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Im Moment ist es so:
Pegida demonstiert. Die Politiker und Medien lachen drüber und warten wahrscheinlich solange ab, bis die Leute keine Lust mehr haben.
das sie darüber lachen, sehe ich nicht so. eher hat es den anschein das sie in pegida eine Gefahr sehen. denn egal ob politclown oder Politik geleitete medien, alle wettern sie gegen pegida .
bundes muttis Neujahrsansprache, spricht auch deutliche worte :
"Deshalb sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! "
Ich sage für mich abschließend hier nur folgendes.
Geht auf die Straße. Ja!
Zeigt euch. Demonstriert für mehr soziale Gerechtigkeit. Gegen Altersarmut etc.
Aber nicht bei PEGIDA, denn dort ist euer Protest nur Mittel dazu Macht zu bekommen und falsche Ideale damit durch zu bekommen. Dort werdet ihr instrumentalisiert, für etwas was ihr eigentlich zum Großteil garnicht wollt.
Wenn ihr mehr Rente, Abschaffung von Zeitarbeit, mehr Geld für ein gutes und gerechtes Leben wollt, dann geht! Aber nicht zu PEGIDA!
Versteh ich das richtig 2004 gab es 35.607 Asylbewerber und 23.334 wurden abgeschoben.Dann sinken die Erstanträge bis 2007 auf 22.085 bei den 8394 Bewerber abgeschoben wurden. Ab dann steigt es bis 2014 wo geschätzte 200000 Anträge bearbeitet werden und nur 5743 abgeschoben werden. Da wurden ja 4x soviele 2004 abgeschoben bei gerade mal 1/6 Bewerber.
Klar! Afrika ist voller radikaler Christen, die fröhlich im Namen ihres Glaubens morden. Ohne den Druck der Internationalen Gemeinschaft stünde jetzt in Uganda und anderen Ländern Schwarzafrikas Homosexualität als "Vergehen gegen den Willen Gottes" unter Todesstrafe. Unterstützung haben diese Länder übrigens von radikalen Christen aus diesem anderen Entwicklungsland in Nordamerika erhalten. In Nordirland haben die Konfessionen das Bomben noch nicht verlernt, in Russland machen orthodoxe Christen Jagd auf Homosexuelle und in allen Teilen der Welt gibt es christliche separatistische Gruppierungen, die auch nicht vor Gewalt zurück schrecken. Erzähl mir nicht, dass diese Menschen nach Deutschland gehören!
Im Übrigen bin auch vollkommen beim Herrn Ahmed (hast du mitgekriegt, dass der Mann Moslem ist?): Angela Merkel hätte sich den "Der Islam gehört zu Deutschland"-Spruch sparen sollen. Natürlich gehören die gut integrierten Moslems nach Deutschland. Natürlich gibt es einen moderaten Islam, der mit Deutschland kompatibel, genauso wie es ein Christentum gibt, das mit unserer Gesellschaft kompatibel ist (nachdem wir alle Ecken und Kanten abgeschliffen haben, so dass vom hiesigen Christentum kaum mehr als das "Vater Unser" übrig geblieben). Aber es gibt eben auch einen Islam und ein Christentum, die jeweils nicht zu Deutschland gehören, und in Zeiten, in denen wir mehr den je eine differenzierte Diskussion brauchen (und mit Blick auf die Muslime, die vor dem radikalen Islam nach Deutschland geflüchtet sind und sich vor den Kopf gestoßen fühlen dürften, dass der Islam, der sie ermorden wollte, nicht explizit ausgeschlossen wurde) finde ich es mehr als unglücklich, dass die Kanzlerin die Diskussion auf eine reine konfrontative "Für oder wider"-Basis stellt. Ich hätte mir eine klare Abgrenzung gegen den radikalen Islam gepaart mit einem ausdrücklichen Bekenntnis zum Islam im Einklang mit den Werten unserer Gesellschaft gewünscht. Insofern kann ich sogar verstehen, wenn sich die PEGIDA-Fußsoldaten ausgegrenzt fühlen (was aber keine Rechtfertigung für deren Auftreten sein darf!).
Megatron schrieb:
Dieser Wohlstand wurde den Deutschen aber nicht geschenkt sondern sie haben dafür schwer und unermüdlich gearbeitet. Was wäre aus Deutschland geworden wenn nach den 2. Weltkrieg einfach alle davongelaufen wären.
Der Vergleich hinkt aber gewaltig! Die Alliierten waren angesichts eines schwelenden Konfliktes mit dem Kommunismus unter russischer Führung mehr als bemüht, Deutschland aufblühen zu lassen und als Puffer und Vasall des Kapitalismus gegen den Ostblock zu positionieren. Man hätte Deutschland auch zerschlagen und einem "Versailler Vetrag 2.0" klein halten können, was sich auch viele gewünscht haben, aber die Alliierten haben dies verhindert. Das Wirtschaftswunder war nicht nur ein Verdienst der Deutschen, sondern ist auch dem wohlwollenden Schutz der Alliierten und vor allem den helfenden Händen der Gastarbeiter zu verdanken, ohne die das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen wäre.
