News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Es gibt realistisch gesehen nur sehr wenige Fälle wo das mit Batterie nicht gehen mag. (fällt mir gerade keiner ein.)
Und natürlich bleibt da in zukunft der massiv teurere Verbrenner, der dann mit E-Fuel läuft. (Desswegen auch massiv teurer)

wenn das tatsächlich so wichtig / unmachbar ist, dann geht das über den sehr hohen Preis selbstverständlich umzusetzen.
Stand jetzt ist das Herkömmliche auch schon teure Benzin und Diesel aber noch einigermaßen bezahlbar.
Laufen die mal aus und die Verbrenner sind auf E-Fuels angewiesen, dann muss man schon wirklich einen sehr guten Grund haben :-) bzw. viel zu viel Geld.

Wasserstoffautos sind natürlich auch vorstellbar, sei es nun Wasserstoffzelle oder gar Waserstoffverbrenner. Dabei darf man nicht vergessen, das der Wasserstoff wie Strom da nur der Energieträger ist. Nichts was man aus der Erde Pumpt. Zu großen Kosten ist das aber ebenso machbar. Stand jetzt hat sich das nicht im Ansatz so weit umgesetzt wie E-Akku Fahrzeuger jeglicher Variante.

Also wenn Kosten egal sind kommt man um E-Autos/Fahrzeuge vorbei.
 
EJC schrieb:
Hier gibt es so viele individuelle Aspekte zu bedenken, die eine Verallgemeinerung einfach nicht zulassen.
Ja.

Aber: hier werden die abstrusesten Argumente aufgeführt. Da wohnt einer in einer Stadt (!!!) und hat keine (oder waren es nur wenige?) Ladesäulen in 20 km Umkreis. Der nächste (der 1000 andere gute Gründe hat) spricht von 3 Ladepunkten, wo es 17 mit 26 Säulen oder so waren. Der nächste fährt tgl 1337km Vollgas mit einer Tankfüllung usw.

Ist schon echt manchmal amüsant.

Disclaimer: habe 2 Verbrenner im Haushalt.
 
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Oder laden einfach per shuko auf, schließlich muss man ja auch irgendwann mal schlafen.
 
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Alexander2 schrieb:
Oder laden einfach per shuko
Aber da schaffe ich ja noch weniger die 1337km Vollgas 😜 Mit Hänger. Immer bergauf. Am Rückweg auch bergauf. Und in 2000km Umkreis kein charger! Und 3000l Kofferraum hat er auch nicht!
 
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Schuko-Laden ist auch irgendwie massiv unterschätzt.
Wir haben mit dem Vermieter zwar bereits abgesprochen, dass wir eine Wallbox aufstellen dürfen, aber bei unserem Fahrprofil lohnt sich das einfach nicht.
 
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„Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“

"Wenn sie kein Geld für Benzin haben, fahren sie doch Elektrisch"

:streicheln:
 
DarkSoul schrieb:
Wenn 100 % 100 km bedeutet oder 1000 km macht es schon einen Unterschied
Ach komm, warum muss man diese Beispielrechnungen immer so unrealistisch aufstellen? Das nimmt doch im Prinzip schon jede Diskussionsgrundlage, weil man sich als Gegenüber verarscht fühlt. Weder sind 100% = 100km bei einem BEV die Norm, noch sind 100% = 1000km bei einem Verbrenner.

Araska schrieb:
Ich fahre 600-650km pro Woche - bei welchem Wagen bekomme ich das hin, nur 'einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen' binnen 20 Minuten meiner Zeit diese Strecke wieder aufzuladen?
Auf diese Antwort hatte ich gewartet... :D

