinschaft stünde jetzt in Uganda und anderen Ländern Schwarzafrikas Homosexualität als "Vergehen gegen den Willen Gottes" unter Todesstrafe. Unterstützung haben diese Länder übrigens von radikalen Christen aus diesem anderen Entwicklungsland in Nordamerika erhalten. In Nordirland haben die Konfessionen das Bomben noch nicht verlernt, in Russland machen orthodoxe Christen Jagd auf Homosexuelle und in allen Teilen der Welt gibt es christliche separatistische Gruppierungen, die auch nicht vor Gewalt zurück schrecken. Erzähl mir nicht, dass diese Menschen nach Deutschland gehören!
Willst du Deutschland denn jetzt mit Afrika oder Russland vergleichen, und gibt es solche radikalen Christen auch in Deutschland?

Wenn ich mir die Reaktionen in der Türkei angucke zu den Vorfällen in Frankreich fällt es mir schwer zu glauben dass der Islam nicht selbst das Problem ist.
 
Und die in Afrika etc. dürfen dann glauben, dass das Christentum selbst das Problem ist?
 
Es steht ihnen doch frei in ihrem Land zu machen was sie für richtig halten. Wenn es in Afrika viele "radikale Christen" gibt ist es normal dass das Bild in der Bevölkerung vom Christentum selbst auch ein anderes sein wird, welches man hierzulande davon bekommt. Vorallem stell dir doch mal vor was sollen die Leute vom Christentum in Afrika denn denken wenn in Afrika Christen eine Redaktion ermordet hätte die den Papst beleidigt haben und als Reaktion darauf sperren wir dann in Deutschland (wo viele Christen leben) die Internetseite von dieser Redaktion da wir ihre Karikaturen geschmacklos finden. Welches Bild sollen die Leute denn dann bekommen?

Die Reaktion zu dem Attentat in Frankreich ist in der Türkei auch eine ganz andere als in Frankreich.

Wie ich auch schon sagte ich fände es besser man würde den Glauben generell abschaffen, dann kann das auch nicht mehr als Ausrede für irgendetwas herhalten.

Strenggläubig ist die Mehrheit doch eh nicht mehr, egal ob Christen oder Moslems.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann jetzt mal jemand bitte konkret werden? Was meint PEGIDA mit "Lügenpresse"? Bitte diesmal mit konkreten Beispielen. Nicht wieder das alte durchkauen was jeder sagt. Gibt es Beweise das die Medien gesteuert werden?

Mit "Ausländern" Schulter an Schulter gegen Gewalt und Religiösen Kriegen zu protestieren finde ich persönlich ja lobenswert, aber was gedenkt die Bewegung dagegen zu tun? Gibt es da Vorschläge? Wie kann man z.b. einen Terroranschlag wie den in Frankreich gegen "Charlie Hebdo" unterbinden? Ich meine SICHER unterbinden?

Was soll konkret mit den Asylanten geschehen das man ein gutes Mittelmaß zwischen Menschenwürde und Menschenrechten auf der einen und - ich nenne es mal wirtschaftlicher Vertretbarkeit für einen Staat - auf der anderen Seite finden.

Es ist ja wirklich schön dass man auf die Straße geht und skandiert, das sich etwas ändern soll, aber mehr als "Lügenpresse" und "es muss was passieren" kommt nicht rum, auch nicht auf dem Positionspapier, sorry. Es gibt dutzende, größtenteils richtige Argumente dafür, also das manche Dinge besser funktionieren könnten, aber hilfreiche Beispiele und Vorschläge habe ich noch keine gesehen.

In diesen Punkten lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren.

Ein wirkliches Problem ist aber der Name. Erstens klingt er mir zur sehr nach dem Abkürzungswahn des "Gröfaz", zweitens zielt es eindeutig in eine bestimmte Richtung, die auch mittlerweile im Positionspapier nicht mehr gedeckt wird. Oder gibt es "bessere" (nicht-aus-Ländern-mit-Moslems) und "schlechtere" (Islam) Asylbewerber/Zuwanderer?

Ich denke, die Mehrheit der Bürgen in Deutschland weiß das auch, das viele Dinge nicht optimal laufen. Wenn ich aber bösartig bin, sehe ich zwei Möglichkeiten für PEGIDA:

1. Die Verantwortlichen wissen nicht wirklich wie sie jetzt weiter machen sollen. Das wird deutlich wenn man sich mal ein wenig auf Homepage und anderen Webauftritten umsieht. Viel Lamento, aber keine Ideen um das zu lösen.

2. Es ist eben doch eine rechts ausgerichtete Organisation, die hofft schnell populär genug zu werden um dann die Maske abzuwerfen.

Je länger sich das noch hinzieht, desto drängender werden die Fragen werden. Und PEGIDA gibt der "Lügenpresse" (übrigens Glückwunsch an die Jury, ein wirklich hervorragendes Unwort des Jahres) immer mehr Chancen die Organistation in Stücke zu reißen.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Ziele. PEGIDA als solches lehne ich aber strikt ab. Solange sich die oben genannten Punkte nicht bald klären und ein eindeutiges Statement gegen Rechts weiter ausbleibt.
 
ich finde es immer wieder belustigen, wenn so Kommentare kommen von wegen der gast soll sich wohl fühlen und all das blah blah

warum nehmt ihr denn nicht aus humanitäre hilfe bei euch welche auf? es steht euch frei Flüchtlinge zu helfen! aber kaum einer machts

doch nur leere Floskeln und dabei schön die nazi keule schwingen?
Warum werden denn keine in Privathaushalte "verteilt" ? Wäre doch eine sinnvolle Alternative zu überfüllten und "dreckigen" Unterkünften.
Warum möchte denn niemand ein "Asylbewerberheim" direkt an seinem Einfamilienhaus ? Schön in der Neubausiedlung.

also ihr beherbergt fremde deutsche in euren wohnungen, ja? ich mein ihr fordert dass tolerante menschen fremde muslime in ihre privaten haushalte aufnehmen sollen, sonst sei alles nur geheuchelt. also nehmt ihr fremde deutsche in eure haushalte auf, oder seid ihr auch nur heuchler?