Wie es auch anders hätte laufen können, hat man am Beispiel der DDR gesehen: Das sozialistische Regime musste eine Mauer bauen, Minenfelder legen und auf die eigenen Menschen schießen, um sie an der Flucht vor Unterdrückung und wirtschaftlichem Niedergang zu hindern.
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Megatron schrieb:
Diese besseren Lebensverhältnisse kann Deutschland aber nur für eine gewisse Anzahl von Menschen bieten, und selbst dann nur wenn alle auch tatkräftig mitwirken um diesen Wohlstand zu erhalten.
Und die Zuwanderer tun dies. Nochmal: Neue Zuwanderer sind mittlerweile besser ausgebildet als die einheimische Bevölkerung, und Deutschland hat anteilig mehr Beschäftigte als jemals zuvor. Ja, es gibt auch die andere Seite, nämlich eine dramatisch hohe Quote von Schulabbrechern und Empfängern von Sozialleistungen unter der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, aber das wird am anderen Ende des Spektrums mehr als ausgeglichen. Das man sich einem Problem stellen muss steht außer Frage, aber man kann nicht schließen, Zuwanderer würden Deutschland ausbluten lassen, weil das einfach nicht wahr ist.
Im Übrigen pickt sich Deutschland bereits die Rosinen aus dem Zustrom der Flüchtlinge heraus. Nur ein Drittel aller Flüchtlinge werden tatsächlich und einzig aufgrund humanitärer Erwägungen aufgenommen. In der Regel fließt der Bildungshintergrund in die Entscheidung mit ein, so dass bei uns überwiegend syrische Flüchtlinge akademischer Ausbildung ankommen - um von einem Stück Software auf Container im Niemandsland verteilt zu werden.
Megatron schrieb:
Wer baut eine Mauer des Hasses auf, bei den Demonstrationen geht es nur darum aufzuzeigen das die Mittel der Deutschen begrenzt sind und wir nicht die ganze Welt durchfüttern können.
Es sind diese Demonstranten, die sich nationalsozialistischer Verhaltensweisen bemächtigen und so eine Diskussion verhindern, um dann hinterher zu jammern, dass niemand mit ihnen redet, obwohl sie doch nur Missstände aufzeigen wollen (von denen die meisten nachweislich nicht existieren).
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Andy8891 schrieb:
Hier findet man auf Seite 10 noch die Zahl der Ablehnungen die bei stets über 65% liegt.
Natürlich gibt es in der Asyl-Politik viele Probleme. Das bestreitet auch niemand. Allerdings sind das nicht die Probleme, die PEGIDA identifiziert haben will. Weder wird Deutschland regelrecht überrannt, noch holen wir uns scharen "Kameltreiber" ins Land. Probleme gibt es vor allem bei der Regulierung der Flüchtslingsströme, Unterbringung der Flüchtlinge und Abarbeitung der Asyl-Anträge.
Und die Zuwanderer tun dies. Nochmal: Neue Zuwanderer sind mittlerweile besser ausgebildet als die einheimische Bevölkerung, und Deutschland hat anteilig mehr Beschäftigte als jemals zuvor. Ja, es gibt auch die andere Seite, nämlich eine dramatisch hohe Quote von Schulabbrechern und Empfängern von Sozialleistungen unter der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, aber das wird am anderen Ende des Spektrums mehr als ausgeglichen. Das man sich einem Problem stellen muss steht außer Frage, aber man kann nicht schließen, Zuwanderer würden Deutschland ausbluten lassen, weil das einfach nicht wahr ist.
Im Übrigen pickt sich Deutschland bereits die Rosinen aus dem Zustrom der Flüchtlinge heraus. Nur ein Drittel aller Flüchtlinge werden tatsächlich und einzig aufgrund humanitärer Erwägungen aufgenommen. In der Regel fließt der Bildungshintergrund in die Entscheidung mit ein, so dass bei uns überwiegend syrische Flüchtlinge akademischer Ausbildung ankommen - um von einem Stück Software auf Container im Niemandsland verteilt zu werden.
Du vermischt hier irgendwie Einwanderer mit Flüchtlingen.
Bei Flüchtlingen soll gar nichts ausgesucht werden sondern:
- Asyl berechtigt = Aufnahme
- Asyl nicht berechtigt = Geh wieder zurück ohne Ausnahme
Und bezüglich Schulabbrecher ausgleichen, da sollte nichts ausgeglichen werden. Nur weil ein Unternehmen 1 Million Autos produzieren kann, macht es keinen Sinn diese zu produzieren wenn keiner die Autos kauft.
Solange wir eine Arbeitslosigkeit von über 5 Millionen haben (mit Aufstocker, Kranken, usw), solange sollten die eigenen Probleme die oberste Priorität haben und erstmal diese Probleme gelöst werden, anstatt unqualifizierte Einwanderer aufzunehmen, weil man diese mittragen kann.
Kann mir jemand kurz erklären, wieso es negativ ist, wenn wir nur noch z.B. 70 Millionen Menschen in Deutschland sind?
Populistisch wäre meine Meinung dazu, dass sich Unternehmen seine Mitarbeiter nichtmehr aus 100 Bewerbern aussuchen können und dann mal selbst werben müssten.
Wie viel von denen sind freiwillig "arbeitslos" oder haben irgendwelchen "Quatsch" der einfach nicht benötigt wird gelernt?
