Pi-Hole auf NAS oder Raspberry Pi einrichten?

Timotime

Lieutenant
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Moin Zusammen,

vorhanden ist eine Synolog NAS (Derzeit 215j - wird diesen Monat durch eine 220+ ersetzt) und ein Raspberry Pi 3.
Was ist denn sinnvoller: Pi-Hole auf einem eigenen Raspberry laufen zu lassen oder es mit auf das NAS zu installieren (welches ja ohnehin täglich von ca. 08:00 bis 00:00 aktiv ist).

Oder ist es zwingend notwendig, dass das Gerät auf dem Pi-Hole läuft auf 24/7 läuft.
In dem Fall wäre ein Raspberry wahrscheinlich sinnvoller, da dieser weniger Strom als das NAS benötigt?
 
Wenn du das NAS zeitlich einschränkst solltest du den DNS auf dem Pi laufen lassen.
Ansonsten müsstest du außerhalb der NAS Zeiten einen zweiten DNS nutzen und dein DHCP muss 2 DNS unterstützen (machen manche Router nicht).
Einen zusätzlichen Pi würd ich dafür aber nicht kaufen.
Entweder je nach Auslastung mit auf den ersten Pi oder aufs NAS.
Falls du doch einen kaufst, für PiHole reicht ein Zero Pi.
 
Pi hole funktioniert nur, so lange der Dienst erreichbar ist,brauchst jedoch auch kaum Rechenleistung. Ich würde es einfach auf dem Nas laufen lassen und dieses einfach durchlaufen lassen. Einen pi zu kaufen, bekommst du über die stromrechnung nicht wieder rein
 
Der RPI langweilt sich mit dem PiHole, pack ruhig frauf, spart auch Strom.
24/7 muss es nicht laufen, aber wenn deine DNS Einträge fest auf dessen IP verweisen ohne Fallback, wirst du kein Internet haben wenn PiHole aus ist.
 
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Also könnte ich Pi-Hole auf dem NAS laufen lassen und müsste im Router zwei DNS einstellen.
Sobald das NAS ausgeht, wäre sonst hier das Internet weg. Ich glaub fast, das wäre das sinnvollste.
Nen Raspberry liegt hier zwar noch in der Lade aber wenn das Teil mit Pi-Hole so unterfordert ist, wärs ja auch irgendwie verschwendung es nur dafür laufen zu lassen ( wenn das NAS ja eh an ist).
 
Ich hab’s auf der DS218+ laufen. Klappt wunderbar. N extra Pi würde ich mir auch nicht deswegen fertig machen. Lass das NAS einfach 24/7 laufen und fertig. Oder gibt es nen Grund warum du es nachts abschaltest?!
 
Naja, es wird Nachts nicht verwendet. Sind 8 Stunden Strom / Tag. Sicher nicht die Welt... aber hey "Kleinvieh" und so. Wär aber auch kein riesen Problem die Laufzeit doch zu verlängern oder es doch 24/7 laufen zu lassen.
 
@Timotime bzw. @d3r8oo: Wie bringt ihr Pi-Hole auf einer Synology zum Laufen?

Hintergrund: Ich lasse im Heimnetzwerk mein (Uralt-)NAS 24/7 laufen (DS 213j), habe mir die Einrichtung eines Pi-Hole schon überlegt, hätte jedoch bisher nicht bemerkt, dass es eine "Synology-Version" von Pi-Hole gibt. Aber vielleicht habe ich dazu eine grössere Wissenslücke.

Bin auch froh um einen Link, wenn die Frage eine ausufernde Antwort erfordert - vielen Dank!
 
Timotime schrieb:
Naja, es wird Nachts nicht verwendet. Sind 8 Stunden Strom / Tag. Sicher nicht die Welt... aber hey "Kleinvieh" und so. Wär aber auch kein riesen Problem die Laufzeit doch zu verlängern oder es doch 24/7 laufen zu lassen.

Hi. Kann zwar nichts zum Pihole beitragen, aber generell mögen es Festplatten lieber durch zu laufen und nicht "kalt gestartet" zu werden auf Dauer. Kann also sein dass auf Dauer eher Kosten in Sachen Festplatten zum tragen kommen als die Mehrkosten an Strom. Nur so ein Denkansatz von mir.
 
Ich bin letzten Herbst auch umgestiegen. Vormals Pihole aufm PI, nun Adguard Home auf dem NAS. Ich lasse es über Docker laufen. Wenn das NAS sowieso läuft, ist das eine Option. Einzig IPv6 ist eine Fummelei mit Docker, wenn dir IPv6 wichtig ist, würde ich das eher über dem PI laufen lassen.
 
@zazie Also ich hatte einfach nach "pi-hole synology" gegoogelt und dazu div. Ergebnisse gefunden. Hab mir noch keinen im Detail angesehen aber war jetzt erstmal der Meinung, dass das wohl irgendwie geht?!