Das ist jetzt nicht gerade die Norm, daher kannst Du Dir sicher selbst ausrechnen dass man mit 1 mal die Woche oder aller 2 Wochen dann nicht hinkommt. Für den Otto Normalbürger wird meine Rechnung aber passen. Und wenn man im Jahr > 30k Kilometer abspult und trotzdem gewillt ist eine BEV zu fahren, was ja auch kein Problem darstellt, dann hat man beim Kauf sicher darauf geachtet, a) ein BEV mit entsprechend großem Akku und hoher Ladeleistung zu kaufen (und damit mit den 20 Minuten für eine Ladung hinkommen) und b) wird man sich in NullKommaNichts an den geänderten "Lade Workflow" gewöhnt und angepasst haben und dabei feststellen, dass das ganze Gerede über BEV ziemlicher Blödsinn gewesen ist und man sich selbst nicht hätte so verrückt machen sollen. ;)

Regonaut schrieb:
Wieso sollte ich meine Zeit beim Laden verschwenden, nur weil ihr für es normal haltet dort abzuhängen oder sonst wie lang einkaufen zu gehen
Wenn jeder mal ehrlich zu sich selbst ist, wieviel Zeit er am Tag mit irgendwelchem Nonsense verschwendet, wird das Laden noch das kleinste Problem sein. Du könntest beim Laden zBsp. in aller Ruhe hier auf CB surfen und auch Kommentare gegen die Nutzung von BEV Verbrennern posten. :P

Regonaut schrieb:
Ich müsste ähnlich wie beim Tanken erstmal dort hin fahren!
Du fährst doch auch nicht den ganzen Tag durch die Gegend, fährst dann nach Hause, dort stellst Du fest "Huch, mein Tank ist leer" und fährst dann wieder 10km zurück zur letzten Tanke - sondern stellst das unterwegs fest und erledigst das "onthefly", oder?
Ergänzung ()

Alphanerd schrieb:
Mit Hänger. Immer bergauf. Am Rückweg auch bergauf.
Made my day!! :D

Das unlustige an diesem Kommentar ist, dass ich diese "Argumente" hier alle schon gelesen habe und die Leute das ernst meinten... :(
 
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Regonaut schrieb:
Es gibt mehr Ladesäulen bzw. Möglichkeiten als ich angenommen habe :freak:

Aber Leisten kann ich mir trotzdem kein E-Auto.

Im Moment ist der Benziner billiger und bequemer als irgendwo laden zu müssen beim Einkaufen. (Für mich) Eh die Anschaffungskosten wieder drin sind.

Wenn du 200-300€ Spritkosten hast kannst du dir auch einen Stromer leisten.
Ford und Citroen bieten zB 0% Finanzierung an. Ford gibt zusätzlich 5000€ Bonus und Citroen verdoppelt die staatliche E-Auto Förderung (bis 6000€).

Ganz krass, für Pendler interessant, der Dacia Sring oder Leapmotor T03 gibt es unter 100€ im Leasing.

Immer diese Ausreden.



Viele Grüße,
stolpi
 
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Alexander2 schrieb:
Das ist aber äusserst optimistisch. wieviele glauben denn noch, das der Preis wieder unter 2€ geht?
Ich jedenfalls nciht.
1,60€ deswegen, weil dies der mittlere Preis in der letzten Zeit gewesen ist, also der „Normalzustand“ für die geplanten Steuereinnahmen.
Die jetzigen 2.20€ führen ja erstmal zu einem ungeplanten Überschuß, wären also nicht direkt das Maß zur Berechnung eines möglichen Steuerausfalls bei schlagartigem Umstieg aller Autofahrer auf Elektro.
 
M@tze schrieb:
Weder sind 100% = 100km bei einem BEV die Norm, noch sind 100% = 1000km bei einem Verbrenner.
Ganz im Gegenteil: Der Preis und die "Kraftstoffart" bestimmen sehr wohl die Reichweite.
Laut Gemin ist der günstigste BEV ein Dacia Spring für 17.000 € und ca. 225 km Reichweite.
Im Gegensatz dazu der günstigste Diesel Fiat Tipo (1.6 MultiJet) für 24.500 € und einer Reichweite von ca. 1100 km.