Man kann weiter machen, wie viel wären den überhaupt bereit offene Stellen zu besetzen?
Im Reinigungsbereich, Metzger-, Bäckerhandwerk und und und werden Leute gesucht. Aber darauf haben viele keine Lust, solange sie auch problemlos vom Staat monatlich ihr Geld bekommen können. (ohne einen Finger krumm machen zu müssen)
Zu deiner Aussage mit den 70 Millionen, wenn das Verhältnis von alten und jungen stimmen würde ja. Aber mittlerweile werden die Leute einfach zu alt und wollen trotzdem mit 63, 64, 65 in Rente ...
Da liegt dann grundlegend das Problem begraben, wenn der Anteil "Alter" schneller ansteigt, kann das System an sich nicht mehr getragen werden.
(alleine dadurch, dass der Schnitt heute älter wird, wird das zukünftig ein Problem, den im Schnitt wird nicht länger gearbeitet)
Nicht zu vergessen, dass man dann auch die grundlegende Infrastruktur schrumpfen müsste. Wobei das eher möglich wäre.
Wenn es ein Gesetz gibt (Dublinverfahren), dass Asylbewerber im ersten Aufnahmestaat bleiben müssen, z.B. Italien, sehr viele aber laut Presseberichten nach Deutschland kommen, gleichzeitig hier Asylbewerber pauschal als zukünftige angebliche "Fachkräfte" verkauft werden, einige davon in Berlin Schulen besetzen oder in München Plätze, sehr wenige ausgewiesen und abgeschoben werden trotz der Vielzahl an abgelehnten Asylbewerbern, manchmal trotz eindeutiger Herkunft aus "sicheren Drittestaaten" (Grundgesetz), dann kann man nicht mehr von "Kontrolle" sprechen. Das hat nichts mit rechts oder links zu tun, sondern mit Realität.
Du vermengst hier Asylpolitik mit Zuwanderungspolitik. Dass es Probleme in der Umsetzung der Asylpolitik ist nicht zu leugnen, allerdings lassen sich diese Probleme schon aufgrund der marginalen Zahlen nicht als "unkontrollierte Zuwanderung" qualifizieren.
Bounceback schrieb:
Du verschweigst, dass man nicht jedes ausländisches "Diplom" mit dem deutschen vergleichen kann. Außerdem ist der Anteil der jüngsten Zuwanderer ohne jegliche Berufsausbildung deutlich höher als bei Deutschen. Das wiegt hinsichtlich Arbeitslosigkeit besonders schwer.
Das ist richtig. Ein syrischer Arzt könnte nicht aus dem Stand in Deutschland praktizieren. Aber glaubst du denn, dass man in Litauen, Syrien oder Algerien akademische Titel hinterher geworfen bekommt? Dass ein deutscher Realschüler mehr auf dem Kasten hat als ein Bosnischer Abiturient?
Dass es der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund unter den Schulabbrechern (und folgerichtig auch der Arbeitslosen) besonders hoch ist, habe ich nicht verschwiegen, aber dieser Umstand wird am anderen Ende der Skala wieder aufgefangen: Anteilig erreichen mehr Zuwanderer als Deutsche einen akademischen Abschluss. Was nicht bedeutet, dass wir uns den existierenden Brennpunkten in den bildungsfernen Schichten nicht stellen müssen, aber es bedeutet auch, dass das Bild vom ungebildeten Zuwanderer falsch ist.
Bounceback schrieb:
Ich würde noch ergänzen: Beherrschung der deutschen Sprache.
Das habe ich in der Befähigung, am sozialen Leben teilnehmen zu können, eingefasst, aber nennen wir es gerne explizit.
Bounceback schrieb:
Es gibt Stadtteile mit einem Migrantenanteil weit über 50%. ... Das ist das, was nicht wenige Menschen denken und fühlen, wenn sie durch Straßen z.B. in Berlin gehen, in denen kaum noch deutsch gesprochen wird, ihnen immer wieder Burkaträgerinnen begegnen oder die meisten Läden ausländische Schilder oder Verkäufer haben. Wenn ihre Kinder in Klassen kommt, wo sie als Deutsche in der Minderheit sind.
Wenn die PEGIDA von einer "Überfremdung des Abendlandes" spricht, dann klingt das so, als würde Europa von Zuwanderern (vor allem jenen, die nicht mit der europäischen Gesellschaft kompatibel sind) überrannt werden. Was wie dargelegt auch nicht der Realität entspricht. Wenn die PEGIDA mit "Überfremdung" Parallelgesellschaften und Ghettos anspricht, dann soll sie auch nur diese Punkte ansprechen und Begriffe wie "Überfremdung" gar nicht erst verwenden, um nicht gleich negative Konnotationen zu schaffen.