über manche "argumente" hier muss ich mich echt wundern.
 
Zedar schrieb:
Wie kann man z.b. einen Terroranschlag wie den in Frankreich gegen "Charlie Hebdo" unterbinden? Ich meine SICHER unterbinden?

Du kannst Terroranschläge nie verhindern, es gibt kein Mittel dagegen. Noch nicht einmal totalitäre Regime können die zu 100% unterbinden.
Du kannst sie allenfalls weniger wahrscheinlich machen, z.B. durch 24h Überwachung der verdächtigen Personen mit entsprechend hohem Aufwand/Kosten oder durch gezielte (soziale) Arbeit an der Gesellschaft selbst. Wenn in einer Gesellschaft fast niemand unter den Tisch fallen würde, gäbe es automatisch weniger Terrorismus, weniger Amokläufer, sogar weniger radikale Islamisten und Nazis. Eine Leistungsgesellschaft hat immer auch Verlierer, die sind gewollt, treiben sie doch den gesamten Rest an.
 
@zedar

Hier was zur Lügenpresse
https://www.youtube.com/watch?v=2idQTGAhA30

Und ein paar Stimmen von anderen Medien.
http://www.spiegel.de/politik/deuts...sche-presse-die-bewegung-sieht-a-1008750.html

@All

Kann mir jemand kurz erklären oder einen Link geben, was mit Asylbewerbern nach Annerkennung passiert?

Müssen sich diese dann auch in Deutschland Integrieren, weil sie hier leben bleiben oder bleiben sie wirklich nur solange wie es Probleme im Ursprungsland gibt und MÜSSEN danach zurück?

Eine Leistungsgesellschaft hat immer auch Verlierer, die sind gewollt, treiben sie doch den gesamten Rest an.

Von diesem Gedanken müsste man endlich wegkommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Terror verhindern kann manschon, der Preis wäre ein totalitäres Regime ala Nordkorea. Ich hatte es weiter vorn schon mal kurz umrissen.
Alle Ausländer raus alternativ niemand neues mehr rein. Grenzen schliessen in beide Richtung. Keiner rein, keiner raus. Religion verbieten und jegliche Ausübung unterbinden. Parteien verbieten. Sportliche Wettkämpfe die ein gewisses Konfliktpotential bieten und damit als Zünder dienen könnten verbieten. Alle Medien kontrollieren und zensieren. Alle Waffen einziehen. Alle Verbände und Organisationen die abseits der Linie agieren und propagieren verbieten. Leute die sich politisch unerwünscht betätigen einsperren. Grossflächige und nach Möglichkeit vollständige Überwachung der Einwohner. Beschränkung der Mobilität in jeglicher Hinsicht der Leute. Konsumangebot und Verdienste beschränken und egalisieren um jedweden Wettstreit um bessere Konsumgüter zu unterbinden. Generell alles verhindern was Konfliktststoff in sich birgt. Wenn man das hat hat man eine Chance sowas zu verhindern. Nur wer will das schon?
Die "Gastdebatte" wurde doch seitens Pegida angestossen. Das mit den Privathaushalten ist einfach nur populistischer Blödsinn ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit. Lohnt nicht darauf einzugehen.
 
daaron schrieb:
So falsch ist die Frage also nicht: "Wo wäre Deutschland, wenn die Trümmerfrauen als Kriegsflüchtlinge emigriert wären?"

Schlauerweise haben wir vorher alles in greifbarer Umgebung in Schutt und Asche gelegt, da gabs nix zum hinflüchten :freak:
ohne die Angst vor den Sowjets und einem evtl kalten Krieg wäre Deutschland nicht mit Hilfe des amerikanischen Marschallplans wieder aufgebaut worden..
nee ernsthaft, lasst mal 33-45 daraus, das hat nix damit zu tun.

grüße
corto
 
GevatterTod schrieb:
Du vermengst hier Asylpolitik mit Zuwanderungspolitik. Dass es Probleme in der Umsetzung der Asylpolitik ist nicht zu leugnen, allerdings lassen sich diese Probleme schon aufgrund der marginalen Zahlen nicht als "unkontrollierte Zuwanderung" qualifizieren.

Marginal??

Mehr als 276.000 illegale Einwanderer kamen alleine 2014 in die EU, eine Steigerung von 138% [1], darunter kam ein Großteil nach Deutschland [2].

In Deutschland ist die Anzahl der offiziellen Asylbewerber auf einem Langzeithoch, nämlich über 200.000 in 2014, unter 2% fallen tatsächlich positiv unter das Asylrecht, ca. 75% erhalten auch gar keine anderweitige Anerkennung und gleichzeitig sinkt die Zahl der Abschiebungen im Verhältnis dazu und absolut dramatisch, während die Verfahrenszeiten von in der Regel 8 Monaten bis zwei Jahren dauern! [4]

Verhältnis Abschiebungen zu Asylanträgen:

2004: 65%
2008: 38%
2012: 12%
2014: 3% (Prognose)

Deutschland schiebt nach Angaben der Bundesregierung zu wenige Flüchtlinge ab. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte auf Anfrage der "Welt": "In der Durchsetzung der Ausreisepflicht besteht derzeit ein erhebliches Vollzugsdefizit." Viele Menschen würden "dauerhaft im Bundesgebiet verbleiben, auch wenn sie unter keinem Gesichtspunkt – auch nicht humanitär – für ein Aufenthaltsrecht infrage kommen".

http://www.welt.de/politik/deutschl...rige-Abschiebezahl-lockt-Fluechtlinge-an.html

Daher gilt: Die Unterscheidung Asyl und Zuwanderung findet fast nur noch auf dem Papier statt. Real ist Asylbewerber längst = Zuwanderer geworden. Das entspricht auch der Rhetorik vieler Politiker und Medien zu diesem Thema.