Man kommt bei einer Tankfüllung also mit dem Tipo so weit wie mit 5 vollen Akkus. Will man eine höhere Reichweite bei BEVs, muss man tiefer in die Tasche greifen. Es ging nicht um "Normen", sondern um die falsche Darstellung, dass man auch mit Verbrennern zu Hause oder am Arbeitsplatz 100 % Tankfüllung erwartet, und das habe ich deutlich widerlegt. Auch mit Benzinern kommt man übrigens auf 800 km Reichweite, nur um das nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

Ich komme mit Reserve also schon mal fast halb so weit, wie ein Spring bei 100 %. Daher war das Argument mit den 100 % beim Abstellen einfach Unsinn, wie war das also nochmal mit der "Diskussionsgrundlage"?
 
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stolperstein schrieb:
Wenn du 200-300€ Spritkosten hast kannst du dir auch einen Stromer leisten.
Immer diese Ausreden.
Der Strom kommt dann kostenlos per W-Lan?

Ich bin raus...
:freak:
 
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Rafzahn schrieb:
Schuko-Laden ist auch irgendwie massiv unterschätzt.
Wir haben mit dem Vermieter zwar bereits abgesprochen, dass wir eine Wallbox aufstellen dürfen, aber bei unserem Fahrprofil lohnt sich das einfach nicht.
Da würde ich aber noch mal nachrechnen. Die Ladeverluste sind bei Schuko ganz erheblich höher als mit Drehstrom. Außerdem ist beim Laden die Fahrzeugelektronik aktiv, das sind derzeit je nach Modell auch schon mal mehrere hundert Watt.

Zum Thema Luft hier im Thread: als ich noch im Winter Motorrad gefahren bin, konnte ich direkt riechen, wie "sauber" die ganzen Verbrenner mit ihren Thermofenstern und Abschalteinrichtungen sind. Bremsenabrieb ist beim BEV auch viel weniger ein Thema, da die Reibbremse in der Stadt kaum was zu tun hat.
 
Rafzahn schrieb:
Dein Beispiel ist realitätsfern. 100% = 100km?
Nein, das war nur stark vereinfacht.
Rafzahn schrieb:
Stell dir vor, da bin ich mittlerweile Tiefenentspannt. Wo ich wohne, kenne ich mich aus, auf Reisen zeigt mir das Auto an wo ich laden kann.
Das ist eben das Problem: Das ist stark vom Wohnort bzw der Fahrtstrecke abhängig. Was für dich gilt, gilt nicht zwangsläufig für andere.
Rafzahn schrieb:
Und wenn ich zwischen 100% und 10% nicht darüber nachgedacht habe, wie lange ich noch unterwegs bin oder wo mein Ziel ist, habe ich den Fehler gemacht. Nicht die Antriebsart.
Der Fehler war bereits beim Kauf: Man muss schon zum Kauf wissen, ob ein BEV überhaupt geeignet ist.
Rafzahn schrieb:
Mit dem Verbrenner sagst du dir garantiert auch, da wird schon irgendwo eine Tankstelle sein.
So wirds in Zukunft mit dem Laden auch sein.
Hilft nur wenig, wenn es jetzt so sein muss. Ich kauf mir auch kein Gerät mit Wasserstoffantrieb, weil ich auf die Zukunft wette... die Wette würde man aktuell verlieren, das weiß jeder. Beim BEV geht man vom Gegenteil aus, aber ein vernünftiger Mensch wechselt dann auf BEV, wenn es für ihn/sie passt und nicht irgendwann in der Zukunft. Deutschland ist groß. ;)
Rafzahn schrieb:
Umdenken und Mitdenken sind da zwei wichtigen Punkte.
Ja, vor allem auch für Menschen, die anderen BEVs ohne wenn und aber einreden wollen.
Rafzahn schrieb:
Die Unnötige Angst bei 10% Akku darf nicht die Ausrede sein, warum es für dich nicht funktioniert.
Vielleicht ist da nicht das Auto oder das Ladenetz das Problem, sondern der Mensch, der unfähig ist sich an Neues anzupassen bzw. zu gewöhnen?
Na dann pass dich schon mal an den vorhergesagten, menschengemachten Klimawandel an. ;) Was theoretisch möglich ist, und was dann realisiert wird, sind halt völlig verschiedene Dinge. Das ist genauso wie der Rat, man solle doch auf Rad oder Bahn umsteigen... wenn der Arbeitsweg einfach 60 km ist und das Ziel nicht mal einen Bahnhof hat. Man hat sich mit einem Auto bereits daran angepasst. Falls Strom günstiger wird, werden sich Menschen automatisch an die neue Situation anpassen, wenn auch der Rest stimmt. Aktuell ist es für viele eben nicht der Fall.
Ergänzung ()