Und natürlich sind Ghettos und Parallelgesellschaften ein Problem. Aber dieses Problem löst du nicht mit einem "Gesetzlichen Verpflichtung zur Integration". Dieser Forderung wohne der Irrglaube inne, die Menschen würden sich in ihren schimmeligen Ghetto-Wohnungen wohl fühlen. Ich bin in Duisburg-Rheinhausen aufgewachsen. Ich lebe einem solchen "Ghetto". In meinen Schulklassen mindestens ein Drittel Zuwanderer (vor allem ab der Oberstufe bis hin zum Hochschulabschluss ). Ich lebe ganz selbstverständlich mit diesen Leuten zusammen, als Nachbarn, Kollegen und Freunde. Und jeder, mit dem ich gesprochen habe, hat mir erzählt, wie schwer es für sie war, aus "Hochemmerich" und "Rheinhausen-Ost" heraus zu kommen, weil sie seltsamerweise trotz bester Noten ewig und drei Tage keine Ausbildungsstelle oder Arbeitsplatz gefunden oder trotz Single-Lebens und einem guten Einkommen keine Wohnung gefunden haben. Mittlerweile bauen sie ihre eigenen Häuser oder sorgen selber dafür, dass aus den Nachbarschaften ihrer Jugend schmucke Siedlungen werden, weil sie es aufgegeben haben, nach Wohnungen in gehobenen Lagen zu suchen.
Ja, natürlich gibt es in diesen Ghettos auch viele Menschen, die aus dieser Umgebung nur schwer heraus kommen und sich irgendwann auch in ihrer Umgebung gemütlich machen. Die bildungsferne Schicht unter den Menschen mit Migrationshintergrund lässt sich ja nicht weg diskutieren, und diese Menschen werden es schwer haben, überhaupt eine Wohnung in gehobenen Lagen bezahlen zu können.. Aber es gibt eben auch die andere Seite, den latenten Fremdenhass, an dem viele Menschen mit Migrationshintergrund bei der Arbeits- oder Wohnungssuche abprallen.
Daher kann ein "Gesetz zur Integration" nicht die Lösung sein. Das wird nicht funktionieren. Diese Parallelgesellschaften kannst du nur mit mehr Mitteln für Bildung und sozialer Unterstützung, ggf. striktere Gesetze gegen Diskriminierung und vor allem einer veränderten Wohnraumpolitik lösen. Wenn ganze Siedlungen an Konzerne wie die "Deutsche Annington" fallen, die bevorzugt oder ausschließlich Empfänger von Sozialleistungen als Mieter akzeptieren (denn der Staat zahlt immer, und kostspielige Renovierungen kann man sich auch sparen, denn die Menschen der untersten Schichten sind froh, wenn sie überhaupt eine bezahlbare Wohnung haben), dann bleibt es auch nicht aus, dass sich Unterschichten-Ghettos bilden, in denen man dann auch viele Zuwanderer findet.
Davon mal ab bin auch gegen die Burka (auch wenn ich noch nie eine gesehen habe, aber glaubt man den Rechten, liegt ja mittlerweile ein Schleier über Deutschland), "Sonderwürste" für Moslems wie das Ganzkörper-Schwimmnachthemd (das sind aber Einzelfälle, als Blutdruck unten halten!) sowie Gebetsräume und Islamunterricht in Schulen (Religion sollte ganz aus Schulen verschwinden). Und ich habe auch das Gefühl, dass die deutsche Politik bei Neo-Nazis zwar fleißig und zur Recht Kante zeigt, aber beim Thema Zuwanderung zu ängstlich agiert. Bis hierhin kann ich die Menschen, die jetzt auf die Straße gehen, noch verstehen. Ich verstehe nur nicht, warum sie "Lügenpresse" und "Verräter" schreien müssen - außer natürlich es entspricht deren gutbürgerlichen Gesinnung. Wenn sie nicht mit der Presse reden wollen, dann könnten sie einfach die Klappe halten.
Bounceback schrieb:
Wenn sie als Kunde mit Menschen sprechen oder telefonieren, deren Namen sie nicht aussprechen können geschweige denn aufschreiben.
Müssen Inder sich jetzt neue Namen zulegen? Oder Niederländer? Das ist schon ein ziemlich xenophober Quatsch, und ich gehe mal davon aus, dass dir das nur im Eifer der Diskussion raus gerutscht ist und dir nicht wirklich das sprichwörtliche Messer in der Hose aufgeht, wenn du einen Namen wie "Homayounpour" liest oder hörst.
Bounceback schrieb:
Warum befinden sich dann in Deutschland 2000 gewaltbereite Islamisten [1], darunter laut BKA 260 "Gefährder", also radikalislamische Personen, die jederzeit Anschläge begehen könnten? [2]
Und weißt du was? Ich verstehe es auch nicht? Ich verstehe nicht, warum ein Pierre Vogel weiterhin Hass predigen darf. Ich verstehe nicht, warum bekannte Islamisten, die den heiligen Krieg proapagieren, unbehelligt bleiben. Ich verstehe nicht, wie es sein kann, dass wir von den Rechtsextremen wissen und dann doch Terroranschläge geschehen können. Wir beobachten diese Gruppierungen nur, schreiten aber erst ein, wenn es zum äußersten kommt - und manchmal können wir das schlimmste nicht einmal verhindern.
Damit bin ich auch nicht einverstanden. Nur: Wie dargelegt greift das Mittel der Abschiebung bzw. des Wiedereinreiseverbots nur bei Personen, die nur über einen Aufenthaltstitel verfügen. Bei Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, kannst du dieses Mittel anwenden. Was ist also ist die Forderung? Wer einen Migrationshintergund hat, soll grundsätzlich und unabhängig der Staatszugehörigkeit abgeschoben werden können? Implikation für die deutsche Gesellschaft: Zuwanderer können grundsätzlich kein vollwertiger Teil der deutschen Gesellschaft und werden immer mit anderen Maßstäben behandelt werden. Und da soll sich dann noch jemand wundern, wenn sich Muslime immer weiter an den Rande der Gesellschaft gedrängt fühlen, wo schlimmstenfalls Hassprediger auf sie warten.
