trendliner
Lieutenant
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Also ein Dorf, in dem jede Familie im Eigenheim wohnt? Die hängen sich eine Wallbox in die Garage.Fighter1993 schrieb:Sagen wir ein Ort hat 200 Einwohner jetzt werden 2 Ladesäulen gebaut.
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Also ein Dorf, in dem jede Familie im Eigenheim wohnt? Die hängen sich eine Wallbox in die Garage.Fighter1993 schrieb:Sagen wir ein Ort hat 200 Einwohner jetzt werden 2 Ladesäulen gebaut.
Ja.EJC schrieb:Hier gibt es so viele individuelle Aspekte zu bedenken, die eine Verallgemeinerung einfach nicht zulassen.
Aber da schaffe ich ja noch weniger die 1337km Vollgas 😜 Mit Hänger. Immer bergauf. Am Rückweg auch bergauf. Und in 2000km Umkreis kein charger! Und 3000l Kofferraum hat er auch nicht!Alexander2 schrieb:Oder laden einfach per shuko
Ach komm, warum muss man diese Beispielrechnungen immer so unrealistisch aufstellen? Das nimmt doch im Prinzip schon jede Diskussionsgrundlage, weil man sich als Gegenüber verarscht fühlt. Weder sind 100% = 100km bei einem BEV die Norm, noch sind 100% = 1000km bei einem Verbrenner.DarkSoul schrieb:Wenn 100 % 100 km bedeutet oder 1000 km macht es schon einen Unterschied
Auf diese Antwort hatte ich gewartet...Araska schrieb:Ich fahre 600-650km pro Woche - bei welchem Wagen bekomme ich das hin, nur 'einmal die Woche oder einmal aller 2 Wochen' binnen 20 Minuten meiner Zeit diese Strecke wieder aufzuladen?
Wenn jeder mal ehrlich zu sich selbst ist, wieviel Zeit er am Tag mit irgendwelchem Nonsense verschwendet, wird das Laden noch das kleinste Problem sein. Du könntest beim Laden zBsp. in aller Ruhe hier auf CB surfen und auch Kommentare gegen die Nutzung vonRegonaut schrieb:Wieso sollte ich meine Zeit beim Laden verschwenden, nur weil ihr für es normal haltet dort abzuhängen oder sonst wie lang einkaufen zu gehen
Du fährst doch auch nicht den ganzen Tag durch die Gegend, fährst dann nach Hause, dort stellst Du fest "Huch, mein Tank ist leer" und fährst dann wieder 10km zurück zur letzten Tanke - sondern stellst das unterwegs fest und erledigst das "onthefly", oder?Regonaut schrieb:Ich müsste ähnlich wie beim Tanken erstmal dort hin fahren!
Made my day!!Alphanerd schrieb:Mit Hänger. Immer bergauf. Am Rückweg auch bergauf.
Regonaut schrieb:Es gibt mehr Ladesäulen bzw. Möglichkeiten als ich angenommen habe
Aber Leisten kann ich mir trotzdem kein E-Auto.
Im Moment ist der Benziner billiger und bequemer als irgendwo laden zu müssen beim Einkaufen. (Für mich) Eh die Anschaffungskosten wieder drin sind.
1,60€ deswegen, weil dies der mittlere Preis in der letzten Zeit gewesen ist, also der „Normalzustand“ für die geplanten Steuereinnahmen.Alexander2 schrieb:Das ist aber äusserst optimistisch. wieviele glauben denn noch, das der Preis wieder unter 2€ geht?
Ich jedenfalls nciht.
Ganz im Gegenteil: Der Preis und die "Kraftstoffart" bestimmen sehr wohl die Reichweite.M@tze schrieb:Weder sind 100% = 100km bei einem BEV die Norm, noch sind 100% = 1000km bei einem Verbrenner.
Der Strom kommt dann kostenlos per W-Lan?stolperstein schrieb:Wenn du 200-300€ Spritkosten hast kannst du dir auch einen Stromer leisten.
Immer diese Ausreden.
Da würde ich aber noch mal nachrechnen. Die Ladeverluste sind bei Schuko ganz erheblich höher als mit Drehstrom. Außerdem ist beim Laden die Fahrzeugelektronik aktiv, das sind derzeit je nach Modell auch schon mal mehrere hundert Watt.Rafzahn schrieb:Schuko-Laden ist auch irgendwie massiv unterschätzt.
Wir haben mit dem Vermieter zwar bereits abgesprochen, dass wir eine Wallbox aufstellen dürfen, aber bei unserem Fahrprofil lohnt sich das einfach nicht.
Nein, das war nur stark vereinfacht.Rafzahn schrieb:Dein Beispiel ist realitätsfern. 100% = 100km?
Das ist eben das Problem: Das ist stark vom Wohnort bzw der Fahrtstrecke abhängig. Was für dich gilt, gilt nicht zwangsläufig für andere.Rafzahn schrieb:Stell dir vor, da bin ich mittlerweile Tiefenentspannt. Wo ich wohne, kenne ich mich aus, auf Reisen zeigt mir das Auto an wo ich laden kann.
Der Fehler war bereits beim Kauf: Man muss schon zum Kauf wissen, ob ein BEV überhaupt geeignet ist.Rafzahn schrieb:Und wenn ich zwischen 100% und 10% nicht darüber nachgedacht habe, wie lange ich noch unterwegs bin oder wo mein Ziel ist, habe ich den Fehler gemacht. Nicht die Antriebsart.