@Maxon Danke für dein Feedback. Ist mir durchaus bekannt. Gab dazu auch kürzlich einen Thread von mir. Allerdings glaube ich das ein Shutdown / Boot pro Tag sehr im Rahmen ist. Ich glaube nicht, dass ich meine Platten so lange habe, bis sie davon kaputt gehen.

Ein Kollege hat mir gerade gesagt, dass man auf OpenWRT ggfls. Pi-Hole direkt installieren kann. Ich habe derzeit - noch - eine FritzBox aber das klingt ja auch sehr spannend. Der Router ist ja wirklich so oder so 24/7 an.
 
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Timotime schrieb:
Was ist denn sinnvoller: Pi-Hole auf einem eigenen Raspberry laufen zu lassen oder es mit auf das NAS zu installieren (welches ja ohnehin täglich von ca. 08:00 bis 00:00 aktiv ist).

Wenn du nie, nie, nie zwischen 00:00 und 08:00 mit irgendeinem Gerät im Haushalt etwas im Internet machen möchtest, dann ist es egal, ob du es auf NAS oder Pi installierst. Weil die Chance darauf aber alles andere als 0 ist, rate ich zum Pi.
 
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h00bi schrieb:
für PiHole reicht ein Zero Pi.

Das teil hat doch garkeine direkte ethernet / wlan verbindungsmöglichkeit?
Zumindest entdecke ich dort auf der platine nix derartiges.
Da muss man wieder zubehör kaufen, dann kann man besser gleich direkt
nen richtigen vollwertigen raspi hole. Kosten wären ziemlich gleich aber mit
wesentlich mehr Vorteilen.
 
Timotime schrieb:
Ein Kollege hat mir gerade gesagt, dass man auf OpenWRT ggfls. Pi-Hole direkt installieren kann. Ich habe derzeit - noch - eine FritzBox aber das klingt ja auch sehr spannend. Der Router ist ja wirklich so oder so 24/7 an.

OpenWRT läßt sich auf ausgewählten FRITZ!Box-Modellen installieren. Welche das sind, erfährst du hier: https://openwrt.org/toh/hwdata/avm/start

Pi-hole noch mit reinzubringen, ist möglich, erfordert aber etwas Aufwand. Es tut aber auch eine normale Blockliste für OpenWRT, das Prinzip vom Blocken der Werbung auf DNS-Ebene ist dort das gleiche.
 
Lass es aufm Pi laufen.
Du wirst nach und nach immer mehr Dienste aufm Pi haben.
 
Wenn du das NAS nicht durchlaufen lässt nimm nen Pi.
Hintergrund: Wofür ist Pi-Hole gedacht? Einerseits zum Blocken von Werbung, andererseits aber auch zum Blocken von Trackern usw. Was bringt es dir, wenn du z.B. mit deinem Rechner den ganzen Tag hinter dem Pi-Hole geschützt bist, dann zufällig in der Nacht doch mal online bist und alle Daten eben dann an Microsoft, Google oder wen auch immer gesendet werden?
 
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n1tro666 schrieb:
Das teil hat doch garkeine direkte ethernet / wlan verbindungsmöglichkeit?
Zumindest entdecke ich dort auf der platine nix derartiges.
Da muss man wieder zubehör kaufen, dann kann man besser gleich direkt
nen richtigen vollwertigen raspi hole. Kosten wären ziemlich gleich aber mit
wesentlich mehr Vorteilen.

Es gibt diverse Möglichkeiten den Zero mit LAN auszustatten. Je nach Anwendungszweck macht das auch unbedingt Sinn. Die Betriebskosten sprechen für den Zero...

@Timotime Ich würde mit der NAS (oder dem Router) starten und nur falls es damit Probleme gibt, über einen PI nachdenken.
 
Kurze Rückmeldung zu meiner Frage oben (Pi-Hole auf Synology): Habe nun gelernt, das dies machbar ist mit Hilfe von "Docker", das man 'offiziell' auf seiner Synology einrichten kann. Eine "Schritt für Schritt-Anleitung" ist hier zu finden (englisch, aber mit vielen Screenshots).
In meinem Fall nutzt das nichts, verlangt Docker doch zusätzlichen RAM, den mein NAS nicht hat (und nachrüsten lohnt sich nicht mehr).
 
Wieviel RAM hast du denn? Und kann dein Synology Docker? Ansonsten gibts auch eine deutsche Anleitung: https://www.dennis-sareika.de/theme...adblock-via-docker-auf-dem-nas-synology-ds718

Ich denke die RAM Auslastung wird sich in Grenzen halten, musste mal ausprobieren. Mein Adguard braucht ca 180 MB, Pihole wird sich im gleichen Rahmen denke ich bewegen.

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