"Eigentliche" Zuwanderer suchen sich lieber Länder wie die USA, Schweiz oder England, wo sie mehr verdienen und weniger Steuern zahlen, wie ja die Deutschen teilweise selbst. Wirklich hochqualifizierte Personen, die Arbeitsplätze schaffen oder eine Schaffung mitverursachen, kommen kaum nach Deutschland.

Daher ist die Forderung nach einem Zuwanderungsgesetz auch ein Witz. Die Rahmenbedingungen sind es, die qualifizierte Zuwanderung so unattraktiv macht. Heute zahlt jeder zweite den Spitzensteuersatz, keiner tut etwas gegen die kalte Progression. Ein Irrwitz!

Was Deutschland viel mehr braucht, ist ein konsequentes Rückführungsgesetz auf Bundesebene. Derzeit herrscht ein Kunterbunt aus Kann/Options-Regelungen, schleppender Verwaltung sowie populistischer Winterabschiebestopps.

Und genau das würde die Akzeptanz der Zuwanderungs-/Asylpolitik in Deutschland fördern und Pegida&Co. den Wind aus den Segeln nehmen.


[1] "Mehr als 276.000 illegale Einwanderer sind im vergangenen Jahr in die Europäische Union gekommen. Dies stelle gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 138 Prozent dar, sagte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos am Dienstag bei einer Parlamentsdebatte in Straßburg über die jüngsten Flüchtlingsdramen im Mittelmeer.
http://www.faz.net/aktuell/politik/...nderer-um-138-prozent-gestiegen-13368879.html

[2]"Deutschland ist Hauptzielland für illegale Einwanderer in Europa.[...] Das Abschieben ist nämlich Ländersache, es kostet Geld und sorgt für unschöne Fotos am Flughafen“, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums (BMI) zu BILD."
http://www.bild.de/politik/inland/i...obene-asylbewerber-noch-da-38006600.bild.html

[3] 202.834 Asylanträge im Jahr 2014
"Im Jahr 2014 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 202.834 Asylanträge gestellt, 75.811 mehr als im Vorjahr [...] Unter den zehn Hauptherkunftsländern finden sich [...] fünf aus der Balkanregion: Serbien, Kosovo, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Albanien. Etwa 30 Prozent aller Asylbewerber kamen aus diesen Ländern. In aller Regel erhielt dieser Personenkreis jedoch keinen Flüchtlingsschutz, da die dafür erforderlichen Voraussetzungen regelmäßig nicht vorlagen."
Anerkannt als Flüchtlinge: Nur 1,8% nach Grundgesetz, 24% nach Genfer Konvention.
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/01/asylzahlen_2014.html

[4] "Ein Asylverfahren dauert in der Regel etwa acht Monate. Wenn die Betroffenen anschließend klagen, kann sich das Verfahren bis zu zwei Jahre hinziehen.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/ein-drittel-mehr-abschiebungen-aid-1.4751176


GevatterTod schrieb:
Das ist richtig. Ein syrischer Arzt könnte nicht aus dem Stand in Deutschland praktizieren. Aber glaubst du denn, dass man in Litauen, Syrien oder Algerien akademische Titel hinterher geworfen bekommt? Dass ein deutscher Realschüler mehr auf dem Kasten hat als ein Bosnischer Abiturient?

Ich glaube und viele Pisastudien zeigen es, dass ein deutscher Abiturient mehr auf dem Kasten hat als ein bosnischer und ein deutscher Diplomand mehr als ein algerischer Diplomand, deutsche Sprachkenntnisse noch nicht mal berücksichtigt.

Die erdrückenste Beleg für die zu schlechte Qualifikation der Migranten in Deutschland ist deren anhaltender, kontinuierlicher und stark überproportionaler Anteil an Arbeitslosen bzw. Hartz4-Empfängern.


GevatterTod schrieb:
Wenn die PEGIDA von einer "Überfremdung des Abendlandes" spricht, dann klingt das so, als würde Europa von Zuwanderern (vor allem jenen, die nicht mit der europäischen Gesellschaft kompatibel sind) überrannt werden. Was wie dargelegt auch nicht der Realität entspricht. Wenn die PEGIDA mit "Überfremdung" Parallelgesellschaften und Ghettos anspricht, dann soll sie auch nur diese Punkte ansprechen und Begriffe wie "Überfremdung" gar nicht erst verwenden, um nicht gleich negative Konnotationen zu schaffen.
Es gibt sicher präziser fassbare Begriffe als "Überfremdung" oder "Islamisierung". Aber der eine fühlt sich von 300.000 Immigranten "überrannt", der andere erst bei 3 Millionen. Jeder hat da seine Grenze. Aber auch das erinnert mich alles ein wenig an die beliebte Angst vor der "Klimakatastrophe".
Auch hier wird oft so getan, als ob die Erde von klimabedingten Wetteranomalien überrollt würde, was in der Realität kaum nachweisbar ist. Dennoch ist die Möglichkeit eines negativen Szenario und sind die Indizien für eine Klima-Änderung Tatsachen. Unterschied: Es gilt nicht als linksradikal oder ökopopulistisch deswegen einen Alarmismus zu betreiben.

