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News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Regonaut schrieb:
Die einzigsten die hier E-Auto fahren, sind Eigenheim Besitzer oder Dienstwagen Fahrer.
Ich kenne selbst einige Leute die ausschließlich unterwegs laden und nach deren Aussage ist das absolut unproblematisch. In meinem eigenen Fall würde das bedeuten mich im schlimmsten Falle einmal die Woche an den 5km entfenten Schelllader zu stellen und mir währenddessen eine Folge Spongebob ansehe. Klingt jetzt nicht so schlimm in meinen Ohren.
Hier ist eigentlich keiner auf einem hohen Ross, alle wissen das ein E-Auto aktuell noch nicht für jeden in Frage kommt. Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings ändern.
seulit00 schrieb:
Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass sich die Bundesregierung die fehlenden Milliarden aus dem Kraftstoffverbrauch nicht über den Strom wieder reinholt.
Da bin ich auch mal sehr gespannt. Ich sehe allerdings kaum eine Möglichkeit den Verlust über eine extra Besteuerung des Stromverbrauchs rein zu holen. Ich denke eher das dann allgemeine Steuern für alle angehoben werden, wie z.B. Norwegen das tut.
 
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Regonaut schrieb:
Verschwende keine Lebenszeit auf dem Weg von/zu oder zum Laden :cheerlead:
Verstehe das jetzt irgendwie immernoch nicht, das Argument spricht doch gegen den Verbrenner?

Das du nach dem Aussteigen das Kabel greifst, an die Karre steckst deinen Chip evtl noch an den automaten hälst und dann zum einkaufen trapst ist nun wirklich absolut minimaler aufwand anstatt seperat einen Ort anzufahren der NUR zum aufladen da ist - sprich zur Tanke fahren.

Aber gut, ist vielleicht nur mein verqueres verständnis von bequemlichkeit an der stelle.
 
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Buttkiss schrieb:
mir währenddessen eine Folge Spongebob ansehe
Spongebob. Ich bin schockiert

Hatte mit Glücksbärchis gerechnet. Weiß auch nicht wieso 🤷🏼‍♀️
 
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trendliner schrieb:
Du möchtest also zunächst einen vollständigen, den künftigen finalen Bedarf deckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur, bevor E-Mobilität ausgerollt wird?
Wäre es nicht sinnvoller, beides gleichzeitig anzugehen, so, wie es jetzt auch passiert?
Natürlich ist beides Gleichzeitig besser. Aber die Ladesäulen hängen eben hinterher.
Ich denke viele würden wechseln wenn diese Thematik in ihrer Umgebung umgesetzt würde.
Sagen wir ein Ort hat 200 Einwohner jetzt werden 2 Ladesäulen gebaut.
Ich denke schon das da Leute bereiter wären ein E-Auto zu holen. Um zumindest so ein bisschen Sicherheit in der Nähe zu haben.
Auto laden lassen nach Hause. Und dann nach 20 min wieder holen.
Aber wenn man erst 10 km gurken muss und man dann nicht sicher ist ob die Ladesäule frei ist sehe ich das kritisch.
 
malteration_ schrieb:
So unterschiedlich sind die Bubbles.
Ja, Stadt- und Land-Bubbles sind tatsächlich unterschiedlich, unterstelle ich einfach mal.
 
Was mich bei den ganzen Aussagen und Argumenten immer wieder "fertig macht", ist die Aussage bzw. der Anspruch, "Wenn ich nicht auf Arbeit oder direkt zu Hause laden kann, ist ein BEV für mich keine Option!". Als wenn jeder bisher eine Tanke daheim stehen hatte oder täglich nachgetankt hat, damit der Tank immer bei 100% liegt... :freak:

Es findet sich doch immer ein Schnelllader irgendwo während man unter der Woche unterwegs ist und man muss da weder den Akku auf 100% ballern, noch muss man das täglich machen. Je nach Verbrauch einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen werden doch 20 Minuten eurer Zeit drin sein?!