Dass die meisten Islamisten in Deutschland nicht einfach abgeschoben werden, hat also einen ganz einfachen Grund: Es sind deutsche Staatsbürger! Denen jetzt die Ausweise entzogen werden sollen, damit sie das Land nicht mehr in Richtung ISIS verlassen können. Grenzwertiger Vorgang, aber ich nehme lieber die Stigmatisierung von Islamisten in Kauf als diese Menschen an einem heiligen Krieg teilnehmen zu lassen.
Bounceback schrieb:
Man sehe sich nur mal drei Zahlen fortlaufend an: Anzahl Asylbewerber. Anerkennungsquoten. Anzahl Abschiebungen. Damit ist das meiste gesagt.
Du vermengst hier wieder Themen, die wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben. Nochmal: Die meisten Islamisten sind Deutsche in erster oder zweiter Generation. Die haben mit Asylbewerbern nichts zu tun. Und die meisten Asylbewerber, die wir aufnehmen, sind selber Opfer des radikalen Islam und/oder werden von den Behörden gewissermaßen handverlesen.
Bounceback schrieb:
Ich finde es trotz Deiner Distanzierung sehr fragwürdig, sich für oder gegen demokratische Prozesse zu entscheiden, weil einem eine konkrete Einzelfallentscheidung nicht passt.
Witzig, dass du mir dies im Angesichts aktueller Entwicklungen vorwirfst. Im Moment dürfte die PEGIDA die Seite in der Diskussion sein, die sich am undemokratischsten verhält. Wie dem auch sei, mir geht es nicht darum, dass mir Entscheidungen in Einzelfall vielleicht nicht gefallen könnten. Wie kommst du darauf? Weil es so klingt, als habe ich Angst davor, dass PEGIDA reihenweise Abstimmungen gegen meine Interessen gewinnen könnte? Mit Blick auf die aktuelle Situation im Land habe ich wenig Angst davor, dass dies geschehen würde (außer in Dresden).
Nein, ich bin wie gesagt einfach der Meinung, dass unsere Gesellschaft nicht bereit für direkte Demokratie ist. Ein Stück weit gilt dies natürlich auch für unsere parlamentarische Demokratie, sei es weil sich immer wieder gezeigt hat, dass Wahlkämpfe um Bürgerentscheide emotional geführt werden oder weil die Bürger immer wieder schlagartig ganz undemokratisch wurden, wenn sie an der Wahlurne verloren haben. Wenn wir diese Schwachpunkte ausmerzen, dann bitte sofort her mit der direkten Demokratie. Vielleicht ebnet uns ja das Internet einen Weg in eine Zukunft, in der die Menschen nicht nur emotional, sondern auch informiert wählen.
Der Unterschied zur parlamentarischen Demokratie ist im Übrigen, dass wir Volksvertreter wählen, die entsprechend qualifiziert sind.
Bounceback schrieb:
sondern dass die EU gewaltige Demokratiedefizite hat[/PEGIDA]
Richtig. Das ist aber nicht das, was die PEGIDA gesagt hat. Im Wortlaut der PEGIDA geht es nur um die Regulierungswut aus Brüssel.
Bounceback schrieb:
Und so beglückt uns ein Sigmar Gabriel mit Glühbirnenverboten und anderem bevormundendem Murks durch die Hintertür.
Als hängen wir uns jetzt doch wieder am Glühlampenverbot auf? Die USA, Kanada, Australien und andere Nationen haben die herkömmliche Glühlampe auch abgeschafft.
Bounceback schrieb:
Ein anderes Beispiel ist das Bürokratiemonster "Antidiskriminierungsgesetz", das selbst einfache Bürger mit Strafen bedroht, wenn diese sich nicht politisch korrekt bei ihren Kleinanzeigen verhalten,
Ja, wie schrecklich, dass Menschen zivilrechtlich gegen Diskriminierung aufgrund von Alter, Religion, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Orientierung geschützt werden sollen. Deutschland blockiert übrigens weiterhin fleißig.
Bounceback schrieb:
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Demokratisierung und weiteres Zusammenwachsen der EU oder wieder mehr Rechte für die Nationalstaaten. Wenn ersteres nicht funktioniert oder nicht gewollt ist (dafür gibt es europaweit gesehen viele Indizien), ist es fahrlässig, zweiteres aus Trotz zu unterlassen.
Schon wieder so ein chamäleonhafter Standpunkt. Einfach mal mit dem dicken Knüppel drauf hauen, wird schon den Richtigen treffen. Regt sich dann Kritik, war alles ganz anders gemeint und eigentlich sei man für ein föderales Europa. Darauf arbeitet die EU auch hin. Die letzten Parlamentswahlen waren schon ein Schritt in diese Richtung, auch wenn noch ein langer Weg beim Abbau des Demokratiedefizits zu gehen ist. Und weiterhin bezieht sich das Positionspapier der PEGIDA nur auf die wahrgenommene Regulierungswut aus Brüssel.