GevatterTod schrieb:
[...]Ja, natürlich gibt es in diesen Ghettos auch viele Menschen, die aus dieser Umgebung nur schwer heraus kommen und sich irgendwann auch in ihrer Umgebung gemütlich machen. Die bildungsferne Schicht unter den Menschen mit Migrationshintergrund lässt sich ja nicht weg diskutieren, und diese Menschen werden es schwer haben, überhaupt eine Wohnung in gehobenen Lagen bezahlen zu können.. Aber es gibt eben auch die andere Seite, den latenten Fremdenhass, an dem viele Menschen mit Migrationshintergrund bei der Arbeits- oder Wohnungssuche abprallen.
Das klingt so, als ob allen reinen Herzenes wollen, aber nicht können oder dürfen. Ich finde das sehr klischeehaft. Die Wahrheit ist, dass die andere Seite AUCH bedeutet, dass nicht wenige Zuwanderer sich selbst ausgrenzen und sich das Leben schwermachen. Oder durch evtl. religiöse oder kulturelle Prägung, die von der christlichen stark abweicht, intolerant und abwertend gegenüber den Einheimischen auftreten. Besonders betrifft das die Muslime, von denen der größte Teil in Deutschland Türken sind, also aus einer Region abstammen, in der der Islam noch nicht mal in seiner strengsten Lehre herrscht.

Dennoch: In 2010 wurde eine Jugend-Forschungsstudie des KFN und des Innenministeriums vorgestellt. Die fünf Autoren fanden heraus, dass die deutschfeindlichsten Migranten in allen Kategorien die Gruppe der Türken sind. 31,3% davon hatten Deutsche schon deutschfeindlich beschimpft und 7,6% aus deutschfeindlichen Motiven Gewalt ausgeübt.

http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fob109.pdf (Seite 68)

"Bei einer Untersuchung zur Integration türkischer Jugendlicher kam heraus, dass mehr als 50% der Eltern wollen, dass ihre Kinder anders leben als deutsche Jugendliche."

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlag...en/kelek-expertise.pdf?__blob=publicationFile (Seite 4)

Die kulturellen bzw. religiös-problemhaften Überzeugungen von Migranten zu ignorieren, wenn es um Probleme der Integration geht, besonders bei Muslimen, und immer nur auf die finanzielle Seite oder auf die "bösen Deutschen" zu verweisen, ist also äußert fahrlässig und erschwert die Lösung von Problemen. Auch darauf sind Pegida, AfD&Co. eine Reaktion, nicht nur eine Provokation.

GevatterTod schrieb:
Daher kann ein "Gesetz zur Integration" nicht die Lösung sein. Das wird nicht funktionieren. Diese Parallelgesellschaften kannst du nur mit mehr Mitteln für Bildung und sozialer Unterstützung, ggf. striktere Gesetze gegen Diskriminierung und vor allem einer veränderten Wohnraumpolitik lösen.
Natürlich hilft das, aber wie oben ausgeführt: Ohne eine strenge Auswahl der Zuwanderer und eine sehr konsequente Rückführungspolitik, werden wir uns immer wieder die gleichen Probleme importieren, wir können nicht jeden Fundamentalisten nachschulen, aufklären, bilden, der nach Deutschland kommt. Es sollten möglichst wenig nach Deutschland kommen,
- die bildungsarm sind, wenn Deutschlands Rohstoff die "Bildung" ist
- die hierherkommen, obwohl sie mit Deutschland, seinen Werten und Traditionen nichts verbindet
- die völlig mittellos sind, aber nicht verfolgt werden

Der Sozialstaat ist für einen Teil der Probleme mitverantwortlich, denn er hat ermöglicht, dass sich hier eine Gruppe von Zuwanderern eingenistet hat, die trotz Integrationsverweigerung und Arbeitsplatzphobie ihren Lebensunterhalt von der Gemeinschaft abholt, während sie dieselbe gleichzeitig ablehnt oder verachtet und ihre eigene, teils archaische Kultur ihren Kindern einbläut. Die Fälle von Zwangsverheiratung, Ehrenmord, Ehrengewalt oder Christen-/Deutschfeindlichkeit haben nun wirklich nichts mit deutschen Wohnsiedlungen oder deutschen Schulen zu tun. Sie findet man ja schließlich 1:1 in den Ursprungsländern oder -regionen. Die Probleme z.B. der Türkei oder des Libanons sind in dieser Hinsicht die Deutschlands geworden, aber nicht WEGEN der Deutschen, sondern GEGEN die Deutschen und ihre Interessen.


GevatterTod schrieb:
Müssen Inder sich jetzt neue Namen zulegen? Oder Niederländer? Das ist schon ein ziemlich xenophober Quatsch, und ich gehe mal davon aus, dass dir das nur im Eifer der Diskussion raus gerutscht ist und dir nicht wirklich das sprichwörtliche Messer in der Hose aufgeht, wenn du einen Namen wie "Homayounpour" liest oder hörst.
Das ist natürlich ein Nebenschauplatz. Niemand geht das Messer auf, aber eine gemeinsame Sprache ist nun mal das A und O. Wenn ich im Kundencenter anrufe, und möchte mich auf jemanden beziehen, dafür aber einen Sprachkurs belegen muss, um einen Namen aussprechen zu können oder zum Gedächtnisprofi werde, weil ich diesen Buchstabe für Buchstabe auswendig lernen muss, ist das ein Irrwitz im Alltag. So etwas erschwert das Zusammenleben unnötig.

Es ist ein Gebot der Höflichkeit und Anpassung, sich langfristig zumindest ein wenig an die Namenskultur anzupassen, besonders bei den Vornamen. In den USA war das übrigens lange Zeit absolut normal. Selbst in meinen Englischunterricht haben alle Schüler damals ihren Vornamen anglisieren müssen, natürlich nur für den Englisch-Unterricht. Auch ich hätte kein Problem, wenn ich nicht nur wegen der Kohl auswandere, sondern weil ich ein Land mag, meine Namen so abzuändern, dass er für die Bevölkerung besser auszusprechen bzw. zu schreiben ist.

Ein großes Vorbild dafür sind übrigens die Polen. Die haben, vor über hundert Jahren ohne üppigen Sozialstaat, Integrationsbeauftragte oder Antidiskriminierungsbücher versucht vor allem im Ruhrgebiet voranzukommen, dazu gehörte nicht nur fleißiges Arbeiten, sondern auch, dass die viele Polen ihren Nachnamen in deutsche Nachnamen änderten. Viele Müller, Meier, Schulze, die in Deutschland leben, haben polnische Vorfahren und niemand merkt es mehr.