RedDeathKill schrieb:
Der Tipp ist wirklich brillant!:rolleyes: Die Ladesäulen liegen jedoch in der City und von mir 2km entfernt. Jetzt kann man sich vorstellen, dass beide Parteien in Blöcke wohnen, da gibt es hier keine Möglichkeit zum Laden und dann kommt noch hinzu, dass diese Ladesäulen auch manchmal mehr als 20min belegt sind.
Sorry, ich habe es nicht verstanden. Du fährst doch da hin und irgendwo auf dem Weg (hin oder zurück) kann man doch laden?! Wenn ich irgendwo hinfahre und sehe, dass mein Akku nicht den Hin und Rückweg schafft, überlege ich mir einfach ob es für mich entspannter ist (nach)zu laden wenn ich da hinfahre, weil ich vielleicht sowieso zu früh dran bin, oder erst auf dem Heimweg, wenn der Akku leer ist und es dann schneller geht. Die Apps für die Ladeplanung zeigen mir doch an, ob die Säulen alle belegt sind oder nicht und dann fahre ich eben weiter und nehme die Nächste.

UrlaubMitStalin schrieb:
Das entspricht ziemlich genau dem unteren Ende was ein 2 Jahre alter VW ID.7 bei mobile kostet. Und darin sind halt noch keine 10 Jahre Steuern, Versicherung, Strom/Sprit, TÜV, Wartung, Ersatzteile, Reifen, etc. drin.
Man kann es sich aber auch schön/schlecht reden. BEV sind 10 Jahre steuerbefreit, also schon mal keine Kosten. Versicherung ist auch nicht teurer als beim Verbrenner. Strom wesentlich billiger als Sprit. TÜV sind gleiche Kosten. Wartung ist billiger, da es viele Aggregate aus dem Verbrenner gar nicht gibt. Getriebe, Ölpumpe, usw. Der Motor ist um ein vielfaches einfacher aufgebaut als ein Verbrenner, da hast Du keine 1000 Teile, die bei hohen thermischen Belastungen mit 5k U/min rotieren müssen. Ersatzteilpreise werden vergleichbar sein, allerdings hast Du im BEV eben wesentlich weniger Sachen verbaut und damit weniger die kaputt gehen können. Reifen könnte der Verbrauch höher sein durch das Gewicht, aber wenn man sieht das aktuelle Verbrenner auch in der Liga > 2t rangieren, ist das eher vergleichbar.

ThePlayer schrieb:
Die Deutschen Autoindustrie hat gerade ihren Nokia Moment und irrlichtert Schizophren zwischen Aufbruch und weiter so mit dem Verbrenner hin und her. Mal sehen wo das endet.
Ich bin da auch immer wieder erschrocken, wie viele deutsche Automobilbauer momentan die Rolle rückwärts anstreben und wieder zum Verbrenner wollen, weil ihr BEV Geschäft nicht wie gewünscht läuft. Anstatt sich mal Gedanken zu machen warum die BEV nicht gekauft werden. Der Markt ist ja da, wie es uns ausländische Modelle zeigen. So werden die Mitbewerber ihren Abstand immer mehr vergrößern und irgendwann ist es zu spät - die deutschen Unternehmen hängen ja jetzt schon teilweise weit zurück.

Da muss ich BMW loben. Erst ein paar Jahre mit BEVs überbrückt, die das selbe Grundgerüst wie der Verbrenner genutzt hat und in der gleich Zeit massiv Geld in die Entwicklung der neuen BEV Plattform gesteckt. Ich denke, dass sich das auszahlt. Soviel ich weiss, ist deren Produktion ja schon weit in die Zukunft ausverkauft.

Regonaut schrieb:
Ein E-Auto kann ich weder Zuhause noch auf Arbeit laden.
Und unterwegs? Oder konntest Du bisher zu Hause oder auf Arbeit tanken? :confused_alt:
Regonaut schrieb:
Es gibt mehr Ladesäulen bzw. Möglichkeiten als ich angenommen habe :freak:

Aber Leisten kann ich mir trotzdem kein E-Auto.
Also waren die vorher genannten Negativpunkte nur Strohmannargumente?!
 