Bounceback schrieb:
Ich bin sehr sicher, dass sich mit der aktuellen Zuwanderungswelle (Osteuropa + Asylbewerber als Nahost und Afrika) der Trend umdrehen wird, genau so wie in den 90er Jahren. Man sehe sich dort mal die Entwicklung der Straftaten an.
Diese Zuwanderungswelle dauert seit 2008 an. Im gleichen Zeitraum ist die Kriminalitätsrate leicht, die Zahl der Gewaltverbrechen stark gesunken. Wo soll diese durch die Zuwanderung induzierte Trendwende herkommen? Der negative Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität, der so gerne bemüht wird, um sich gegen Zuwanderung zu positionieren, existiert einfach nicht.
Zustimmung hingegen bezüglich der aufgewandten Mittel bei der Aufklärung von Einbruchsdelikten.
Bounceback schrieb:
Sind AfD+Pegida populistisch, ist es die Linkspartei allemal. Es ist auch nicht verboten, das zu fordern, was "beliebt" im Volk ist oder was bereits irgendwo auf dem Papier so steht.
Ebenfalls ist das Ignorieren von Komplexität hin und wieder ein notwendiges Übel jeglicher politischer Auseinandersetzung, besonders bei der (auch außerparlamentarischen) Opposition, die nicht die Mühen der Realpolitik durchleben muss.
Wenn man aber konkrete Forderungen stellt, dann sollte man schon wissen, wovon man redet und was möglich ist.
Bounceback schrieb:
Bei Pegida und teilweise der AfD ist es nun besonders extrem: Die gefühlt komplette Presse des Landes einschließlich aller Parteien schießen sich auf sie an, während ein großer Teil der Deutschen das ganz anders sieht. Das ist für mich der eigentliche, interessante Punkte bei Pegida&Co., die massive Repräsentationslücke der Ansichten ihrer Anhänger in Politik und Medien. Unabhängig davon, wer nun "Recht" hat.
Wenn die PEGIDA ihre ganzes Auftreten überdenken und mal mit klar definierten, differenzierten Diskussionsbeiträgen und Forderungen aufwarten würde, dann wäre auch eine Auseinandersetzung mit den Standpunkten der PEGIDA möglich. Im Moment wirkt PEGIDA eher wie ein Sammelbecken für alles, was den Menschen gegen den Strich geht - was dann auch dazu führt, dass die Positionen der PEGIDA auf so wundersame Weise wandelbar sind. Zieh doch mal für einen Moment in Erwägung, dass Medien und Öffentlichkeit recht haben, dass sich die PEGIDA als eine undemokratische Gruppierung verhält, mit der nicht geredet werden kann, auch weil sie mit niemand anderem als der AfD reden will. So führen die Demonstrationen in Nichts, und ich ahne jetzt Übles in Form von rechter Gewalt, wenn PEGIDA irgendwann im Sande verlaufen sein wird.
Ergänzung ()
Andy8891 schrieb:
Und bezüglich Schulabbrecher ausgleichen, da sollte nichts ausgeglichen werden. Nur weil ein Unternehmen 1 Million Autos produzieren kann, macht es keinen Sinn diese zu produzieren wenn keiner die Autos kauft.
Ich sage ja auch nicht, dass wir die Bildungsprobleme in den sozialen Unterschichten ignorieren sollten. Der Punkt ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Mittel nicht weniger, an der Spitze sogar besser ausgebildet sind als die deutsche Bevölkerung.
Andy8891 schrieb:
Solange wir eine Arbeitslosigkeit von über 5 Millionen haben (mit Aufstocker, Kranken, usw), solange sollten die eigenen Probleme die oberste Priorität haben und erstmal diese Probleme gelöst werden, anstatt unqualifizierte Einwanderer aufzunehmen, weil man diese mittragen kann.
Nochmal: Sowohl Zuwanderer als Deutsche mit Migrationshintergrund sind im Schnitt besser ausgebildet als die deutsche Bevölkerung. Nichts mit einem Zustrom unqualifizierter Zuwanderer. Die Zuwanderer heben das gesamtdeutsche Bildungsniveau.
Andy8891 schrieb:
Kann mir jemand kurz erklären, wieso es negativ ist, wenn wir nur noch z.B. 70 Millionen Menschen in Deutschland sind?
Kann mir jemand erklären, wie dieser Gedanken nicht zutiefst fremdenfeindlich ist? Willst Arbeitslose mit Migrationshintergrund abschieben oder was?
Davon mal ab mache ich mir Gedanken um die Rente, und da ist es mir egal, ob ein Thomas oder ein Mehmet in die Bresche springt. Deutschland wird immer älter. Zu alt.
Ergänzung ()
Daaron schrieb:
Lass mich raten: Wärst du Thüringer, hättest du Links gewählt? Scheiß drauf, dass da 2 Ex-Stasi-IMs dabei sind, die auch noch stolz drauf sind. Oder hast du damals Rot/Grün gewählt, wohl wissend, das Fischer ein radikaler Steineschmeißer und Polizistenprügler war?
Verstehe. Wer nicht für dich ist, der ist eine linke Zecke, nicht wahr? Aber Zeter und Mordio schreien, wenn ein Mob, der sich rechtsradikal verhält, als rechtsradikal identifiziert wird.