trendliner schrieb:
Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist), sind davon rund 95ct Steuern, die entfallen würden.
Bin eh gespannt, wie der Staat diesen Wegfall kompensieren will. Die Folge wird eine Nutzungsgebühr für Straßen sein, oder neue Steuern... da fällt ja ein riesiger Batzen an Steuergeldern weg, mit denen die Regierung fest geplant hat und auch planen muss.
 
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trendliner schrieb:
Mal kurz nachrechnen …
Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist), sind davon rund 95ct Steuern, die entfallen würden. Bei 6l/100km wären das also 5,70€.
Ein BEV müßte diese 5,70€ auf ca. 18kWh umlegen, also 31ct/kWh.

Wie kommst du auf 1-2€/kWh?
Die Zahlen sind völlig aus der Luft gegriffen. Aber wenn wir deinen 95 Cent Steuern auf 30 Cent draufrechnen, dann sind wir ja zwischen 1-2€.

Dazu kommt ein technisches Problem der Umsetzung. Man kann Ladestrom nicht von normalem Haushaltstrom unterscheiden. Das BEV braucht keine Wallbox, im Zweifel reicht die Schuko-Dose. Entweder hebt man also die Steuern auf den Strom generell an (entsprechend geringer wäre die nötige Erhöhung pro kWh), mit all ihren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, oder man läßt sich was anderes einfallen (Maut, KFZ-Steuer, etc.), das nur die Autofahrer betrifft.
Ich lade meinen Hybrid auch nicht über eine Wallbox. Folgendes könnte ich mir vorstellen. Die Wallbox hat einen eigenen Stromzähler und wenn der Energieversorger merkt, dass du da 11 KW oder mehr am Stück aus der Dose ziehst, dann geht er davon aus, dass du das Auto darüber lädst und das wird unter Strafe gestellt.
 
DarkSoul schrieb:
Reine Streckenkosten führen da nicht wirklich zum Ziel, alleine die Anschaffungskosten können dafür sorgen, dass der Nachbar sehr lange insgesamt trotzdem günstiger fährt.
In Summe nein, mein Auto war zwar 4.500 EUR teurer, das hole ich aber durch fehlende KFZ Steuer, deutlich weniger Wartung und deutlich geringere Energiekosten doppelt und dreifach wieder raus. Zumal sich die Neuwagen-Preise auf dem Markt gerade sehr stark angleichen, der Unterschied liegt im Schnitt nur noch bei 2.000 EUR. Den Unterschied hat man nach 20.000km wieder raus, mal rein auf die Energie bezogen. Da sind Wartung und Steuer nichtmal berücksichtigt.

Hat man Zugang zu einer Wallbox, darf es keine Ausreden mehr geben. Sofern man nicht ein neues BEV mit einem 10 Jahren alte Diesel vergleicht, der abbezahlt ist.
 
seulit00 schrieb:
Folgendes könnte ich mir vorstellen. Die Wallbox hat einen eigenen Stromzähler und wenn der Energieversorger merkt, dass du da 11 KW oder mehr am Stück aus der Dose ziehst, dann geht er davon aus, dass du das Auto darüber lädst
Man kann im Auto den Ladestrom auf 6A begrenzen, dann gehen nur noch 4 kW durch.
 
@RMS_der_Zweite Da kenne ich mich zu wenig aus, ob das bei jedem Auto geht. Aber bei 4 KW lädst du ewig und auch das könnte dem Energieversorger auffallen, wenn da jeden Tag 10 Stunden mit über 4 KW verbraucht wird.
 
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