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Chilisidian schrieb:
Joa, ich will ja nix sagen, aber ich zahle gerade 3,50 EUR für hundert Kilometer, mein Nachbar 13,20 EUR.
Reine Streckenkosten führen da nicht wirklich zum Ziel, alleine die Anschaffungskosten können dafür sorgen, dass der Nachbar sehr lange insgesamt trotzdem günstiger fährt.
Ergänzung ()

M@tze schrieb:
Als wenn jeder bisher eine Tanke daheim stehen hatte oder täglich nachgetankt hat, damit der Tank immer bei 100% liegt... :freak:
Wenn 100 % 100 km bedeutet oder 1000 km macht es schon einen Unterschied, da muss einem nicht das Auge rausfallen, wenn jemand mit Restreichweite von 10 % eben lieber beim Verbrenner bleiben will bzw muss.
 
Alphanerd schrieb:
Spongebob. Ich bin schockiert
Alternativ geht auch eine Folge the Munsters, aber die dauern einfach zu lange fürs Laden :)
Rafzahn schrieb:
ankst du dein Auto daheim, oder beim Einkaufen? Falls nein ist das bequemer relativ zu betrachten :)
Und das billiger relativiert sich durch den zweiten Satz irgendwie..
Das ist rein Gewohnheit, wenn Du kein BEV fährst dann ist das öffentliche Laden immer eine grosse Unbekannte. Sehe ich gerade wieder bei den Eltern und Schwiegereltern.
Wieder im schlimmsten Falle zahle ich an den Öffis ca. 7€ / 100km. Kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen was er für seinen Verbrenner zahlt.
Fighter1993 schrieb:
Aber die Ladesäulen hängen eben hinterher.
Da sind die regionalen Unterschiede tatsächlich sehr gross. Insgesamt werden aber deutlich schneller Ladesäulen gebaut als E-Autos angemeldet werden. Die grossen Betreiber bremsen den Ausbau gerade eher aus.
 
Keine Frage wenig Fahrer, wie auch ich haben im endeffekt am wenigsten Druck wegen den Spritpreisen auf e- umzusteigen.

Es nicht zu machen (auf e umzusteigen), wenn ein umstieg wegen defekt oder läuft zu schlecht sowieso ansteht halte ich für kurzsichtig und man kauft sich dann das teurere Modell.
Ergänzung ()

Buttkiss schrieb:
Die grossen Betreiber bremsen den Ausbau gerade eher aus.
Wenn die nicht für PKW bauen, da lecken die sich mit sicherheit gerade die finger speziell für LKW was aufzubauen, denn da gibts fett umsatz :D
 
M@tze schrieb:
Je nach Verbrauch einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen werden doch 20 Minuten eurer Zeit drin sein?!

Ich fahre 600-650km pro Woche - bei welchem Wagen bekomme ich das hin, nur 'einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen' binnen 20 Minuten meiner Zeit diese Strecke wieder aufzuladen?

M@tze schrieb:
BEV sind 10 Jahre steuerbefreit, also schon mal keine Kosten.

Mein Vollhybrid kostet mich 36 Euro Steuern im Jahr; Verbrauch beträgt ziemlich exakt 4,0 Liter E10.

Ja; wäre mit einem BEV günstiger (ich käme bei 15kWh/100km auf 5,85€ gegenüber 8,20€ pro 100km.
Von diesen 800€ pro Jahr bekomme ich allerdings nicht so schnell ein E-Fahrzeug, das mir zusagt :)

Insofern plane ich, meinen Hybriden weiterzufahren, bis er auseinanderfällt und/oder unsere Hausverwaltung so weit aus dem Quark kommt, daß ich in der gemeinschaftlichen Tiefgarage eine Wallbox installieren lassen kann.

M@tze schrieb:
Ich bin da auch immer wieder erschrocken, wie viele deutsche Automobilbauer momentan die Rolle rückwärts anstreben und wieder zum Verbrenner wollen, weil ihr BEV Geschäft nicht wie gewünscht läuft. Anstatt sich mal Gedanken zu machen warum die BEV nicht gekauft werden. Der Markt ist ja da, wie es uns ausländische Modelle zeigen. So werden die Mitbewerber ihren Abstand immer mehr vergrößern und irgendwann ist es zu spät - die deutschen Unternehmen hängen ja jetzt schon teilweise weit zurück.

An dieser Stelle: D'accord.
 