Insofern: Anpassung zu erwarten, ist nicht xenophob, aber Anpassung stur für alle Zeiten zu unterlassen, kann durchaus germanophob sein.


GevatterTod schrieb:
Damit bin ich auch nicht einverstanden. Nur: Wie dargelegt greift das Mittel der Abschiebung bzw. des Wiedereinreiseverbots nur bei Personen, die nur über einen Aufenthaltstitel verfügen. Bei Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, kannst du dieses Mittel anwenden. Was ist also ist die Forderung? Wer einen Migrationshintergund hat, soll grundsätzlich und unabhängig der Staatszugehörigkeit abgeschoben werden können? Implikation für die deutsche Gesellschaft: Zuwanderer können grundsätzlich kein vollwertiger Teil der deutschen Gesellschaft und werden immer mit anderen Maßstäben behandelt werden. Und da soll sich dann noch jemand wundern, wenn sich Muslime immer weiter an den Rande der Gesellschaft gedrängt fühlen, wo schlimmstenfalls Hassprediger auf sie warten.
Nein, so gerät alles durcheinander. Staatsbürgerschaft ist Staatsbürgerschaft und kann nur in Ausnahmefällen entzogen werden, bei schweren Straftaten, wenn sie verliehen wurde, oder in manchen Fällen der Doppelstaatlichkeit. Das sollte auch so bleiben.

Man darf aber gar nicht erst anfangen, vorschnell einzubürgern, und die neue, voreilige Anwendung des Geburtsortsprinzip finde ich nach wie vor fahrlässig. Sonst wird nämlich wirklich irgendwann bei weitere Versäumnissen angefangen, die Neubürger unter die Lupe zu nehmen. Wieso kann der nicht deutsch sprechen, hat aber einen deutschen Pass? Usw. Die deutsche Staatsbürgerschaft muss das itüpfelchen der Integration sein und anschließend ist derjenige tatsächlich und natürlich in allen Belangen den Einheimischen gleichgestellt. Dann helfen gegen gewaltbereite Islamisten oder andere religiöse Irre bzw. Sektengurus nur noch das Strafrecht.


GevatterTod schrieb:
Die meisten Islamisten sind Deutsche in erster oder zweiter Generation. Die haben mit Asylbewerbern nichts zu tun. Und die meisten Asylbewerber, die wir aufnehmen, sind selber Opfer des radikalen Islam und/oder werden von den Behörden gewissermaßen handverlesen.
Wie kommst Du denn auf diese Behauptung? Kannst Du das irgendwie belegen?
Es dürfte umgekehrt sein, die meisten Islamisten sind nicht Deutsche. Immerhin wird sogar im übertoleranten Berlin seit 2005 Islamisten die Einbürgerung verwehrt:

http://www.berliner-zeitung.de/arch...ergerung-wird-geprueft,10810590,10324132.html

Auch ja, hier die drei wichtigsten Herkunftsländer bei Asylbewerbern:

Syrien - nicht alle fliehen vor dem radikalen Islam, sondern auch vor dem Machthaber Assad oder allgemein vor dem Krieg. Darunter können eine Menge radikale Muslime sein.
Eritrea - kommunistische Machthaber
Serbien - kein Islam

Aber nun gut... ich sehe es auch so, dass Europa Menschen, die von besonders radikalen Islamgruppen verfolgt werden, hier Schutz/Asyl gewähren sollte. Man sollte auch mal darüber nachdenken, das Verhältnis zu Saudiarabien nicht nur unter ökonomischen Gesichtspunkten zu betrachten...

GevatterTod schrieb:
Nein, ich bin wie gesagt einfach der Meinung, dass unsere Gesellschaft nicht bereit für direkte Demokratie ist. Ein Stück weit gilt dies natürlich auch für unsere parlamentarische Demokratie, sei es weil sich immer wieder gezeigt hat, dass Wahlkämpfe um Bürgerentscheide emotional geführt werden oder weil die Bürger immer wieder schlagartig ganz undemokratisch wurden, wenn sie an der Wahlurne verloren haben. Wenn wir diese Schwachpunkte ausmerzen, dann bitte sofort her mit der direkten Demokratie.

Also nie! Deine Argumente sind schwach. Wahlkämpfe um Parteienwahlen werden definitiv emotional geführt, noch fast nie hat das jemanden dazu bewegt, die parlamentarische Demokratie anzuzweifeln. Menschen haben nun mal Emotionen, sind ggf. von gewichtigen Entscheidungen betroffen und daher werden auch jegliche Wahlkämpfe emotional sein. Bürgerentscheide können sich aber auf ein Sachproblem fokussieren und zu Befriedung beitragen, denn dann kann niemand mehr zu Recht oder zu Unrecht falsche Entscheidungen auf "die Politiker" schieben. Hat in Stuttgart übrigens auch funktioniert. Frieden erst NACH Bürgerentscheid.

GevatterTod schrieb:
Der Unterschied zur parlamentarischen Demokratie ist im Übrigen, dass wir Volksvertreter wählen, die entsprechend qualifiziert sind.
Qualifiziert in was? Es gibt keine Qualifikationsvoraussetzung, um in den Bundestag gewählt zu werden. Die Hälfte wird auch nicht von den Bürgern entsandt, sondern von den Parteien. Allenfalls die Hälfte kann sich überhaupt nur als Volksvertreter ansehen, der Rest sind Parteienvertreter. Und die kommen in den Bundestag nicht zuerst, weil sie so tolle Abschlüsse haben, viele Arbeitsplätze geschaffen haben oder sonstwie begabt sind, sondern weil sie der Partei keinen Ärger gemacht und diese vorangebracht haben.