Die Vorgänge in Thüringen finde ich genauso unbegreiflich wie den Einzug von NPD-Politikern in ostdeutschen Landtagen. Die Linke ist für mich das linke Gegenstück zur AfD (wobei ich AfD in ihren nach wie vor andauernden Geburtswehen als noch populistischer einstufen würde, was sich aber noch ändern kann). Grün habe ich nie gewählt, und Volker Pispers ist ein Depp.
Daaron schrieb:
Da die Zuwanderung nicht, wie z.B. in der Schweiz, gezielt am Bedarf orientiert und geregelt wird, was ist sie dann, wenn nicht unkontrolliert?
Es wird bereits eine Vorrangsprüfung für Einreisende von außerhalb der EU angewandt. Was wollen wir also? Raus aus der EU, um ein Problem zu lösen, das gar nicht existiert? Die Wirtschaft fordert sogar eine Abschaffung der Vorrangsprüfung, weil diese den Einstellungsprozess unnötig erschwert und in die Länge zieht.
Daaron schrieb:
Schon in den 90ern war es ein geflügeltes Wort bei den Russlanddeutschen, dass die alle "Ingenieur" sind. Waren die ja auch, in der UdSSR... aber UdSSR-Ingenieur != Dipl.Ing.
Die wenigsten ausländischen Ausbildungen werden hier anerkannt, weil sie nicht unseren Ansprüchen (z.B. der IHK) genügen.
Das ändert nichts daran, dass diese Menschen eine gehobene Ausbildung genossen haben, die ggf. an deutsche Standards angeglichen werden muss. Es verhält sich nicht anders mit deutschen Ausbildungen im Ausland. Abgesehen davon geht es an der Stelle sowohl um Neu-Zuwanderer als auch um Deutsche mit Migrationshintergrund.
Daaron schrieb:
Sicher, aber ist das gegeben? Du ignorierst schon wieder die Berichte aus den No-Go-Zonen, in denen unsere Exekutive und Judikative keine echte Handhabe mehr haben.
Objektive Zahlen, subjektive Eindrücke.
Bei meinem letzten Trip nach Berlin hatte ich das Gefühl, in der Subway-Filiale auf Thai bestellen zu müssen.
Und ab wann dann? 30%? 50%? In verschiedenen Ballungszentren sind solche Werte schon realistisch.
Dann empfehle ich dir mal eine Verlegung deines Wohnsitzes in das Gebiet um Zittau.... kleiner Tip, das ist da, wo du die Wahl hast, ob dir Tschechen oder Polen in die Garage einbrechen.
Also geht es gar nicht um die "Überfremdung des Abendlandes", sondern um soziale Brennpunkte, die tatsächlich existieren, aber keine bundes- oder europaweite Überfremdung bedeuten. Ich lebe übrigens in einem solchen Ballungsraum mit sozialen Brennpunkten vor der Haustür. Ich weiß also auch, wovon ich rede und mit was für Menschen wir es hier zu tun haben.
Kann mir jemand erklären, wie dieser Gedanken nicht zutiefst fremdenfeindlich ist? Willst Arbeitslose mit Migrationshintergrund abschieben oder was?
Davon mal ab mache ich mir Gedanken um die Rente, und da ist es mir egal, ob ein Thomas oder ein Mehmet in die Bresche springt. Deutschland wird immer älter. Zu alt.
Das ist einerseits richtig, andererseits ist die Bilanz durch Zuwanderung eher stark negativ. Gibt auch eine Studie vom November 2014, die dazu interessante Zahlen liefert.
"Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt"
Einfach mal lesen.
Kann da weiter oben mal jemand das braune Gewäsch und die Aufrufe zur Gewalt rausnehmen? Danke
"Willst du mir allen ernstes sagen, dass wenn du bei jemandem zu Gast bist, dich so benimmst als wärst du zuhause? Gehst also in die Küche und schaust was es so im Kühlschrank gibt, holst dir selbst ein Bier usw. "
Das kommt darauf an WO dein Zuhause ist. In den USA ist das nämlich ganz normal. Dieser unsägliche Vergleich mit den Gästen. Zuerst mal wird sich ein guter Gastgeber Mühe geben es seinen Gästen so recht wie möglich zu machen. Die sollen sich nämlich wohlfühlen. Zum anderen es sind keine Gäste, sie sind gekommen um zu bleiben. Die meisten aufjeden fall. Damit werden sie zum Teil der Gesellschaft. Im übrigen es ist ja nicht so als das Immigranten dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen. Im Gegenteil der Staat verdient am Ende daran und damit wir alle. Ausserdem sollte man dabei auch nicht vergessen das Deutschland einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hat der sich nur durch die Immigranten aufhalten lässt. Wer sich ein klein wenig mit Volkswirtschaft auskennt wird wissen was passiert wenn die Fixkosten die ein Staat hat von immer weniger Menschen bezahlt werden müssen.
Die meisten aufjeden fall. Damit werden sie zum Teil der Gesellschaft. Im übrigen es ist ja nicht so als das Immigranten dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen. Im Gegenteil der Staat verdient am Ende daran und damit wir alle.