DarkSoul schrieb:
Wenn 100 % 100 km bedeutet oder 1000 km macht es schon einen Unterschied, da muss einem nicht das Auge rausfallen, wenn jemand mit Restreichweite von 10 % eben lieber beim Verbrenner bleiben will bzw muss.
Dein Beispiel ist realitätsfern. 100% = 100km?
Die Richtung ist eher 100% = 250km - 650km, je nach Model

Du hast schon recht, bei 100km verbleibend im Tank hab ich früher auch ein mulmiges Gefühl bekommen.
Beim Ioniq 5 sind 10% jetzt 50-60km Restreichweite.

Stell dir vor, da bin ich mittlerweile Tiefenentspannt. Wo ich wohne, kenne ich mich aus, auf Reisen zeigt mir das Auto an wo ich laden kann. Und wenn ich zwischen 100% und 10% nicht darüber nachgedacht habe, wie lange ich noch unterwegs bin oder wo mein Ziel ist, habe ich den Fehler gemacht. Nicht die Antriebsart.

Mit dem Verbrenner sagst du dir garantiert auch, da wird schon irgendwo eine Tankstelle sein.
So wirds in Zukunft mit dem Laden auch sein.

Umdenken und Mitdenken sind da zwei wichtigen Punkte.
Die Unnötige Angst bei 10% Akku darf nicht die Ausrede sein, warum es für dich nicht funktioniert.
Vielleicht ist da nicht das Auto oder das Ladenetz das Problem, sondern der Mensch, der unfähig ist sich an Neues anzupassen bzw. zu gewöhnen?
 
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Alexander2 schrieb:
Verstehe das jetzt irgendwie immernoch nicht, das Argument spricht doch gegen den Verbrenner?

Aber gut, ist vielleicht nur mein verqueres verständnis von bequemlichkeit an der stelle.

Ich fahre zu Tankstelle und tanke innerhalb von 5min (möglichst auf dem Arbeitsweg)

Ich fahre einkaufen (möglichtst auf dem Arbeitsweg)

Der Einkauf dauert 10min wie soll ich da wo Laden?

Wenn der Supermarkt (möglichst auf dem Arbeitsweg) keinen Ladesäule hat?

Dass mit dem Hohen Ross:

Wieso sollte ich meine Zeit beim Laden verschwenden, nur weil ihr für es normal haltet dort abzuhängen oder sonst wie lang einkaufen zu gehen

Ich müsste ähnlich wie beim Tanken erstmal dort hin fahren!

warten bis es geladen ist oder zwischendurch nach Hause laufen, um es später wieder abzuholen.

Wenn ich (jetzt sofort) auf E umsteige hat es in meinem Fall keine Vorteile:

●Der Anschaffungspreis ist zu hoch
●Die Gebrauchten E sind noch zu Teuer
●Leasing sind die Abschlagszahlung nicht machbar
●Laden würde mehr Zeit und Planung erfordern

Der einzigesten Vorteile wären Steuern Ersparnis und Strom anstatt Sprit kosten.
 
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seulit00 schrieb:
Wer daheim laden will, braucht eine Wallbox mit einem extra Stromtarif für das Auto. Das kostet dann nicht wie der Hausstrom 30 Cent die kWh, sondern mit entsprechenden Steuern und Abgaben dann 1-2€.
Mal kurz nachrechnen …
Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist), sind davon rund 95ct Steuern, die entfallen würden. Bei 6l/100km wären das also 5,70€.
Ein BEV müßte diese 5,70€ auf ca. 18kWh umlegen, also 31ct/kWh.

Wie kommst du auf 1-2€/kWh?

Dazu kommt ein technisches Problem der Umsetzung. Man kann Ladestrom nicht von normalem Haushaltstrom unterscheiden. Das BEV braucht keine Wallbox, im Zweifel reicht die Schuko-Dose. Entweder hebt man also die Steuern auf den Strom generell an (entsprechend geringer wäre die nötige Erhöhung pro kWh), mit all ihren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, oder man läßt sich was anderes einfallen (Maut, KFZ-Steuer, etc.), das nur die Autofahrer betrifft.
 
