Pins

DerNiemand

Lt. Commander
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Dez. 2012
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1.188
Hi,
ich nutze zwar schon länger RPIs und vor allem Nano Pi Neos als Netzwerkgeräte, aber in der Nutzung der GPIO Pins bin ich noch absolut unbedarft.
Mein NanoPi Neo hat keine Pins, nur Löcher in der Platine. Wie kann ich diese Löcher zu Pins umwandeln, ohne Löten zu müssen? Gibt es da so Steckpins mit so Plastikgegenhaltern, die die Pins in Position halten?

viele Grüße
 
Da wirst du ums Löten nicht herum kommen, anders wirst du kaum eine mechanisch und elektrisch verlässliche Verbindung hinbekommen.
 
Die Pins sind ja gerade dazu da, dort Kabel anzustecken. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass die Pins selbst nicht gesteckt sein können, weil man dann ja sogesehen auch Kabel direkt in die Löcher stecken könnte, oder nicht? Ohne Lötkolben wird das also nix.

Wenn du dir das selbst nicht zutraust, kannst du dich ja mal in deinem Umfeld umschauen ob da jemand dabei ist, der die Ausrüstung und die Fähigkeiten dazu hat. Oder du besorgst dir ein PI-Modell, das bereits fertig montiert ist, inkl. Pins.
 
Ich habe einen Lötkolben, aber ich habe irgendwie Sorge, dass ich da mehrere Pins miteinander versehentlich verbinde
 
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Ich habe mich nun ans Löten gemacht. Sagen wir mal so, es funktioniert :D ist aber hässlich wie die Nacht :freak:
 
Werde mir für solch "feine" Arbeiten auch mal einen kleineren Lötkolben besorgen, habe da auch schon einen ausgesucht. Welches Lötzinn sollte man am besten nehmen? Welche Dicke?
 
majusss schrieb:
Ich löte zudem auch nur noch bleifrei.
Würde ich nicht empfehlen. Vor allem nicht für Anfänger. Bleifreies Lötzinn ist viel schwieriger zu löten und braucht höhere Temperaturen. Für den Hobby Bereich sollte man auf Lötzinn mit Blei setzen, aufgrund der einfacheren Handhabung und weil die Gesundheitsrisiken bei Hobby Bedarf unbedenklich sind. What type of solder is safest for home (hobbyist) use?

Gruß
BlackMark
 
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majusss schrieb:
Dachte ich anfangs auch, aber ist nur ne kurze Gewöhnungssache und dann klappt es genauso wie mit Blei.
Klar ist es Gewöhnungssache. Aber du brauchst pro Lötstelle länger, außer du stellst deinen Kolben heißer, was bei vielen Einsteigerkolben gar nicht geht. Durch die erhöhte Temperatur erhöhst du aber auch die Wahrscheinlichkeit temperaturempfindliche Bauteile beim Löten zu beschädigen. Das nenne ich alles nicht Einsteigerfreundlich. Deswegen würde ich für den Anfang (und vor allem in Kombination mit einem billigen Kolben) auf jeden Fall Lot mit Blei empfehlen. Später kann man immer noch auf bleifreies Lot wechseln. Vor allem wenn man wirklich sehr viel lötet.

majusss schrieb:
Ich habe mich hatte mich mal mit erhitzten Barium vergiftet
Das passiert dir aber mit bleihaltigem Lötzinn nicht. Solang du das Zinn nicht isst, hast du keine Probleme.

Gruß
BlackMark
 
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