Mit Bürgerentscheiden, da bin ich sicher, hätten wir uns auch ganz viele Probleme bei Integration, Zuwanderung, Islamismus und vielem mehr erspart. Schon die Projekte der Türkei und der Großindustrie in den späteren 60er Jahren, massenweise bildungs- und kulturferne Gastarbeiter ins Land zu lassen, um die Löhne wieder kontrollieren zu können und eine kurzfristige Auslastung hier zu optimieren, ohne sich um die sozialen Folgen für alle zu kümmern, haben die Deutschen damals nach Umfragen mehrheitlich abgelehnt, weil sie die nachfolgenden Probleme richtigerweise vorhersahen.

Und selbst wenn die deutschen Bürger beschließen würden, diesen Fehler zu wiederholen, was ich für unwahrscheinlich halte, wäre mir so ein Beschluss immer noch lieber, als das intransparente, lobbygesteuerte und oft dem Wahlprogramm und jeder Verbindlichkeit Hohn sprechenden Kuddelmuddel, was sich in den deutschen Parlamenten abspielt! Welche Qualifikation und welches Wissen besaßen denn die Parlamentarier, als sie dem ESM zugestimmt haben?

GevatterTod schrieb:
Wenn die PEGIDA ihre ganzes Auftreten überdenken und mal mit klar definierten, differenzierten Diskussionsbeiträgen und Forderungen aufwarten würde, dann wäre auch eine Auseinandersetzung mit den Standpunkten der PEGIDA möglich. Im Moment wirkt PEGIDA eher wie ein Sammelbecken für alles, was den Menschen gegen den Strich geht - was dann auch dazu führt, dass die Positionen der PEGIDA auf so wundersame Weise wandelbar sind. [...]
Das 19-Punkte-Papier enthält mehr, als man bei den meisten Demonstrationen in Deutschland zu sehen bekommt. Und wandelbar sehe ich es nicht, es wurde bisher nicht korrigiert. Ich sehe immer wieder Parolen in deutschen Städten wie
"stop capitalism"
"refugees welcome"
"recht auf stadt"
o.ä.
Mit was soll man sich da auseinandersetzen? Auch die Gegendemo in Dresden "Gegen Volk", "gegen Vaterland", "Dresden für alle" ist wenig differenziert und definiert. Sogar ein "Je suis Charlie" ist in seiner Schlichtheit nicht zu überbieten. Hat auch fast niemanden gestört.

Also entweder erwartest Du oder wir zuviel von der Botschaften, die eine Demonstration übermitteln kann oder sie hat tatsächlich einen anderen Zweck, als ausformulierte, differenzierte Diskussionsbeiträge zu liefern: Nämlich ein Signal zu setzen, aufzurütteln, aufmerksam zu machen, das "weiter so" zu stören.

Falls Letzteres zutrifft, ist die harsche Kritik an Pegida von manchen Seiten erstaunlich inkonsequent, denn Pegida hat genau so das Recht, Aufmerksamkeit zu erzeugen wie andere Gruppen auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meint PEGIDA mit "Lügenpresse"?
Die Medien, allen vorran ARD, hat es so dargestellt als seinen unzählige Politiker den Protestmarsch in Paris vorrausgegangen. Nicht explizit, aber alle mit denen ich gesprochen habe haben es genau so interpretiert. Weglassen von Infos ist eben manchmal auch eine Lüge. Denn in Wirklichkeit sind die Politiker aber nur in eine abgesperrte Seitenstraße zu einem Fototermin gegagngen und waren garnicht auf der Demo. Wäre ja viel zu gefährlich...

Ich persönlich sehe unsere Medien nicht als Lügenpresse an. Aber (und ich habe eng mit Redaktionen zusammen gearbeitet) weiß dass es in jeder Redaktion eine Spirit gibt Informationen ins rechte Licht zu rücken. Welches nun das rechte Licht ist liegt im Auge des Betrachters und kann sich in den Redaktionen deutlich unterscheiden. So wirkt ein und die selbe Info unterschiedlich aufbereitet nunmal auch sehr unterschiedlich.

1. Die Verantwortlichen wissen nicht wirklich wie sie jetzt weiter machen sollen.
Ich glaube man sollte die "Verantwortlichen" und die Masse strikt trennen. Die Anführer sind ein reichlich dubioser Haufen. Keinen blassen Schimmer was die wollen und ja, ich glaube auch das sie es selbst nicht wirklich wissen.
2. Es ist eben doch eine rechts ausgerichtete Organisation, die hofft schnell populär genug zu werden um dann die Maske abzuwerfen.
Die Anführer bestimmt. Da sind wirklich krude Leute dabei. Aber nochmal: Das ist nicht die Masse der Leute die da mitgeht!

Was ich witzig finde: Die TU Dresden hat rausgefunden das es den Meisten garnicht wirklich um Ausländer geht. Sondern um Kritik an der aktuellen Politik, die sich überhaupt nichtmehr um die Bürger kümmert und ihnen ja nichtmal zuhört.
http://www.t-online.de/nachrichten/...a-demonstrant-ist-maennlich-und-gebildet.html
Wie gut das ich das nicht schon ganz am Anfang der Diskussion geschrieben habe:
https://www.computerbase.de/forum/threads/pegida-meinungen-und-ursachen.1425428/#post-16699747
Und nochmal: Ich glaube der aktuelle Umgang mit Pegida treibt etliche Menschen in eine radikale Ecke, in der sie eigentlich nicht sein wollen und wo sie auch nicht hingehören. Aber um gehört zu werden sehen sie die Demos als letzte Chance an.
 
Andy8891 schrieb:
Von diesem Gedanken müsste man endlich wegkommen.

Mit der Aktuellen EU-Regierung wird das nicht gehen,
Dafür ist die Gier schon zu Groß;)
 
In Belgien gab es wohl heute mehrere Zugriffe der Polizei auf Syrien-Heimkehrer.
 