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Araska schrieb:
Ich fahre 600-650km pro Woche - bei welchem Wagen bekomme ich das hin, nur 'einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen' binnen 20 Minuten meiner Zeit diese Strecke wieder aufzuladen?
Das dürfte mit nem LKW klappen :-)
Ergänzung ()

trendliner schrieb:
Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist)
Das ist aber äusserst optimistisch. wieviele glauben denn noch, das der Preis wieder unter 2€ geht?
Ich jedenfalls nciht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Regonaut

Nicht mal hier im Münchner Westen haben alle Lebensmittelläden die man 5-10min zu Fuß erreicht eine Ladesäule. Stehen dann in irgendwelchen Nebenstraßen wo man wieder 5min hin und wieder zurückrennen kann. Müsste ich für einen Einkauf statt zu Fuß dann mit der Karre extra durch die Großstadt nur um zum Laden mit Säulen zu kommen. Bin ebenfalls nach 10min mit dem Einkauf fertig. Weiß auch nicht wie manche da langen Großeinkauf mehrmals im Monat planen. Mag sicher bei ihnen funktionieren.

Jeden selber überlassen wie es sich die Zeit setzt. Muss auch Verständnis haben wenn Leute es nicht im Altag einfach nebenbei machen sondern dafür exta Umwege und Zeit mit einplanen müssen.

Heißt ja nicht automatisch dass man gegen E-Auto ist sondern es zu eigen Lebensumständen weniger passt wenn man nicht unbedingt Zuhause laden kann. Was die ganze Sache erleichtern würde.

Ich kann dich da mit den Anschaffungskosten gut verstehen dann es hier da "noch" weniger praktikabel ist.
 
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trendliner schrieb:
Dazu kommt ein technisches Problem der Umsetzung. Man kann Ladestrom nicht von normalem Haushaltstrom unterscheiden.
Das stimmt, man könnte den Leuten nur über den Verbrauch auf die Schliche kommen. Dann würden wieder die netten Herren wie damals bei der GEZ an der Türe klingeln.
Ich halte das auch für nicht umsetzbar. Irgendwelche Steuern werden sie erhöhen, aber eher für alle.
Rafzahn schrieb:
Beim Ioniq 5 sind 10% jetzt 50-60km Restreichweite.
Was ich auch später erst gelernt habe, ein BEV hat immer noch eine stille Reserve. Selbst wenn du es schaffst bei 0% anzukommen, reicht der Saft immer noch locker aus um zur nächsten Ladestation zu kommen.
 
Wenn beide "Lager" sich darauf verständigen würden, dass alles machbar ist (wenn auch mit mehr oder weniger Einschränkungen), aber auch beide "Lager" sich darauf einigen könnten, dass es nicht für jeden Persönlich mal eben umzusetzen ist, wären wir wesentlich weiter. Dazu ist es ebenfalls nötig, dass die "Lager" auch verstehen müssen, dass es nunmal nicht in jedes Anwendungszenario reinpasst. Hier gibt es so viele individuelle Aspekte zu bedenken, die eine Verallgemeinerung einfach nicht zulassen.
 
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Es gibt realistisch gesehen nur sehr wenige Fälle wo das mit Batterie nicht gehen mag. (fällt mir gerade keiner ein.)
Und natürlich bleibt da in zukunft der massiv teurere Verbrenner, der dann mit E-Fuel läuft. (Desswegen auch massiv teurer)

wenn das tatsächlich so wichtig / unmachbar ist, dann geht das über den sehr hohen Preis selbstverständlich umzusetzen.
Stand jetzt ist das Herkömmliche auch schon teure Benzin und Diesel aber noch einigermaßen bezahlbar.
Laufen die mal aus und die Verbrenner sind auf E-Fuels angewiesen, dann muss man schon wirklich einen sehr guten Grund haben :-) bzw. viel zu viel Geld.

Wasserstoffautos sind natürlich auch vorstellbar, sei es nun Wasserstoffzelle oder gar Waserstoffverbrenner. Dabei darf man nicht vergessen, das der Wasserstoff wie Strom da nur der Energieträger ist. Nichts was man aus der Erde Pumpt. Zu großen Kosten ist das aber ebenso machbar. Stand jetzt hat sich das nicht im Ansatz so weit umgesetzt wie E-Akku Fahrzeuger jeglicher Variante.

Also wenn Kosten egal sind kommt man um E-Autos/Fahrzeuge vorbei.
 
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