Hilft nur wenig, wenn es jetzt so sein muss. Ich kauf mir auch kein Gerät mit Wasserstoffantrieb, weil ich auf die Zukunft wette... die Wette würde man aktuell verlieren, das weiß jeder. Beim BEV geht man vom Gegenteil aus, aber ein vernünftiger Mensch wechselt dann auf BEV, wenn es für ihn/sie passt und nicht irgendwann in der Zukunft. Deutschland ist groß.Rafzahn schrieb:Mit dem Verbrenner sagst du dir garantiert auch, da wird schon irgendwo eine Tankstelle sein.
So wirds in Zukunft mit dem Laden auch sein.
Ja, vor allem auch für Menschen, die anderen BEVs ohne wenn und aber einreden wollen.Rafzahn schrieb:Umdenken und Mitdenken sind da zwei wichtigen Punkte.
Na dann pass dich schon mal an den vorhergesagten, menschengemachten Klimawandel an.Rafzahn schrieb:Die Unnötige Angst bei 10% Akku darf nicht die Ausrede sein, warum es für dich nicht funktioniert.
Vielleicht ist da nicht das Auto oder das Ladenetz das Problem, sondern der Mensch, der unfähig ist sich an Neues anzupassen bzw. zu gewöhnen?
Bin eh gespannt, wie der Staat diesen Wegfall kompensieren will. Die Folge wird eine Nutzungsgebühr für Straßen sein, oder neue Steuern... da fällt ja ein riesiger Batzen an Steuergeldern weg, mit denen die Regierung fest geplant hat und auch planen muss.trendliner schrieb:Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist), sind davon rund 95ct Steuern, die entfallen würden.
Die Zahlen sind völlig aus der Luft gegriffen. Aber wenn wir deinen 95 Cent Steuern auf 30 Cent draufrechnen, dann sind wir ja zwischen 1-2€.trendliner schrieb:Mal kurz nachrechnen …
Wenn der Sprit 1,60€ kostet (also gerade keine Krise ist), sind davon rund 95ct Steuern, die entfallen würden. Bei 6l/100km wären das also 5,70€.
Ein BEV müßte diese 5,70€ auf ca. 18kWh umlegen, also 31ct/kWh.
Wie kommst du auf 1-2€/kWh?
Ich lade meinen Hybrid auch nicht über eine Wallbox. Folgendes könnte ich mir vorstellen. Die Wallbox hat einen eigenen Stromzähler und wenn der Energieversorger merkt, dass du da 11 KW oder mehr am Stück aus der Dose ziehst, dann geht er davon aus, dass du das Auto darüber lädst und das wird unter Strafe gestellt.Dazu kommt ein technisches Problem der Umsetzung. Man kann Ladestrom nicht von normalem Haushaltstrom unterscheiden. Das BEV braucht keine Wallbox, im Zweifel reicht die Schuko-Dose. Entweder hebt man also die Steuern auf den Strom generell an (entsprechend geringer wäre die nötige Erhöhung pro kWh), mit all ihren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, oder man läßt sich was anderes einfallen (Maut, KFZ-Steuer, etc.), das nur die Autofahrer betrifft.
In Summe nein, mein Auto war zwar 4.500 EUR teurer, das hole ich aber durch fehlende KFZ Steuer, deutlich weniger Wartung und deutlich geringere Energiekosten doppelt und dreifach wieder raus. Zumal sich die Neuwagen-Preise auf dem Markt gerade sehr stark angleichen, der Unterschied liegt im Schnitt nur noch bei 2.000 EUR. Den Unterschied hat man nach 20.000km wieder raus, mal rein auf die Energie bezogen. Da sind Wartung und Steuer nichtmal berücksichtigt.DarkSoul schrieb:Reine Streckenkosten führen da nicht wirklich zum Ziel, alleine die Anschaffungskosten können dafür sorgen, dass der Nachbar sehr lange insgesamt trotzdem günstiger fährt.
Man kann im Auto den Ladestrom auf 6A begrenzen, dann gehen nur noch 4 kW durch.seulit00 schrieb:Folgendes könnte ich mir vorstellen. Die Wallbox hat einen eigenen Stromzähler und wenn der Energieversorger merkt, dass du da 11 KW oder mehr am Stück aus der Dose ziehst, dann geht er davon aus, dass du das Auto darüber lädst
Dein Einwand ist völlig richtig. Ich hab ca 15% Ladeverluste bei Schuko. Drückt meinen kWh Preis von 25cent auf ca. 29-30cent. Finde ich akzeptabel.RMS_der_Zweite schrieb:Da würde ich aber noch mal nachrechnen.
Ich zitiere mich hier einfach mal selbst: "Bei uns gilt freie Entscheidung, welches Auto man sich kauft."DarkSoul schrieb:Hilft nur wenig, wenn es jetzt so sein muss.
Auf Grund von Fakten zu augmentieren, ob für den durchschnittlichen Verbraucher ein E-Auto passt, hat nichts mit einreden zutun. Individuelle Situationen müssen immer individuell betrachtet werden. Dennoch suchen viele hier Ausreden, warum das E-Auto nicht zu ihnen passt, weil sie aus Überzeugung beim Verbrenner bleiben wollen.DarkSoul schrieb:Ja, vor allem auch für Menschen, die anderen BEVs ohne wenn und aber einreden wollen.