Krafty schrieb:
User wie hotzenplot sind mir ja eh die liebsten, kaum einen geraden Satz auf Deutsch heraus bekommen, aber die Ausländer sind schuld!
(Ja, das war ein Rechtschreibflame, inhaltlich kam eh nicht viel bei rum)

vielleicht liegt es daran, das ich kein deutscher bin ^^

user wie du sind mir eh am liebsten, meinen sie seien ausländerfreundlich, sind aber eigentlich rassistisch, weil sie meinen die Rechtschreibung mit dem löffel gefressen zu haben

im übrigen habe ich hier kein wort für oder gegen pegida geschrieben. ich habe ledeglich die Tatsachen geschrieben, von wegen gastfreunlich aber bloss nicht selber helfen!!

auch wie bei dir nur leere Phrasen und meinen mit der nazikeule zu schwingen, obwohl man nicht weiss, welche nationalität der gegenüber hat. Rassist pur!! und genau das liebe ich an euch linken ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
...und wenn der Krieg vorbei ist fehlt genau diese Mittelschicht, die aber elementar wichtig dafür wäre, das Land stabil neu aufzubauen.
So falsch ist die Frage also nicht: "Wo wäre Deutschland, wenn die Trümmerfrauen als Kriegsflüchtlinge emigriert wären?"

Und jetzt? Sollen die sich abschlachten lassen? Die Flüchtlinge aus dem 3. Reich hätte übrigens kein Nachbarland aufgenommen. Nebenbei hatten die meiste sich arrangiert und gar keine Absicht zu fliehen. Und nach dem Krieg war man auch kein Flüchtling mehr. Die Trümmerfrauen hatten übrigens weniger Anteil am Wiederaufbau als allgemein angenommen.

Apropos Flüchtlinge in Deutschland.

Btw der Grund für den Mauerbau in der DDR, war weil die Mittelschicht geflohen ist, übrigens oft nicht mal wegen Verfolgung sondern weil man nach der Ausbildung in der BRD besser bezahlt wurde. Und die Abschlüsse waren anerkannt und man wurde sofort als Deutscher eingebürgert. Etwas was in der Geschichte sehr selten vorkam.

Das ist übrigens auch der Grund wieso ich nicht verstehe wie man Flüchtlinge als "Wirtschaftsflüchtlinge diffamieren kann, selbst wenn die Leute aus Not fliehen, muss die Not schon groß sein, damit man eine Menge Gefahren auf sich nimmt um überhaupt hier anzukommen.

Und allgemein zu den letzten Vorkomnissen rund um Dresden.

Bin übrigens mal gespannt ob PEGIDA sich jetzt auch für die Aufklärung des toten Flüchtlings einsetzt, wo die Polizei sich ja viel Zeit mit der Ermittlung gelassen hat. Ich glaube ja eher nicht, obwohl es schon bezeichnend ist wenn die Polizei sich bei so einem Verbrechen (egal wer nun der Täter bzw das Opfer ist) sich Zeit mit den Ermittlungen lässt.

Ich selber werde jetzt auch mal aus dem Thread gehen, die Diskussion dreht sich inzwischen nur noch im Kreis und die Hälfte der Beiträge verschwinden sowieso im Aquarium.

Bogeyman schrieb:
Willst du Deutschland denn jetzt mit Afrika oder Russland vergleichen, und gibt es solche radikalen Christen auch in Deutschland?

Wenn ich mir die Reaktionen in der Türkei angucke zu den Vorfällen in Frankreich fällt es mir schwer zu glauben dass der Islam nicht selbst das Problem ist.


Es gibt (wenn auch selten) einige Neonazis die Christen sind. Vergleiche sind auch schwierig weil je reicher eine Gesellschaft ist, desto "Friedlicher" ist sie auch. Zumindest was offene Gewalt angeht.

Und die Türkei hebt gerade die Trennung zwischen Religion und Staat auf, wir haben diese Trennung noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
hotzenplot schrieb:
vielleicht liegt es daran, das ich kein deutscher bin ^^

user wie du sind mir eh am liebsten, meinen sie seien ausländerfreundlich, sind aber eigentlich rassistisch, weil sie meinen die Rechtschreibung mit dem löffel gefressen zu haben

im übrigen habe ich hier kein wort für oder gegen pegida geschrieben. ich habe ledeglich die Tatsachen geschrieben, von wegen gastfreunlich aber bloss nicht selber helfen!!

auch wie bei dir nur leere Phrasen und meinen mit der nazikeule zu schwingen, obwohl man nicht weiss, welche nationalität der gegenüber hat. Rassist pur!! und genau das liebe ich an euch linken ^^

Die deutsche Rechtschreibung ist aber kein Rassismus, wenn man darauf hingewiesen wird z.B. die Groß-und Kleinschreibung zu beachten.
 
Man sollte frohe sein,
Das die Sunniten und Schiiten sich in DE noch nicht bekriegen........


Aber lieber schmeißt man bei PEGIDA alle Islam Gläubige in einen Topf


Im Prinzip kann das darauf hinauslaufen,
Das den Relativ Friedlichen Schiiten der Kragen platzt das sie die Unruhe stiftenden Sunniten .........


Am Ende könnte Berlin z.b. Aleppo sein bzw. Noch schlimmer;)
In Syrien bekriegen sich "nur" ca. 800 000Mann,
in DE leben ca. 3,6 mill. Sunniten und ca. 3,2 mill. Schiiten :evillol:
(Na dann Gute Nacht wenn die den Krieg haben)

PS:
Ich bin ein Natürlicher Feind der Sunniten, also ein Jeside:p
 
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Daaron schrieb:
Eventuell hast du einfach vergessen, dass es in einer Demokratie keinen Konsens geben KANN. Eine Demokratie muss permanent krachen, sonst ist was faul.

Du beschreibst sehr schön, dass du die Demokratie nicht verstanden hast. Hier muss es nicht "Krachen", hier müssen Debatten geführt werden. Der Konsens der Mehrheit regiert das Land, auch wenn es der Minderheit nicht passt.