Als Mensch, der national und international viel unterwegs ist, habe ich gelernt zu differenzieren. In meinem privaten und beruflichen Umfeld ist das, in der Tat, kein Thema. Rückschlüsse bzgl. Demokratieverständnis lassen sich nicht daran festmachen, auf welcher Seite Deutschlands man geboren wurde.
Daaron schrieb:
Solange wie das Lohngefälle existiert (und die sonstigen Nachteile hinsichtlich Arbeitszeit & Co), so lange gibt es Ossi vs. Wessi
Das Lohngefälle ist ein Resultat politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Was kann ein ostdeutscher bzw. westdeutscher Arbeitnehmer dafür und weshalb sollten sie aus diesem Grund einen Groll gegeneinander hegen?
@c137
Liberalismus und freiheitliche Ideale sollten Kernpunkte unserer Gesellschaft bleiben. Liberalismus und freiheitliche Ideale stehen allerdings im Widerspruch zu Religion/Ideologie. Sie können nur nebeneinander existieren, wenn sich ein Element unterordnet. Die Grundordnung, so wie wir sie kennen, funktioniert nur über Säkularisierung (auch hier hat D noch einige Baustellen). Der Raum, den man Religionen/Ideologien zugesteht, muss also zwangsläufig begrenzt werden, was gesellschaftlichen und politischen Einfluss angeht. Das gilt übrigens für unsere "Stammreligion" ebenso, wie für den expansiveren Islam. Wir brauchen sicherlich nicht mehr Islam in Deutschland, ganz im Gegenteil. Der Kernkonflikt ist aber auch nicht Christentum vs. Islam, sondern Religion/Ideologie vs. liberale, plurale Gesellschaft.
wer hat denn behauptet, dass wir etwas vom islam annehmen sollen? es geht darum die menschen islamischen glaubens nicht zu diskriminieren und zu bekämpfen nur weil es bei ihnen ähnlich unserer nazis auch radikale idioten (islamisten) gibt.
Das Problem Hier ist es wird nicht Differenziert,
Auf der einen Seite:
Schiiten, Jesiden, Kurden-> Relativ Friedlich Aber mit begründeten Hass gegen Die USA
Auf der Anderen-Seite die:
Sunniten-> Relativ Aggressiv, Unterstützt von den Usa/Saudi-Arabien im Kampf gegen die Oben genannten und Assad
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So Hier kommt Deutschland ins Spiel:
Berlin Demo:
PKK Terrorvereinigung, die Aber in Syrien/Irak gegen IS gekämpfen
IS wird Geduldet, laut Deutscher-Regierung keinen Terrorvereinigung
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Der Terror ggn. der EU Länder geht alleine von den Sunniten aus.
Im Prinzip schert PEGIDA alle über einen Kamm,
Was ich nicht Richtig finde.
Obwohl ich mich hier vornehmlich heraus halte...der User Hotzenplot (ohne z..und einige andere ebenso) haben es erkannt:
Warum werden denn keine in Privathaushalte "verteilt" ? Wäre doch eine sinnvolle Alternative zu überfüllten und "dreckigen" Unterkünften.
Warum möchte denn niemand ein "Asylbewerberheim" direkt an seinem Einfamilienhaus ? Schön in der Neubausiedlung.
Komisch. Doch nur Heuchelei.
Und nein...ich brauche keine Pegida..keine CDU/SPD/schlagmichtotirgendwas Partei. Ich mache meine eigene "Politik" mit meinen eigenen "Gesetzen".
Und ja, ich bin ein ungläubiger Kirchenverweigerer.
Das, was auf diesem Planeten passiert, hat kein "Gott" so gewollt. Egal, aus welchem Land er stammen könnte.
Hast du "die Studie" auch mal irgendwo verlinkt, mein Google-fu versagt leider bei dem Schlagwort...
Du beziehst dich hoffentlich nicht auf den Quatsch vom allseits bekannten Hans-Werner Sinn.
Daaron schrieb:
Ah ja. Ständig schreien du und deinesgleichen nach Zahlen, Fakten und verlässlichen Quellen. Jetzt liefert die TUDD mal wieder etwas Schönes, aber das entspricht nicht deinem Bild und ist deshalb natürlich direkt "Vertuschung" und "Murks".
Ich bitte dich, was dort fabriziert wurde, kann man beim besten Willen nicht als belastbare Zahlen durchgehen lassen.
Da hätten sie gleich rumgehen können und nur die Antworten notieren, die dem Studienleiter in den Sinn passen.
User wie hotzenplot sind mir ja eh die liebsten, kaum einen geraden Satz auf Deutsch heraus bekommen, aber die Ausländer sind schuld!
(Ja, das war ein Rechtschreibflame, inhaltlich kam eh nicht viel bei rum)
Es ist m.E. ein großer Unterschied, ob man keine Ausländer im Land haben möchte, oder ob man keine fremden Leute in seiner Wohnung haben möchte. Außerdem ist es auch nicht heuchlerisch als Steuerzahler dafür zu stimmen, dass der Staat seine Steuergelder für einen bestimmten Zweck, nämlich für Asylanten, verwendet, selbst wenn man privat dafür nicht weiter Geld investiert.
Warum möchte denn niemand ein "Asylbewerberheim" direkt an seinem Einfamilienhaus ? Schön in der Neubausiedlung.