Daaron schrieb:
Jetzt liefert die TUDD mal wieder etwas Schönes, aber das entspricht nicht deinem Bild und ist deshalb natürlich direkt "Vertuschung" und "Murks".

Das ist nichts "Schönes", eine Studie über eine Gruppe, deren radikale Kräfte dafür bekannt sind, gegenüber Dritten notorisch zu schweigen, ist schlicht und einfach Müll, wenn nur 1/3 dabei mitmacht.
Unter den 2/3 mögen nicht nur Radikale sein, aber die tauchen in der Studie ja noch nicht einmal auf.

Daaron schrieb:
So falsch ist die Frage also nicht: "Wo wäre Deutschland, wenn die Trümmerfrauen als Kriegsflüchtlinge emigriert wären?"

Der Begriff "Trümmerfrau" ist, außer in Berlin, wo Frauen von sowjetischen Besatzern dazu angehalten wurden Trümmer zu beseitigen, ist eine nette Nachkriegspropaganda, erzeugt u.a. durch die WS. Die Trümmerbeseitigung war im Rest des Landes ein nettes Geschäft von Unternehmern, männliche Arbeitskräfte gab es genug. Das ist nicht meine Meinung, sondern die heutige Sicht der Historiker, die diesem Mythos nachgegangen sind.
Was wolltest du noch einmal damit sagen?
Nach Kriegen ist es auch die Mittelschicht, die zuerst wieder zurückkommt, weil sie die Chancen erkennt.. Das wolltest du negieren, stimmt's?
 
OiOlli schrieb:
Und die Türkei hebt gerade die Trennung zwischen Religion und Staat auf, wir haben diese Trennung noch.

Weder das eine, noch das andere stimmt. Aber klar, wem erzähle ich das.
Ergänzung ()

Und zu der Geschichte, dass doch alle anderen es "aushalten", nur die Muslime wollen dies nicht wahrhaben.
Ich danke dem Papst, dass er noch einmal für alle klarstellt, dass Beleidigungen nicht mit Meinungsfreiheit gleichzusetzen sind.

"Viele Menschen ziehen über Religion her, das kann passieren, hat aber Grenzen.

Jede Religion habe eine Würde, und man könne sich darüber nicht lustig machen.

Um zu verdeutlichen, wo genau seine Grenze liegt, wurde der Papst deutlich. "Wenn Dr. Gasbarri (der Reiseorganisator des Papstes, Anm. der Redaktion), mein lieber Freund, meine Mama beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag", sagte Franziskus. Man könne den Glauben der anderen nicht herausfordern, beleidigen oder lächerlich machen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa das Oberhaupt der Katholiken.
"

Und nein, weder ich, noch der Papst meint damit, dass Attentaten gerechtfertigt sind. Der Kern der Aussage sollte nicht wieder vergewaltigt werden, bitte.
 
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Und die Türkei hebt gerade die Trennung zwischen Religion und Staat auf, wir haben diese Trennung noch.
Ja dann informier dich mal besser wie die öffentliche Meinung in der Türkei ist bezüglich der Anschläge in Paris. Man muss jetzt nicht so tun als ob würde die Mehrheit der Muslime weltweit das was da geschehen ist scharf verurteilen.

Auch "das sind nur einzelne extreme Ausprägungen" ist einfach totaler Schwachsinn, zumindest wenn man die Länder mit einbezieht wo der Islam "zuhause" ist.

da haben wir doch den wahren Schuldigen! Die hätten das nie veröffentlichen dürfen, sind selbst Schuld. Ist doch prima so kann man den Islam mal wieder besser darstehen lassen als er ist. Man gibt einfach den Opfern jetzt ne Teilschuld.

Ist das auch das Werk von einzelnen "Extremisten" ?

Zum Islam und Co
Einige Millionen Muslime, Islamisten etc können nichst für ein paar kranke Extremisten. Für diese paar, die sicherlich großes Leid hervorgerufen haben, kann man nicht Millionen verantwortlich machen, die das großteils selbst nicht gut heißen.

Wenn ich mir den Islam weltweit angucke habe ich nicht den Eindruck dass das alles nur Extremisten sind, sondern eher dass das nur ne faule Ausrede für die Taten sind die wegen diesem "Glauben" verurteilt werden. Wieso müssen Homosexuelle denn Angst um ihr Leben haben in der Türkei? Bestimmt net wegen den paar Extremisten, glaubst du das ernsthaft?

Ein Extremist ist für mich jetzt nicht nur so jemand der sich ausbilden lässt Anschläge zu verüben sondern darunter zählen für mich auch die jenigen die bereit sind Ehrenmord zu begehen beispielsweise.

Mach doch mal den Vergleich: Frage 1000 Männer in der Türkei was sie machen würden wenn ihre Schwester vor der Ehe Sex mit einem Deutschen hätte. Und dann frage mal hierzulande 1000 Männer (Deutsche/"Christen") was sie machen würden wenn ihre Schwester vor der Ehe Sex mit einem Türken hätten.

Wenn du den Islam wirklich kennenlernen willst dann solltest du auch in die entsprechenden Länder fahren und nicht so tun als ob würden Muslime hierzulande sich genauso verhalten wie in der Türkei.

Hierzulande reißen sie sich mehr zusammen, ist mein Eindruck, und wissen auch dass sie mit ihren krassen Ansichten hierzulande auf Widerstand stoßen würde. Kann durchaus der Grund dafür sein wieso man dann gern unter sich bleibt in Deutschland. Nen anderer Moslem wird damit warscheinlich net son Problem haben wenn man ihm sagt dass man seine Schwester umbringen würde wenn sie dies und das macht. Nem Christen bzw. Deutschen wird er sowas dann so direkt wohl eher nicht sagen.
Sie können ihren Glauben halt nicht so ausleben hier sondern müssen sich unseren gesellschaftlichen Normen fügen. Damit haben scheinbar aber nicht wenige ein Problem.
 
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